Beiträge von Weidemann

    Laut diesem Artikel fällt jeden Moment der Startschuss:

    https://www.bhkw-forum.de/pros…-gateways-und-messfehler/

    Zitat

    Acht solche Zertifizierungsverfahren sind derzeit beim BSI anhängig und mit EMH Metering sowie Sagemcom haben zwei Hersteller bekannt gegeben, in den kommenden Wochen mit dem Erhalt der Zertifizierung zu rechnen. Vier weitere Hersteller befinden sich ebenfalls auf der Zielgeraden der Zertifizierung und haben angegeben, das Zertifikat noch in diesem Jahr erlangen zu wollen. Damit steht nach Jahren der bloßen Ankündigungen der zwangsweise Rollout von intelligenten Messsystemen jetzt unmittelbar bevor

    Spannende Sache!


    Zunächst die Frage: Wie hoch ist der dauerhafte Wärmeverlust zur Umgebung, also mit welcher elektrischen Leistung muss die Batterie kontinuierlich geheizt werden (nachdem sie einmal auf 250°C gebracht wurde)?

    Kann man die Batterie auch im voll geladenen Zustand auskühlen lassen, also hat sie dann nach dem Erwärmen wieder volle Ladung?

    Ob der PIP galvanisch getrennt ist weiß ich nicht (im Datenblatt steht nichts dazu?), aber ich bin von einem trafolosen Gerät ausgegangen, da er günstig und leicht ist.

    Ein Inselwechselrichter ist normal galvanisch getrennt durch DC/DC Wandler/ Optokoppler zwischen Niederspannung und Hochspannungsseite

    Optokoppler? Für 5 kW Leistung?? Kann ich mir nicht vorstellen ;-)

    Bei normalen DC/DC-Wandlern ist eine galvanische Trennung zumindest in der gesamten WR-Branche unüblich, denn ich kenne keinen einzigen trafolosen WR mit galvanischer Trennung.


    (Wie würde das überhaupt funktionieren, galvanische Trennung ohne Trafo?)

    " unbedingter und unwiderruflicher Verzicht auf weitere Ansprüche gegen Trina in Bezug auf die Forderung", das bezieht sich auf diese eine Forderung, oder?


    Wie auch immer, du hast schon halb Glück dass du überhaupt Ersatzmodule bekommst. Viele andere Modulhersteller wären schon pleite, oder hätten den Tausch verweigert (von Heckert gabs da neulich einen Fall?).


    Was ist mit den restlichen 36 Modulen? Die solltest du zumindest an eine Seite legen, wo man gut rankommt... bei den derzeitigen Modul-Preisen würd ich die aber gleich mit tauschen.

    Wann ging die Anlage in Betrieb? Liefert der WR schon Blindleistung? Dann kann man überlegen, das Dach wieder voll zu machen, und die neuen Module als Neuanlage anzumelden. Geht aber nur dann unkompliziert, wenn man keinen Eigenverbrauch hat.

    Du erdest einen String-Pol bei einem trafolosen WR? Da kann es auch passieren, dass der WR abraucht ;-)


    Dass der FI dabei anspricht, ist verständlich. Ein trafoloser WR legt im Prinzip Netzspannung auf die Module. Durch die negative String-Erdung schaffst du also eine Verbindung zwischen Netzspannung und Erde.

    DC-WR-Netzfreischalter auf AUS und 43 V AC Wechselspannung sind weg.

    Du meinst, wenn du die Strings vom WR trennst, lässt sich sofort keine Spannung mehr zwischen Montagegestell und Erdung feststellen? folglich also kein Problem an AC-Installation oder Erder.

    Was passiert, wenn du stattdessen die AC-Sicherung des WR ausschaltest?

    Und was ist nachts, wenn der WR mit AC und Modulen verbunden ist, aber schläft?


    Dass sich das Montagegestell im Betrieb auflädt, ist bei isolierter Montage möglich, weil trafolose WR oft eine asymmetrische Spannung gegen Erde auf die Module legen. Aber gerade beim derzeitigen Wetter (Regen? Feuchtigkeit?) sollte das Montagegestell eigentlich keine größere Abweichung von Erde zeigen... es sei denn es besteht ein nennenswerter Leckstrom.


    Was fehlt, ist die Isolations-Widerstandsmessung der Strings mit 1000V Prüfspannung bei kurzgeschlossenem String gegen Erde. Damit würde sich ein "Stromleck" quantifizieren lassen.

    Überschlage doch erstmal die Kosten für einen Trenntrafo (Kauf, Installation, und Wirkungsgrad-Verluste). Wie viele kWp Module kannst du davon kaufen?

    Der Trafo müsste zwischen WR und Hausnetz installiert sein. Hinter dem Trafo müsste man ein Offset von einigen 100 V aufprägen (je nach Striglänge etc.)... und schon sind nichtmal mehr normale AC-Kabel zulässig, weil die Isolation nicht dafür gemacht ist? Darf man dann überhaupt PE in den WR führen, oder muss auch das "angehoben" werden?

    Auch die aktuelle G2.3 (Dokumente von Ende 2017) benötigt negative Erdung, ebenso wie alle Generationen davor.

    Das funktioniert (mangels Sunways-AT) nur mit Trafo-WR.

    Beim derzeitigen Spottpreis für neue Module würd ich daher lieber entsprechend mehr Leistung mit kristallinen Modulen legen...

    Auch ich sehe auf den IR-Aufnahmen ganz klar einen Gauben-Schatten.


    Davon abgesehen ist die Zelle gemäß Skala nicht heiß, sondern lediglich genauso warm wie die anderen Module.

    Die angezeigte Skala lässt vermuten, dass keine direkte Sonne schien? Oder ein extrem kalter Wind geweht hat? Oder ist es normal, dass die Skala so heftig daneben liegt? 20°C für eine "heiße" Zelle, das überschreitet man normalerweise bereits bei Frost...


    Relativ ausgedrückt ist die Zelle ca. 5K wärmer als ihre direkte Umgebung: Das könnte allerdings bereits auf ein kurzgeschlossenes Moduldrittel hinweisen (entweder wegen aktueller Verschattung, oder wegen Defekt der Bypassdiode).