Beiträge von Bento

    Vielleicht können wir ja bzgl. der Auswirkungen auf den Direktverbrauch auf Folgendes verständigen:


    1.Die effektivste Möglichkeit, den Direktverbrauch ab einer gewissen Anlagengröße zu erhöhen, ist die Anschaffung eines Speichers.

    2. Die zweiteffektivste Möglichkeit ist eine Vergrößerung der PV-Anlage.

    3. Eine Reduzierung des Energieverbrauchs (z.B. Energieeinsparung) führt zu einer Verringerung des Direktverbrauchs.

    4. Alle drei Maßnahmen sind beliebig kombinierbar.

    Hallo Maria1959,


    irgendwie scheint dir das Talent verschlossen zu sein, sachlich zu argumentieren. Zumindest empfinde ich deine Beiträge als Permanentangriff gegen einige User.


    Ich möchte mich aber auch konkret zur Sache äußern, bevor ich jetzt auch noch Schläge von dir bekomme, ich würde nur pauschaliert austeilen.


    Zunächst finde ich es gut, dass du deine Zahlen hier veröffentlicht hast. Daraus kann man schon einiges ablesen und auch einige Erkenntnisse gewinnen.

    Da dein zentrales Thema ist, dass man den Direktverbrauch nicht durch eine größere Anlage (ab einer gewissen Größenordnung) steigern kann, solltest du zumindest den Direktverbrauch richtig berechnen können.


    Der Direktverbrauch errechnet sich aus Hausverbrauch – Akkuausgang – Netzbezug.

    Das ist falsch!

    Der Direktverbrauch ist per Definition der "Verbrauch von Energie (meistens elektrischer Energie) nahe dem Ort der Erzeugung, ohne Durchleitung durch das öffentliche Stromnetz"

    Er wird daher nach der simplen Formel: Direktverbrauch = Erzeugung - Einspeisung ermittelt.

    Da die Werte in deiner Tabelle vorhanden sind, ergibt sich für das 1. Jahr ein DV von 3.832 kWh und für das 2. Jahr von 3.972 kWh, was einem Zuwachs von 140 kWh bzw. 3,65 % entspricht.

    Das sind sicherlich keine gewaltigen Zuwächse, es liegt aber auch daran, dass du einen Speicher hast, der per se schon den Anteil des Direktverbrauchs erhöht.


    Es gibt aber in #171 einen Beitrag von elektroroth , in dem er die Vergleichswerte für eine Vergrößerung seiner Anlage von 9 kWp auf 18 kWp eingestellt hat. In diesem Fall gibt es keinen Speicher. Der Direktverbrauch erhöht sich von 3.190 kWh auf 3.602 kWh, also um 412 kWh bzw. 12,9 %.


    Daher kann man die nachfolgende Aussage von dir nur als falsch bezeichnen, denn sowohl bei dir (mit Speicher) als auch bei elektroroth (ohne Speicher) hat sich der Direktverbrauch erhöht.

    An diversen Stellen hier im Forum, auch hier in diesem Thema, wird permanent behauptet, dass sich mit einer größeren PV der Eigenverbrauch auch ohne Akku (Direktverbrauch) optimieren lässt. Dem möchte ich lächelnd widersprechen und mit meinen Erfahrungen und Daten untermauern.


    Lass die Anlage checken und investiere erstmal nix an Zeit - ist alles rausgeworfen.

    Ich befürchte, das wird unwirtschaftlich, denn mit einem Check allein wird der Lüfter sich vermutlich nicht beruhigen und ob nach dem "Check" die Anlage danach wieder reguläre Erträge einfährt, darf ohne zusätzliche Reparatur bezweifelt werden.


    Nicht falsch verstehen: Wenn die Anlage auf Teufel komm raus auch über die EEG-Laufzeit weiterlaufen soll, dann sofort von einem Fachmann überprüfen und reparieren lassen. Beim WR dürfte da allerdings eher ein Austausch anstehen.

    Wenn man sich allerdings die Option einer neuen Anlage offen halten möchte, dann ist - jetzt mal übertrieben - jeder Cent, der in die Altanlage gesteckt wird, unwirtschaftlich.

    Hallo denkdirnix,


    wie jodl schon sagte, ist der Jahresertrag unterirdisch. Und das bei der guten EEG-Vergütung von über 50 Cent/kWh (bis 31.12.2020).:(

    Bevor du jetzt Lüfter oder WR austauscht, solltest du versuchen, die Ursache zu finden. Könnte auch im Bereich der Module liegen.

    Da gibt es sicher ganz viele Möglichkeiten, die man durchrechnen könnte, aber so spontan würde mir diese einfallen:

    Stell eine Schallentkopplung zur Wand her und lass den WR laufen. Zum frühen Herbst hin (da sollte es noch EEG-Vergütung geben) baust du eine schicke neue Anlage unter Ausnutzung deiner Dachflächen aufs Dach. Da wird dir das Forum sicher bei der Planung helfen.:)

    Und bei IB 1996 läuft deine Vergütung heuer aus.

    IB 1996 + 20 Jahre = schon lange vorbei, oder habe ich was übersehen?

    Ja, hast du.

    Alle Anlagen, die vor Einführung des EEG errichtet wurden, haben das virtuelle Inbetriebnahmedatum 01.04.2000 zugewiesen bekommen, falls sie einspeisen. Dadurch läuft die EEG-Vergütung Ende des Jahres aus.

    Da tauchen bei mir zwei Fragen auf:


    1) Reden wir von einem EFH? Dachverstärkung für PV? Hat das ein Statiker berechnet?


    2) Wieso machst du 2018 eine Dachverstärkung und baust erst 2020 die PV-Anlage? Hast du darauf spekuliert, dass PV im Verhältnis zur EEG-Absenkung günstiger wird?

    Na ja, vielleicht doch nicht, wenn man erst einmal versteht, was du eigentlich meinst.

    .....aber neben den 19% die ich wieder kriege erhöht die Abschreibung ja auch meinen Steuerlichen Verlust in der EÜR.

    Falls es bedeuten soll:

    .....aber neben den 19% die ich wieder kriege, erhöhen sich die Betriebsausgaben in meiner EÜR durch die Anschaffung des Tabletts.

    .....dann Zustimmung.


    Dieser Verlust wird ja auch bei meinem Lohnsteuerjahresausgleich angerechnet.

    Lohnsteuerjahresausgleich gibt es für AN schon lange nicht mehr. Das Ding heißt Einkommenssteuererklärung.;)

    Sonst aber richtig........falls es sich um einen Verlust handeln sollte.


    Da wir sehr viel Steuern zahlen rechnet sich das dann in meinen Augen schon.

    Der Kauf eines Leopard II - Panzers, um der Absetzbarkeit des Tabletts beim Finanzamt Nachdruck zu verleihen, würde sich noch viel mehr rechnen........falls das FA ihn als betriebsnotwendig anerkennt.:)

    Wenn ich das richtig verfolgt habe, war hier aber nicht die Frage, ob sich der Ansatz eines Tabletts rechnet, sondern ob das FA ein Tablett als BA anerkennt. Dazu hast du ja schon diverse Meinungen gehört. Diese gehen von "bloß nicht übertreiben und schlafende Hunde wecken" bis "Versuch macht kluch". Suchs dir aus. Strafbar wirst du dich nicht machen (es sei denn, du gebrauchst das Tablett überhaupt nicht für die PV-Anlage).


    Ich hatte ja auch meine Unternehmensgründung auf Sommer letzten Jahres zurück datiert da ich damals meinen Dachstuhl verstärkt habe. Diese Ausgaben ( Verluste ) haben sich sehr Stark bemerkbar gemacht bei der Steuer für 2018.

    Hast du in 2018 einen IAB angesetzt oder wie hast du da deine Steuern durch die spätere PV-Anlage bzw. die Dachstuhlverstärkung reduziert. Das wäre dann aber auch ohne Dachstuhlverstärkung möglich gewesen.


    Ich plane auch für die nächsten 2-3 Jahre Sonderabschreibungen zu tätigen um beim Lohnsteuerjahresausgleich mehr zurück zu bekommen.

    Deine PV-Anlage sieht nach einem Steuersparmodell aus. Wenn du in den ersten 2-3 Jahren schon mehr als 60% der möglichen Abschreibung nutzt, wie sieht denn dann die Zeit danach aus?


    Jetzt verstehe ich auch, warum du die Frage von didimausi nach der Höhe der Einnahmen aus Gewerbebetrieb nicht beantwortet hast (obwohl du sie zitiert hast). Du willst überhaupt nicht, dass deine PV-Anlage steuerlich unberücksichtigt bleibt, selbst wenn sie unter 410 €/a liegt. Du willst möglichst hohe Verluste generieren.