Beiträge von egn

    Die meisten Leute sind in der Produktion beschäftigt. Ob die jetzt einen Verbrennungsmotor montieren oder einen Elektromotor ist völlig egal.


    Bis Autos mit Verbrennungsmotor nicht mehr produziert und verkauft werden (Hybrid) gehen die heute damit beschäftigten entweder in Ruhestand oder werden umgeschult.

    Das M3, so wie es heute gebaut wird, ist meiner Meinung nach nicht für L4 geeignet, zumindest wenn ich die Konzepte anderer Hersteller betrachte, die dem aktuellen Stand der Technik und der Diskussion in der Community entsprechen.


    Das ist dann genauso wie bei den AP2 Systemen bei MS/MX, für die schon in 2016 autonomes Fahren versprochen wurde, und die Käufer für was bezahlt haben, was sie mit der alten Fahrzeuggeneration nie mehr bekommen werden.


    Wie KaJu geschrieben hat, bin ich beruflich mit meiner Firma im Thema autonomes Fahren unterwegs. Alle Konzepte die ich von den OEMs und Zulieferern kenne sehen eine Redundanz bei allen für das Fahren relevanten Hardware-Systemen und der Software vor. Dies ist auch richtig so, denn bei L4 muss das Fahrzeug fail-operational sein. Der Ausfall einer Komponente darf nicht zu einem Totalausfall führen.


    Dieses Dokument gibt einen guten Überblick zu diesem Thema.


    Dazu gehört natürlich auch eine ausfallsichere Stromversorgung und ein Reinigungssystem für die Sensoren, das auch bei schlechten Witterungsbedingungen eine Mindestleistung sicherstellt.


    Das Gleiche gilt für die Software. Viele arbeiten an einem Hybridansatz mit AI-Komponenten für die normale Fahrfunktion und konventionelle Software als parallele Komponente um die Notfunktionen bereitzustellen und Kollisionen zu verhindern. Letzteres ist dann wie ein Sicherheitslayer das verhindert dass nicht-deterministische Ergebnisse der AI-Komponenten zu Unfällen führen.


    Dies ist dann der Stand der Technik, den dann auch die Zulassungsbehörden verlangen werden. Ich glaube nicht dass heutige Model3 so einfach und rentabel darauf umgerüstet werden. Da wird es dann eine neue Modellgeneration geben müssen.

    Wie schon geschrieben sollte man das nicht als Generator betrachten und so rechnen, sondern als Heizung, die nebenbei Strom erzeugt.


    Das Teil könnte im Winter praktisch durchgehend laufen um die Wärmegrundlast zu decken. Es ersetzt also einen Teil des Verbrauches der normalen Heizung und erzeugt ganz nebenbei bis zu 3.6 kWh/Tag an Strom. Der Brennstoffverbrauch wird natürlich etwas höher sein als bei einer Brennwertheizung, aber der Strom ist dann wenn es an PV-Leistung mangelt für die Eigenversorgung sehr wertvoll.


    Der einzige Punkt den ich noch nicht herausbekommen habe ist wie niedrig die Eingangstemperatur des Kühlwassers sein muss damit diese 150 W auch tatsächlich erzeugt werden.


    Ich habe ein großes Wohnmobil, das in Mitteleuropa im Stand etwa 8-9 Monate im Jahr vom Stromanschluss weitgehend unabhängig ist. In der anderen Zeit und in nördlichen Breiten oder in Sibirien reichen die 2 kWp auf dem Dach nicht aus. Ohne Generator muss ich den Motor Laufen lassen oder alle paar Tage einige Stunden fahren.

    MBIKER_SURFER

    Ich habe den e-tron ernsthaft in Betracht gezogen, mich aber wegen der geringeren Reichweite dagegen entschieden, weil man mit Anhänger dann noch öfter an die Ladestation muss. Da man sehr oft nicht ohne Abkuppeln laden kann, ist das dann noch unbequemer als schon mit dem MX100D.


    Ein e-tron hätte rund 100.000 Euro gekostet, wegen der massiven Preissenkungen bei Tesla bis Mitte des Jahres, hat mich mein MX100D mit einem Rabatt von rund 43.000 € aber nur ca. 83.000 € gekostet, damals dazu auch noch mit kostenlosem SuperCharging.



    Da konnte ich nicht widerstehen. ;)


    2 Monate vorher hat man noch mehr als 120 T€ dafür bezahlt. Einige die das bezahlt haben sind zurecht sauer über die Entwertung ihrer Fahrzeuge durch Tesla.


    JannisBonn

    Das MX100D ist ein hervorragendes Zugfahrzeug. Wir sind im Urlaub entspannt über viele Alpenpässe gefahren. Einzig dass man nach 150 - 200 km wieder an den Schnelllader muss ist nervig, solange es nur wenige für Gespanne geeignete Ladestationen gibt.


    Der Cybertruck ist in der Größe in Europa nicht brauchbar. Ich vermute der Nachfolger von MS/MX wird ein ein nicht ganz so großer Grand Tourismo/Cross Over im Cybertruck Design, der dann hoffentlich auch eine Anhängerkupplung hat. Mit größerer Batterie könnte das der Nachfolger für unser MX werden - wenn sich Tesla bessert.


    eba

    Ausnahmen bestätigen die Regel. Tatsache sind horrende Kosten bei vielen Reparaturen nach der Garantie nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen Besitzern.


    Das TFF ist voll mit entsprechenden Vorfällen:

    • Klimaanlage
    • DC/DC-Wandler
    • MCU
    • Lader
    • Fahrwerkskomponenten
    • Türgriffe

    Und es kommen noch die Einschränkungen hinsichtlich Reichweite und Ladegeschwindigkeit hinzu, die die Langstreckennutzbarkeit erheblich einschränken.


    ingo cgn

    In dem Artikel werden Vorteile für Tesla in den Vordergrund gestellt, ohne die Nachteile zu erwähnen:

    • Hohe Fertigungstiefe - keine Kostenvorteile durch Gleichteile mit höherer Stückzahl
    • Online Verkauf - kein funktionierender Service bei Tesla
    • Verschuldung der alten Hersteller - Tesla ist im Verhältnis zum Umsatz noch weit mehr verschuldet. Während Tesla immer noch horrende Verluste schreibt, machen die anderen Hersteller immer noch hohe Gewinne.
    • Autonomes Fahren - Funktioniert weder bei Tesla noch bei anderen, da es ein reiner Hype ist.
    • Image - Das Image der alten Hersteller ist immer noch ausgezeichnet, was die Rekordverkäufe im letzten Jahr zeigen.

    Der Rest des Artikels ist rein Polemik ohne jegliche Substanz um die eigene Prognose zu puschen.


    KaJu74

    Ich fahre täglich 90-100 km auf der Autobahn, und es vergeht keine Fahrt bei der TACC keine Phantombremsung macht. Dabei ist alles neu von Tesla kalibriert.


    Es gibt vereinzelte Meldung wo es funktioniert hat. Ich kenne aber keine offizielle Statistik die die Wirksamkeit von Sentry darlegt.

    Jeden Tag viele kWh für die ständige Überwachung des Fahrzeugumfelds zu verbraten, nur weil einmal alle 10 Jahre jemand einen Kratzer ins Auto macht, steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.


    Da werden dann zwar günstige Fahrverbräuche publiziert, aber der Vampirverlust wird unterschlagen. Ich kann jedem nur empfehlen sich ScanMyTesla zu besorgen und man den tatsächlichen Verbrauch zu ermitteln. Da werden viele die alle möglichen Spielereien nutzen einen Schock erleben, wenn sie "AC+DC Charge total" durch die gefahrenen km teilen. :roll:


    Bezüglich der Kapazitätseinschränkung hätte ich von Tesla erwartet, dass sie die defekten Batterien entsprechend der Garantiebedingungen ausgetauscht hätten. Angeblich sollen ja nur wenige betroffen sein. Wenn eine Batterie unt den normalen Betriebsbedingungen von selbst in Brand gerät dann ist sie defekt, und gehört getauscht! Die getroffenen Maßnahmen sind primär nicht dafür gedacht die Sicherheit zu erhöhen, sondern sich von der Garantieverpflichtung zu drücken.


    Damit ist die Batteriegarantie nichts wert, wenn die Randbedingungen von Tesla beliebig manipuliert werden können. Wie ich schon schrieb, bin ich mit dem S85 3x liegen geblieben. Bei den letzten beiden Mal wegen eines Isolationsfehlers der Batterie. Ok, die Batterie wurde getauscht. Aber im Gegensatz zu dem was in den Garantiebedingungen steht hatten die Ersatzbatterien nicht mindestens die Kapazität der ausgetauschten Batterie, sondern etwa 3 % weniger. Vorher hatte ich 384 km TR danach nur noch 371 km. Nach Intervention haben sie an irgendwelchen Parametern gedreht und es waren dann 376 km auf der Anzeige, aber immer noch weniger als die alte Batterie. Ich wurde dann auf die wärmere Jahreszeit vertröstet, aber dann kam das Battery-Gate mit seiner vorsätzlichen Einschränkung der Battery Kapazität, und damit hatte sich die Hoffnung auf die ursprüngliche Kapazität sowieso erledigt.


    Auch wenn es immer wieder wiederholt wird, die EU ist nicht schuld an irgendwelchen Einschränkungen beim AP. Die Einschränkung ist in der UN ECE79 geregelt, die von der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, geregelt. Und dies kam auch nicht überraschend, sondern wurde schon in 2018 verabschiedet.


    Die Regelung betrifft die maximale Querbeschleunigung die beim assistiert Fahren auftreten darf. Die Einschränkung ist technisch kein Problem, wenn das Fahrzeug einfach die Fahrgeschwindigkeit entsprechend des Kurvenradius reduziert. Tesla ist aber anscheinend unfähig das zu implementieren und hat deshalb die Lösung gewählt den AP einfach abzuschalten, wenn die Querbeschleunigung den Grenzwert überschreitet. Das Tesla anderen die Schuld für die eigene Unfähigkeit gibt kommt bei kritiklosen Tesla Fans natürlich gut an.


    Und natürlich hat das alles nichts mit den aktuellen Problemen beim AP und dem Fehlen schon lange versprochener Features zu tun. Man hätte wohl die Priorität mehr auf die AP Funktionalität setzen sollen, anstatt unsinnige Spiele und Furz Modus zu implementieren.


    So kommt mit jedem neuen Update irgendwas sinnloses Neues, während schon bereits funktionierende Dinge nicht mehr funktionieren. Momentan funktioniert mal wieder die Sprachbedienung nicht, und man muss Navigationsziele wieder von Hand eingeben, oder den Umweg über das Handy gehen.


    So bleibt bei Tesla ein widersprüchliches Bild. Auf der einen Seite bieten sie Fahrzeuge an die hinsichtlich der elektromobilen Fähigkeiten den anderen teilweise weit voraus sind.


    Auf der anderen Seite schert sich Tesla nicht um die Bedürfnisse seiner Kunden, indem sie teilweise einen unterirdischen Service bieten, vorsätzlich und willkürlich durch Firmwareupdates die Nutzbarkeit alter Fahrzeuge einschränken, und die beim Kauf versprochenen Eigenschaften nicht liefern.

    Das Hauptproblem mit den üblichen Generatoren ist dass sie wartungsintensiv sind.


    Anstatt einen Generator mit möglichst hohem ele. Wirkungsgrad zu suchen, könnte man als Alternative auch eine weitgehend wartungsfreie stromerzeugende Heizung nutzen, um die dunkle Jahreszeit zu überbrücken. In Frage kommen hier auch thermo-elektrische Generatoren. Wir hatten das Thema hier im Forum auch schon mal diskutiert.


    Seit einiger Zeit gibt es den Zeus Generator in einer 150W und in einer 80 W Version.


    Man könnte je nach Strombedarf einen oder mehrere davon einsetzen. Ob sich das langfristig rentiert muss man unter Berücksichtigung der Wärmenutzung ausrechnen.

    Den Israelis wurde es auch zu bunt mit dem Tesla AP und Tesla musst ihn deshalb deaktivieren.


    Die Betriebskosten sind nicht alles. Der durch Teslas erratische Preispolitik immer wieder verursachte Wertverlust kann sehr weh tun (Anfang 2019 30 % auf einen Schlag).


    Und die Betriebskosten, insbesondere auch die Reparaturen, scheinen auch nicht so gering zu sein. Wie ist es sonst zu verstehen dass die Allianz ihre Anschlussgarantie eingestellt hat.


    Ich hatte für das S85 auch 3.800 Euro für die Anschlussgarantie ausgegeben, hatte aber bis zum Verkauf bei 120.000 km Reparaturen von fast 6.000 Euro. In den nächsten 40.000 km oder 2 Jahren wären potentiell bei Ausfall eines Laders und der MCU nochmal Kosten in ähnlicher Höhe angefallen. Dies war dann auch der Grund warum ich ihn letztes Jahr verkauft habe.

    Und ich würde nie wieder einen ohne AP kaufen.

    Alleine heute, war ich 6 Stunden unterwegs und meistens mit aktivem AP.

    Wenn man weiß, was er kann und wofür er gemacht ist, ist er eine große Hilfe.

    Wenn man den AP als Hilfe zum Autofahren braucht, und ohne überfordert ist, dann sollte man am besten seinen Führerschein abgeben. :roll:

    Zurück zum Thema Börse, dieser Artikel (wohlgemerkt aus 2018) zeigt warum die Tesla Aktie eine gute Zukunft hat.

    https://aktien-mag.de/kommenta…5UlwF3bfwmieApIqgI5n5UPDY

    Ein Artikel von jemanden der Long ist ist genauso gut wie Artikel von Leuten die Short sind. Das einzige Ziel ist den Aktienkurs in die für ihn selbst günstige Richtung zu pushen. :roll:


    Der Kurs von 500 USD wurde zwar jetzt erreicht, dazwischen gab es aber auch erhebliche Rückschläge mit entsprechend Verlusten bei den Anlegern, die ausgestiegen sind. Und von einem Jahresgewinn ist Tesla immer noch sehr weit entfernt, geschweige denn von einem Totalüberschuss.

    Du hast ja schon Deinen Fehler erkannt:

    Dein S85 war ohne AP und ich habe ihn auch explizit deswegen gekauft, weil ein Assistent den man ständig überwachen muss für mich keine Entlastung darstellt.


    Phantombremsungen gibt es beim aktuellen AP2 selbst mit Tempomat immer wieder bei der Vorbeifahrt an LKWs, und das jeden Tag mehrmals auf der Autobahn.


    In fast 40 Jahren Autonutzung wurde bei mir noch nie ein Auto zerkratzt, und sollte es einmal so sein dann gibt es die Kaskoversicherung. Die Wahrscheinlichkeit dass mit Hilfe der Aufzeichnung der Täter gefasst wird ist auch äußerst gering, und reiner Zufall.


    Als ich letztes Jahr das neue MX100D gekauft habe hätte ich es auch lieber ohne AP und nur mit normalem Tempomat gehabt. Leider hat Tesla den AP gebundelt, wahrscheinlich weil kaum einer bereit war die 6000 Euro Aufpreis für dessen zweifelhaften Nutzen und den damit verbundenen Nachteilen beim Tempomat zu zahlen. :roll:


    Ich mag übrigens Tesla hinsichtlich der Elektroautos generell, sonst hätte ich als Nachfolger für den S85 kein MX100D gekauft. Aber es gibt auch einige Punkte die mich erheblich stören, und die ich offen anspreche:

    - Schlechter Service(Erreichbarkeit, Kommunikation, kein Leihwagen mehr, keine dauerhafte Mängelbeseitigung)

    - Reduktion der Kapazität der Akkus und erhebliche Reduktion der Ladeleistung bei den alten Fahrzeugen

    - Schlechte Funktionalität des Tempomat und AP


    Mit dem S85 bin ich 3 mal liegen geblieben, während in den 40 Jahren davor das mit anderen Autos vieler Marken nicht der Fall war. Ich war auch noch nie so oft für Reparaturen in der Werkstatt. Die Qualität ist einfach schlecht.


    Ich habe das jetzige MX100D nur gekauft weil ich elektrisch einen Wohnwagen ziehen wollte, und es keine Alternative von anderen Herstellern gibt. Da macht es auch Spaß. Aber sollte es mal eine Alternative geben, und Tesla nicht deutlich besser werden, bin ich weg von Tesla.

    Der ID3 hat weder Autopilot noch Sentry Mode, bzw. überhaupt scheint da jede Möglichkeit zu fehlen das Fahrzeug zukunftssicher "schlauer zu machen".

    Beides braucht kein Mensch, vor allem wenn es so schlecht funktioniert wie aktuell bei Tesla. :roll:


    Autopilot ist reiner Hype und ist hoffnungslos überbewertet. Solange man nicht einfach einsteigen, sein Ziel nennen und sich einfach komplett zurück lehnen und bis zum Ziel mit was Anderem beschäftigen kann, ist das Murks. Aktuell führt das Auto wie ein Besoffener und man muss höllisch aufpassen, dass die Phantombremsungen keinen Unfall verursachen.


    Der Sentry Mode ist auch nur ein Gag und verbrät eine Unmenge von Energie. Die Bildqualität ist schlecht, manchmal gibt es gar keine vernünftigen Bilder. Die tägliche Auswertung ist ohne zusätzlichen Aufwand viel zu umständlich.