Beiträge von alorie

    Hi,


    ja, die Platten sind mit Vließ (Antitropf) beschichtet. Es wird Heu und Stroh in der Halle gelagert, da ist sowas anzuraten. Hat 2006 2,50@/m² Aufpreis gekostet. Bei Arbeiten auf dem Laufgang 3 m unter Blechdach ist Regen deutlich zu hören. Unterhalten in normaler Lautstärke kein Problem. Nur bei Hagel muß man mal Stimme etwas anheben.


    Habe noch zwei andere Dach(teilflächen) mit Trapezblech, diese ohne Antitropf. Regen ist dort geschätzt 2-3 dbA lauter. Aber das Menschliche Ohr ist da nicht so genau wie ein Meßgerät :-(


    Wenn Dachausbau nicht vorgesehen, dann würde ich (wenn Optik kein Problem darstellt) zu Trapezblech greifen.


    OSB Platten sind relativ kompakt, haben geschätzt etwa 5dbA Schalldämmvermögen.
    Wenn dann noch ein leerer Dachboden und eine Fußboden/Deckenlage zu den Wohnräumen ist, hätte ich keine Bedenken mehr.
    Im schlimmsten Fall noch eine lage Rigips unten an Dachschrägen, dann glaub i nimmer das ma was hört von Regen!


    Leichten Regen hört man selbst beim blanken 207/35/0,75 kaum. Erst ab gutem Landregen deutlich hörbar. DB-Meter hab i leider keins :-(


    Also kann ich es jetzt schlecht mit was vergleichen. Akustik ist schließlich immer vom Ohr abhängig.


    Gruß und hoffentlich konnte ich helfen.

    Hi,


    habe jetzt auf einem Wirtschaftsgebäude bereits Trapezblech als Eternut-Ersatz und werde es die nächste Zeit wieder tun.


    Im Gegensatz zu Eternit spart Trapezblech ca 10 kg/m².
    Ist schon wieder ein Gewinn für die Statik.
    Hast Du vor den Dachboden auszubauen?
    Ansonsten sehe ich kein Geräuschproblem, da Rockwoll weniger, aber die Geschoßdecke idR eine ausreichende Schallisolierung darstellt.


    Gruß

    Hallo nochmal,


    Zitat

    Verstehe ich es rchtig, dass, wenn tagsüber im Haus Strom verbraucht wird (Waschmaschine etc.) und gleichzeitig die PV-AnlageStrom produziert, die Einspeisung um den abgenommenen Strom (Waschmaschine) reduziert ist und ich diese kWh nicht für die 43,01 Cent verkaufe, sondern eben auch selbst verbrauche? Wäre es dann theoretisch sinnvoller den eigenen Stromverbrauch möglichst in die Zeit (abends, nachts) zu verlegen, in der die PV-Anlage nichts leistet und ich den Strom vom Versorger günstig beziehen kann?


    Nein. Falsch verstanden.
    Oder richtig. Kommt darauf an wo Du die Zähler setzt und die Kabel anklemmst.


    Bei Volleinspeisung klemmst Du:



    PV---->Zähler---->Netz---->Verbrauchszähler--->Hausinstallation



    Jetzt läuft der gesamte Strom der PV-Anlage zuerst über den Einspeisezähler und Du bekommst 43,01 ct/kwh. Anschließend läuft er bei Bedarf gleich über Deinen Verbrauchszähler und Du zahlst z.B. 25 ct dafür. Ergo: zuerst teuer verkauft und gleich wieder preisgünstig erworben :-)




    Zitat

    Wie passt das damit zusammen, dass man später seine Anlage bzw. den Zähler so umrüsten lassen kann, dass man den selbst produzierten Strom auch selber nutzen kann (wenn irgendwann der Strompreis teurer wird und sich die Einspeisung für 43,01 Cent dann weniger rentiert, als wenn man ihn selbst verbraucht)?


    Für die Selbstnutzung brauchst Du einen anderen Zähler. Ist z.B. hier Erklärt:


    http://www.photovoltaikforum.c…ic.php?t=28036&highlight=




    Zitat

    Im Prinzip tue ich das dann ja jetzt schon, ohne dass meine Anlage bereits jetzt so vorbereitet ist!?


    Im Prinzip ja, weil Strom immer den Weg des geringsten Widerstandes geht. Abrechnungstechnisch verkaufst Du aber den Strom bei Volleinspeißung zuerst und kaufst Ihn dann wieder ein.
    Bei Selbstnutzung dagegen wird der selbstgenutzte Strom nicht "verkauft", sondern nur "Bezuschußt".


    Zitat

    Soll man die Vorbereitung für den Eigenverbrauch eigentlich gleich mitmachen lassen? (Ich bekomme meine PV-Anlage erst in 2-3 Wochen installiert.)


    Da bin ich jetzt überfragt. Willst Du Dir die Option offenhalten oder gar nicht gewünscht? Wenn aber mit dem dann erforderlichen Zähler auch Volleinspeisung möglich ist, dann ist es zu überlegen. Installateur fragen!

    Hi,


    Zitat

    wer kann mir sagen, wo man nachlesen kann, wie z. B. die Stromeinspeisung meiner PV-Anlage ins Netz des Energieversorgers passiert/funktioniert?


    In der Lichtaktiven Schicht der Photovoltaikmodule werden durch die Photonen des Lichts Elektronen "angeregt" und verlassen Ihre normale Umlaufbahn um die Atomkerne. Dadurch entsteht ein Spannungsgefälle und die eigefangene Energie kann genutzt werden.
    Dazu wird im Wechselrichter der Gleichstrom der von den Modulen kommt zuerst zerhackt und anschließend zu Wechselstrom wie im Stromnetz umgeformt und ins Netz "gedrückt" (auch da wird wieder ein Spannungsgefälle hergestellt und läuft dann dort hin wo er verbraucht wird, da ist die Spannung niedriger).



    Zitat

    Wie geht das mit dem Stromnetz ins Haus? Snd das die selben Leitungen, die auch den Strom liefern, die ihn jetzt auch in die andere Richtung transportieren???


    Ja, das sind die gleichen Leitungen mit denen Du den Strom auch von der EVU geliefert bekommst.
    Ja, jetzt läuft der Strom in die andere Richtung. (Außer bei Dir im Haus laufen viele Verbraucher, dann macht der Strom nach dem EInspeisezähler eine scharfe Kurve und läuft wieder über Deinen Bezugszähler :-))


    Zitat

    Was hat es mit diesen Stringschaltungen auf sich???


    Die PV-Module werden in Reihe geschaltet um höhere Spannung (Volt) zu erreichen. Statt Reihe sagt mag Strang, englisch: String. Daher Stringschaltung, weil es viel Arten gibt die Module zu kombinieren. Z.B. 3 parallele Strings á 8 Modulen in Reihe (so bei meinen SB3800 Wechselrichtern) oder 2x6 Module (so bei meinen SB1700 WR´n)




    Zitat

    Gibt es dazu vielleicht im Internet Links zu solchen Infos?


    http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik
    http://httP://www.google.de Suchbegriff z.B.: Photovoltaik, ...


    Noch Fragen?


    Gruß

    Hi,


    gegegnseitig in Konflikt mit der Frequenz kommen sie sicher nicht.
    Dafür gibt das Netz viel zuviel "Ggegenschub".
    Stell Dir das vor wie wenn Du im Schwimmbad Wellen machst.
    Sobald Du die Symetrie/Resonanz verlierst, spürst Du das im Wasser ebenso deutlich wie die Wechselrichter im Kabel. Aber bitte nicht mit Hand an blankes Kabel/in Steckdose fassen!!! :!:
    Allenfalls die Spannung könnte zu hoch werden wenn das Kabel zu dünn ist. Da ja dann die WR entsprechend mehr "drücken müßten um die Energie ins Netz zu bekommen. Aber dagegen sind sie abgesichert und schalten dann ab.


    Gruß

    Ne, ich möchte optimale kwh/kwp.
    Also möglichst viel Ertrag mit möglichst wenig Installationskosten. Fläche hab ich genügend.


    Und laut PVGIS gibts bei direkter Auflage 765 kwh/kwp. (90°Ost-20°DN)
    Bei Aufständerung Richtung Süd sinds dagegen 886 kwh/kwp.(5°Ost-25°Aufständerung)
    Ergo sind meiner Rechnung nach die Mehrkosten innerhalb zwei Jahren wieder herin.


    Standort lt PVGIS Location: 50°0'12" North, 12°16'19" East, Elevation: 519 m a.s.l.,
    Nearest city: Cheb, Czech Republic (11 km away)


    So ähnlich solls dann mal aussehen:


    Hi,


    ich bin wieder mal gezwung aufzuständern. weil Ost/Westdach +90/-90° Dachneigung 20°.
    Solateu sagte Aufständerung ist 80 €/kwp. zuzügl Montage.


    Gruß