Beiträge von eba

    Was kostet ein 10kW DC/DC Wandler bei 750V/400V? Damit könnte man 45 der 100 Stellplätze ausstatten.

    Die restlichen 5 Ladeplätze bekommen einen 50lW DC/DC Wandler. 3-4 zentrale 50kW Inverter reichen dann aus um alles Ladeplätze mit ausreichend Leistung zu versorgen.

    Da bei DC-Ladung auch der SoC der Fahrzeuge ausgelesen werden kann, ist das Lastmanagement noch einfacher zu bewerkstelligen.

    Aus den selben Gründen wie bei jedem trafolosen Wechselrichter könnten sich DC-Anteile aus dem PV-String sich in den AC verirren. Deswegen muss der Wechselrichter auch gegen DC-Fehlerströme abgesichert sein.

    @Broadcasttechniker

    Wenn der Bordlader über keine galvanische Trennung zum Stromnetz verfügt, sind Gleichstromfehlerströme kaum zu vermeiden. Deshalb verfügen die Ladegeräte über eine galvanische Trennung in Form eines HF-Übertragers.

    Deshalb dürfte ich meinen Smart mit Brusa-Ladegerät sogar direkt an einer Wallbox nutzen, der nur mit einem FI Typ A abgesichert ist.

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    • Vollständige galvanische Trennung zwischen Netz und HV-Batterie
    • Hohe IP-Schutzklasse
    • Bewertung der externen PT1000-Sensoren
    • Vollständig kompatibel mit LV123
    • Fehlerstromschutzschalter Typ A ist ausreichend durch verstärkte Isolierung

    @Broadcasttechniker

    Allerdings erkauft sich das der ZOE mit einer grauseligen Netz(un-)verträglichkeit. Eigentlich dürfte er laut TAB nicht am deutschen Stromnetz betrieben werden.

    Das Problem ist a) ein schlechter Wirkungsgrad b) hohe Oberwellenanteil c) hohe Gleichstromfehlerströme.

    Die Motorwicklungen als Drossel zu verwenden hat schon Tesla beim Roadster aufgegeben.

    Die zusätzlichen Drosseln kosten Geld, Gewicht und Bauraum, auch sollte diese irgendwie gekühlt werden.


    Generell ist für den Autohersteller ein externes Ladegerät günstiger als wenn er es ins Fahrzeug integrieren muss, mit Anbindung an den Kühlkreislauf. Allein schon die Entwicklungkosten und Prüfung zur Einhaltung der diversen Normen und Vorschriften.

    Das mag für große eAutos wie den Tesla noch einigermaßen passen, aber selbst der 7,2kW Lader für einen e-Up ist für VW schon richtig teuer. VW würden den e-Up sicherlich gerne für €2000,-- günstiger verkaufen, wenn dafür das ganze Ladegetöns aus dem Auto fliegen könnte.

    Einen DC-Ladeziegel mit 2-3kW Ladeleistung könnte man für €500 herstellen und wäre auch thermisch beherrschbar. Eine 10kW DC-Wallbox wäre für < €2000 denkbar und würde auch eine perfekte pv-gesteuertes Laden ermöglichen, da die Trägheit der AC-Anbindung umgangen wird.

    Beim DC-Lader steht das eigentliche Ladegerät, das kann auch eine DC/DC Wandler sein, außerhalb vom Fahrzeug. Das BMS des Fahrzeug kommuniziert mit dem Ladegerät und teilt ihm die max. mögliche Ladeleistung = Stromstärke mit.

    Im Fahrzeug selbst braucht man einen Gleichstromschütz zur Stromunterbrechung und den CCS Ladeport.

    Kostenmäßig also fast kein Aufwand. Da wundert man sich, wie da die Autohersteller mehrere Hundert Euro dafür verlangen wollen. Beim eGolf sind das z.B. €625,--

    Das AC laden wird vielleicht noch in der eigenen Garage eine Rolle spielen, wenn an einem mobile DC Lader das Auto aus dem Netz geladen wird.

    Was kommen wird sind slow DC-Lader (mit 2-50kW) an Supermärkten, Fast-Food Ketten und Parkhäusern.

    DIe Autobauer wollen die AC-Bordlader aus den Fahrzeugen verbannen, da zu teuer.

    Jeder weiß, was ein 10kW Wechselrichter kostet, preiswerter wird ein 11kW im Fahrzeug nicht werden.

    Zudem macht es keinen Sinn für jedes neues eAuto immer wieder einen neuen teueren Bordlader mitzukaufen. Jeder, der eine PV-Anlage hat, könnte theoretisch diesen auch zum DC-Laden nutzen.

    https://www.tagesschau.de/mult…A00_title-tagesschau.html


    Neue Ölheizungen(Ersatz für alte) sollen bis 2030 gefördert werden. Weiter so, bravo!

    Wenigstens schaffen wir so garantiert unseren Anteil für 2Grad, wird langsam Zeit das wir uns mal ein Ambitioniertes Ziel setzen. Warum nicht 5Grad bis Ende des Jahrhunderts, alles darunter ist doch keine Herrausforderung.

    Das war wieder ein typischer Versprecher - Die Ölheizung muss bis 2030 durch eine neue, Nicht-ölheizung ersetzt werden, wenn man die Förderung nutzen will.