Beiträge von sisterb

    Zitat von michael091963


    (Die Frage, warum man überhaupt als PV-Betreiber wieder zurück zur KUR wechseln sollte, kann hier mal ganz außen vor bleiben...)


    Gerade die Frage finde ich spannend. Wer Eigenverbrauch hat, zahlt darauf Mehrwertsteuer. Die könnte dann wegfallen, man spart sich also die Steuer auf den Eigenverbrauch. Wie läuft das allerdings bei der gängigen Praxis, den Eigenverbrauch als Lieferung an das EVU mit Rücklieferung abzurechnen? Lieferung ohne Steuer, Rücklieferung mit Steuer?

    Und heute hat es mich erwischt. Wir hatten kurz nach Sonnenaufgang ein größeres "Unwetter". Meine Wechselrichter (SMCs, SB5000TL, und ein Tripower) sind alle noch einmal ausgegangen, so dunkel wurde es. Und bis auf den Tripower sind auch alle wieder angegangen. Der Tripower stand heute abend immer noch bei Fehler 64. Ich hoffe ja mal, dass er morgen früh startet.


    Er lief jetzt übrigens seit 12 Monaten, wobei in der jetzigen Konfiguration erst seit 4 Wochen.


    Ärgerlich ist, dass er anscheinend per RS485 nicht mehr erreichbar ist, wenn so ein Fehler anliegt. Ist das normal, oder geht bei Euch die Kommunikation dann noch?

    Zitat von sisterb

    Ich habe auf meine Mail letzte Woche dann einen Anruf erhalten, dass wegen Überlastung jetzt eine andere Abteilung Sonderzahlungen anweist, und ich meine ersten Zahlungen die nächsten Tage bekomme. Ich bin gespannt ... und das sogar ohne Mahnung :-)


    Kurze Rückmeldung: Zurück aus dem Urlaub, und da ist tatsächlich Geld auf meinem Konto angekommen!

    Ich habe auf meine Mail letzte Woche dann einen Anruf erhalten, dass wegen Überlastung jetzt eine andere Abteilung Sonderzahlungen anweist, und ich meine ersten Zahlungen die nächsten Tage bekomme. Ich bin gespannt ... und das sogar ohne Mahnung :-)

    Wie ist es, wenn man statt auf eine eigene Rechnung einfach die Abschläge mahnt und dann einen Mahnbescheid holt?
    Ich habe vom gleichen E.on wenigstens ein Schreiben, dass sie jeweils zum 20. des Folgemonats einen dort genannten Abschlagsbetrag zahlen werden. Das tun sie jetzt nicht (die Anlage ist mittlerweile fast 6 Monat und das Schreiben 3 Monat alt).

    Das Problem ist ja gerade, dass Du dabei nicht "bestens verdienst". Für den "verschwendeten" Strom erhältst Du eine Vergütung, die i.d.R. nicht ausreicht, um die Investition (Abschreibung, Zinsen, Versicherung, etc.) zu refinanzieren. Stell es Dir so vor, als ob der Teil der Anlage, der gerade den eingespeisten Strom produziert, den anderen Teil "quersubventionieren" muss.


    Das ist weder "gut für die umwelt" - noch "gut zum geldverdienen".


    Nur mal zum Vergleich. Bei uns in der Gegend gibt es sehr viele Windräder. Einige sehe ich wenn ich aus dem Fenster schaue. Wenn ich jetzt bei viel Wind z.B. mit Glühbirnen mein Wohnzimmer heizen würde (angenommen ich bin grad gar nicht drin und brauche das Licht nicht - aber es wird wärmer), und mir dann überlege dass der Strom aus diesen Windrädern kommt (was physikalisch sogar sehr wahrscheinlich ist) und bei meinem jetzigen Stromanbieter auch 19,5ct/kWh zahle - dann habe ich sowohl für die Umwelt als auch für meinen Geldbeutel den gleichen Schaden angerichtet als ob ich meinen eigenen Solarstrom auf die Weise "verschwenden" würde.


    Das heißt nicht dass ich mir das nicht trotzdem finanziell leisten könnte :D Du kannst sowas auch gerne machen, darf halt nur keiner die Sinn-Frage stellen.
    (Solarthermie kann auch sinnvoll sein - aber mit Wärmepumpe habe ich mich auch dagegen entschieden, weil das dann finanziell halt nicht mehr sinnvoll ist. Zumal hier vermutlich sogar die ökologische Seite stimmt: Der Wirkungsgrad, wenn man die im Sommer weggeworfene/nicht genutzte Wärme mit einrechnet, dürfte auch nicht wesentlich besser als bei PV sein).

    Ich kenne die Firma. Ich habe mir dort für meine letzte Anlage die Module bestellt. Dabei haben sie als Zwischenhändler agiert, dann ist der Vorlieferant abgesprungen (dem selbst die Lieferung storniert wurde - ich hatte dann direkt Kontakt mit ihm), und nach viel hin und her habe ich dann ein paar Wochen später die Module bekommen. Das alles war im Juni, Panik überall wie bekannt. Es war fast immer wer erreichbar, freundlich auch - aber zumindest im Juni hatte ich den Eindruck, dass zu wenig Leute mit zu viel Arbeit beschäftigt waren. Ich mußte häufiger nachhaken. Mittlerweile haben sie wohl das Team aufgestockt, und sind insgesamt noch im Aufbau.

    Naja. Zum einen ist im Winter, wenn man die Wärme braucht, nur wenig (und auch nur kurz) Strom vom Dach verfügbar. Man braucht also schon eine ganze Menge Platten da oben. Und einen ordentlichen Pufferspeicher.


    Zitat von ElChe


    na trotzdem, ein bischen bezahlten luxus ohne der umwelt zu schaden ist schon eine tolle sache


    Und da handel Dir mal nicht den Ärger der "Öko-Apostel" :D hier im Forum ein. Weil den Strom könntest Du trotzdem ins Netz einspeisen, damit er sinnvoller genutzt werden kann UND ein (wahlweise Atom-/Kohle-/Gas-)Kraftwerk weniger laufen muss. :idea: