Beiträge von Weidemann

    Danke Paulchen für die Erklärung :-)


    Laut der Jahresabrechnung (siehe Foto aus erstem Beitrag) müssen wir ja nachzahlen, da die EEG Umlage (leider) in dieser Abrechnung enthalten ist, die ja eigentlich nichts mit dem Unternehmen zu tun hat, sondern privat zu zahlen ist. Wenn ich die rausrechne (also von der Brutto Nachzahlung an den NB abziehe), würde daraus eine fiktive Erstattung durch den NB von ca. 38 Euro werden . Wenn ich diese 38 Euro als Einnahme in 2021 eintrage, welchen Ust Satz gebe ich dann da an? 19%?

    nicht die Differenz irgendwie berechnen, sondern wie Paulchen vorgerechnet hat:

    Einnahmen zu 19% USt den Zahlungen gegenüberstellen, die du mit 19% vorangemeldet hast.

    Einnahmen zu 16% USt den Zahlungen gegenüberstellen, die du mit 16% vorangemeldet hast (dir kann es egal sein, ob der VNB die bei sich mit 19% oder 16% vorangemeldet hat, das ist sein Problem, das korrigiert er ggf. in seiner eigenen USt-Jahreserklärung).


    Und Geld, das dir 2021 zufließt, ist bei Ist-Besteuerung ja erst eine Einnahme 2021, würde ich sagen. Also 19%.

    setze ich bei meinen kalkulationen den heutigen Strompreis von ca. 8,2 Cent an. Ich glaube das ich diesen auf jeden Fall erzielen werde.

    Wirklich? Im Sommer, wenn genug übrige PV-Leistung im Netz ist? Sind wir da nicht eher bei 2-3 Cent/kWh, und neuen Phantasie-Kosten des VNB, der sich die Messung fürstlicher bezahlen lassen will als bisher? Ich kenne eine kleinere Anlage auf Pachtdach, da geh ich davon aus dass die der Dachbesitzer mit Glück geschenkt nimmt, oder der Betreiber sie abbauen muss. Denn der Dachbesitzer hat üblicherweise noch ein paar eigene Anlagen auf dem Objekt, die vorzugsweise für Eigenverbrauch verwendet werden.


    Fakt ist doch mal - wenn ich 100% EK einsetze erziele ich nach Kosten einen Ertrag p.a. von etwas über 6%, wenn ich das Geld auf dem Konto lasse werden mir 0,5% p.a. Strafzinsen abgezogen und ich habe zusätzlich die Inflation an der Backe.

    Das gilt aber nur, wenn dich grad eine halbe Million "drückt", die "weg" muss. Das ist die "Geldflut", die Kollektor meint. Dann kann man bei einem Teil des Vermögens ein höheres Risiko akzeptieren, um einen realen Inflations-Schutz zu haben... Aber das auch nur, wenn man sich zur Risikostreuung gleich einen ganzen Strauß solcher Anlagen leisten kann, und sich sehr sicher ist dass man perfekte Komponenten erwischt. Wenn die Modul-Charge auch nur etwas übermäßig degradiert, ist man gleich bei 0% Rendite oder darunter.


    Wenn ich als begüterter Privatmann in der glücklichen Lage wäre, ein paar 100.000€ "übrig" zu haben, dann krieg ich die auf jeden Fall ohne Strafzinsen unter :-) Wenn ich die Wahl habe zwischen sicherer Anlage für 0% Zinsen, und PV-Projekt auf Pachtdach für 2,5% Rendite, dann nehm ich auf jeden Fall ersteres. Nicht zuletzt, weil ja in 10-20 Jahren die Zinsen wieder anziehen könnten.

    Der typische private Aufdach-Anlagen-Käufer hat keine Geldflut, daher ist hier wohl auch der Preisdruck höher, als im Großanlagen-Segment.

    Hallo zusammen,


    Ich vermisse bei Commetering die Info, welcher Zähler intelligent werden muss, und welcher nicht.


    Randbedingungen: PV-Anlage > 7 kWp, Strombezug < 6000 kWh (-> Bezug erstmal nicht betroffen).


    Szenario 1: Volleinspeisung:

    Nur der Einspeisezähler muss ein Smartmeter werden? -> dies wird dann auf jeden Fall ein Zweirichtungszähler? -> hier wird dann jährlich nicht nur der Einspeise- sondern auch der Bezugs-Stand an den VNB übermittelt?


    Szenario 2: Eigenverbrauch, Anlage aus 2010:

    Betrifft die Smartmeter-Pflicht den Zweirichtungs- oder den Erzeugungszähler? Oder beide?

    Kann ich bei Commetering z.B. nur den Erzeugungszähler tauschen lassen, und der Zweirichtungszähler läuft normal beim VNB?

    Und könnte die Anlage bei der Zählermontage druch Commetering gleich auch auf Eigenverbrauch umgeklemmt werden, oder darf das nur der VNB?


    Außerdem die Frage: Was passiert, wenn ich jetzt bestelle, aber vor dem Einbau der Zähler bereits der Rollout-Startschuss fällt?


    Danke :danke:

    Willkommen im Forum!


    Endlich mal ein Erfahrungsbericht zu SolteQ. Schade, dass es kein positiver ist.

    Was ist denn der Fehler? Vielleicht kann das Forum weiterhelfen: Welcher WR ist verbaut, und was meldet er?


    Unabhängig vom Fehler freuen wir uns über weitere Details, und Fotos der Anlage:

    Wie groß ist die Anlage (kWp), welcher Solarziegel-Typ wurde installiert?

    Welche Neigung und Ausrichtung haben die belegten Dächer? Was hat die Anlage gekostet, und was sagt die Ertragsprognose?

    44 Module (2x 22) mit 48° Dachneigung nach Südost -> -49°

    22 Module (1x 22) mit 48° Dachneigung nach Nordwest -> 131°

    Bei dem steilen Dach ists ziemlich egal, was in die andere Richtung liegt, die WR-Leistung ist hauptsächlich durch die Südseite bestimmt. Und da klingt ein 12-15kVA-Gerät sinnvoll. Wenn der WR auf 70% für die Südseite definiert ist, kannst du mit wenigen Prozent Verlusten rechnen. Die Nordseite ist eh nicht zeitgleich.

    Die Verluste mit kleinerem WR kannst du dir auch mit SunnyDesign zum Vergleich ausgeben lassen.


    Zusätzlich aber beachten, ob ein Tracker wirklich die gesamte Leistung des Südstrings aufnehmen kann. Die weiter oben angegebenen Verluste des KLT10 vs. KLT12 von 7,5% kommen nicht allein von der Dimensionierung, sondern auch von der Strombegrenzung des Trackers.

    Ein ausgedienter Traktionsakku kann noch Jahre gute Dienste tun, aber er muss schon seriös kontrolliert werden und ein taugliches BMS bekommen.

    Weder "Kontrolle" noch BMS können ein Durchgehen bei Li-Ionen-Zellen verhindern. Es kommen statistisch Defekte in der Zellfertigung vor, die irgendwann in einem thermischen Event enden.

    Ob das Risiko mit dem Alter größer oder kleiner wird, darüber lässt sich streiten (es dürfte die übliche Badewannen-Kurve sein).

    Nach allem, was ich bisher von Li-Ionen-Automotiv-Batterien gesehen habe, lautet mein Fazit:

    Sowas käme mir auf keinen Fall ins Haus, genauso wenig wie ich ein normales Auto im Keller parken würde (ähnliches Selbstenzündungs-Risiko).


    Und nochmal mehr gilt das gesagte, wenn die Vergangenheit der Batterien fragwürdig ist. Sowas kann man im Gartenhäuschen oder in der (freistehenden) Garage ausprobieren, aber bitte nicht in der Nähe schlafender Menschen.


    Die einzige Ausname wären die Model 3- Speicher von Tesla, dort können tatsächlich einzelne Zellen durchgehen, ohne dass der gesamte Speicher abbrennt (und durch die kleinen Zellen werden auch nur wenige Liter giftige Gase frei, im Gegensatz zu den großen Zellen anderer Hersteller). Das gilt jedoch nicht für andere Tesla-Speicher, siehe der Honkong-Model-S-Brand. Welche Technik in den Tesla-Heimspeichern steckt, weiß ich nicht.


    Die meisten Heimspeicher-Hersteller scheinen ja das nicht-explosive LiFePo4 zu verwenden, und das ist gut so.

    • mit Stromzange kann man auch zeitgleich messen: zwei String-Kabel gegenläufig durchführen (bzw. Pluspol vom einen, Minuspol vom anderen), dann muss die Messung Null ergeben
    • generell: Schattenmanagement muss aktiviert sein (ist heutzutage wohl automatisch der Fall?). Zugriff aufs Gerät mit Sunny Data über Blauzahn. Aber ich empfehle einen ordentlichen Logger wie Solarview, mit dem auch die String-Spannungen und Ströme geloggt werden.
    • Ertragsmessung der einzelnen Strings am gleichen Tracker ist nicht möglich.
    • Bei 1% Spannungsdifferenz würde "binär betrachtet" schlimmstenfalls von den anderen beiden Strings jeweils 1% Ertrag verloren gehen. Real ist es durch den sich einstellenden gemischten Betriebspunkt deutlich weniger Verlust -> das wäre nicht wahrnehmbar