Beiträge von maf-soft

    das hab ich mir nicht ausgedacht, das steht so im EEG.

    Dass nur neu gekaufte PV-Module vergütungsfähig sind?


    EDIT: habe jetzt hier und da ein bisschen gelesen, zwar noch nichts gefunden, was ganz konkret auf meinen Fall zutrifft, aber ich sehe diverse Hinweise, dass das so streng nicht (mehr) ist. Mit solchen Regeln soll Missbrauch verhindert werden, aber es soll nicht dazu führen, dass ich mein Eigentum nicht mehr benutzen kann, bzw. dass sinnlos Elektroschrott anfällt, der noch zu gebrauchen wäre.

    Die Vergütung bestimmt sich nach der Inbetriebnahme, (= "erstmalige Inbetriebsetzung" ) .

    Und "erstmalig" gibts nicht noch einmal

    Das erschließt sich mir jetzt nicht wirklich - ich kann also nicht einfach irgendwelche gebrauchten Module kaufen und die auf meinen Namen neu anmelden? Dann müssten ja irgendwo die Seriennummern bekannt und mit der Vergütung und Erstinbetriebnahme verknüpft sein...

    "EEG-technisch" hast du die wegen defekts getauscht (wobei präventiv sowieso grenzwertig aber verständlich ist), die bekommen keine Vergütung mehr.

    Das ist klar, die alte Vergütung bekommen ja die neuen Module. Aber die alten gebrauchten könnte ich doch als neue Anlage mit neuer aktueller Vergütung anmelden?


    "präventiv": viele Module waren kaputt, daher wurde die ganze Anlage getauscht.


    Danke für deine Mühe, die Berechnungen verstehe ich noch nicht ganz. Erstmal: ich bekomme auch für den Eigenverbrauch Vergütung: 25,01ct


    Und was ist mit Kaskade genau gemeint? Sorry :)

    Wenn ich 11 alte Module weiter betreibe, wären es 2,5 kWp. Mit Batterie dürfte es da keine ernsthaften Überschüsse geben, nehme ich an. Aber klar, wenn es sich rechnet, würde ich auch einen neuen Zähler und Anmeldung machen. Aber irgendwer sagte, es braucht womöglich auch noch Änderungem im Zählerschrank.


    Mit gemeinsamem Zähler ginge es auch? Die neue Anlage wäre im Winter aber mehr beschattet als die vorhandene, das ist vielleicht ein Problem?


    Ein weiteres mögliches Problem ist, dass die gebrauchten Module bestimmt auch bald kaputt gehen - es müsste sich also möglichst inkl. späterem Neukauf noch rechnen.

    Erweiterung ist mir im Moment zu aufregend (keine Zeit) und ich habe Zweifel ob es sich überhaupt lohnt.


    Ließe sich die zusätzliche Anlage vielleicht ohne Einspeisung und Anmeldung nur für den Eigenverbrauch verwenden?


    Ich musste von den defekten Modulen nur die Aufkleber zurückschicken und muss die Entsorgung nicht weiter nachweisen. Es sind aber ja gar nicht alle defekt. Ich bräuchte also nur einen zusätzlichen kleinen Wechselrichter und ggf. Batterie.


    Zur Erinnerung: die vorhandene Anlage ist mit Eigenverbrauch, der auch vergütet wird, per zusätzlichem Produktionszähler.

    Das ist sicherlich ein guter Rat. Verhandeln habe ich schon ohne Erfolg versucht.

    Allerdings kostet mich ein Rechtsstreit womöglich gar nichts, weil ich dafür die Rechtsschutz habe.

    Und der Zähler steht ja zumindest nicht ganz, sondern bei Feuchtigkeit fallen 50% aus, und das ließe sich ja noch verbessern indem man die kaputten Module identifiziert und abklemmt oder in einen eigenen Strang packt.

    der "Erstkäufer" könnte auch der Großhändler oder Solarteur gewesen sein. Und wenn die Module schon ein Jahr im Lager auf einen Kunden warteten, sind sie schon 11 Jahre alt ;)

    [...]ein Überseecontainer kann mal schnell den Anlagenwert (PV-Schaden) übersteigen. Ich sags ja immer, Garantie ist das gedruckte Blatt Papier nicht wert...

    So schlimm ist es zum Glück nicht, mit dem Erstkäufer bin ich gemeint und der Transport wäre ab München auf einer Palette. Leider kann man mir noch kein Datenblatt geben, weil unklar ist, welche Module ich bekomme. Die Entscheidung kommt im Mai oder so aus China. Auf jeden Fall ist schonmal die Rahmenhöhe geringer, so dass ich neues Montagematerial brauche...

    Inzwischen habe ich vom Hersteller die Garantiebedingungen von damals bekommen, hier der relevante Ausschnitt:


    "If, within ten (10) years from the date of sale to the original purchaser, any module has a power

    output less than 90 % of the minimum power specified at time of delivery, as measured at CSI in

    both cases, then, provided that such loss in power is determined by CSI (at its sole discretion) to

    be due to defects in materials or workmanship, CSI will replace such loss in power by either

    providing to the buyer additional modules to make up the total wattage loss, at a cost pro-rated

    for the time in service of the faulty module, or by repairing or replacing the module, at the option

    of CSI.

    [...]

    The limited warranties do not cover any transportation costs for return of modules, or for reshipment of any repaired or replaced module, or cost associated with installation, removal or reinstallation of modules."


    Ich habe das mal so übersetzt (mit Hilfe von deepl):

    "Wenn ein Modul innerhalb von zehn (10) Jahren ab dem Verkaufsdatum an den Erstkäufer eine Leistung von weniger als 90 % der bei der Lieferung angegebenen Mindestleistung aufweist, die in beiden Fällen bei CSI gemessen wird, vorausgesetzt, dass dieser Leistungsverlust von CSI (nach eigenem Ermessen) als Folge von Material- oder Verarbeitungsfehlern festgestellt wird, wird CSI diesen Leistungsverlust ersetzen, indem sie dem Käufer entweder zusätzliche Module zum Ausgleich des Gesamtleistungsverlustes zu einem für die Betriebszeit des defekten Moduls anteiligen Wert zur Verfügung stellt, oder indem sie das Modul nach Wahl von CSI repariert oder ersetzt.

    [...]

    Die beschränkten Garantien decken keine Transportkosten für die Rücksendung von Modulen oder für die Rücksendung reparierter oder ausgetauschter Module oder Kosten im Zusammenhang mit der Installation, dem Ausbau oder der Neuinstallation von Modulen."