Beiträge von webwanze

    Hallo Moritz,


    du hattest mich ja PM nach meinem Aufbau gefragt. Also bitte:


    Ich habe eine Anlage auf einem Garagendach mit einem Gefälle von ca. 2% nach Süden. Darauf dann eine Anlage, die nur durch ihre Ballastierung hält. Die Module sind nochmals leicht um ca. 2,x% nach Süden geneigt. Somit läuft das Wasser und Schmutz einigermaßen ab. Nur direkt am unteren Modulrahmen sammelt sich etwas Dreck. Den wische ich alle zwei Jahre mal weg.


    Ich habe Tiefbordsteine verwendet. 80x250x1000. So ein Ding wiegt um die 50 kg und kostet fast nichts. Vorne und hinten habe ich ein 10er Loch reingebohrt. Dann ergibt sich auf der unterseite automatsch ein ‚Bombenkrater‘. Von da aus eine 10er VA Schlossschraube durch und auf der Oberseite einen verstellbarer L-Winkel von Schletter verschraubt.



    Vorteile:

    - Höhe einstellbar. Zusätzliches Gefälle.

    - Abstand der beiden Schienen durch Länge der Tiefbordsteine vorgegeben.

    - Einfache Montage auf dem Dach.


    Auf die Unterseite des Bordsteins habe ich mit Billig-Badacryl eine 8mm Bautenschutzmatte geklebt. Die steht nach alles Seiten einen Zentimeter über. Zum Schutz der Dachhaut.


    Jetzt die Betonbrocken aufs Dach und mit den PV-Schienen verbunden. Man kann nun auf die äußeren Bordsteine noch weiteres Gewicht auflegen. Fertig.




    Hält zumindest bei mir perfekt. Durch die Einzelreihen mit geringem Abstand von ca. 20cm scheint der Wind kein Problem zu sein. Hat sich bisher absolut nicht bewegt.


    Thomas

    PV-Express

    Ja sicher ist der Nutzungsgrad nicht so groß wie bei einem 5-KWh-Minispeicher.

    Aber ich habe so immer genug Reserve im Keller, wenn meine Restfamilie wieder mal nachts den Wäschetrockner laufen lässt oder das E-Auto während des Tages bei Sonnenschein unterwegs war. Dann muss ich mich nicht ärgern, die Stimmung bleibt gut und das ist mir dann schon Gegenwert genug.


    Demnächst stelle ich noch einen Block daneben 8o. Es kommt doch auf die Größe an...


    Thomas

    E-Scooter

    Ja, ich hatte deinen Thread gelesen. Allerdings erst, als ich mit meinem Speicher fertig war. Sonst hätte ich mich ggf. etwas von deinem Gehäuse inspirieren lassen :-)


    Die Hardware unterscheidet sich vor allen Dingen im Layout der Platine:

    • Die Molex-Stecker kann ich nicht leiden, deswegen wurden die durch Schraub-Steck-Verbindungen ersetzt.
    • Ebenso wurde jeder Anschluss vom Teensy separat herausgeführt, somit gibt es keine 'Durchmischung' mehr an den Steckern. Dazu liegen auf den Steckern jeweils noch die nötigen Potenziale, damit die Verkabelung einfacher wird. Ich habe praktisch für jeden Sensor/Aktor/... genau einen Stecker.
    • Status-LED an jedem Ausgang.
    • Ein serieller Bus mehr. Für WLAN.
    • Kleinigkeiten

    Die Software liegt nicht öffentlich auf einem Github. Die ist komplett neu entwickelt. Die originale Software scheint mir mehr auf Anwendungen in Elektro-Vehikeln ausgelegt. Außerdem waren da noch einige Dinge drin, die ich für einen Fehler halte. Deshalb – und auch aus Sicherheitsgründen – habe ich die komplett neu gemacht.


    Grüße,


    Thomas

    Hallo Bernd,


    du kannst das gerne 1:1 nachbauen. Ich habe da kein Copyright drauf :)


    Schaltkasten:

    Eigentlich sollte es noch ein Batteriespeicher mehr werden. Deswegen habe ich noch einen kompletten Schaltkasten, so wie auf dem Foto zu sehen, hier liegen. Ebenso die Verkabelung (DC und serieller Bus) vom Schaltkasten zu den Batteriemodulen. Das ganze für 8 Module wie bei meinem Speicher. Bevor das hier ewig verstaubt, kannst du das gerne zum Materialpreis haben.


    BMS:

    Genügend Platinen habe ich auf alle Fälle noch da. Bauteile sollten auch noch für ein paar Bestückungen reichen. Müsste ich halt dann noch bestücken und im Reflow-Ofen backen. Mitte des Monats wollte ich den Ofen eh nochmal für ein anderes Projekt anwerfen.


    Ich denke, wir sollten einfach mal telefonieren. Schick' mir doch mal eine PN mit deiner Telefonnummer, dann können wir das besprechen.


    Bis denn,


    Thomas