Beiträge von Holger

    Jetzt hat es doch etwas länger gedauert. Zumindest zu den Eichvorschriften gibt es Neuigkeiten. TNM hat mir schriftlich mitgeteilt, dass

    1. ich gegenüber Behörden bei Fragen zur Eichkonformität an TNM als Betreiber der Ladesäulen verweisen darf.

    2. NewMotion seinen Kunden eine Mess- & Eichrecht-konforme Aufrüstung anbieten kann, aktuell befindet man sich im Prozess der Zertifizierung.

    3. voraussichtlich ab Juni ein kostenpflichtiger Umbau meiner Ladestation möglich ist.


    Zum Thema EEG-Umlage gab es allerdings wenig erhellendes.


    Gruß

    Holger

    Da habe ich ja was ausgelöst.....

    Also es gibt hier 2 - aus meiner Sicht getrennte - Punkte zu beachten:

    1. Der Verkauf von Strom mit den damit verbunden Elementen wie Eichrecht, Rechnungen erstellen, MwSt-Abführen.....

    2. Die - eventuell - erforderliche Abführung der EEG-Umlage beim verkauften Strom.


    Beim Punkt 2 hatte ich im ersten Beitrag von pflanze verstanden, gibt es nichts zu entrichten. Und damit wäre meine Frage auch schon beantwortet.


    Beim Punkt 1 wird es natürlich durchaus komplex. Ich habe jetzt mit TNM, von denen ich die Ladesäule gekauft habe, einen Termin vereinbart. Es gibt 2 Dinge zu besprechen:

    a) Die Säule entspricht nicht dem Eichvorschriften und ist somit für den Verkauf von Strom dauerhaft nicht geeignet. Das war so nicht geplant. Und so wie mir geht es mehreren "unglücklichen" Ladesäulenbesitzern. So hat hier TNM Druck eine Lösung zu erarbeiten, die Sache eichkonform zu gestalten. Das ganze wird dann - so vermute ich - Geld kosten. Ich hoffe nicht soviel. Ich werde dann auch das Thema "Übergangszeit" ansprechen. So habe ich noch letzte Wochen bei EON an der Schnellladestation für 10,95 € "flat" geladen., eine kWh-genaue Abrechnung war nicht möglich. Da hoffe ich, dass meine Ladestation, auch ungeeicht, ein paar Monate, bis zur Nachrüstung betrieben werden darf.....


    b) hoffe ich auf ein paar Kenntnisse bei TNM bezüglich Stromverkauf. Das machen viele Ladesäulenbetreiber. Was mir bei meinen Recherchen aufgefallen ist, dass Formulierungen wie "zumutbarer Aufwand" immer wieder zum Tragen kommen. Das wird oft in Zusammenhang mit Beispielen wie diesem gebracht: Unternehmen stellt Gebäudereinigungsfirma Strom für Staubsauger zur Verfügung und wird damit schon zum Stromverkäufer mit all den Folgen.Klar, dass man nicht jede Steckdose mit geeichten Zähler versehen kann. Spätestens wenn auch noch EEG-Umlage abgeführt werden muss, steigt der Aufwand ins unermeßliche....


    Sollte beim Termin was interessantes rauskommen, werde ich es hier posten.


    Gruß
    Holger

    Hallo Energiesparer,

    genauso mit dieser Frage von mir fing der Thread ja an. Aber pflanze hat mir nahe gebracht, dass das nicht erforderlich ist.

    Bist Du anderer Meinung?

    Wenn ja, würde mich der Prozess des Abführens der EEG-Umlage an den ÜNB interessieren.

    Reicht ein formloses Schreiben mit der Anzahl der verkauften kWhs sowie der Bitte um eine Bankverbindung auf die ich die EEG-Umlage überweisen kann?

    Gruß

    Holger

    Naja,

    Das Ganze wird wahrscheinlich keinen großen Gewinn abwerfen, aber ich möchte es schon gewerblich betreiben. Der Vorteil liegt u.a. in der Vorsteuer der Ladesäule. Von daher möchte ich den Strom nicht 1:1 weiterreichen. Ich denke an 0,4€/kWh. Die MwSt. wird dann auch ausgewiesen.

    Aber pflanze hat schon recht. Das FA kann Liebhaberei vermuten......

    Gruß

    Holger

    pflanze,

    da bin ich wieder ein Stück schlauer. Aber es macht Sinn, dass EEG-Umlage nur einmal gezahlt wird und nicht bei jedem Weiterverkauf.


    alterego,

    noch zahle ich die EEG-Umlage. Und den meisten Strom, den ich beziehe, werde ich auch in Zukunft selber verbrauchen. Von daher will ich das gar nicht ändern.

    Das mit den Foren für E-Autos hatte ich zunächst auch gedacht. Da habe ich aber bisher nicht das richtige gefunden. PV-Forum hat hier die besseren Know-How Träger.:)

    Habe ein Ladesäule, die über ein Abrechnungssystem verfügt (TNM) und plane trotz vieler Warnungen vor der Bürokratie den Ladestrom zu verkaufen.

    Nach einigen Recherchen bin ich zu folgendem Bild gekommen, das hier gerne bestätigt/korrigiert bekommen möchte:

    1. Der Verkauf von Strom an Dritte ist zulässig.

    2. Ich muss für den verkauften Strom die Umsatzsteuer abführen.

    3. Ich muss die volle EEG - Umlage abführen


    Weitere Infos: Die Versorgung der Ladesäule kann ich direkt auf meinem Grundstück sicherstellen. Als PV-Betreiber einer Anlage aus 2005 (Volleinspeiser) bin ich mit der Umsatzsteuerzahlung ans FA vertraut.

    An wen zahle ich aber die EEG-Umlage?

    Antwort ist wahrscheinlich einfach aber mir nicht bekannt.

    Gruß

    Holger

    zunächst einmal Danke an alle, die Samstag Nacht/Sonntag Morgen so fleißig antworten.
    Ich möchte noch folgende Anmerkung machen:
    In der Vergangenheit habe ich PV-Anlagen selber alleine auf dem Dach montiert, die Wechselrichter mechanisch befestigt und die DC-Kabel bis an die Wechselrichter geführt. Alles andere habe ich dann der Fachfirma überlassen, die dann die PV-Anlage auch beim EVU angemeldet hat.
    Ich bin mir nun nicht sicher, ob dieses Inbetriebnahmeprotokoll der Fachfirma als "... Abnahme durch einen Fachbetrieb" zu werten ist. Aber das kann ich eigentlich auch die Versicherung fragen.


    Gruß
    Holger

    Habe ein Angebot einer PV-Betreiber Haftpflichtversicherung vorliegen, die auch bei Eigenmontage versichern. Es wird jedoch gefordert, dass ".....eine Abnahme durch einen Fachbetrieb erfolgen muss." Hat jemand Erfahrung wie diese Abnahme aussehen muss, ob diese zu dokumentieren ist. Außerdem frage ich mich, wie ich den Fachbetrieb zur Abnahme motivieren kann/soll. Der kann ja nichts dadurch gewinnen.


    Gruß
    Holger

    Seit vielen Jahren betreibe ich einige PV-Anlagen als Privatperson mit den entsprechenden steuerlichen Besonderheiten: Erstattung der Umsatzsteuer bei der Investition, Abführen der Umsatzsteuer bei den Einnahmen (EVU-Erstattung). Nun plane ich eine Hackschnitzelheizung zu bauen, mit der ich nicht nur mich sondern auch ein oder zwei Nachbarn mit Wärme versorge.
    Weiss jemand, ob hier das gleiche Vorgehen wie bei der PV möglich ist: Erstattung der Umsatzsteuer bei der Investition und Abführen der Umsatzsteuer bei den Einnahmen, Ach ja der Eigenverbrau müsste auch noch behandelt werden.
    Gruß
    Holger