Beiträge von eba

    Ich habe eine solche Logik auf einem Raspberry PI für den E3DC-Speicher laufen. Sollte ein einfaches sein, das auf den Kostal anzupassen, vorausgesetzt, der Kostal gibt eine Schnittstelle frei, wo ich Einstellungen des Kostals dynamisch verändern kann.

    Die meisten Hesteller lassen nur lesend darauf zugreifen.

    Nur mit was sollen dann die ganzen BKHWs betrieben werden. Heizöl und Erdgas geht nicht mehr, PtG und PtL gibt es nicht in ausreichenden Umfang und ist zu teuer. Also bleibt eigentlich nur noch Bioethanol. Kostet an der Börse ca. 40ct/l und damit vom Energiegehalt her, etwa doppelt so teuer wie Heizöl.

    Das ist eigentlich ganz einfach.

    Das Programm versucht die Ladeleistung innerhalb des Korridors zu fahren.

    Bei einem Pro die die max. Ladeleistung 9 bzw 12kWp

    je nachdem was bei

    maximumLadeleistung = 12000

    angegeben wurde, wird dieser Betrag zur Breite des Korridors ins Verhältnis gesetzt.

    untererLadekorridor = 500

    obererLadekorridor = 1500

    Die Breite des Ladekorridors ist also 1000W

    12000 / 1000 = 12

    Das ergibt die Steilheit für die Regelung und für unseren Zwecke eigentlich viel zu hoch.


    Das Programm errechnet, wieviel Leistung erforderlich ist, damit bis zum

    sommermaximum = 14

    also GMT +2h = 16:00 MEZ Sommerzeit

    der Speicher auf

    ladeende = 85

    also bis auf 85% geladen wird.


    Gegen wir davon aus, wir haben 13kWh und die Batterie ist morgens um 6:00 leer

    13kWh*85%/10h = 1100W


    Damit sind wir etwa in der Mitte des Ladekorridors.


    Sollleistung 1100W - unterer Korridor 500W = 600W * Steilheit 12 = 7200W

    Also würde morgens versucht den Speicher mit 7200W zu laden.

    Wenn die im Laufe des Morgens die Ladeleistung über 1100W d.h. dem Sollwert steigt,

    wird der Sollwert laufend heruntergeregelt, da ja die tatsächlich angeforderte Ladeleistung

    wesentlich höher liegt.

    die geschieht so lange, bis die Ladeleistung in diesem Beispiel auf 545,45W heruntergeregelt wurde.

    45,45W*12 = 545,45W

    damit wäre ein Gleichgewicht erreicht.


    In diesem Beispiel ist die Steilheit viel zu hoch, ich empfehle den Faktor 3, das bedeutet bei 6kW den Ladekorridor auf 2kW Breite zu vergrößern, d.h. hier auf


    untererLadekorridor = 500

    obererLadekorridor = 2500


    zu setzen.


    Beim oberen Beispiel wird dann nur noch anfänglich mit 600W * 3 = 1800W geladen

    Das ist immer noch höher als die anfängliches Soll-Ladeleistung von 1100W.

    Diese würde sich allmählich bis auf 750W absenken und dann stabil bleiben.

    750W-500W = 250W*3 = 750W.


    Würde durch die Überschussleistung mehr Ladeleistung angefordert,

    so wird der interne Sollwert weiter abgesenkt und bei unter 667W sogar auf 0 gesetzt.

    (167W*3=500W , der untere Korridorwert)


    So bleibt die verbleibende Speicherkapazität der Regelung vorbehalten.


    Das klingt etwas kompliziert, gibt aber die Freiheitsgrade, das Ladeverhalten,

    passend zu der installierten PV-Leistung, Speichergröße, Regelbedarf völlig frei zu gestalten.

    Das Ziel ist doch eine CO2-freie Wirtschaft.

    Damit müsste die CO2 Steuer soweit steigen, dass alle anderen Alternativen zu fossilen Brennstoffen günstiger sind. Allerdings bringt die CO2 dann auch keinen Steuerertrag mehr ein, dient aber im Sinne der Merit-Order als preisführend.

    Wie weit könnte der Spritpreis steigen?

    Ein Liter Bioethanol kostet ca. 40ct/l bei etwa 6kWh Energiegehalt.

    Entspricht also 60ct/l Benzin.

    Ich habe keine Ahnung, was eine Wärmepumpe für ein 160m² großes EFH verbrauchen würde.

    Für meine Nachtspeicherheizung liegt der Verbrauch bei knapp 10.000 kWh im Jahr.

    Je nach Art der Wärmequelle z.B. Sole (Ringgrabenkollektor) mit COP um die 6 sind es nur noch 1500kWh/a.

    Bei LWWP mit COP um 3-4 werden es um die 3000kWh/a sein.

    Bei dir ist es doch, vorausgesetzt die CO2 Steuer kommt, auch nur eine Frage WANN du auf WP umstellst, nicht ob....

    Gar nicht, hatte schon mehrere Leute da, die haben im bestehenden Setup für Wärmepumpe den Daumen nach unten gesenkt. Und komplett alle Fußböden samt vier Jahre altem Laminat und Fliesen auf zwei Stockwerken aufstemmen und Heizkörper abbauen und nochmals komplett renovieren zwei Jahre nach Einzug und Grundrenovierung...dazu hab' ich absehbar die nächsten 10-20 Jahre keine Lust und auch kein Geld mehr übrig. Da nehme ich eben die steigenden Gaspreise in Kauf. Bis sich das gegenrechnet für so eine umfassende Renevierung, das erlebe ich womöglich nicht mehr. ;-)
    Obwohl ich zugebe gerne eine WP zu haben, schon aus gefühlten Autarkiegründen... :-)


    Naja, es schreien doch immer alle Subventionen sollen neutral sein und der Markt soll es richten. Von daher empfinde ich es als richtiger einen pauschalen Beitrag zurückzuzahlen, dann kann jeder selbst entscheiden was er bei sich subventioniert (weil eine Stromentlastung halt nicht alle gerecht gleich treffen würde, ein Geldbetrag dagegen schon).

    Es gibt als Alternative auch Wand- und Deckenheizungen. Aber auch Niedertemperatur-Heizkörper sogar mit Luftumwälzung per Lüfter.

    Es gibt immer eine Möglichkeit sinnvoll und wirtschaftliche Alternativen um den Einsatz einer Wärmepumpe zu ermöglichen.