Beiträge von GLu

    ... kaufe dann den Anteil der Ex ab. Melde mich dann ... beim FA an, ... Dann sollte es auch gegenüber dem Netzbetreiber reibungslos weiter gehen.

    Wie ich schon mal schrieb:


    Die Eigentumsverhältnisse interessieren den Netzbetreiber nicht !

    Du brauchst eine von Deiner Ex unterschriebene Erklärung, daß die

    Betreibereigenschaft von Deiner Ex auf Dich übertragen wurde !!!

    Erst dann wirst Du als PV-Betreiber vom Netzbetreiber anerkannt.


    Ich habe das Spielchen hinter mir ...

    Ich bin weiterhin der Auffassung, dass Direktverbrauch momentan nicht zutrifft, da die Betreiberin ausgezogen ist.

    Bei mir war das so, daß meine Frau die Abschlagszahlung für zwei Monate an das EVU

    zurück überwiesen, und die es mir ausbezahlt haben. Gleichzeitig hat sie die Betreiber-

    eigenschaft an mich zurück übertragen. Nur sie als de facto Betreiber kann das.

    Zitat

    Sobald ... jedoch die PV-Anlage bzw. seinen Anteil erworben hat und damit wohl auch zum Betreiber wird, dürfte es sich aber um den von dir, jodl , beschriebenen, EEG-Umlage-schädlichen Betreiberwechsel handeln, mit der Folge, dass 40% (oder doch 100%?) EEG-Umlage fällig werden.

    Er muß die Anlage nicht faktisch (finanziell) erwerben, es genügt, die Betreibereigen-

    schaft auf ihn zu übertragen (siehe Kopie der Mail). Dazu muß Sie aber in diesem Sinne

    das EVU auffordern. Er kann nichts bewirken, Eigentumsnachweise wie Rechnungen oder

    Zahlungsnachweise interessieren das EVU nicht im Geringsten.


    Ich werde jetzt wieder genau so wie zuvor (als ich noch Betreiber war) behandelt

    (finanziell) als ob meine Betreibereigenschaft nie geändert wurde. Mit allen Dingen

    die Einspeisung und Direktverbrauch betreffen.

    Die Eigentumsverhältnisse sind dennoch eine Herausforderung.

    Nur was die steuerliche Seite anbelangt ... und aus der halte ich mich heraus.

    Bezogen auf die Stromlieferung weiß ich (als vor kurzem genau so Betroffener),

    daß


    1. den Energieversorger die Eigentumsverhältnisse nicht interessieren,

    es ist nur der Betreiber, der ihr Ansprechpartner ist.


    2. zur Umlage erhielt ich folgenden Wortlaut (in Kopie)

    Zitat

    Da Sie mit Ihrer Frau nicht mehr in einer Gemeinschaft leben, besteht nicht mehr

    „Personenidentität“ zwischen Anlagenbetreiber und Letztverbraucher. Das bedeutet,

    dass für die von Ihrer Frau an Sie „gelieferte“ Energie EEG-Umlage fällig ist. Die EEG-

    Umlage muss an den Übertragungsnetzbetreiber abgeführt werden. Über diesen

    Sachverhalt werden wir auch Ihre Frau informieren.

    Meine Frau wurde 2015 Betreiberin (aus bestimmten Gründen umgeschrieben).

    Die Anlage ist aus 2009.


    Das war meiner Frau aber zu kompliziert, also wurde die Anlage wieder, wie zu Beginn,

    nach zwei Monaten auf mich "zurück" geschrieben. Jetzt läuft wieder alles normal.


    Die Abschreibung, die zuvor in der gemeinsamen Veranlagung angesetzt wurde,

    führe ich jetzt alleine fort.

    Man stelle sich vor, die DUH setzte sich in allen Punkten durch und erreicht eine

    völlige Beseitigung aller Kraftfahrzeuge. Statt dessen würden dann Pferdefuhrwerke

    und Ochsenkarren eingesetzt.

    Ob denen klar ist, daß sich dadurch die Feinstaubbelastung vertausendfachen würde ?


    Nicht ganz ernst gemeint.

    Finanzämter, und das hat jetzt nicht mit diesem Fall zu tun, haben eigenartige

    Auffassungen von Vorgehensweisen:


    Ich hatte eine steuerliche Aufteilung der Steuerschuld zwischen meiner Frau und

    mir beantragt. Daraufhin erhielt ich ein Schreiben, daß ich trotzdem nicht von der

    fristgemäßen Zahlung der Steuern befreit bin (obwohl ich ja gar nicht weiß, wieviel

    auf mich entfällt).


    Also überwies ich einen Teil der Schuld, meine Frau den Rest der Gesamtschuld.

    Dann kam ein Brief vom Finanzamt, daß meinem Antrag auf Aufteilung nicht statt-

    gegeben werden kann, da die ganze Steuerschuld dadurch bereits getilgt ist.


    Super, jetzt weiß ich nicht wer wieviel zahlen mußte !


    Wie gesagt: OT

    Das FA prüft HINTERHER.

    Schon klar, aber für Prüfungen muß/sollte es ja Vorschriften/Regeln/Raster/Schemata/war immer

    geben. Ein Staatsbetrieb wie das FA kann sich ja nicht auf den Standpunkt des Lehres Bommel

    aus der Feuerzangenbowle stellen ("Da stelle mehr uns janz dumm. Und da sage mer so: En

    Photovoltaik, dat is ene jroße schwarze Fläche ...") und dann mal aus Jux und Dollerei eine/n

    Sache/Anlagenwert rechtsgültig entscheiden. Ich bin ja nicht der erste Mensch in Deutschland,

    der eine PV-Anlage verkauft.


    So mein Gedankengang, daher meine Frage an den Sachbearbeiter.


    Mir geht es darum einen Kaufpreis/Wert einzuschätzen, der ja ihn einer Rechnung stehen muß.

    Dieser Wert ist der künftige Abschreibungswert des Erwerbers. Reduziert das FA diesen Wert,

    hat der Käufer Nachteile. Ich möchte Rechtsstreitigkeiten mit einem Käufer vermeiden, die erst

    ein/zwei Jahre nach dem Kauf durch eine wie auch immer geartete Bewertung durch das FA

    entstehen könnten.


    Insofern habe ich mir etwas mehr Fakten, keine Beratung, erwartet.