Beiträge von levithomas

    Hallo,


    was haltet Ihr davon den Reststrom bei Nutzung der Eigenverbrauchsregelung im EEG über einen Anbieter mit Zweitarifsystem zu beziehen.
    Gibt es hier Erfahrungen / Probleme / Erfolge, vorallem bei der Ummeldung beim Netzbetreiber etc.?
    EnQu bietet einen solchen Tarif an:
    https://www.enqu.de/p/04/duett.php


    Habe im Netz leider nicht gefunden, ob jemand "der großen" hinter EnQu steckt. Weiß da jemand etwas?
    Leider ist der Duett-Tarif kein Ökostromtarif.


    Viele Grüße


    Thomas

    Hallo zusammen,


    ich arbeite an der Uni und wir würden gerne die Lastgänge einer PV-Anlagen auswerten und für Simulationen (Microgrids) nutzen.
    Die Sunnywebbox kann ja per FTP-push solche Daten hinterlegen.
    Meine Anlage läuft noch kein Jahr und wir wollen den Mittelwert mehrerer Jahre bilden
    Benötigt werden 15min-Werte.
    Wäre einer der Betreiber bereit uns Logdateien zur Verfügung zu stellen?


    Viele Grüße und Danke


    Thomas

    Der Netzbetreiber argumentiert, dass eine Saldierung wie von dir vorgeschlagen grunsätzlich steuerrechtlich nicht zulässig ist.
    Für Anlagen bis 10 kW wird dies steuerrechtlich gedultet.
    Falls ich so vorgehe wie vorgeschlagen hat nicht der Netzbetreiber (als Messstellenbetreiber) den Ärger mit dem Finanzamt, sondern ich, oder gibt es da gute Erfahrungen?

    Neue Informationen:


    Mangels Wille einen Rechtsstreit zu führen muss ich wohl akzeptieren den Eigenverbrauchstarif zu haben.
    Nun ärgere ich mich immer noch, dass ich den teuren Grundversorgertarif bezahlen muss. Ich wollte (wie gesagt) schon zweimal zu einem anderen Versorger mit günstigerer Grundgebühr wechseln. Dies wurde vom Netzbetreiber abgelehnt mit der Begründung "Photovoltaik". Wie ich gerade am Telefon erfahren habe, gibt es wohl Probleme, weil es sich um einen Zählpunkt handelt. Der Zweirichtungszähler (ein Gerät) gilt offenbar als ein Zählpunkt. Genauer wusste das die Mitarbeiterin auch nicht.


    Kann so etwas sein?
    Mir erscheint das doch fragwürdig, da ja auch bisher zwei Verträge (Einspeisevertrag mit dem Netzbetreiber / Eigenverbrauchsvertrag mit dem Grundversorger) auf einem Zählpunkt mit zwei Zählern laufen.


    Danke für Antworten!

    Vielen Dank für eure vielen und schnellen Antworten! :danke:


    Es handelt sich um eine Anlage mit 14 kW.


    Die Stellungnahme des SFV hatte ich auch schon einmal gefunden und dem Netzbetreiber geschickt.
    Dieser hat schriftlich ohne viel Substanz geantwortet. Telefonisch konnte ich erfahren, dass man sich auf die VDEW Richtlinie für Erzeugungsanlagen am NS-Netz bezieht:
    http://www.wsw-netz.de/EEGAnla…nerzeugungsanlagen_NS.pdf
    (Seite 66)
    Mein Netzbetreiber informiert auch hier:
    http://www.nmr-netz.de/etc/med…ngsanlagen_nmr_010710.pdf


    Es handelt sich nicht um zwei Einrichtungszähler, sondern um einen Zweirichtungszähler, so dass nicht nur einer von beiden außer Betrieb genommen werden könnte (was ja selbst bei zwei Einrichtungszählern, aus Sicht des Netzbetreibers keinen Sinn machen würde, denn der Strom würde ja weiterhin verbraucht werden).


    Ja, ich habe auch den Eindruck, dass Stromlieferanten gar nicht traurig darum sind, dass sie mich nicht beliefern können.


    Ich hatte auch zunächst nicht bezahlt und dann eine Mahnung mit Mahngebühren bekommen.
    Leider lohnt sich der Aufwand für einen Rechtsstreit nicht. Wenn das problem zwanzig Jahre lang auftaucht schon, aber dieses oder nächstes Jahr werde ich auf Eigenverbrauch umrüsten und dann tritt das Problem nicht mehr auf.


    :danke: nochmal

    Hallo zusammen,


    meine Anlage (Inbetriebnahme 2009) hat einen Zweirichtungszähler: Einmal für den eingespeisten Strom und einmal für den Strom, den die Wechselrichter selber verbrauchen (nachts). Die Eigenverbrauchsregelung nutze ich noch nicht.
    Bisher (9 Monate) hat der Verbrauchszähler keine einzige kWh gezählt.


    Ich habe hierzu mehrere Fragen (ich habe über die Suche nichts gefunden):
    1. Der Netzbetreiber hat mich für den Eigenverbrauch beim Grundversorger (zufällig rechtlich mit dem Netzbetreiber verflochten) angemeldet. Daher zahle ich auch fleißig die Zählergrundgebühr. Ist das überhaupt zulässig, dass mir für so gut wie Null kWh ein seperater Tarif aufgedrückt wird? Auf eine bilanzielle Verrechnung hat sich der Netzbetreiber nicht eingelassen.
    2. Ich wollte sparen und zu einem anderen Versorger mit geringerer Grundgebühr wechseln. Nun wurde ich schon zwei mal abgelehnt, weil der Netzbetreiber dem neuen Versorger einen Ablehnungsbescheid mit der Begründung "Photovoltaikanlage" (mehr nicht!) geschickt hat.


    Haben andere dieselben Erfahrungen? Gibt es Musterurteile o.Ä.?


    Vielen Dank für Hilfe!


    Thomas

    Hallo,


    ich will mich gerne eines besseren belehren lassen, aber mir scheint es richtig, dass zweifach Gebühren abgerechnet werden - zumindest ist es bei mir auch so und wurde auf Nachfrage beim Netzbetreiber auch als richtig erklärt:


    Man hat einen Einspeisevertrag für dein ein Einspeisezähler vorhanden ist und ein Bezugsvertrag für den ein Bezugszähler vorhanden ist. Für beide wird eine Zählergebühr fällig. Dass diese beiden Zähler evtl. in einem Gehäuse sind ist dafür doch eigentlich unerheblich?


    Viele Grüße


    Thomas

    Ich bin kein Jurist, aber das Problem bei defekten Ziegeln ist, dass die angesprochenenen Langzeitschäden (Dachdurchfeuchtung) evtl. erst nach vielen Jahren sichtbar werden.
    Die Details der VOB (die ja meistens vereinbart ist) kenne ich nicht. Hier aber Hinweise:
    http://www.baurecht-ratgeber.d…ewaehr/content_03_02.html
    Nicht nur gebrochene Ziegel können ein Problem sein, auch wenn gebrannte Ziegel beschädigt (angekratzt) werden, kann dies zu Langzeitschäden führen: Das Zeigelbrand schützt die Ziegel vor eindringendem Wasser. Ist der Brand angekratzt dringt Wasser ein, es friert -> Ziegel kaputt. Dies kann im unsichtbaren Bereich unter den Modulen passieren -> Langzeitfeuchtigkeitsschaden.


    Wenn also der Verdacht besteht, dass unvorsichtig gearbeitet wurde, am Besten eine verlängerte Gewährleistung vereinbaren. Ob der Solarteur sich darauf einlässt muss verhandelt werden.

    Hallo, ich habe dieses Topic über die Google-Suche gefunden und interessiert gelesen.


    Die TÜV-Studie
    http://www.elektrotechnik-haar…rtierung_untersuchung.pdf
    ist interessant, aber ich habe etwas Zweifel an der angesetzten Theorie:
    Erklärt wird bei der Reihenschaltung der Module, dass das Modul mit dem geringeren Strom im MPP (Modul1) den Gesamtstrom (exakt) bestimmt und dass sich dann die beiden MPP-Spannungen der Module (Modul1 und Modul2) addieren (Seite 1, mittlere Spalte).
    Das kann doch gar nicht sein, da sich Modul2 gar nicht im MPP befindet wenn sich Modul1 im MPP befinden würde. Die Spannung des Modul2 müsste sich also eher in Richtung Leerlaufspannung erhöhen (UI-Kennlinie). Ich stelle aber auch in Frage, dass sich Modul1 in MPP befindet, denn der MPP-Tracker stellt ja den MPP des gesamten Strings ein, sodass der eingestellte Stringstrom irgendwo zwischen Impp von Modul1 und Impp von Modul2 liegt und sich die Spannungen entsprechend der UI-Kennlinien der Module einstellen und addieren.
    Könnt ihr meine Erklärung nachvollziehen und bestätigen? Damit wäre ja auch zu erklären, warum der theoretische positive Effekt der Modulsortierung eben nicht so groß ist, wie in der Theorie des TÜV-Dokumentes angenommen.


    Gibt es irgendwo gesicherte Auskünfte über die Messgenauigkeit der Flashlisten? Unterliegen die bestimmten Kriterien? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das willkürlich ist.


    Danke und Viele Grüße