Beiträge von alpha-canis

    Was passt denn im Detail nicht?


    Bei den original Stäubli MC4 ist das Gehäuse ja für alle Querschnitte identisch. Und soweit ich es in Erinnerung habe der vordere Teil des Metallpins, welcher mit dem Gegenpin ineinander gesteckt wird, ja normalerweise auch. Nur der hintere Bereich der Crimplaschen ist größer im Querschnitt. Von daher doch etwas verwunderlich dass kein Stecken möglich ist ...

    Wenn die Module sich bei hohen Temperaturen verziehen, heißt es für mich dass sich die Module stärker ausdehnen als die Unterkonstruktion und es zu Zwängen kommt, was den Rahmen krümmt. Da beides aus Aluminium ist, hat es den selben Ausdehnungskoeffizient und es sollte nicht zu solchen Zwängen führen. Fehlt bei der Unterkonstruktion vielleicht die thermische Trennung? Alle 10 - 13m muss ja eine thermische Trennung in die Unterkonstruktion um eine Ausdehnung zu ermöglichen. Wenn diese fehlt, würde ich sagen kann es zu solchen Effekten kommen. Die im Verhältnis zum Modul relativ steifen Profilen werden am Dehnen behindert, das Modul als weichstes Glied krümmt sich infolge dessen.


    Ansonsten würde ich unabhängig was die Montageanleitung sagt Module eh nicht freiwillig auf der kurzen Seite klemmen. Ich glaube auf lange Sicht geht das nicht gut. Jeder der mal ein heutiges Modul mit so einem dünnen 30mm Rahmen in der Hand hatte weiß wie wacklig die Dinger sind wenn man sie an den Enden hochhebt. Noch schlimmer die Eckklemung bei den typischen Aufständerungen, wo gleich schon nach der Montage das Module 1cm und mehr bereits in der Mitte durchhängt - und das ohne Schneelast.

    Das ist ein marktüblicher Preis. Ergibt bei den üblichen 440Wp Modulen knapp 230 EUR / kWp, was sogar eher im unteren Bereich liegt. Verlegung der Solarleitungen sollte es dann aber auch beinhalten.


    Vergleich zu den Kosten eines Solarmoduls verstehe ich nicht. Warum sollte Installation günstiger sein als ein Solarmodul? In einem Hochlohnland ist es doch nicht unüblich dass die Handwerkerkosten höher als die Materialkosten sind.

    Ich denke jeder der schon mal ein neueres Modul mit 30mm Rahmen in der Hand hatte und spürt wie wackelig die Module sind, wird nicht freiwillig die Module quer montieren und auf der kurzen Seite klemmen.


    Um ein paar zusätzliche Module auf das Dach zu bekommen die quer gesetzt werden müssen mag es in Ordnung sein.

    Einen größeren Verbund quer einlagig montieren würde ich niemals machen. Egal was in einer Inst Anleitung steht. In vielleicht 10 Jahren einen Modulhersteller wegen Garantie hinterherlaufen wird kein Vergnügen sein.

    Aus dem Grund halte ich auch die vielen Aufständerungen mit überwiegend Eck- oder Randklemmung für sehr kritisch. Macht so ein System zwar billig. Hier sieht man aber ja bereits im Anfangszustand dass sich die Module schon ohne Belastung sichtlich durchbiegen. Nun noch ein paar Jahr Schnee- und Windlasten da bin ich mal gespannt was sich für Zell Mikrorisse und sonstige Schäden einstellen. Bei den früheren Modulen die noch ihr 100x170cm und 35mm oder 40mm Rahmen hatten war es ja noch in Ordnung und stabil.

    Vom Bild her zu urteilen wurden aber keine Dünnblechschrauben wie auf dem Bild von e-zepp verwendet, welche das Material verdrängen und einen Kragen bilden. Sondern nur Frässchrauben. Das wird das Grundproblem sein.

    Da offensichtlich die Rückseite gut erreichbar und ein Rückbau der Module natürlich aufwändig ist wäre mein Ansatz:
    Die Schraube mit dem Gewinde zu Nutze machen. Ich würde mal mit einer Kunststoffmutter oder ähnlichem versuchen zu kontern. Also irgendein Material was zwar eine vernünftige Festigkeit hat um vernünftig kontern zu können, aber noch ausreichend weich ist dass die Schraube ein Gewinde reinschneiden kann. Im KFZ Bereich gibt es ja häufig Kunststoffmuttern für Innenteile. Denkbar wäre auch eine Kunststoffhülse. So eine Hülse oder Mutter fest andrehen, so dass das Schletter Blech auf der Gegenseite angezogen wird und gleichzeitig auf der Innenseite durch die Flächenpressung der Mutter Aeine Dichtigkeit gegeben ist.

    Hier noch was zum Thema.


    Suntec Solarenergie GmbH
    Schwerer Betrug und Bankrott? Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Osnabrücker Solarfirma


    .... Abschläge kassiert, Arbeiten eingestellt ....
    ..
    .. Im Sommer 2023 sollen dann nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft 112.000 Euro vom Geschäftskonto der Suntec-Solarenergie abgehoben worden sein. Es war damit leergeräumt. Insgesamt liegt die bislang bekannte Schadenssumme bei 242.000 Euro, teilt die Staatsanwaltschaft mit. ....


    Schwerer Betrug und Bankrott? Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Osnabrücker Solarfirma | NOZ
    Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt wegen Betrugs gegen die Suntec Solarenergie. Deren Konten wurden im Sommer leergeräumt.
    www.noz.de

    90 von 100 Leuten schieben da ein Kupferkabel durch.

    Wenn man es so macht:

    könnte es vielleicht gehen, solange nur die Schraube Kontakt mit dem Kupfer hat, sofern es ein einzelner massiver Draht ist.

    Trotzdem habe ich die Teile zurück geschickt und es anders gelöst.

    Solche Erdungsklemmen gibt es auch in Kupfer (mit verzinnter Oberfläche). Das ist für ein Kupferdraht das eigentlich Richtige. Durch die Edelstahl Dornen-Kontaktplatte kommt kein Kupfer mit Alu in direkter Berührung.


    Die Erdungsklemmen mit Alu Grundkörper sind ja für Aludrähte gedacht, und nicht für Kupfer.


    Lochband: Hier wird es durch die durchgehende Lochung kaum möglich sein, den erforderlichen Querschnitt zu erreichen. Besser ist ein durchgängiger Alustreifen, welcher nur an den Profilen zur Befestigung aufgebohrt wird.

    Und genau so wenig ist klar ob es generell ein Hersteller Probleme ist oder Händler nicht für Deutschland zugelassene Geräte wissentlich oder unwissentlich in Verkehr gebracht haben, aus preislichen Gründen, Gründen der fehlenden Verfügbarkeit etc.


    Im Deyethread haben einige ihre Geräte geöffnet und kein Relais gefunden. Diese hatten auch zufällig keinen Typenaufkleber, wie eigentlich üblich, sondern nur die Seriennummern ohne Typ auf dem Karton.


    Das Thema ist viel zu komplex und undurchsichtig, um sich zu diesen Zeitpunkt ein Urteil fällen zu können, den Hersteller pauschal für alle seine Produkte zu verurteilen.


    Das ist aber letztendlich auch nur ein Wegschauen des Herstellers, Hauptsache Umsatz.

    Professionelle Hersteller erschliessen eben Märkte indem sie erst mal ein lokales Team aufbauen um Nah am Geschehen zu sein und selber die Produkte in den Markt bringen und / oder arbeiten mit erfahrenen Importeuren und Großhändlern zusammen, um unregulierte Importe & unkontrollierten, rufschädigenden Wildwuchs möglichst zu verhindern. Z.B. ergänzend mit entsprechenden Garantiebedingungen und Produktregistrierungen nach Kauf.


    Das macht es zwar teurer, zeigt dann aber auch die Verantwortung des Herstellers und dass er langfristig an dem Markt interessiert ist.

    Nach Gesetzeslage ist der Fall aber recht klar da hier ein Sicherheitsrisiko nach Definition vorliegt. Hier greift die Produkthaftung, die um einiges über Gewährleistung hinausgeht.


    Haftbar ist der Inverkehrbringer in die EU. Was in dem Fall nicht Deye sein wird, sondern der Importeur bzw. Händler. Wo der fundierte Verdacht nun im Raum steht, müssen weitere Untersuchungen stattfinden und Verkauf sofort gestoppt werden. Toleranz gibt es bei der Produkthaftung nicht. Wenn es sich bestätigt, müssen umgehend die Produkte zurückgerufen werden. Reines Ersetzen des Produktes reicht dann auch nicht aus, sondern auch Kosten für Aus- und Einbau müssen übernommen werden.


    Ein "Netto" wird damit umgehen können. Die vielen Mikro- und Minihändler / Importeure von den Deye Geräten werden hingegen kaum die entsprechende Versicherung oder finanzielle Polster haben.