Beiträge von Reinheit

    Umgekehrt soll ein Schuh draus werden. Ein höherer Preis für das Haus bedingt eine höhere Grunderwerbssteuer, und das stört potentielle Käufer. Macht man das Haus billig und die PV-Anlage dafür etwas teurer, hat der Käufer eine geringere Grunderwerbssteuer und einen höheren abzuschreibenden Kaufpreis für die Photovoltaïk, der die zu versteuernden Erträge aus Gewerbebetrieb mindert. Der Buchgewinn beim Verkauf stört ja nicht, weil nicht zu versteuern. :)

    Danke für Deinen Vorschlag. Wenn der Mehrertrag bloß bei kargen 3-5% liegt, lohnt der Aufwand für einen RSE wirklich nicht.

    Was benötige ich für 70% weich? einen Solarlog 200, oder was sonst? Und mit welchen Kosten ist für die Einbindung in meine Anlage zu rechnen?

    Danke.

    ....


    Was willst Du eigentlich?

    Ich würde gerne die volle Leistung meiner neuen Anlage nutzen, indem ich den Anteil des Stroms, den ich nicht einspeisen darf, möglichst vollständig (ja, wird nicht ganz gelingen) selber nutze, z. B. zum Laden meines Autos. Die Möglichkeiten, um das zu erreichen, möchte ich ausloten.

    Daß ich Dir damals einen Rat erteilt habe, möchte ich bezweifeln. Gleichwohl kann ich es nicht völlig ausschließen.

    Danke für die Rückmeldungen. Vorab: ich weiß nicht, wie ich in den zehn Jahren des Betriebs der alten Anlage irgend etwas über die Bedingungen gelernt haben könnte, die bei dieser alten Anlage keine Rolle gespielt haben. Vielleicht erklärt das die dumm wirkenden Fragen, und vielleicht wirken sie nach Lesen dieses Beitrags auch nicht mehr so dumm. Die nach der Regelhäufigkeit durch den VNB z. B. soll mir abzuschätzen helfen, ob es in der Nähe weitere einspeisende Anlagen (PV, BHKW) gibt.

    Dann will ich mal die fehlenden Angaben zur neuen Anlage liefern:

    Anlage in der Nähe von Cuxhaven

    1 WR SMA Sunny Boy 5.0 AV-40

    18 Solarmodule aleo S_19 mono 305 Wp

    Montage auf zwei versetzt nebeneinander liegenden Dächern eines Winkelbungalows mit der gleichen Ausrichtung +2° (182° auf dem Kompaß), also ganz leicht nach Südwest

    30° Neigung des Daches

    Welche Angaben fehlen noch?


    Einen RSE kann ich für etwa 300 € bekommen. Sein Betrieb verursacht keine weiteren Kosten beim VNB, sagt der (die Installation kostet natürlich etwas, aber ja nur einmal). Wenn ich durch ihn mehr Strom nutzen kann als durch eine harte Abriegelung bei 70%, lohnt sich imho die Investition. Umso mehr, wenn ich jetzt gelernt habe, daß mir bei einer Abriegelung durch den RSE eine Entschädigung zusteht (in welcher Höhe eigentlich?). Soweit ich das überblicke, hat in der Straße niemand sonst eine PV-Anlage; von BHKW in der Nähe ist mir auch nichts bekannt. Spricht also vieles für RSE.

    Danke.

    @ Bento: ich habe der Dame Dein Angebot unterbreitet. Ein Verkauf zum Buchwert käme praktisch einer milden Gabe gleich, und für den Aufwand, die sie mit Erwerb, Betreiben und Verkauf hatte und hat, möchte sie ein bißchen entlohnt werden. Daher wird der Preis deutlich oberhalb des Buchwerts liegen. Und auch dabei wird nichts versteuert. :)

    Die Frage ist halt, ob der Finanzbeamte des Käufers zum selben Wert kommt ;) Die schätzen nämlich jeder für sich und das regelmäßig zu Gunsten des Amts.

    Das kann man eben nur vermeiden, wenn man einen Wert hat, an den müssen sie sich dann halten (wenn er nicht völlig daneben ist, also sowas wie 1€, wenn nicht auch Schulden/Belastungen mit übernommen werden, dann schätzen sie wieder).

    Das ist ziemlich egal, denn der Verkauf wird ohne Besteuerung erfolgen. Ja, das geht. ;)