Beiträge von Holter

    So, das wars für mich. 20 Euro im Jahr wär mir das werbefreie Forum vielleicht noch wert gewesen, für einen gemeinnützigen Verein auch gerne mehr. Aber 90 Euro im Jahr? Ohne mich.


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    Na ja, an diesen zehn Seiten mit gefühlt auf jeder Seite "Ich kaufe jetzt Produkt X" (und dann ohne Kommentar, warum es dieses Produkt dann doch nicht geworden ist) kann man schon etwas belustigendes finden. Der aktuelle Stand sind dann die Zellen eines unbekannten Händlers auf einer wenig bekannten Shoppingplattform namens "Riskcell", der sich auch noch als Hersteller ausgibt.. Wie in dieser Glücksspielwerbung: Der Name sagt ja wohl alles :D

    Nach dem Namen könnte man auch googlen und kommt dann auf z.B.

    https://endless-sphere.com/for…opic.php?t=88528&start=25

    Aber egal wie: Mit Zoll, Einfuhrumsatzsteuer, BMS, Gehäuse und Kleinteilen bleibt die Frage, wieviel die Arbeit und das Risiko im Endeffekt wert sind gegenüber den schon im Forum genannten Möglichkeiten, die auch von der Bastellösung bis zum Fertigpaket reichen.

    Hi,


    PV-Simulationsprogramme (ich habs mit PVSyst gemacht) können bei Verschattungsanalyse berechnen, wieviel direkte und wieviel diffuse Strahlung auf die Modulfläche fällt. Und alles, was nicht auf die Module fällt, fällt halt ins Treibhaus :)

    Klar, davon müsste man noch die Verschattung durchs Gewächshaus selbst abziehen, und der Lichteinfall durch Seiten/Giebel ist nicht berücksichtigt.


    Theoretisch könnte man aber hier auch den anderen Weg gehen: die geplanten Module als Verschattungsobjekte einzeichnen und den Boden als (kleinteilige) Modulfläche definieren. Dann kann man auch das Gewächshaus einzeichnen, zumindest in Näherung das Raster aus Rinne und Energieschirm. Dann kann man sehen, ob es noch große Unterschiede bei der Einstrahlung gibt.

    Oder eine "Entschädigungs"regelung: Wenn (bestehende) Häuser im Schlagschatten liegen wird für genau diese Zeit ein Teil der Stromerlöse an die Anwohner ausgezahlt. Bei Geräuschimissionen könnte man ähnliche Regelungen treffen (Abhängig von Uhrzeit, Windgeschwindigkeit und Windrichtung zum Beispiel).

    Beteiligungen an der Investition greifen hier etwas kürzer, aber direkte Erlösbeteiligungen als Entschädigung könnten wahrscheinlich Einige umstimmen. Wenn der Schatten kommt (und wirklich stört), dann geht man halt ins Kino oder macht die Jalousien runter und freut sich über die Entschädigung. Wenn das für Anwohner (und nicht nur Eigentümer) gilt, dann freuen sich auch Mieter: So ein Haus wird eher leichter als schwerer zu vermieten sein, wenn es noch Einkünfte gibt.

    Eine monatliche oder jährliche feste Summe, oder gar "nur" eine Ertragsbeteiligung erreichen nicht alle und haben auch nicht die gleiche Wirkung wie der Gedanke: "Jetzt höre ich das Windrad, also verdiene ich Geld" oder gar "Schade, diesem Monat schien abends keine Sonne, also hatte ich leider keinen Schlagschatten auf der Terrasse".

    [Bauzulassung]

    Zitat von Green_Pirate

    Wer fordert die? Was soll da geprüft sein? In dem Link lese ich (auf die schnelle) nur was von Brandschutz - nun ja man könnte Notfalls Glas/Glas Module verwenden?


    PV-Module stehen in der Bauregelliste, das heißt, sie sind in den im o.a. Link genannten Einsatzbereichen zugelassen (Aufdach, bis 75° Neigung), bei sonstiger Verwendung am Haus müssen sie zugelassen werden. Ja, da geht es hauptsächlich um Statik und Brandschutz, evtl. noch um Personenschutz (bei Überkopfverglasung). Klar, das könnte alles vom Hersteller zugelassen werden, kostet aber Geld und wird deshalb nicht gemacht. Zulassung im Einzelfall ist wohl eher uninteressant.

    Bei einem Privathaus wird das erst einmal keiner kontrollieren (als Solarteur würde ich es aber nie bauen), ich weiß aber nicht, das passiert, wenn den Nachbarn die Aussicht nicht gefällt.

    Die Gefahr, dass die Module auf die Straße fliegen ist dagegen wohl relativ gering, aber keine Ahnung, was dann die Versicherung sagen würde.