Beiträge von egn

    Nicht das Halten eines bestimmten SOC ist die Ursache des Memory Effekts, sondern ganz generell Teilladungen.


    Ganz grundsätzlich haben aber Lithiumzellen die nur teilgeladen werden einen weit höheren Energiedurchsatz bis 80 % Restkapazität, als Zellen die jedes Mal voll geladen werden.


    Der Memory Effekt verschwindet nach etwas Wartezeit und einer vollen Entladung wieder.


    Zitat

    The time that elapses between charging and discharging a battery plays an important role in determining the state of the battery at the end of these processes. Charging and discharging are processes that alter the thermodynamic equilibrium of the battery, and this equilibrium can be achieved after some time. Scientists have found that idling a sufficiently long period of time can be used to erase the memory effect. However, in accordance with the many particles model, this only happens under certain conditions. The memory effect only vanished if one waited a sufficiently long time after a cycle of partial charging followed by full discharge. In such cases, the two particle groups were still separated after the full discharge, but were found on the same side of the potential barrier. Thus, the separation disappeared, because particles attained an equilibrium state, in which they all had the same lithium-content. The memory effect remained however providing you waited after the partial charging and before the incomplete discharge. Here, the particles were on opposite sides of the potential barrier, and this prevented a reverse of their division into "lithium-rich" and "lithium-poor".

    Ein Gewinnquartal man noch keinen Sommer. :roll:


    Es ist psychologisch immer besser (-700, -400, +140) auszuweisen als (-320, -320, -320).


    Es gibt ja genügend Gestaltungsfreiheit bei der Bilanzkosmetik. :juggle:

    Bei kleiner Verschattung wäre eine Parallelschaltung besser, da das unverschattete Modul noch Leistung macht.

    Dass Parallelschaltung besser bei Verschattung ist wird immer wieder gerne behauptet, stimmt aber nicht.


    Wie Du selbst schreibst fällt bei Parallelschaltung das 2. Modul komplett aus. Bei Reihenschaltung fällt aber gegebenenfalls nur ein mit einer Bypass-Diode beschaltetes Segment aus.


    Natürlich muss insgesamt die MPP-Spannung immer noch höher sein als die Mindestspannung des Reglers.

    Ich habe meine 100Ah/25,4V Module nach der 1. Variante verschaltet und zwar wegen der Ausfallsicherheit. Wobei jedes Modul über eine 100 Ah Sicherung an einer Sammelschiene hängt.




    Schaltet ein BMS wegen eines Fehlers ab dann können die anderen Module die Versorgung weiterhin aufrechterhalten.

    Die vielen Leiterübergänge sind aber nicht optimal.


    Diese sollte man soweit als möglich minimieren, die Schrauben mit ausreichend Drehmoment anziehen, und die Spalte mit Kontaktfett, oder zumindest mit Polfett, vor Korrosion schützen.


    Die Schrauben sind regelmäßig mit richtigem Drehmoment nach zu ziehen.

    nennspannung 24V

    18,6V = 10%

    24,6V = 90%

    Mir fällt noch ein, dass auch viele Notebook Netzteil mit ihren 21 V in diesen Spannungsbereich fallen. Man sollte den Akku sowieso nicht zu mit zu hoher Spannung lagern.


    Um Zelldrift ohne Top Balancing zu vermeiden würde ich aber noch aktive Balancer wie diese empfehlen. Sie halten die Spannung der Zellen bis auf etwa 10 mV gleich.