Beiträge von I-V

    Hallo,
    das hat doch mit Erhabenheit nichts zu tun. Ohne Einspeisevergütung wäre die Technik heute nicht so weit verbreitet und die Herstellungskosten so gering wie heute.


    Die Solarthermie als autarkes System kann leider nicht mit einem netzgekoppelten System effizient mithalten, es sei denn ich sorge dafür, dass ich immer meine nicht benötigte Energie loswerden kann.


    Eine netzgekoppelte PV Anlage sollte immer im MPP laufen und geht idealerweise nie in den Leerlauf, solange sie von der Sonne bestrahlt wird. Wenn man das bisschen Papierkram als groben Eingriff in die Lebensqualität versteht, dann ist das für mich ein Argument für eine Autarkie....hat aber nichts mit der Technik zu tun. Ich finde Inselanlagen auch sehr spannend und sehe die technische Herausforderung durchaus.


    Ich sehe mich mehr als Stromlieferant und Kunde und brauche mir keine unnötigen Sorgen zu machen, ob ein irgendein Speicher voll oder leer ist. Mit der ST mache ich mir auch keinen Stress. Wenn der WW Speicher voll ist, dann finde ich mich halt damit ab, dass die Anlage bei schönstem Sonnenschein nicht läuft...ich veranstalte deshalb keine Whirlpoolparties oder ähnliches nur weil ich Wärme im Überschuss habe.
    Ich wäre auch froh, wenn es für die ST eine Einspeisevergütung gäbe anstelle der Subvention der Anschaffungskosten. Dann würden die Anlagen nämlich auch effizienter laufen. Aber das ist ungleich schwieriger zu bewerkstelligen, weil wir nur wenige Wärmenetze haben und der Aufwand ist viel grösser.


    sonnige Grüsse!
    I-V

    ...wobei ich aber mich aber ausdrücklich für "überdimensionierte" netzgekoppelte PV Anlagen aussprechen möchte. Bei Netzanschluss hat jeder angeschlossene Nutzer etwas davon.
    Grüsse!
    I-V

    Hallo,
    waum sollte man denn ernsthaft in einem gut vernetzten Industrieland "energieautarke" Häuser bauen? Viel effizienter ist es doch Energie zu sparen, das vorhandene Stromnetz zu nutzen und derart auszubauen (Speicher, Anbindung an andere Netze -> kleine Spinnerei: Globalisierung der Stromnetze, denn irgendwo auf der Erde ist immer Tag und Sommer), sodass dezentral regenerativ eingespeister Strom (PV, Wind, Wasser) für jeden Menschen zugänglich ist.
    Thermisch energieautark nur mit Solarthermie ist eigentlich auch nicht sinnvoll, da man die sommerlichen Überschüsse los werden muss. Da würde ich Dämmen auf Teufel komm raus und den Restwärmebedarf mit Nutzung von Solarenergie (aktiv und passiv), Umgebungswärme, Wärmenetze und Biomasse decken (je nachdem was am besten realisiert werden kann).
    sonnige Grüsse!
    I-V

    Zitat von lordus

    Hallo, ich habe jetzt noch ein weitres Angebot erhalten und es schält sich heraus, dass fast alle Solateure mir die gleiche Summe in Rechnung stellen. Ich wollte Euch mal das Angebot zustellen, damit ihr mir eure Meinung dazu sagen könntet. Danke im vorraus. Lordus


    ...wusste gar nicht, dass die jetzt auch eine Zweigstelle in Schrasseg haben ;-)


    Spass beiseite...also, wenn die Anlage für dich privat ist und in Luxemburg installiert wird, bekommst du (oder besser gesagt der Installateur durch dich) 30% der Investitionskosten vom Staat geschenkt. Dann bekommst du ausserdem noch 15 Jahre lang einen Einspeisetarif nach der Formel: 420 x (1-(n-2008) x 3,00/100) €/MWh, n ist das Jahr des Anschlusses genehmigt durch den Netzbetreiber.


    Siehe: http://www.myenergy.lu/de/fina…/unternehmen/photovoltaik


    Ob sich das für dich lohnt kannst du ja selbst leicht ausrechnen!


    Grüße!


    I-V

    Zitat von servus

    Mich beunruhigt die wirtschaftliche Lage von Conergy, da diese in Deutschland produziert werden, können diese in einigen Jahren nicht mehr mit den Preis mithalten wie andere Hersteller.Da die Einspeisevergütung laufend gesenkt wird, denke ich das die Conergy nicht mehr wirtschaftlich produzieren kann und somit sieht es dann mit der Garantie in 15 Jahren schlecht aus, wenn es Conergy nicht mehr gibt.


    Servus,
    ich denke nicht, dass dir irgendjemand hier genau prognostizieren kann, ob eine Firma ihr Produkt oder das Produkt die Firma überlebt...wenn du die Möglichkeit hast, schaue dir die Module deiner Wahl mal genauer an (auch mit den Händen)...Qualität sieht und spürt man eigentlich schon.
    Ciao!
    I-V

    Hallo,
    was würde denn passieren, wenn du mehr Strom ins Netz einspeist, als du verbrauchst? Läuft das ganze über eine Jahresbilanz oder sind die Abrechnungszeiträume kürzer (z.b. Quartal oder gar monatlich)?
    Ich wusste gar nicht, dass in Belgien net metering möglich ist...Falls du mehr einspeist als du verbrauchst und nichts dafür bekommst, könntest es trotzdem interessant wirtschaftlich sein, etwas mehr einzuspeisen, um sicher zu gehen, dass dein Verbrauch immer gedeckt sein wird. wer weiss, wie teuer die kWh in 20 - 30 Jahren sein wird?
    Ciao!
    I-V

    Hallo,
    beim Vorgängermodell (wechselrichter) konnte man entweder 3 individuelle Strings anschliessen oder alle wurden gebrückt und dann im sog. Master-Slave Modus betrieben (wenn alle Strings gleich unter Bedingungen installiert sind). Ein gemischter Anschluss so wie hier geschildert (ein individueller die andereren beiden im Master-Slave), funktioniert meiner Meinung nach selbst bei den neuen Modellen nicht...
    Guck mal hier nach:
    http://www.danfoss.com/NR/rdon…anualL0041029306_03DE.pdf
    Grüsse!
    I-V


    ...ach ja, habe gerade gesehen dass die Erkenntnis zwei Posts vorher schon da war...na ja, doppelt genäht ;-)

    und nochmal
    ich habe mal gerade die Flächeneffizienz unserer Anlage mit den Globalstrahlungsdaten horzizontal der nächsten DWD Wetterstation verglichen:


    Jahr horizontale Globalstrahlung Trier (DWD) Ertrag PV-Anlage (Einspeisezähler) spezifischer Ertrag Effizienz bezogen auf horizontale Globalstrahlung
    2007 1'107 [kWh/m²] 962 [kWh/kWp] 136.43 [kWh/m²] 12.32%
    2008 1'072 [kWh/m²] 930 [kWh/kWp] 131.89 [kWh/m²] 12.30%
    2009 1'118 [kWh/m²] 977 [kWh/kWp] 138.46 [kWh/m²] 12.38%
    2010 1'005 [kWh/m²] 923 [kWh/kWp] 130.91 [kWh/m²] 13.03%


    Ziemlich konstant die sache...hätte ich so nicht erwartet!
    I-V

    Hallo nochmals,
    die IEC Arbeitsgruppe 82 ist schon seit etlichen Jahren dabei, Normen für die Ermittlung von Erträgen von PV-Module auszuarbeiten. Anfang nächsten Jahres müssten die publiziert werden:
    IEC 61853-1: Ed 1, Photovoltaic (PV) module performance testing and energy rating -
    Part 1: Irradiance and temperature performance measurements and power
    rating; publish 1Q 2011
    IEC 61853-2: Ed 1, Photovoltaic (PV) module performance testing and energy rating -
    Part 2: Spectral response, incidence angle and module operating temperature
    measurements; publish 4Q2010


    Bin mal gespannt!


    I-V