Beiträge von egn

    Das ist jetzt aber ein Lotterieticket.


    Wenn dann hätte ich auch einen OTM Call dazu genommen.


    Verlieren kann man nur 100 %, Gewinnen aber unendlich viel. :roll:


    Nur wenn sich gar nichts bewegt dann ist es blöd.

    Es kommt nicht so sehr auf den Motor an, sondern wie dieser im Moment des Einschaltens belastet wird, und wie lange die Belastung dauert.


    Ein Motor der einen Kälte-Kompressor antreibt wird bei gleicher Nennleistung einen vielfach höheren Anlaufstrom benötigen als eine Bohrmaschine, die ohne Last los läuft. Der Anlaufstrom kann auch variieren, wenn im System momentan ein hoher Druck vorhanden ist.


    Anlaufstrombegrenzer sind auch nicht immer die beste Lösung. Es kann auch sein dass durch den Anlaufstrombegrenzer der Motor gar nicht richtig los läuft, er aber trotzdem längere Zeit einen hohen Strom zieht. Da der Motor nicht auf voller Drehzahl läuft gibt es auch keine richtige Kühlung. Dies kann zum Durchbrennen der Motorwicklung führen, wenn es keine thermische Abschaltung gibt.


    Die beste Lösung ist immer noch eine ausreichend hohe Leistung am Netzanschluss zu haben. Da muss man halt beim WR ausreichend über dimensionieren.

    Nimm nen PTC ALs Einschaltstrombegrenzung. Hab ich bei meiner Rollade auch so gemacht.

    Wenn dann nimmt man einen NTC als Einschaltstrombegrenzer. Er leitet erst mal schleicht und wird voll leitend wenn der Strom ihn erwärmt hat.


    Allerdings wäre es besser ihn nach ein paar Sekunden mit einem Zeitrelais zu überbrücken, so dass er abkühlen kann und dann beim nächsten Anlaufversuch den Strom wieder begrenzt.


    Wer nicht basteln möchte sucht nach Einschaltstrombegrenzer und kauft ein fertiges Gerät.

    Jetzt gibt es eine Kapitalerhöhung, wahrscheinlich um die Produktion für Cybertruck und Semi zu beschleunigen.


    Dem Aktienkurs hat es nicht geschadet, im Gegenteil.

    Für mich stellt sich aber eben auch die Frage ob es sinnvoll ist für ein Fahrzeug was nach drei Jahren durch seinen Einsatz tot ist mit den maximal besten Tools zu bestücken. Ja natürlich kann man die mit ins neue Fahrzeug nehmen aber da baut man doch dann eh wieder alles anders.

    Das hättest Du vielleicht am Anfang erwähnen sollen.


    Meine Vorschläge zielen auf eine langjährige Nutzung ab (10+ Jahre). Wenn nach einer Wegwerflösung gesucht wird dann kann man sich natürlich den Aufwand sparen. Man sollte sich aber dann auch nicht wundern wenn schon während der drei Jahre erste Probleme auftauchen. :roll:

    Du wirfst was durcheinander. Das nach 5 Jahren verkaufte Womo hatte kein Li.


    Das mit Li habe ich seit 2007 in Betrieb und wird wohl noch Jahrzehnte in Betrieb sein, und zwar in einigen Jahren 365 Tage im Jahr, weil wir dort drin längere Zeit leben werden.


    Dass Blei Li herunter zieht ist überhaupt kein Problem, da bei vollem Blei die Spannung sehr weich ist und nur der minimale Erhaltungsstrom für Blei gezogen wird.


    Für Blei ist das im Ruhestand nichts anderes als eine Erhaltungsladung, was gut für die Lebensdauer ist. Für Li ist das ein kleiner Entladestrom, was auch nicht mehr schadet als wenn ein Verbraucher den gleichen Strom ziehen würde. Das hat sehr gut funktioniert solange noch nicht die komplette Umstellung auf LiFePO4 erfolgte. Jetzt ist das sowieso alles Geschichte.


    Ich sehe das alles nicht so dogmatisch wie Du das manchmal tust. Das alles was Du oben geschrieben hast, was angeblich nicht geht, geht trotzdem, auch wenn es vielleicht teilweise Einschränkungen gibt.


    Ein Kompromiss ist manchmal besser als gar keine Lösung.

    Eine solche Konstruktion löst/läd man nur vernünftig in dem man einen DC/DC Wandler oder (für wirklich hohe Ladeleistung) eine separate LIMA (gern mit dem angesprochenen Sterlingregler) verwendet. - oder liege ich da so falsch?

    Im typischen Wohnmobil hast Du für das Fahrzeug herkömmliche Startbatterien und im Aufbau irgendwas was zyklische Belastung aushält. Dies können zyklenfeste Nassbatterien/AGM/GEL/LiFePO4 sein.


    Alle diese Batterien werden idealerweise mit anderen Ladeparametern geladen als die typischen Startbatterien. Dennoch wird in Millionen von Fahrzeugen einfach ein Trennrelais verwendet um die Versorgungsbatterien zu laden. Das ist nicht ideal und insbesondere die Bleibatterien werden nicht ihre volle Lebensdauer erreichen, weil sie selten richtig voll geladen werden. Nur mit PV werden sie gelegentlich ganz voll, soweit das richtige Ladeprogramm gewählt wird, und bei den verschlossenen Batterien (AGM/GEL) eine Temperaturkompensation der Ladespannungen erfolgt.


    Mit LiFePO4 ist das Nicht-Vollladen nicht schädlich. Im Gegenteil, die Lebensdauer ist gerade dann am höchsten wenn sie eben nicht immer vollgeladen werden, und auch nicht lange Zeit auf hohem Ladestand gehalten werden. Da ist PV eher gefährlich wenn man länger mit Spannung über 3,4 V/Zelle lädt.


    Die Ladesituation mit der Lichtmachine und Trennrelais kann man verbessern in dem man das Trennrelais durch einen Ladebooster ersetzt, oder eine separate Lichtmachine mit intelligentem Regler hat, der auf den Batterietyp im Aufbau angepasst werden kann.


    Dem Booster ist es egal welche Spannung der Lichtmaschinenregler liefert, was insbesondere bei Euro6 Fahrzeugen wichtig ist. Er hat einen eingebauten DC/DC-Wandler der ab einer bestimmten Lichtmaschinenspannung aktiviert wird, und dann die Aufbaubatterie entsprechend der Einstellungen und anderen Parametern wie Temperatur der Aufbaubatterie, Temperatur der Lichtmachine, Klemmenspannung an der Aufbaubatterie, usw. die Ladespannung regelt.


    Dies hilft allen Batterietypen. Bei Blei kann man mit der richtigen Ladespannung arbeiten, aber gleichzeitig durch die Temperaturkompensation verhindern dass die Batterien im Sommer überladen und im Winter zu gering geladen werden.


    Bei LiFePO4 kann man die Ladespannung so begrenzen, dass die Batterie in Kombination mit aktiven Balancern auf nicht mehr als 80-90 % geladen wird, was die Lebensdauer vervielfacht.


    Mittlerweile gibt es auch 12 V LiFePO4 Batterien mit denen man 12 V Bleibatterien auch direkt ersetzen kann, ohne dass man laut Hersteller die Ladegeräte anpassen muss. Allerdings sind diese ein Kompromiss, da dann nicht verhindert wird dass diese ständig vollgeladen werden. Sie werden zwar eine weit größere Lebensdauer als die Bleibatterien erreichen, aber diese deutlich mehr sein, wenn die Ladespannungen angepasst werden.

    Würdest BLEI/LI parallel hängen kommt zuerst fast alles zu 100% aus LI weil die Spannung, bei der Blei energie hergibt, liegt unter Last viel tiefer als bei LI bedingt durch Innenwiderstand.

    Das ist in dieser Konstellation genau die Absicht gewesen. LiFePO4 liefert 90 % der Zeit alle Energie. Blei kommt nur bei niedrigem Ladestand und/oder hoher Leistungsentnahme zu Einsatz. Das funktioniert deswegen so gut weil LiFePO4 etwa den Faktor 10 mehr Zyklen als herkömmlich 12 V Bleibatterien schafft.


    "Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht." :juggle:

    Du ich geh vom TS jetzt nicht davon aus, das die 2x 98Ah als Versorger im Pajero eingebaut sind, sondern nur die 2x110er die AGM als Versorger genommen werden. wäre auch wirklich ein NoGo Nass/geschlossen/Smf mit AGM parallel zu schalten.


    Dass alle Batterientypen beim Laden parallel geschaltet sind ist in allen Fahrzeugen mit Trennrelais so. Das dürfte Millionen davon geben.


    Du kannst auch alles ohne Probleme parallel schalten wenn Du Dich beim Laden an der mit den niedrigsten Ladespannung orientierst. Und bei AGM muss man im Sommer bei bis zu 40° C aufpassen dass man nicht mit mehr als 14,0 V lädt, oder idealerweise nur mit Temperaturkompensation.


    Ich habe auch jahrelang ohne Probleme LiFePO4 und AGM parallel geschaltet und mit den Parametern für LiFePO4 ohne Temperaturkompensation geladen. Das Schöne dabei war dass die Spannung durch LiFePO4 immer oberhalb 12,8V und sehr stabil war, bis diese zu etwa 70 % entladen war. Und danach hat die Bleibatterie die Hauptlast getragen. So liefen die meisten Zyklen über die LiFePO4 Batterie und die AGMs konnten sich ausruhen.