Beiträge von indemann


    Hi prikkelpitt,
    Über Datenlogger scheiden sich wahrscheinlich die Geister. Jeder Anbieter von WR wird auch einen Datenlogger mit einem Online-Portal anbieten. Ich selber hab' einen Solarlog 500 von Solare Datensystemeseit mehr als zwei Jahren im einsatz und habe noch nie einen ausfall des Geräts gehabt. Der SL ist hersteller unabhängig und du bekommst auch für deinen SMA-WR das passende Anschlusspaket.
    Das Gerät wird schon für um die 450€ angeboten - ohne Piggy Back (das ist das Anschlusset für deinen SMA. Dafür musst du nachmal ~45€ berappen. Das Anschlusskabel für die RS485-Schnittstelle kostet ca. 20€.


    Alternativ kannst du bei einem WR auch den SL 200 nehmen für ca. 300€. Der reicht bei einem WR auch aus.


    Alle Preisangaben hab' ich im Internet recherchiert ohne Gewähr auf Richtigkeit oder Vollständigkeit - lediglich als Anhaltspunkt


    Zum Thema Netzwerkanbindung: Der Datenlogger hängt bei mir auch in der Garage - dort ist ebefalls kein WLAN. Ich hab das Teil mit dLAN angebunden und das funktioniert genausogut. Da brauchst du lediglich zwei dLAN-Adapter. Der Vorteil ist: du hast für die RS485-Schnittstelle beide Geräte direkt nebeneinander (ist meines Erachtens für die Einrichtung einfacher).


    Ich hoffe, meine Info kann dir bei der Entscheidung weiterhelfen


    Soweit ich weiß, nimmt Solare Datensysteme nur noch Anmeldungen für "Classic-2nd Edition" entgegen. Das Solarlog-Home-Portal ist ausgereizt. Die Commercial-Edition ist nur für größere Anlagen mit Überwachung durch den Solateur gedacht. (So hat man's mit zumindest damals bei SL erklärt)


    Am einfachsten ist es, den Solarlog umzustellen auf manuelle IP-Adresse und die Adresse am Gerät selber einzugeben. Wenn du den Adressbereich des Routers berücksichtigst, funktioniert das am ehesten. Dazu folgendes an meinem Beispiel:


    - mein Router hat die IP-Adresse 192.168.110.254
    - mein Solarlog 500 ist über dLAN angeschlossen - der dLAN-Adapter ist im Hausnetz eingerichtet und hat Verbindung
    - am Solarlog drücke ich die <Enter>-Taste
    - über die Pfeiltasten <Netzwerk> auswählen und <Enter> drücken
    - <Manuell> auswählen
    - <IP-Adresse> auswählen
    - IP-Adresse 192.168.110.49 über Pfeiltasten eingeben
    - Eingabe mit <Enter> abschließen
    Mit dieser Adresse solltest du am Rechner das Hauptmenue des Solarlog aufrufen können. Abschließend musst du noch im Menue <Basis> --> <Lan> die IP-Daten wie in der angehängten Datei ändern.


    Wenn ich noch alles richtig im Kopf habe, müsste dein Solarlog jetzt funktionieren. Falls ich einen Schritt verdreht habe ist die Bedienung aber auch selbsterklärend. Ich habe jedenfalls anfangs nach ähnlichen Problemen vom Solarlog-Support den hinweis mit der manuellen IP-Adresse bekommen - seitdem läuft mein Logger einwandfrei.


    ich hab das BHKW ja auch nicht ins Spiel gebracht (wobei die heutigen BHKW bei richtiger Auslegung ein Wirkungsgrad von über 80% haben, weil auch die Abwärme genutzt werden kann und die könnte dann die besagte Heizugspufferung übernehmen), für mich ist das alles viel zu kmpliziert - mein Fazit am Ende des Beitrags lautet deshalb auch: Einspeisung mit Eignverbrauch und den Eigenantel zur Pufferung der Heizung und andere Verbraucher im Sommer (Stallüftung, ...) zu nutzen.

    Hallo Jürgen,
    natürlich kannst du dein eigenes Kabel auf dem Grundstück zum Hausanschluss legen. Allerdings wird das ein ziemlich dicker Prügel, weil man bei der Leistung und der Kabellänge den Leitungswiderstand berücksichtigen muss. Aber das ist letztendlich Elektrotechnik. Da muss dein Installateur ausrehnen, was das Kabel kostet und du kannst dann überlegen, ob das immer noch günstiger als ein zweiter Einspeisepunkt ist.


    Aber machbar ist das schon.

    Zitat von Hanse265

    Ich benätige die Wärme für Schweinestall und Gastwirtschaft sowie Wohnhaus. Mein Gedanke am Eingenverbrauch war:
    Im Sommer viel Sonne => viel Stromverbrauch im Stall (Lüftung), Fütterung kann am Tag eingeschaltet werden,...
    Im Gasthaus hauptstromverbrauch um die Mittagszeit => Küche
    Habe einen Solarlog installiert und sehe den Stromverbrauch bzw, die Einstrahlung. Ich könnte mit Sicherheit einen Eigenstromanteil von 40 bis 50 % realisieren. Mein Gedanke zur Heizung war eine Optimierung des Eigenverbrauchsanteils.
    BHKW wäre natürlich auch eine Lösung. Bin aber Gegner von Biogas,...
    MfG


    Hallo Hanse 265,
    hier im Thread ist viel die Rede von alternativen Heizsystemen usw. Grundsätzlich muss man sagen, dass du die PV-Anlage nicht direkt an die Heizung alleine koppeln kannst. Ein Pufferspeicher mit Elektroheizstäben ist in der Leistung fix und kann ggf. über mehrere Stufen in der Leistung geschaltet und dem momentanen Ertrag der PV angepasst werden. D.h. wenn die Anlage mehr produziert, als dein Puffer verbraucht - und das ist bei 20kW im Sommer wahrscheinlich, musst du die überschüssige Energie irgendwo hin drücken (ins Netz). Im Winter oder an schlechten Tagen, wenn die Anlage weniger produziert, musst du vermutlich die E-Heizung abschalten und mit Öl heizen. Beide Faktoren machen die Sache aber ziemlich kompliziert in der Regelung.
    - Das Thema Wärmepumpe ist ein separater Fall, der zu betrachten wäre. Der Verbrauch ist nachher unschlagbar günstig, aber du benötigst für die Aufbereitung von Warmwasser ziemlich hohe Temperaturen, die eine moderne WP zwar schafft, aber die die Effizienz der Anlage drücken. Eine WP läuft um so wirtschaftlicher, je niedriger die Vorlauftemperaturen gewählt werden. Ist aber durchaus eine Überlegung wert. Die Investition einer WP bei dem Verbrauch ( 70.000 kWh ) liegt vermutlich im mittleren 5-stelligen €-Bereich.


    - BHKW gibt es mittlerweile mit Stirlingmotoren, die zum Betrieb lediglich eine Wärmequelle benötigen. Das ist i.d.R. Gas, Pellets, ... Ob es die auch mit Elektroheizung als Wärmequelle gibt, weiß ich nicht, würde aber prinzipiell funktionieren. Musst du mal googeln.


    Meines Erachtens hast du aber einen entscheidenden Vorteil in deiner Anlage: du hast auch im Sommer durch die beschriebenen Verbraucher (Stall, Gasthaus, ...) einen konstanten hohen Eigenverbrauch. Ich würde mich deshalb beraten lassen, ob die Einspeisung mit Eigenverbrauch gegenüber der Volleinspeisung für dich nicht günstiger wäre. Das müsste aber jemand gründlich durchrechnen, weil das den Rahmen hier sprengen würde. Mit dem Eigenverbrauch könntest du dann auch deine Heizung per Elektro-Puffer betreiben. Die Regelung müsste dann auf Öl umschalten, wenn die Einspeisung gegen Null geht oder ins Minus rutscht. Das Ganze muss sich aber ein Fachmann vor Ort ansehen und den Aufwand abschätzen.


    Ich würde, kurz und knapp auf den Punkt gebracht, über einen Eigenverbrauch der PV-Anlage nachdenken und über eine gesonderte Regelung die Heizung elektrisch vornehmen, wenn genug Einstrahlung vorhanden ist.

    Hallo zusammen,
    ich logge meine beiden WR Solarmax 4200S über einen Solarlog 500 auf das Solarlog Web Portal. am 29.02. hatte ich einen Netzwerkausfall, weil der dLAN-Adapter den Geist aufgegeben hat.
    Nach dem der Solarlog am 03.03. wieder am Netz war, habe ich bis heute gewartet, ob die Daten der Tage 29.02. - 02.03. automatisch im Portal aktualisiert werden ( der 03.03. ist wieder komplett. Nachdem die Tage immer noch nicht aktualisiert waren, habe ich direkt aus dem Solarlog die Tagesdaten ausgelesen, als min.js für jeden Tag gespeichert und per ftp auf den Server kopiert. Aber auch das hat mein problem nicht gelöst.
    Im Solarlog 500 sind die Daten zu sehen, im Portal sind die Tage leer, bzw. am 29.02. bis zum LAN-Ausfall vorhanden.


    Was muss ich machen, damit das WEB-Portal wieder vollständig ist? Eine Datei mit den Daten des Solarlog habe ich abgefügt.


    Meine Portaldaten: http://home.solarlog-web.de/7833.html

    Zitat von jodl

    ich würde mich schön bedanken wenn sowas in meinem Kühlschrank eingebaut würde
    den Kühlschrank habe ich gekauft damit er kühlt wenn ich das haben will und nicht damit er für einen Netzbetreiber dessen Netz stabilisiert
    nur damit irgendwelche Braunkohleöfen fett durchlaufen können


    Es gibt sogar Pilotprojekte, wo das bei Kühlanlagen extra so programmiert wird. Das hat nicht direkt mit 50,2 Hz zu tun, sondern nennt sich Regelenergie und wird fast teurer bezahlt als EEG-Energie.
    Die Regelenergie ist der Teil vom Energiebedarf, der neben den fetten Braunkohlenkraftwerken, die im Bereich 24/7 laufen, über den Tag verteilt geregelt werden muss. Durch die regenerative Energie gibt es in Spitzenzeiten einen Überfluss an Energie. Man kann für diesen Fall "negative Regelenergie" anbieten, die durch die Netzbetreiber besser bezahlt wird als EEG-Einspeisung. In Norddeutschland gibt es wohl ein Logistikunternehmen mit Kühlhallen, das bei Bedarf (Energieüberschuss) Strom abnimmt und damit die Regelzone auspendelt.


    Kann mich dem Rat nur anschließen. Ich habe die WR in der Garage, wo die Temperaturen im sommer bis 25° hochgehen und meine WR fahren mit Innentemperaturen bis 50°C. Dabei laufen die Lüfter mit 100% - auch ein Faktor, den man nicht unterschätzen sollte. Oft hat man om Obergeschoß Schlafräume und Kinderzimmer, wo die Lüftergeräusche vielleicht störend sind.


    Was die Dimensionierung der Kabel angeht, gibt es Vorschriften, die man einhalten muss (Belastung, Spannungsabfall, ...). Der Kabeltyp < NYM > reicht für die Verlegung innerhalb des Gebäudes aus.