Beiträge von amoss

    um was wirtschaftlich zu betrachten muss ja eine Investsumme da sein.

    Bei einer Anlage die im Buch mit 1 Euro Restwert steht.

    Ist es eigentlich immer wirtschaftlich !

    also um mein Invest mache ich mir keine Sorgen. Die Anlage ist ja schon länger abbezahlt und inzwischen zahle ich ja schon Steuern dafür, nicht zu knapp und das noch 10 Jahre lang und mit jedem Jahr mehr.


    Auch das mit der Wirtschaftlichkeit einer bereits abbezahlten Anlage auch bei sehr geringen Erträgen stimmt - aber nur so lange, wie sie ohne Defekte weiter läuft. Sobald ein Defekt eintritt, stellt sich die Frage, ob man stillegt oder in Reparatur investiert.


    Es geht nach den 20 Jahren also nicht darum, ob die ANLAGE als Ganzes wirtschaftlich ist, sondern es geht um die Frage, ob alle Folgekosten/-investitionen DANACH noch wirtschaftlich sind und durchgeführt werden sollen oder nicht.


    Und ja, auch geht es um den gesellschaftlichen Wert der Anlagen im Sinne der Energiewende, aber ehrlich, das interessiert mich als einzelner Anlagenbetreiber nur am Rande. Die Welt kann und will ich nicht retten, auch wenn ich im Rahmen meiner Möglichkeiten alles tue, um sinnvolle Dinge voranzubringen oder zumindest nicht zu bremsen. Zu verschenken habe ich aber nix, wenn es darum geht, können das gefühlt 90% der Deutschen eher tun als ich, muss man sich ja nur mal umschauen auf den Straßen.

    Was spricht dafür etwas das funktioniert zu verschrotten?

    In der Anlage steckt ja einiges an grauer Energie, auf den Müll damit um Verluste zu vermeiden?

    jetzt muss ich mich hier mal quasi als "advocatus diaboli" einmischen. Mir geht's nicht genau um den zitierten Beitrag von Qschrauber, sondern um alle Beiträge in dieser Diskussion, die so oder so ähnlich argumentieren wie Qschrauber im Zitat.


    Habt ihr diese Frage eigentlich auch gestellt, als ihr alle dafür wart (wie ich auch), dass die Atomkraftwerke abgeschaltet werden sollten?


    Ich möchte natürlich auch, dass meine Anlage nach den 20 Jahren weiterlaufen kann. Und ich möchte auch weiterhin Gewinne damit haben, je mehr, desto besser, denn ich bin - wie 99,9% der Menschen - in erster Linie an dem Gewinn und erst in zweiter Linie an irgendwelchen idealistischen Vorstellungen interessiert.


    Daher ist für mich klar, wenn die Anlage mehr kostet als sie - wie auch immer - einbringt, ist Ende Gelände, genau wie bei den AKWs. Wenn die Gesellschaft den AKW- und Kohlebetreibern fürstliche Verschrottungs- und Entschädigungszahlungen gibt, uns PV'lern aber nicht, dann ist das halt so gewollt, aber dann muss man auch damit leben, dass die PV'ler auch so entscheiden, wie sie wollen.

    Die "Ich-will-billig-von- A-nach-B" ist nicht die Zielgruppe, mit der Geld verdient wird. Deshalb werden die Angebotsmäßig zuletzt bedient.

    Falsch.

    Es muss heißen "Die "Ich-will-einfach nur-von- A-nach-B" ist nicht die Zielgruppe, mit der man so leicht, so schnell so viel Geld verdienen kann wie mit den anderen. Deshalb wird die Angebotsmäßig zuletzt bedient."


    Mir ist schon klar, dass ich kein Kundenschaf bin, das man so leicht ausnehmen kann wie den deutschen Durchschnittsmichel mit seiner blinden Autovernarrtheit.

    Aber wenn' dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis - die Arroganz speziell der deutschen Autoindustrie ist riesig und ich bin gespannt, wohin sie die noch führen wird. Die Anzeichen mehren sich, dass sie sich endlich mal so richtig verstiegen haben.

    Was habt ihr nur immer mit dem Leasen?


    Früher hieß es "lohnt nur für Unternehmer".

    Heute stimmt es in meinen Augen immer noch.

    Habe es immer und immer wieder durchgerechnet, wenn ich mal wieder Werbung für Fahrzeuge sah, die mich interessieren könnten. Jedes Mal das Fazit: Das ist ja nicht billiger oder irgendwie günstiger, nein, es ist auch nicht nur ein wenig teuerer, sondern es ist ganz erheblich viel teuerer als kaufen...!


    Leasen ist bestenfalls überteuerter Komfort und ein gewisser Automatismus, damit man sich leichter für ein neuereres Fahrzeug entscheidet, es ist vielleicht noch mehr, aber es eines auf gar keinen Fall, nämlich in irgendeiner Form günstig!


    Und wenn man wie ich einen Autowechsel so lange wie möglich hinauszögert und Neufahrzeuge aus Vernunftgründen meidet wie die Pest, gilt das noch 1000x mehr.

    Dieser Artikel:


    https://www.heise.de/autos/art…-Elektroauto-4642226.html


    beschreibt, was mich als PV-Betreiber und seit Jahren gerne E-Auto fahren wollenden bis heute nach unzähligen Versuchen intuitiv immer wieder von Neuem davon abhält, tatsächlich mal auf so ein E-Auto umzusteigen.


    Selbst 2020, mit einer unglaublichen Förderung von 6000 EUR (die steckt sich sowieso die Autoindustrie 1:1 selber ein, weil die Preise halt auch gleich 6000 EUR höher angesetzt werden) ist absolut nichts besser geworden. E-Autos sind was für Leute mit zuviel Geld, zu viel Idealismus oder Spieltrieb.


    Ich brauche nur ein Auto zum Fahren von A nach B nur mit den notwendigsten Sicherheitseinrichtungen, das 20 Jahre ohne übertriebene Pflege hält. So wie früher. Für 18.000 DM oder 9000 EUR. Ich brauche keine Penisverlängerung und auch kein rollendes Wohnzimmer mit Internet-Labor und dem ganzen Smart-Müll.


    Ich will nicht immer noch mehr unnützes Auto für überproportional viel mehr gutes Geld, wenn es doch schon vor 40 Jahren ausreichend viel Auto für viel weniger Geld gab!

    Doch das geht schon mit Verbrennern nicht mehr und mit E ist es utopisch, obwohl E doch sooooo viel weniger teuere Teile hat und die Technik viel älter ist...


    Traurig. Auch und gerade was die Ressourcenverschwendung angeht. Denn die steigt pro Auto immer mehr, statt weniger zu werden.

    ja klar, ich glaube dir das doch!

    Schon damals in dem von mir verlinkten Faden wurde ja erwähnt, dass es auch welche mit 0,2W gibt. Aber die Masse der Geräte scheint eher das Zehnfache davon zu saugen.

    Deswegen finde ich es immer interessant und frage nach, wenn Modelle auftauchen, die eher am unteren Rand liegen, so wie deine!

    Die 0815-Bewegungsmelder brauchen nämlich oft 1 bis 5W und mehr,

    woher hast du denn diese Info?

    Modell ORNO or-cr-201w

    danke, aber diese Werte wurden hier im Forum schon öfter thematisiert.

    Z.B.in

    sehr sparsame Bewegungsmelder

    Damals wurden 1 bis 4 W genannt, für mich sind 2-3 W sehr plausibel, habe es aber noch nicht selbst gemessen.

    Vielleicht kommt das auch daher, dass Bewegungsmelder gerne auch mit Dämmerungsschaltern kombiniert sind? Kenne mich da nicht aus, aber auch der könnte Strom verbrauchen und das alles in Summe die genannten Werte ergeben.

    Abhilfe durch Bewegungsmelder der nur noch 0,2W benötigt.

    Was hast du denn da genau für einen?

    Die 0815-Bewegungsmelder brauchen nämlich oft 1 bis 5W und mehr, möchte nicht wissen, wie viele Leute Geld für Bewegungsmelder ausgeben, nur um dann ein Gerät/LED zu schalten, das weniger Strom verbrauchen würde als der Bewegungsmelder!

    Sag' mal, bei derart umfangreichen Aktivitäten und Einkünften aus PV und auch sonst so hast du doch sicher einen Steuerberater? Wenn nicht, lohnt er sich bei deinen Voraussetzungen bestimmt. Was sagt der denn?


    Was sagt überhaupt das FA selbst, hast du die mal gefragt, ob sie näher erläutern könnten, was sie genau wollen?


    Meiner Meinung nach sind steuerliche Meinungsäußerungen in Foren wie diesem meistens reine Spekulationen und wenig hilfreich, wenn es über Standardfragen hinausgeht.


    Meine Spekulation wäre z.B., einfach aufteilen nach Leistung der Anlagen. Unzuordenbare Posten geteilt durch Gesamtleistung mal Einzelleistung.