Beiträge von go2sun

    Hallo miteinander, mit 99 kWp anfangen ist natürlich bestimmt kein Fehler und sicher problemlos. Aber ist der Aufwand für Notar, Verträge, persoenliche Dienstbarkeiten usw. nicht absurd hoch und lassen es die rapide sinkenden Vergütungen nicht ratsam erscheinen, den hier immer wieder wiederholten Empfehlungen zu folgen : Dach ganz voll machen, auch Ost-West und gilt das nicht auch für Freiflaechen? Wenn Freiflaechen, dann wie gross mindestens? Gesucht werden ja meist Flaechen ueber 5 ha Freiflaeche und ueber 5000 qm Dachflaeche. Sind Flächen drunter sind offensichtlich unrentabel, falls nicht grade ne Mittelspannungsleitung samt Transnformator und Netzeinspeisepunkt genau neben dem Grundstueck liegt? Vielleicht weiss jemand was, jedenfalls schaffen wir die Energiewende mit den 4 bis 9,9 kWp Anlagen nie!

    alterego, danke für die schnelle Reaktion, Gebäude 1990 bis 2005, alle mit Trapezblech. Es gibt Bebauungsplan im Bereich der jetzigen Hangars bzw. des Restaurants. (dort wird derzeit der meiste Strom verbraucht, spaeter auch mal für e-planes). Im Bereich Start/Landebahn weiss net. Kabel muss wohl nicht ueber oeffentliche Stasse, es sei denn, der VNB weist mir einen Netzverknuepfungspunkt (so heißt das doch) in 5 km Entfernung zu. Derzeit geht eine Mittel-Spannungsleitung mit Trafohaeuschen bis an Flurgrenze ca. 200 m vom derzeitigen Anschluss entfernt. Dort koennte auch ein grosser Trafo rein. Hier Kabelverlegung unter Rasenflaeche bis zum jetzigen Hausanschluss moeglich. Der VNB meint aber, dass dies € 250,00 pro lfd. Meter erfordert. Plus Trafo für 400 kW ca. €100.000 und wenn 1.4 MW für die Freifaechenanlage benötigt werden, dann

    Trafokosten € 250.000. Blendgutachten ok, ist nicht die Welt.

    Wie kann man Laermschutzwand einbringen? Laermschutz ist für den Flughafen tatsaechlich ein Problem. ( Ist ne Flugschule dort, die dauernd Starts ueben, und das geht nur mit Vollgas.) Aber Laermschutzwand mit PV wäre schön, aber sicher unbezahlbar.

    Weiss leider immer noch nicht ob ich nur 99.9 kWp wegen 100 kWp Grenze, 135 kWp weil derzeitiger Anschluss das vertraegt, oder alle Daecher mit 400 kWp vollmachen soll. Oder nur eine Freiflaeche mit 749, 6 kWp oder gleich die 400 kWp Dach plus die 1680 kWp sofort zusammen machen.?? Finanzierung würde ne Buergerenergiegenossenschaft machen, die moechten aber 3,5% Rendite. Laesst sich sowas machen? Ertrag nach PVGis ist 1080 kWh/kWp bei 30° und genau Süd. Keine Verschattung, ziemlich viel Wind. Falls jemand weiterhelfen kann : besten Dank

    Hallo @ alle zusammen, super sraed, aber ich weiss trotzdemnicht was die beste Lösung für folgendes Vorhaben ist: Dachflaechen von Flugzeug-Hangars koennten mit 400 kWp belegt werden. Der VNB sagt dass 135 kWp an den jetzigen Anschluss angeschlossen werden koennen, sonst neues Kabel, Trafo usw.

    Weiterhin koennnten auf Freiflaeche (benachteiligtes landwirtschaftl. Gebiet) neben der Start/Landepiste 2 Reihen von 700 m Laenge mit 2 mal 6 Module = 12 Module a 400 Watt pro 2 m (Modul ca. 2mx1m) installiert werden. Der Flughafen verbraucht ca. 35000 kWh p. a.

    Was ist am besten? Unter 100 kWp bleiben? Die 135 kWp installieren, die an die jetzt bereits bestehende Konfiguration angeschlossen werden koennen lt. VNB? Oder Dachflaechen mit 400 kWp vollmachen (soviel passt auf die Dachflaechen, VNB will dann neues Kabel 200 m plus Trafo). Dann Freiflaeche nur mit 749,6 kWP oder auch maximal mit 1680 kWp (70 m x 2,4 kWp) belegen? Hier spricht der VNB von Zuweisung eines neuen Einspeisepunktes, der auch u. U. 5 km entfernt liegen könnte!?? Oder dieses Jahr 749,6 kWp, dann nach exakt 1 Jahr nochmal 749,6 kWp?? Fragen ueber Fragen, vielleicht hat jemand ne Antwort. Jedenfalls besten Dank, falls jemand einen Lösungsvorschlag hat.!!

    Der CO2-Zertifikate - Preis ist schon der Dreh-und Angelpunkt. Bei € 65 pro Tonne wird fossile Energiegewinnung, einschliesslich Erdgas so teuer, dass Oekostrom aus PV und Wind

    € 70/MWh erzielen werden. Nach meiner Annahme haette Erdgas über 3 cent pro kWh an Ausgaben für CO2 - Zertifikate zu bezahlen (Braunkohle ueber 6 ct) Waere das die Realität? Oder sind meine Annahmen falsch?

    ein Modell, bei dem viele Energiesteuern erhöht werden (vor allem auf Benzin, Diesel, Erdgas, Heizöl)

    Und wo kommt das Geld her, wenn keine fossilen Energieträger mehr gekauft werden, was ja Ziel der Energiewende ist? :/


    Die EEG-Umlage wird ja auch abnehmen. Wenn wir z.B. 2025 aufhören neue Anlagen zu vergüten, gäbe es spätestens 2045 keine EEG-Umlage mehr. Theoretisch könnte man die Förderung schon heute einstellen, wenn es einen vernünftigen CO2 Preis geben würde (50€+)

    ein Modell, bei dem viele Energiesteuern erhöht werden (vor allem auf Benzin, Diesel, Erdgas, Heizöl)

    Und wo kommt das Geld her, wenn keine fossilen Energieträger mehr gekauft werden, was ja Ziel der Energiewende ist? :/


    Die EEG-Umlage wird ja auch abnehmen. Wenn wir z.B. 2025 aufhören neue Anlagen zu vergüten, gäbe es spätestens 2045 keine EEG-Umlage mehr. Theoretisch könnte man die Förderung schon heute einstellen, wenn es einen vernünftigen CO2 Preis geben würde (50€+)

    Der Preis für die CO2 Zertifikate ist der Dreh-und Angelpunkt. Bei € 60,00 pro Tonne CO2 sind die fossilen Energietraeger, einschliesslich Erdgas, so teuer, dass EEG-befreiter Oekostrom mit

    € 70,00 /MWh bewertet wuerde. Oder sehe ichdad voellig falsch?

    Hallo einstein0,


    wurde mir mal von irgendwem aus dem goingelectric-Forum gesagt.


    Habe aber grade in nem PV-Forum-thread hier Lösungen gefunden. z.B. :




    von Keloamt » 18.02.2013, 18:22
    Hallo Leute!


    Ich habe genau das System in Betrieb mit dem das geht.


    Bei mir steht im Keller eine alte 6kW USV-Anlage. Die ist mit mittlerweile ca. 90kWh Akkus gekoppelt und versorgt mein Haus.


    Am Tag Wenn die Sonne scheint erzeugt die PV-Anlage Strom und speist sie ins Haus ein. Wird der Strom nicht verbraucht fließt der über den Wechselrichter (USV-Anlage) in den Akku. Erzeugt die PV-Anlage zu wenig Strom holt der Wechselrichter im Keller den Strom aus dem Akku und macht den Rest.


    Die PV-Wechselrichter sind ganz normal netzgeführt.
    Der Wechselrichter im Keller (USV-Anlage) macht mein eigenes "Hausnetz".
    Ein Teil der Anlage ist direkt per DC am Akku (ohne Wechselrichter)


    Wenn der Akku voll wird habe ich noch einen Windy Boy von SMA der mir ab einer gewissen Akkuspannung den Strom vom Akku nimmt und ins Netz einspeist.
    Wenn der Akku leer ist fällt der Wechselrichter im Keller wegen Unterspannung aus und das Haus schaltet auf Netz-betrieb um und wenn die Sonne wieder scheint schaltet der USV-Wechselrichter wieder aufgrund gestiegener Akkuspannung ein und das Haus ist wieder im Inselbetrieb.


    Funktioniert einwandfrei. der einzige Nachteil: ich hab keinen Drehstrom wenn ich meinen eigenen Strom habe.
    In der Zeit wo ich Drehstrom brauche (z.B. für die Kreissäge) schalte ich halt wieder auf Netz um.


    Da kannst du wirklich mit 100% Solarstrom dein Auto laden und das auch in der Nacht bei normaler Geschwindigkeit.
    Du musst nur dafür sorgen das der Akku im Haus mehr kWh speichern kann als der Akku im Auto.


    lg



    Mein Anliegen: Ich möchte nämlich die noch zu spärlichen Ladepunkte für EV's vermehren durch die Installation von PV-Anlagen, die erst durch den hohen Eigenstromverbrauch rentabel werden. Und es sollte die Versorgung für alle derzeitigen EV`s einschließlich Tesla bezahlbar möglich sein.

    Moin,


    Hallo bauerkiel,


    Du hast natürlich recht, es sind 3,6 TWh :oops: , aber dass diese Menge mit einem 400 MW Kraftwerk produziert wird, stimmt auch.


    Übrigens gibt Tesla tatsächlich 10 Jahre Garantie auf die 85 kWh Speicher bei unbegrenzter Laufleistung des Fahrzeugs.


    Ein Bekannter meinte für Netzstabilität ist eine Speicherkapazität in Höhe der Hälfte der täglich verbrauchten Strommenge ausreichend. Es könnten also tatsächlich bereits 5 Mio Efz plus die übrigen bereits verfügbaren Speicher ausreichen. Das ist in den nächsten 10 Jahren zu schaffen.


    Das ganze gehört natürlich in den Bereich E-Mobilität hier im Forum :oops:


    Aber:
    mit genügend Speicherkapazität könnten wir die PV-Anlagen in Süddeutschland vervielfachen :D , bräuchten keine HGÜ- Trassen für Strom aus dem Norden und auch nicht so viele Windmühlen :evil: hier


    Grüße aus Franken
    Maximilian

    Hallo moin,
    ich bitte mal wieder um Nachsicht, dass ich hier den durch mich Richtung e-Speicher abgedrifteten Abbauthread in dieser Richtung fortzusetze.


    ich habe dann darauf geschrieben: doch genau das meine ich


    Ich muss gestehen : ich bin nicht in der Lage diese Behauptungen zu beweisen.


    Hierzu müssten Kenner der Akku-Technik entweder bestätigen oder aber begründet zurückweisen dass z.B. die Tesla-Akkus
    5000 Vollladezyklen überstehen.
    Weiterhin ist mir nicht klar wieviel Speicherkapazität tatsächlich benötigt wird, um ein Stromverbundsystem in Mitteleuropa spannungs- und frequenzstabil zu halten.


    Hat jemand hierfür belastbare Daten? Reichen die von mir geschätzten 5 Mio E-Autos mit je 85 kWh Speicherkapazität und zusätzlich je 1/2 Mio E-Busse und E-LKW`s mit je 300 kWh Speicherkapazität tatsächlich aus?


    Vielleicht ist ja ein Insider im Forum


    Grüße
    Maximilian