Beiträge von Weidemann

    Hallo zusammen,


    Ich vermisse bei Commetering die Info, welcher Zähler intelligent werden muss, und welcher nicht.


    Randbedingungen: PV-Anlage > 7 kWp, Strombezug < 6000 kWh (-> Bezug erstmal nicht betroffen).


    Szenario 1: Volleinspeisung:

    Nur der Einspeisezähler muss ein Smartmeter werden? -> dies wird dann auf jeden Fall ein Zweirichtungszähler? -> hier wird dann jährlich nicht nur der Einspeise- sondern auch der Bezugs-Stand an den VNB übermittelt?


    Szenario 2: Eigenverbrauch, Anlage aus 2010:

    Betrifft die Smartmeter-Pflicht den Zweirichtungs- oder den Erzeugungszähler? Oder beide?

    Kann ich bei Commetering z.B. nur den Erzeugungszähler tauschen lassen, und der Zweirichtungszähler läuft normal beim VNB?

    Und könnte die Anlage bei der Zählermontage druch Commetering gleich auch auf Eigenverbrauch umgeklemmt werden, oder darf das nur der VNB?


    Außerdem die Frage: Was passiert, wenn ich jetzt bestelle, aber vor dem Einbau der Zähler bereits der Rollout-Startschuss fällt?


    Danke :danke:

    Willkommen im Forum!


    Endlich mal ein Erfahrungsbericht zu SolteQ. Schade, dass es kein positiver ist.

    Was ist denn der Fehler? Vielleicht kann das Forum weiterhelfen: Welcher WR ist verbaut, und was meldet er?


    Unabhängig vom Fehler freuen wir uns über weitere Details, und Fotos der Anlage:

    Wie groß ist die Anlage (kWp), welcher Solarziegel-Typ wurde installiert?

    Welche Neigung und Ausrichtung haben die belegten Dächer? Was hat die Anlage gekostet, und was sagt die Ertragsprognose?

    44 Module (2x 22) mit 48° Dachneigung nach Südost -> -49°

    22 Module (1x 22) mit 48° Dachneigung nach Nordwest -> 131°

    Bei dem steilen Dach ists ziemlich egal, was in die andere Richtung liegt, die WR-Leistung ist hauptsächlich durch die Südseite bestimmt. Und da klingt ein 12-15kVA-Gerät sinnvoll. Wenn der WR auf 70% für die Südseite definiert ist, kannst du mit wenigen Prozent Verlusten rechnen. Die Nordseite ist eh nicht zeitgleich.

    Die Verluste mit kleinerem WR kannst du dir auch mit SunnyDesign zum Vergleich ausgeben lassen.


    Zusätzlich aber beachten, ob ein Tracker wirklich die gesamte Leistung des Südstrings aufnehmen kann. Die weiter oben angegebenen Verluste des KLT10 vs. KLT12 von 7,5% kommen nicht allein von der Dimensionierung, sondern auch von der Strombegrenzung des Trackers.

    Ein ausgedienter Traktionsakku kann noch Jahre gute Dienste tun, aber er muss schon seriös kontrolliert werden und ein taugliches BMS bekommen.

    Weder "Kontrolle" noch BMS können ein Durchgehen bei Li-Ionen-Zellen verhindern. Es kommen statistisch Defekte in der Zellfertigung vor, die irgendwann in einem thermischen Event enden.

    Ob das Risiko mit dem Alter größer oder kleiner wird, darüber lässt sich streiten (es dürfte die übliche Badewannen-Kurve sein).

    Nach allem, was ich bisher von Li-Ionen-Automotiv-Batterien gesehen habe, lautet mein Fazit:

    Sowas käme mir auf keinen Fall ins Haus, genauso wenig wie ich ein normales Auto im Keller parken würde (ähnliches Selbstenzündungs-Risiko).


    Und nochmal mehr gilt das gesagte, wenn die Vergangenheit der Batterien fragwürdig ist. Sowas kann man im Gartenhäuschen oder in der (freistehenden) Garage ausprobieren, aber bitte nicht in der Nähe schlafender Menschen.


    Die einzige Ausname wären die Model 3- Speicher von Tesla, dort können tatsächlich einzelne Zellen durchgehen, ohne dass der gesamte Speicher abbrennt (und durch die kleinen Zellen werden auch nur wenige Liter giftige Gase frei, im Gegensatz zu den großen Zellen anderer Hersteller). Das gilt jedoch nicht für andere Tesla-Speicher, siehe der Honkong-Model-S-Brand. Welche Technik in den Tesla-Heimspeichern steckt, weiß ich nicht.


    Die meisten Heimspeicher-Hersteller scheinen ja das nicht-explosive LiFePo4 zu verwenden, und das ist gut so.

    • mit Stromzange kann man auch zeitgleich messen: zwei String-Kabel gegenläufig durchführen (bzw. Pluspol vom einen, Minuspol vom anderen), dann muss die Messung Null ergeben
    • generell: Schattenmanagement muss aktiviert sein (ist heutzutage wohl automatisch der Fall?). Zugriff aufs Gerät mit Sunny Data über Blauzahn. Aber ich empfehle einen ordentlichen Logger wie Solarview, mit dem auch die String-Spannungen und Ströme geloggt werden.
    • Ertragsmessung der einzelnen Strings am gleichen Tracker ist nicht möglich.
    • Bei 1% Spannungsdifferenz würde "binär betrachtet" schlimmstenfalls von den anderen beiden Strings jeweils 1% Ertrag verloren gehen. Real ist es durch den sich einstellenden gemischten Betriebspunkt deutlich weniger Verlust -> das wäre nicht wahrnehmbar

    Wenn man als Daumenwert von maximal 7 kWh/kWp*d ausgeht bei sehr guten Bedingungen, sind das bei 340Wp-Modulen max. 2,38 kWh/Modul Tagesertrag. Die 4,3 kWh sind also physikalisch nicht möglich, die Werte für die restlichen Module passen gut (aber es war wohl nicht heiß?).


    Ich kann mir kaum vorstellen, dass mehrere Optimierer das Probem synchron zeigen... daher vermute ich eher, dass das Problem in der Auswerte- bzw. Anzeigeeinheit lag.

    Da den ganzen Tag die Sonne drauf scheint, aber nur 200 V Strinspannung anliegt, wäre vielleicht optimal, wenn die beiden Fassadenfelder SO und SW parallel verbindet und diese in Reihe mit Südanlage verschaltet wird.

    Das würd ich nicht machen, durch die unterschiedlichen Stringlängen entstehen da unnötige Verluste.

    Sondern so:

    Tracker 1: 12er NO und 6er Süd parallel (noch besser wäre 2x6 NO und 6 S, solang keine wesentliche Verschattung bei NO auftritt)

    Tracker 2: 8er SW und 8er SO parallel