Beiträge von candidatorius

    Verbrauch kann ich noch nicht einschätzen. Ich rechne mal so:

    Stromverbrauch ca. 3000 kWh pro Wohnung + 5.000 kWh Gewerbe = 14.000kWh/Jahr

    Erdwärme gesamt ca. 11.000 kWh/Jahr mal fiktiv angenommen.

    gesamt 25.000 kWh/Jahr.


    Ich bewohne keine Wohnung selbst.

    Die Gewerbeeinheit (Arztpraxis) betreibe ich selbst. Allerdings kann ich die PV-Anlage nicht alleine betreiben, da sonst auch meine Praxisumsätze umsatzsteuerpflichtig werden.

    Als GbR zusammen mit meiner Frau betreibe ich bei uns zuhause bereits eine PV-Anlage, da ist es wohl kein problem.

    So wie ich es bisher verstanden habe, könnte ev. die GbR (zusammen mit meiner Frau) mir (Gewerbeeinheit) den Strom verkaufen....furchtbar kompliziert.


    Guter Vorschlag mit den 40 Jahren Pachtvertrag, werde ich berücksichtigen.


    Carports sind vorhanden aber doch erheblich verschattet. Belegungsplan/Skizze würde ich ev. einstellen, sobald ein erstes konkretes Angebot vorliegt.

    Liebe Forumsgemeinde,

    ich lese schon wieder einige Zeit mit und möchte mich heute mit einer Frage an euch wenden.


    Wir errichten als Baugemeinschaft gerade ein Mehrfamilienhaus mit 4 Wohnungen und einer Gewerbeeinheit.

    3 Wohnungen gehören meinen Baupartner, 1 Wohnung gehört mir und meine Frau erstellt noch eine Gewerbeeinheit, die ich dann wiederum betreibe. Soweit so kompliziert.

    Ich möchte gerne aus Umweltgründen eine PV-Anlage aufs Dach, die sich aber am Ende zumindest einigermaßen rechnen soll.

    Mein Baupartner hat kein Interesse, würde aber ev. gegen ein Entgelt seine Dachhälfte zur Verfügung stellen.


    Die Dachfläche beträgt 15,5m x 10,7m abzüglich einer Gaube.

    Dachneigung 40°

    Azimuth 38% Südwestabweichtung.

    PVGIS, Ertragsprognose 1000 kWh/kWp.

    Erste Kostenschätzung vom Solarteur (PLZ-Bereich 73) liegt bei 1200Euro/kWp für die 9,9 kWp-Anlage (erscheint mir selbst für Süddeutschland enorm, zumal ja im Zuge des Neubaus Gerüst etc. vorhanden. Genaues Angebot liegt allerdings noch nicht vor).

    Betreiben könnte ich die Anlage z.B. mit meiner Frau, da wir schon für die 2011 errichtete 4,5 kWp-Anlage von zuhause eine GBR haben.


    Meine Fragen:


    Mein Solarteur empfiehlt aus den bekannten Gründen eine 9,9kWp-Anlage. Was meint Ihr, bei Vollbelegung besteht Potential bis ca. 20 kWp.

    Die kleine Anlage könne ich auf meiner Dachhälfte realisieren, bei Vollbelegung müsste ich dem Miteigentümer ev. eine kleine Pacht vergüten.

    Vollbelegung ja?


    Das Theme Einspeisung/Eigenverbrauch/Stromverkauf ist mir noch völlig undurchsichtig:

    „Eigenverbrauch“ könnte über meine Gewerbeeinheit, die auch klimatisiert wird, erfolgen. Zudem würde sich ein Anschluss an die Wärmepumpe für Warmwasser und Heizung fürs gesamte Haus theoretisch anbieten.

    Allerdings läuft das alles vermutlich rechtlich nicht als Eigenverbrauch sondern als Stromverkauf an einen Dritten und ist somit voll EEG-Umlagenpflichtig?

    Alternativ ev. ein Mieterstrommodell? Hab hierüber gelesen, bin aber sehr unschlüssig, ob das alles nicht zuviel Bürokratie wird. Ev wäre auch eine Alternative, die ganze Bürokratie über ein Mieterstromprojekt z.B. mit den EWS abzuwickeln?

    Ansonsten bliebe auch noch die Volleinspeisung als vermutlich einfachere Lösung?


    Gibt es bei Euch hierzu eine Meinung? Was würdet Ihr machen?


    Viele Grüße

    Tobi



    Wahrscheinlich ist das mehr eine Frage der Überzeugung.
    Ich habe einen sanierten Altbau der mit einer Luftwärmepumpe beheizt wird. Da die ENBW bei uns den Wärmepumpentarif anhebt habe ich beschlossen im Zuge der Installation meiner 6kWp Photovoltaikanlage komplett auf Ökostrom von den EWS umzusteigen (pro kWh 23,9Cent). Durch den Eigenverbrauch des produzierten Stroms mindern sich die sicherlich entstehenden Mehrkosten etwas.
    Für mich ist aber das Hauptargument, dass ich jetzt trotz Luftwärmepumpe ein reines Ökohaus habe, was den Energiebedarf angeht (Co2 Ausstoß =0).


    Bringt aber schon Mehrkosten mit sich (Schätzungsweise 500-700Euro im Jahr).
    Wichtig war für mich auch, wenn schon, dann einen echten Ölkostromanbieter zu wählen und keine Umettikettierfirma...
    Gruß
    candidatorius


    übrigens noch ein Nachteil der Wärmepumpentarife sind die Sperrzeiten. Das merken wir an kalten tagen schon, wenn die Heizung nachmittags 2 Stunden ausfällt und dann im Anschluss erstmal Warmwasser bereitet wird...(fröstel)
    Also ein Komfortgewinn ist der Normaltarif auf jeden fall...

    ich werde mal interessehalber bei SMA nachfragen, ob dort genaue Zahlen zum Verlaust durch OTGP bekannt sind.


    wg. den Stömen muss ich die Anlage wohl noch ein paar Tage in beiden Modi anschauen, falls es bei dem nicht 2:1 teilbaren Verhältnis bleibt bin ich gespannt was mein Solarteur für eine Antwort parat hat...
    Hat von euch jemand eine ähnlich verschaltete Anlage, die genau ein Verhältnis von 2:1 Ampere liefert?

    Dir, user4711 übrigens auch Danke für die Antwort.
    ich habe selber auch schonmal verglichen wie die Ertragskurven mit und ohne Optitrack global peak aussehen und fand dass ein Ertragsknick vormittags nach Aktivierung des Modus geringer wird.
    Kennst Du genaue Angaben von SMA wie groß wiederum die Verluste durch den Modus sind? Es interessiert mich einfach ob es z.B. von SMA dazu Angaben gibt.
    Man kann auch das Prüfintervall im aktivierten OTGP-Modus zwischen 6 und 30 min wählen, versteht jemand was das zu bedeuten hat? bzw. welche Einstellung hier sinnvoll ist. Wie gesagt mein Solarteur ist mir da keine hilfe, weil er mir generell von der Aktivierung abgeraten hat.

    hoffe das sind nicht zu kleinkarierte Fragen, aber es beschäftigt mich eben.

    genau smoker59, das ist das Problem, warum sind am String A nicht doppelt so viel Ampere wie am String B?
    Ich hab zu verschiedenen Tageszeiten geschaut und String B bringt immer weniger als die Hälfte auch wenn kein Schatten auf dem Dach ist.
    Wenn ich den Wechselrichter über Bluetooth mit Sunny explorer auslese erscheinen aber keine Fehlermeldungen.
    Dennoch stimmt da was nicht oder?

    Liebes Forum,
    mich beschäftigt gerade folgende Frage:
    ich habe im September eine 5,76kWp Anlage mit Sanyo Modulen und einem SMA Wechselrichter 5000 TL 20 installiert. Die Ausrichtung ist 59° Südabweichung nach Westen bei einer Dachschräge von 45%.
    V.a. im Winter geht Schatten vom Nachbardach und von unserer Dachgaube über einzelne Module (Derzeit von 11-ca. 13.00 Uhr).


    Mein Solarteur hat mir dennoch davon abgeraten am WR den Modus Optitrack Global Peak zu aktivieren, da er meint, die Geringe Ertragsverbesserung während der Teilverschattung würde man sich mit einem generell schlechteren Wirkungsgrad der WR erkaufen, weil in dem Modus die Anlage alle 6 Minuten kurz "Abschalten" würde.
    Habt ihr Erfahrungen dazu? Sollte man den Modus eher aktivieren oder nicht?


    Dann beschäftigt mich noch eine Frage:
    bei meiner Anlage hängen 2 x 8 Module am String 1 und 1x 8 Modulam am String 2.
    Auch während völlig unverschatteter Zeiten werden für die Strings zwar ungefähr die gleichen Voltzahlen angezeigt aber mehr als doppelt sowie Ampere an String 1 wie an String 2. (Beispiel 7,9 Ampere an String 1 und 3,5 Ampere an String 2). Nach meinder Logik müsste die Zahl an String 1 dopplet so groß sein wie an String 2 (z.B. 8 vs 4 A). Stimmt da ev. etwas mitder Anlage nicht oder hab ich nur einen Denkfehler?
    Mir ist einfach nicht klar ob das bedeutet, dass die Anlage nicht richtig läuft oder ob das normal ist.
    (Die Tageserträge sind ungefähr so wie im Voraus berechnet also etwa entsprechend 850kWh pro kWp).
    Kann mir jemand weiterhelfen?
    Vielen Dank im Voraus!
    candidatorius

    Hallo Experten!
    Ich würde mich über Kommentare zu dem Solaranlagenangebot sehr freuen.


    15400 netto ist der Preis mit Allem, auch Gerüst und Zählerplatz.


    Leider ist meine Dachausrichtung nicht gerade optimal, ich muss aber auch nicht unbedingt Geld mit der Anlage verdienen, draufzahlen möchte ich allerdings auch nicht.
    Der Solateur ist hier in der Region bekannt und geschätzt.


    Was meint Ihr?


    Vielen Dank für Eure Mühe
    candidatorius

    Liebes Forum,
    wie finde ich eigentlich eine guten und auch preiswürdigen Solarteur in meiner Region. Wenn ich die Angebote im Forum so verfolge, werden die Preise oft in der Luft zerrissen. Ich hab 2009 und 2010 Angebote für eine ca. 3kw-Anlage eingeholt, die Preise waren noch weit über den von euch bereitis kritisierten.
    Der Anbieter war eine große Firma in der Region.
    Ich fange jetzt wieder an zu planen und würde gerne gleich die richtigen Firmen kontaktieren.
    Gibt es Tips wie man eine geeignete Firma finden kann? (speziell PLZ 73)


    candidatorius