Beiträge von P.Voltologe

    Wie die meisten, die sich mit der Sharp-NA Problematik beschäftigt haben ja sicher wissen, war bis 2010 nichts hinsichtlich aktiver Minuspolerdung gefordert. Module aus 2009 mit TL-WRs sehen heute oftmals so aus:


    Das Erscheinungsbild habe sehr oft gesehen (quer durch die Lande).


    Die traufenseitigen Dreckränder haben dabei den "Schimmelstreifen" intensiver im Überdeckungsbereich werden lassen:


    Es gibt auch ofter mal dies zu sehen (15cm-Patches), was aber fast immer durch verletzte Rückseitenfolie induziert ist:


    Aufgrund der Feuchte im Laminat ist die SK-2 natürlich futsch.


    Ich weiß nicht, ob es Zufall ist, dass gestern dieses Thema nach Jahren wieder aufploppt, aber gerade heute hatte ich eine etwas größere Ost-West-Anlage zu inspizieren.
    Grüße

    Zitat von ragtime

    Ob es jetzt für den Normalverdiener noch reicht....?


    https://youtu.be/56nISo_346g


    ....


    Nein.
    Intern ist jetzt also das Limit auf 25T€ gestiegen und das ist bei Lieferung 2020 definitiv nicht mehr state of the art. Bis dahin kommt selbst VW mit höherem Reifegrad wieder mit den Hintern hoch. Wer überwiegend in der Stadt fährt wird wohl eher den e-go aus Aachen anvisieren, da dort auch etwas solider und erfahrender entwickelt und alle Crashtests erfolgreich absolviert wurden.
    Grüße

    Zitat von sprudelkiste

    Hallo zusammen,


    warum sind 22 Module in einem String nahezu perfekt? Lese ich immer wieder, ist bei mir auch so, aber warum?


    Gruß,
    Sprudelkiste


    Weil bei den Standard-Multistring-WRs damit eine Eingangsspannunngslage deutlich oberhalb der Zwischenkreisspannung natürlich erreichbar ist und der Hochsetzsteller am DC-Eingang nicht soviel arbeiten muss, was den Gesamtwirkungsgrad günstig beeinflusst. Zudem bleibt bei tiefen Außentemperaturen zur üblichen Systemspannung von 1000Vdc genug Sicherheitsabstand.
    Grüße

    Die plötzlichen Ausreißer (bei den Tagen) skaliert die Achsen für den tatsächlichen Ertrag sehr ungünstig:


    auch die Monatswerte Mai scheinen (noch) suspekt.



    Monatserträge, die ich nach dem "Neustart" schon eingegeben hatte sind für Juli, August und Spetember wieder irgendwann die letzte Woche ohne mein Zutun auf 0 zurückgesetzt worden.
    Hoffe dies ist nur Kosmetik und schnell zu korrigieren.
    Grüße

    Vieles wurde bereits bemerkt. Die eigentliche Frage sollte bei jedem Hausspeicher sein, ob er den Sicherheitsleitfaden (siehe BSW https://www.solarwirtschaft.de…Li-Ionen_Hausspeicher.pdf ) nachweislich einhält. Zitat: "Wenn die Konformität mit diesem Sicherheitsleitfaden erklärt und beworben wird, ist diese mit entsprechenden Prüfberichten von akkreditieren Laboren zu belegen."
    Alle anderen Randparameter (Zell-Chemie, Zyklenzahl) sind Randthemen für gewöhnlich. Die Kenngröße, die eigentlich für Lebendauer und Nutzkapazität am wichtigsten ist : Temperaturprofil am Betriebs- und Aufstellungsort der Batteriezellen. Möglichst gleichmäßig und um die 20°C. Der Lade-Algorithmus sollte auch noch versuchen den Stress zeitlich zu strecken und die Regelgeschwindigkeit sollte so schnell sein, dass nicht spontane Lastwechsel zu unsinnigem Bezug führen.
    Die Betriebsweise hat deutlich mehr Einfluss als die Grundparameter der verwendeten Werkstoffe innerhalb der Zellen. Ob das Thema Sauerstoffbindung innerhalb der verwendeten Zellmaterialien wichtig wird,bewegt sich deutlich oberhalb aller Temperaturen, die als zulässiges Betriebsfenster zulässig wären. Wenn das also als Sicherung auf Zellebene darstellen soll, dann haben zuvor im BMS und im Aufbau der Strompfade mindestens 3 wichtige Sicherheitsschranken zuvor versagt. Aufgestellte Speicher verändern ja nicht permanent ihren Standort oder werden regelmäßig angestoßen, weshalb die Kontrolle des Betriebsfensters an sich recht sicher über die eingebaute Sensorik zu gewährleisten ist.
    Nur am Rande:
    Die Systemhersteller müssen sich auch mit den Grundsätzen der Funktionalen Sicherheit auseinandersetzen und ich würde es deshalb sinnvoller erachten, dass hier ein garantierter Performance-Level oder Safety-Integrity-Level als Kriterium angegeben wird.
    Ist aber nicht so, weil dies für Laien undurchsichtig ist und nur weitere Bedenken streuen würde.


    Fazit: Nimm das System mit der größten erprobten Installationsbasis, egal welche Zellchemie oder Zyklenzahl und stelle das Teil dort auf, wo die geringsten Temperaturschwankungen über das gesamte Jahr zu erwarten sind. Den Rest selektiert der Preis und ob der, der dir das aufbaut weiß, wo von er spricht.
    Grüße


    Sofern deine Angaben zu den Modulen und WR-Erträgen stimmen sollten und die Anlage tatsächlich irgendwann Ende 2009 inbetriebgegangen ist und eine 100%ige Anlagenverfügbarkeit vorlag, lässt sich eine ungefähre durchschnittlich nachgewiesene Ertragsstärke von 960 kWh/kWp errechnen.



    Ich würde dringend empfehlen bei einer gebrauchten Übernahme alle Formalien zu klären, um nicht doch in ein "rückwirkendes Loch" zu fallen.
    1. was exakt war der BNetzA zur ersten IBN gemeldet worden
    2. Wenn örtlich mit den Anlagenteilen umgezogen wurde, was ist für den neuen Standort der BNetzA und dem Versorgungsnetzbetreiber als installierte Leistung gemeldet worden.
    3. Ist die 50,2Hz Umstellung an den WRs protokolliert?
    4. !WICHTIG!
    Einen Datenlogger installieren um den WR-Zustand gerade nach 9-15 Jahre taggenau zu überwachen (momentan riskierst du 11,000€ im Durchschnittsjahr an Roherträgen!).


    Bei der Betriebszeit der WR sollest du jemanden an der Hand haben, der einen kurzfristigen Ersatz durchführen kann. Die nächsten 5 Jahre erwarte ich da was.
    Grüße


    PS: Wer ist dein Netzbetreiber?
    Energie- und Wasserversorgung Rheine GmbH
    WESTNETZ GmbH
    Stadtwerke Schüttorf GmbH

    Zitat von Neoc

    Okay, ich werde versuchen heute Abend alle nötigen Daten hier zu posten.


    Mit freundlichen Grüßen


    Neoc


    Häufig wurde in 2009 184 x 180Wp Module verbaut (was 33,12kWp) ergeben würde (unter dieser Voraussetzung würden aus 1260 kWh/kWp dann sinnvolle 884 kWh/kWp).


    Im PLZ 484xx ist mehr als 1.100kWh/kWp schon verdächtig.


    Sofern an der Liegenschaftsadresse mehrere Anlagen betrieben und gemeldet wurden, mag da ja auch nur ein Zuordnungsproblem vorliegen.