Beiträge von sisterb

    Na klar.


    (Ich rechne mal der Einfachheit halber mit den Preisen für meine bestehende Anlage aus dem ersten Halbjahr).


    Wenn ich eine kWh einspeise, bekomme ich 39,14 ct (netto).
    Wenn ich die gleiche kWh selbst verbrauche, dann bekomme ich 22,76 ct (netto).


    Die Differenz (also das, was ich weniger für eine kWh gezahlt bekomme, wenn ich sie selbst verbrauche statt einzuspeisen) ist 16,38ct netto, und mit den 19% Mehrwertsteuer (hier gehe ich ja aus dem Betrieb raus in den privaten Bereich) komme ich dann auf 19,49ct.


    Und diese 19,49ct bin ich am Ende "weniger reich" als hätte ich diese kWh eingespeist.
    (Zum Vergleich: Bei aktuellen Preisen unseres Grundversorgers eon bin ich für eine gekaufte und dann selbst verbrauchte kWh 25ct ärmer.)


    Was ich damit sagen will: Unnütze "Verschwendung" des Stroms lohnt nicht - aber sinnvoll eingesetzt ist es günstiger als gekaufter Strom.

    Zitat von ElChe

    Wir wollen uns eine Klimaanlage anschaffen, die verbraucht ungefähr 3,5 kW und Heizen werden damit auch, sozusagen Heizen und Kühlen für fast umsonst, da immer noch besser als ins Netz eingespeist 8).
    Aber 30% werden es wohl nicht werden ...


    Vergiß nicht, daß Dich jede selbst verbrauchte kwh effektiv trotzdem noch 19,xx ct kostet. Ich will zwar meinen Strom auch zum Heizen nutzen, aber mit Wärmepumpe.


    Aber mal was anderes: Wie werden denn die 30% ermittelt? Ist das ein jährlicher Wert, oder kann ich das täglich abrechnen? Wenn ich täglich abrechne würde meist das Ergebnis besser sein - bei entsprechend höherem Aufwand. Wäre das möglich?

    Eine ähnliche Fragestellung ergibt sich ja auch schon, wenn man den Strom aus zu zwei PV-Anlagen nutzen möchte. Ich habe schon 30KW auf dem Dach nach "alter" Regel mit Eigenverbrauch. Mal angenommen ich baue mir im nächsten Jahr noch einmal 3KWp auf mit der neuen Eigenverbrauchsregel. Da möchte ich ja dann auch zuerst den Strom der neuen kleinen Anlage verbrauchen (damit ich möglichst über die 30% komme). Als Schaltung könnte man das gleiche machen wie in der Excel-Ansicht. Wäre das nach dem neuen EEG abrechnungstechnisch so machbar?

    Ich würde Dir auch den Experten empfehlen.


    Aus meiner Sicht wäre das übrigens eine steuerpflichtige Einnahme. Ein Agio bei einem Kredit kann man auch als Ausgabe ansetzen - dabei wird der Kredit "größer". In diesem Fall ist es genau andersherum, da erhältst Du eine Zahlung, mit der Du den Kredit verkleinerst.
    Das hat auch gar nichts mit der Abschreibung zu tun, die läuft normal weiter. So würde ich das jedenfalls interpretieren.

    Ich finde es nur schade, dass hier manche so tun, als ob Steuerhinterziehung völlig OK wäre. Und am Ende beschweren wir uns alle, weil "in Notwehr" der Staat immer schärfere Kontrollen einführt und die Steuern erhöht (bzw. andere Dinge kürzt) - da leiden wir dann wieder alle drunter. Und wenn man dann bedenkt, wieviele Subventionen man (auch ich) für die Platten auf dem Dach bekommt, dann darf man sich ruhig mal fragen, ob so eine Einstellung angemessen ist.


    PS: Klar, die Vergütung zahlt nicht der Staat - aber er legt die Höhe fest, und über die Umlage über den Strom wirkt auch das beim einzelnen Bürger wieder wie eine Steuer (nur ohne Umweg über ein Staatskonto).

    Zitat von Mr.Smile

    Aufgrund der Vorsteuer-Erstattung möchte ich diesen neuen PC jedoch alleinig für das PV-Gewerbe verwenden, steuerlich zumindest ... :)


    :shock: Steuerbertrug mit Ankündigung :roll:


    Dir ist schon bewußt, dass Du uns (=den anderen Bürgern dieser Republik) gerade Geld klaust und uns auch noch um Rat fragst, wie Du das am besten anstellst?


    :P Ja, das mußte mal gesagt werden.
    sisterb