Beiträge von Franz-Josef Feilmeier

    Hallo Knatterton,

    die Kombination mit dem KACO ist auch sehr gut und die bieten wir auch weiterhin an. Da hatte das Notstromthema jetzt leider etwas lange gedauert, aber mittlerweile läuft das gut.

    Die Anforderungen Ersatzstrom dreiphasig und natürlich schieflastfähig für das komplette Haus können beide. Beim KACO ist es sehr gut mit der kombinierten Mess- und Netztrennstelle gelöst, so dass ansonsten kein Umverkabeln notwendig ist. Beim GoodWe ist die Netztrennstelle im Wechselrichter verbaut, man hat also direkt einen notstromversorgten Abgang mit 3 x 3,33 kW Leistung. Hier das komplette Haus (evtl. inkl. Ladestation) drauf zu nehmen ist nicht immer die richtige Lösung, so dass häufig entweder gezielte Verbraucher bzw. Unterverteilungen drauf genommen werden oder es danach noch mal eine manuelle Umschaltung gibt, bei der man im Falle des Falles manuell das komplette Haus auf den Notstromabgang schaltet.

    Aber hier ganz ehrlich dazu gesagt, dass die Installation nicht mein tägliches Geschäft ist und hier andere (inkl. unserer Ingenieure, die gerne auch für Fragen zur Verfügung stehen) da deutlich kompetentere Aussagen dazu geben können. Gerne auch an partner@fenecon.de schreiben für die noch fehlenden "Nerd-Infos" ;-)


    Dass wir auch eine KACO-Kombination mit der neuen Home-Batterie bringen wollen, verheimliche ich hier jetzt einfach mal nicht. Allerdings sind dafür noch gewisse Entwicklungen notwendig, daher wird das noch dauern.

    Die Batterie ist auch bei uns jederzeit erweiterbar.


    Schönen Gruß,

    Franz

    Hallo TK,

    tja, das hatte ich befürchtet, dass irgendwann die Frage nach dem Preis hier auftaucht ;-)

    Aber ich denke Sie werden verstehen, dass wir öffentlich keine Preise nennen.

    Aber so viel vielleicht dennoch vorweg: durch den Einsatz eines leistungsfähigen Hybrid-WR, bei dem häufig kein weiterer PV-WR notwendig ist und die werksseitige Vorbereitung vieler Sicherheits- (ÜSS) und EMS-Komponenten zur Reduzierung der Installationszeit und des Materialaufwands vor Ort ergeben die Preis-Leistungs-Kombination des Speichers und die Zusatzkosten für die Installation wohl gemeinsam ein durchaus preiswertes Ergebnis. Wir erleben das gerade in einem großen Bestelleingang durch unsere Großhandelspartner.

    Ich will aber auch betonen, dass wir hier nicht einen möglichst billigen (in €/kWh) Speicher handeln, sondern viele unserer 70 Mitarbeiter (davon 2/3 Ingenieure) an der Hard- und Softwareentwicklung arbeiten und wir uns auch im Support und Service so aufstellen, dass man mit dem Produkt nie alleine gelassen wird und alle Herausforderungen und Möglichkeiten, die der Energiemarkt in den nächsten 20 Jahren mit sich bringen wird, mit dem System auch mitgehen können.

    Also ist es nicht unser Anspruch, damit der billigste zu sein, sondern dass wir ein Produkt liefern, das jetzt und auch in 10 und 20 Jahren noch das richtige für die voranschreitende Energiewende ist.

    (sorry für die lange Antwort)


    Schönen Gruß,

    Franz

    Hallo Peter,

    danke für das Lob zum Monitoring!

    Mit dem FEMS bzw. OpenEMS sind verschiedene Wallboxen kompatibel und es werden aktuell noch einige mehr, siehe auch hier: https://openems.io/openems-ready/

    Der Unterschied zu anderen Energiemanagementsystemen ist beim OpenEMS, dass die Anbindungen i.d.R. Hersteller-eigene Implementierungen sind. Die Hersteller, die sich dem OpenEMS anschließen (Vereinsmitglieder siehe auch hier: https://openems.io/association/), stellen damit sicher, dass sie auch bei Produkt- oder Firmwareänderungen immer die Kompatibilität aufrecht erhalten. Im Gegensatz zu typischen geschlossenen Energiemanagementsystemen, bei denen der EMS-Anbieter diese Anbindungen selbst in einem geschlossenen System programmiert und solche Änderungen zu plötzlichen Inkompatibilitäten und Problemen im Feld führen können, ist das m.E. ein zentraler Mehrwert von Plattform-Ansätzen wie dem OpenEMS (...und den vielen anderen Plattformen, die man so kennt und die sich in fast jedem Bereich letztlich durchgesetzt haben - wir vergleichen das gerne mit der Smartphone-Welt mit Android bzw. iOS).

    AC-Wallboxen, die wir bspw. selbst inkl. der entsprechenden App zur aktiven Ansteuerung und der Einbindung ins Monitoring anbieten, sind bspw. KEBA und eCharge (Hardy Barth).


    Schönen Gruß,

    Franz

    Hallo Andreas,

    grundsätzlich wäre es schon möglich, mehrere Speicher mit jeweils einer DC-gekoppelten PV-Anlage im "farming", also dem Clusterbetrieb mehrerer Geräte zu betreiben. Bei unseren Gewerbe- und Industriespeichern fahren wir immer dieser Strategie, allerdings in AC-Kopplung.

    Von einem Betrieb mehrerer DC-gekoppelter Speicher in einem Gesamtsystem raten wir ehrlich gesagt ab. Das wird - insbesondere wenn bspw. unterschiedliche Dachseiten, Schatten o.a. dazu kommen - schnell sehr komplex, weil dann bspw. der "Ost-Dach-Speicher" schon schneller voll wird als der "West-Dach-Speicher" und dann die Frage ob man aus dem einen ausspeist um den anderen zu beladen oder die bewusst vom SOC auseinanderdriften lässt, aber dann Einflüsse auf netzdienlichen Eigenverbrauch, Systemleistung usw. hat, letztlich vom Installateur oder Anwender zu beantworten und einzustellen wären.

    Hier ist dann aus verschiedenen Gründen eine AC-Kopplung meist besser als eine DC-Kopplung auf mehrere Geräte.


    Diese IES Keywatt DC-Wallbox haben wir auch im Ladepark und die macht sich da sehr gut. Kann auch über das FEMS eingebunden und angesteuert werden.

    Eine direkte DC-Anbindung wird es jedoch nicht geben, die würde nach Ansicht unserer Ingenieure auch von der DC-Verkabelung, dem Materialaufwand bis zur Batterie-Sicherheitsarchitektur keinen Sinn machen.


    Schönen Gruß,

    Franz

    Hallo Andreas,

    ja, das sehe ich genauso, dass es schade ist, dass die aktuellen Hybrid-WR alle irgendwo bei 10 kW / 25A begrenzt sind. Wir haben beim WR batterieseitig auch 25A, also max. ca. 10 kW Be-/Entladeleistung (je nach Batteriegröße). Aber der PV-WR ist zumindest schon mal auf 13 kWp ausgelegt, die DC-seitig angeschlossen werden können. Bei größeren PV-Anlagen kann der restliche Anlagenteil über einen PV-WR AC-seitig eingebunden werden und auch im Energiemanagement und Monitoring voll integriert werden. Oder man baut die komplette PVA mit PV-WR und schließt den Speicher AC-seitig an, auch das ist möglich. Also kann man da zumindest jegliche DC-, AC- oder gemischte Kombiniation einfach darstellen.

    Aber so ein bisschen aus dem Nähkästchen: natürlich hätten auch wir für die großen Anlagen gerne einen >20 kW Hybrid-WR und werden da in den nächsten Monaten etwas vorstellen - wie gehabt aber erst fertig entwickeln, testen, Lieferfähigkeit herstellen - und dann erst veröffentlichen.


    Da muss dann natürlich auch die Batterie mitspielen und die haben wir schon mal auf 40A ausgelegt, damit wir mit einem leistungsfähigeren WR dann auch entsprechend hohe Be- und Entladeleistungen fahren können.

    Und wo das noch nicht reicht haben wir dann ja unsere Commercials ;-)


    Die KACO-Notstromfunktion ist jetzt (endlich...) final da. Ich schau mal, was da schon zu Dir unterwegs ist.


    Schönen Gruß,

    Franz

    Hallo Andreas,

    da antworte ich doch gleich mal selbst.

    Hier haben wir tatsächlich einen komplett neuen Speicher geschaffen. Natürlich braucht man dafür nicht einen neuen Wechselrichter erfinden. Aber die Batterie ist nicht von BYD, sondern die haben wir zusammen mit ATL entwickelt, die die exklusiv für uns so fertigen. Sie hat noch mal verschiedene Vorteile bzgl. Lebensdauer, Garantien, Energiedichte, Gewicht pro Modul, Parallelschaltung usw. (wobei die BYD-Batterie natürlich auch schon sehr gut ist und wir die weiterhin aktiv anbieten)

    Die FEMS-Box ist "das Hirn" des Systems und sie wird bei uns gefertigt. Hier ist neben dem Energiemanagement auch der DC-Überspannungsschutz und die Ansteuerung per Relais für Wärmepumpe, Heizstab o.a. steuerbare Verbraucher schon mit drin. Außerdem braucht man auch für die Parallelschaltung mehrerer Türme keine externe Box mehr.

    Es ist kein kombiniertes System, wo man mehrere Komponenten unabhängiger Hersteller in Betrieb nehmen müsste und wo es - wie im letzten Winter leider passiert - auch mal zu Schwierigkeiten kommen kann, wenn die Batterie eine neue Software bekommt, die aber noch nicht mit den kompatiblen WR abgestimmt ist. Sondern sowohl die IBN geht in einem Schritt und komplett digital über das FEMS, als auch alle Updates, die wir OTA auf alle Komponenten einspielen können - und lästige Vor-Ort-Einsätze entfallen.

    Das komplette Energiemanagement kommt von uns, daher können wir schneller und genauer regeln als der WR mit eigener Steuerung. Und wir haben hier den "netzdienlichen Eigenverbrauch" serienmäßig und auf Basis eines intelligenten selbstlernenden Systems mit drin.


    Also, wir sind schon sehr stolz darauf, was wir - auch auf Basis der vielen Rückmeldungen und Wünsche von Installateuren und Kunden - hier in den letzten 2 Jahren umgesetzt haben und würden uns freuen, wenn unser Home viele Fans findet. Und sorry, wenn ich hier nun Werbung gemacht habe, bitte trotzdem als ausführliche Antwort auf Deine Frage verstehen.


    Schönen Gruß,

    Franz

    Hallo zusammen,


    kurze Anmerkungen zum Diskussionspunkt Batterie-/Speichersystemerweiterung.
    Ein Speichersystem besteht ja immer aus den 3 Komponenten Batterie, Leistungselektronik (Batteriewechselrichter) und Energiemanagementsystem.


    Eine Batterieerweiterung ist bei manchen Batterien (bspw. B-Box von BYD) auch nachträglich möglich. Manche Hersteller geben dafür Zeitspannen vor, allerdings entwickeln sich ja auch die Produkte und die Batteriekapazitäten weiter, so dass nicht garantiert ist, dass zum Zeitpunkt der geplanten Erweiterung noch eine weitere, gleiche Batterie an das Batteriemanagementsystem angeschlossen werden kann.


    Eine Speichersystemerweiterung würde zum bestehenden Speichersystem eine weitere Einheit aus Batteriewechselrichter & Batterie dazu nehmen. Diese muss über das Energiemanagementsystem eingebunden werden, damit beide Systeme dann gemeinsam gesteuert werden.


    Da man bei einer Speichersystemerweiterung auch zusätzliche Leistung (weitere Leistungselektronik) dazu bekommt, eine Redundanz und damit Ausfallsicherheit hat, neue Garantien bekommt, keine Einschränkung der nutzbaren Kapazität in Kopplung mit einer gebrauchten Batterie hat und das preislich häufig auch attraktiv ist, werden die meisten nachträglichen Erweiterungen daher m.E. eher Speichersystemerweiterungen als reine Batterieerweiterungen sein. Daher ist die zentrale Frage eigentlich, ob das Energiemanagementsystem das mitträgt und einen weiteren Speicher parallel einbinden kann.


    Die Antwort wäre hier wohl, dass es bei SMA wohl mit weiteren SMA-Komponenten gehen sollte, beim OpenEMS der FENECON-Systeme ist jedes System einbindbar, da es sich um ein offenes Energiemanagement handelt.
    Aktuell verkaufen wir auch häufig den Pro 18-24, also ein 2er Cluster des Pro 9-12. Der oder auch andere OpenEMS-basierte Speicher können aber auch jederzeit nachträglich ergänzt werden.


    Schönen Gruß,
    Franz

    Hallo Farmjanny,


    Freut mich, dass Du so zufrieden mit dem Speicher bist und auch die Notstromversorgung gut funktioniert.
    Zu Deinen Fragen:
    Nutzt der Akku die im Normalbetrieb nicht genutzten letzten 15% Kapazität, für Notstrom?
    Nein, die nutzt er nicht, das ist eine reine Sicherheitsreserve. Die Nettokapazität von >12 kWh ist von 15 % bis 99,9%. Die 15 % sind u.a. der Schutz vor Tiefenentladung. Man kann aber über das FEMS-Energiemanagement einen höheren Min-SOC (Mindestladezustand) einstellen, welcher dann für Notstrom genutzt werden kann und im normalen Zyklenbetrieb nicht genutzt wird.


    Wie bekomme ich den Akku gefüllt, wenn kein Netz und Akku zu leer für solares Laden im Inselbetrieb?
    Solange der Speicher über den 15% steht gibt er ein Netz auf AC-OUT aus, auf das sich bspw. PV-Wechselrichter oder BHKWs aufsynchronisieren können und auf diesem Netz die Lasten versorgen. Überschüssiger Strom wird in die Batterie geladen. Hier empfehlen wir also einen etwas höheren Min-SOC einzustellen. Mit unserer FEMS "AC-Insel-App" kann man die Umschaltung des PV-Wechselrichters auch automatisieren. Dann würde der im Notstrombetrieb auf den AC-OUT umgeschalten, also mit Netz versorgt und beginnt wieder zu produzieren. Damit bei voller Batterie keine Abschaltung erfolgt, wird er vorher wieder rausgeschalten (oder in der Leistung reduziert). Diese App setzen viele Kunden ein, entweder für die solare Nachladung, es geht aber auch mit BHKW o.a. nicht-eigenerregten AC-Quellen.


    Kann der zur Not mit dem Netzanschluss an ein ungeregeltes Schlepperaggregat angeschlossen werden?
    Ja, ein eigenerregter Erzeuger wie bspw. ein Schlepperaggregat oder ein Dieselaggregat können am AC-IN alternativ zum Stromnetz angeschlossen werden. Der Speicher synchronisiert sich darauf auf und kann sich damit beladen. Wir bauen bspw. reine Inselnetze meist so auf, dass der Generator über das FEMS zugeschalten wird wenn die PV-Anlage nicht ausreichend liefert und die Batterie unter einen gewissen Ladezustand fällt. Dann lädt sich der Speicher aus dem Generator und hält diesen durch seine dynamische Ladeleistung im optimalen Wirkungsgradbereich. Wenn er ausreichend voll ist oder die PV-Anlage wieder reinkommt, dann schalten wir den Generator aus.
    Beachten muss man dabei allerdings, dass wir die Speicher in Deutschland gem. der Niederspannungsrichtlinie parametrieren und sich der Speicher daher nur auf "gute Netze", die sich in einem gewissen Spannungs- und Frequenzbereich bewegen, aufsynchronisieren kann. Je nach Größe und Qualität des Schlepperaggregates müsste man das mal ausprobieren.



    Wir werden die nächsten Wochen und auf der Intersolar auch die Möglichkeiten von flexiblen und offenen Energiemanagementsystemen noch mal in den Mittelpunkt rücken. Wir sehen so viele Möglichkeiten mit Speichern, leider werden diese in vielen Systemen jedoch nicht genutzt, da das Energiemanagement nur dazu da ist, den Zähler bei Einspeisung und Bezug auf Null zu halten.


    Schönen Gruß aus dem sonnigen Bayern,
    Franz

    Hallo Dringi,


    Sorry für die Verwirrung! Ich will nur immer sehr vorsichtig sein. Das Forum soll zum Gedankenaustausch da sein und keine Vertriebsplattform für Hersteller sein. Daher ging es mir auch weniger um den Preis und dass wir solche Systeme herstellen (= wir spezifizieren sie und entwickeln die Software; BYD produziert die Hardware), sondern wie man das technisch lösen kann.


    Als wir bei meinem Vater vor 3,5 Jahren das System so realisierten, hat der Speicher auch noch ca. 60 T€ gekostet, aber für ihn war u.a. die Notstromfähigkeit und die Erhöhung der Stromqualität mit ausschlaggebend. Dort fällt pro Jahr bis zu 4 mal der Strom aus (teilweise auch geplante und angekündigte Abschaltungen) und aufgrund hoher Phasenschieflast am Ende der Leitung wurden auch bereits empfindliche Verbraucher zerstört.
    Also haben wir das alles als Anforderung in einer Spezifikation zusammengestellt, BYD hat uns den optimalen Speicher dafür gebaut und wir haben die Software dafür entwickelt. Jetzt kann er die PV-Anlage betreiben ohne den Netzausbau zahlen zu müssen, wir verbessern die Netzqualitätsparameter wie bsw. Blindleistung und er hat eine notstromfähige Anlage. Wir binden steuerbare Lasten aktiv ein, so dass er letztlich nur wenig Strom ungenutzt auf dem Dach lässt. Mittlerweile fahren wir auch fast alle elektrisch, so dass der Strom da auch gut aufgehoben ist.
    Ist übrigens auch alles nachzulesen unter http://www.feilmeier.info (Energiewende zum Nachmachen), außerdem ist ein Link zu einem Fernsehbeitrag dazu drauf.
    Die 30 T€ Netzausbau waren bei ihm die damalige Bayernwerk-Preismarke; hier hatte ich mich auf die 45 T€ des Fragestellers bezogen.
    Dass ohne Einspeisung die Vergütung in der Wirtschaftlichkeitsrechnung fehlt ist natürlich klar. Schön wäre es, wenn man dann wenigstens keine EEG-Umlage zahlen müsste, aber auch da ist das Gesetz leider klar, v.a. für netzparallele Anlagen.
    Wir erleben aber, dass bereits sehr viele Kunden auf die Einspeisung als Teil des Geschäftsmodells bewusst verzichten und sich lieber anschauen, was sie dann sinnvolles mit dem übrigen Strom machen können. Ist aber meist weniger von Rendite als von Unabhängigkeit und Energiewende getrieben.


    Mittlerweile haben wir das System vielfach und in viele Länder verkauft, u.a. auch an viele Energieversorger bzw. Netzbetreiber und konnten uns zu einem der erfolgreichsten Anbieter für Gewerbe- und Netzspeicher entwickeln.


    Schönen Gruß,
    Franz

    @ Dringi:
    Wir empfehlen unseren Partnern einen Verkaufspreis von 40.000 € zzgl. Transport und Installation. Das ist kein Geheimnis, aber wir bekennen uns zur Zusammenarbeit mit Installateuren und wollen denen nicht die Kalkulation bzw. deren Marge vorschreiben.


    Die Garantie auf die Batterie ist 12 Jahre für 70% der Nennkapazität. Produktgarantie ist 5 Jahre, optional verlängerbar auf 10 Jahre. Garantiegeber ist FENECON, zusätzlich gibts den Garantieanspruch ggü. BYD. Diese Konstellation war mir aus den genannten Erfahrungen aus der PV-Branche aus Kundenperspektive wichtig.


    Bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung muss man ggü. dem Netzausbau auch noch berücksichtigen, dass man dann eben nicht mehr einspeist und keine Einspeisevergütung erhält. Wie viel das ausmacht, lässt sich bei Kenntnis des Verbrauchs und Lastprofils simulieren.
    Wenn später auf 200 kWp ausgebaut werden soll, wäre dann wohl der Netzanschluss dennoch notwendig, wobei die Anlage als netzparallele Anlage dann auch auf Überschusseinspeisung umgestellt werden kann.


    Schönen Gruß,
    Franz