Beiträge von HugoHiasl

    Du kannst ziemlich sicher davon ausgehen, dass GPRS dann auch abgeschaltet wird.


    In dem Fall kann man dann einfach einen günstigen LTE Router kaufen und die Webbox über LAN mit diesem verbinden.

    Die kosten ab 30 Euro aufwärts.


    Man hat dann ein zusätzliches Gerät dazwischen, aber zumindest muss man das Logging nicht umbauen.


    Ich habe das schon vor Jahren genau so umgesetzt, weil meine GPRS Verbindung mehr als nur unzuverlässig war.

    Du hast vergessen, dass Du vielleicht auch noch Werkzeug, einen Lapptop und im schlimmsten Fall ein PV-Modul mitnehmen möchtest...

    einstein0

    Das stimmt auch. Aber mit dem Beitrag wollte ich nur sagen, dass man genaugenommen einen ÖPV Kilometer nicht mit einem Individual-Verkehrskilometer vergleichen sollte. Um 100 km Strecke zurückzulegen muss man bei ÖPV ja durchaus mal 150km zurücklegen, weil so nun mal die Routen der Verbindungen sind. Speziell, wenn es per Bahn ist.


    Selbst in der Stadt, wenn man mit U-Bahn und Bus fährt. Natürlich machen die dort immer noch maximal Sinn.


    Da ist es zwar korrekt zu sagen, 1 km Bahn verursacht x Gramm CO2 Ausstoff, 1 km BEV y Gramm CO2 und 1 km Verbrenner z Gramm CO2, um danach die Umweltschädlichkeit mit diesen Zahlen absolut ins Verhältnis zu setzen.


    BEV und Verbrenner wäre ja ok. Die fahren beiden die direkte Strecke. Bei Bus und Bahn müsste noch eine Art Umwegsfaktor rein gerechnet werden.

    Was man aber auch nicht unterschlagen sollte ist, dass man mit dem persönlichen Fahrzeug die selbe Strecke üblicherweise genau einmal und direkt fährt.


    Mit Zug und ÖPV muss man ja die existierenden Routen nehmen.


    Ein Beispiel aus meiner Umgebung. Angenommen ich möchte von Aulendorf in BW nach Tutzing in Bayern zu einer meiner Solaranlagen fahren. Beides keine Dörfer.


    Google Maps Routenplaner sagt: 161 km über die A96 mit Kleinstrecken dazu. Zeit 2:06h


    Mit dem ÖPV fahre ich erst von Aulendorf nach Ulm, von Ulm nach Pasing und von Pasing nach Tutzing. Geamt 246 km. Zeit 3:09 h.


    Das heißt ich fahre in diesem Fall zum Beispiel an sich schon mal 52% mehr Strecke um den selben Transport zu erledigen. Von der zusätzlichen Stunde mal abgesehen.


    Und dann muss ich noch immer noch bis zum Bahnhof in Aulendorf kommen und vom Bahnhof in Tutzing die 5 km bis zur Solaranlage.

    Ich wollte damit nur sagen, dass ich noch nicht sicher bin, dass die finale Entscheidung schon gefallen ist.


    Ich kann damit aber auch ganz falsch liegen. Bei Tesla lag ich auch ganz falsch. Also keine Panik :-)


    Diesen Post will ich noch dazu nutzen, allen einen Guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Auf dass es im nächsten Jahr wieder schöne Diskussionen geben wird.


    Ich habe aus den vorangegangenen viel mitgenommen und viele neue Quellen und Sichtweisen kennengelernt.


    Danke an alle dafür!

    reimer22   Eisbaer


    Ich will auch nicht die Ölförderung schön reden.


    Ich bin aber eben jemand, der das, was er gerade als sinnvoll ansieht, nicht schön reden muss.

    BEV bringen auch Umweltprobleme mit sich. Aber man muss sich für hier eben zwischen verschiedenen Übeln entscheiden und vor allem versuchen die Übel mit der Zeit zu verringern.


    Dass über kurz oder lang die Zeit der Verbrenner vorbei ist, ist schon länger klar. Nur, wie es wirklich weiter geht, sehe ich noch nicht so super klar, wie die meisten hier.


    Vom Gefühl her sind wir hier in einer Phase wie damals bei den Video-Rekordern. VHS, Betamax und Video 2000. Die Frage ist nur, ist BEV das VHS oder das Betamax von damals.


    Im Augenblick sieht es so aus, als ob BEV das Rennen macht.


    Ganz sicher können wir aber erst in ein paar Jahren sein.

    Wenn es denn so wahr wäre, wäre das Recycling eines Batteriemoduls bei 96% angekommen.

    ...

    Ich frage mich gerade ob es ökologisch günstiger wäre das Lithium in der Wüste zu fördern, oder das Öl an anderen Orten (z.B. in der Nordsee) ? Es hört sich für mich so an, als ob Du der Meinung wärst das Öl würde sich umweltfreundlicher als Lithium fördern lassen ?

    Meine Antwort war nicht auf die 96% Recyclingquote (wenn denn alles stimmt) bezogen, sondern darauf, dass diese auf einen Schlag die Lithiumförderprobleme lösen würde (den Wind aus den Segeln nehmen).

    Wie gesagt. Ein wichtiges Puzzlestück aber dennoch muss die Erstbefüllung des Lithiumkreislaufes erst mal erfolgen.


    ...


    Die meisten Ölförderanlagen in der Nordsee sind dicht und verursachen im Betrieb relativ geringe Probleme.


    Aber natürlich gibt es beim Öl mindestens genau so große Umweltprobleme. Ich denke da aber eher an die Förderanlagen in Afrika oder das Fracking in den USA. Aber nur weil es woanders auch große Probleme gibt, muss ich die Probleme beim Lithium doch nicht klein reden.


    Die Probleme existieren. Man wird sie vielleicht in Zukunft adressieren und verringern können. Aber im Augenblick existieren sie.