Beiträge von LangiKAUZ

    Hallo zusammen,


    sehr spannend hier ... bitte postet weiter fleißig screenshots :danke:
    Die 50W werden der Eigenverbrauch des Speichers sein (und 10W evtl. standby o.ä. ?!). Was mir aber auch auffällt ist, dass bei allen zwischen 2 und 4 Uhr - während EG läuft - der Stromverbrauch deutlich erhöht ist, also 300W bis 500W. Woran liegt das?


    Zwischenfazit: Es wird mit max. ca. 2,5 - 2,6 kW für 2 Stunden geladen.


    Ich habe auf der intersolar gehört, dass DEV damals noch Windstrom einkaufte, also nix mit Graustrom.

    Hallo Miraculus,


    1. zum WR:
    Zu spät, aber schade ... der Diehl wäre die bessere Wahl gewesen.


    Wann genau ist das Problem aufgetreten? War es da schon dunkel draußen?
    Wenn die gerade den Urlaubsmodus getestet haben, verstehe ich gar nicht wo die 150V auf MPPT 2 herkommen. Beide Speicher-Blöcke sollten dann über den SIA DC-DC-Booster parallel auf MPPT 1 geschaltet sein.


    Um das Problem weiter einzugrenzen, würde ich nun empfehlen, den Speicher rauszuklemmen und die PV-Srings direkt an den WR zu schalten. Dabei auch die Strings mal an den Eingängen tauschen. So würde man sehen, ob der WR (die beiden WR-MPPT) auch ohne Speicher läuft. Wenn nicht, ist das ein klarer Garantiefall für Fronius. Wenn doch, ist der Speicher das Problem bzw. wahrscheinlich der DC/DC-Wandler. Dann könnte man auch testweise den alten DC/DC-Wandler wieder einbauen.


    Zitat von Miraculus

    Im SIA-Speicher zeigte die PV-Sapnnung etwas über 400 Volt an. Im WR zeigte MPP 1 in etwa den gleichen Wert an, MPP 2 lag bei 150 bis 160 Volt. Die Spannung im Speicher gemessen! Beide Strings lagen über 400 Volt. Die Spannung an den WR-Zuleitungen gemessen. Beide lagen auch hier über 400 Volt.

    Das mag ich bezweifeln, wenn ich das alles noch richtig verstehe. Beide Batteriestränge sollten ca. 100 V haben. Die werden dann bei Nachtentladung/Urlaubsmodus parallel auf den Eingang des DC-DC-Wandlers geschaltet (Ab dann sind sie parallel und haben nur noch eine gemeinsame Spannung!). Dann macht der DC-DC-Wandler aus den 100 V EINMAL die 400 V und diese sollten dann an MPPT 1 des WR anliegen. Mach bitte das nächste mal Fotos wo die die Spannungen messen.
    Entweder hier stimmt was nicht, oder das ist "lost in translation" Laie-> E-Technik (bitte nicht falsch verstehen :wink: )


    Zitat von Miraculus

    kann man deshalb auch von einem Transformator sprechen?

    Nein. Ganz vereinfacht gesagt:
    Trafo = AC-Spannung (Wechselspannung), 2 Kupferwicklungen um einen Eisenkern, Spannungswandlung über elektromagnetische Felder.
    DC-DC-Wandler = DC-Spannung (Gleichspannung), Spannungswandlung über Schalter, Leistungselektronik.


    2. die Sache mit der "schwache" Zelle:
    Sehr interessante Geschichte.
    Du hast das schon richtig verstanden. Die schwächste Zelle begrenzt den gesamten Block in seiner Kapazität, weil sie zuerst die Abschaltschwelle (eine definierte Spannung) erreicht. (Über das BMS-Batteriemanagementsystem - die Platinen auf den Zellen - werden die einzelnen Zellspannungen gemessen).
    Das kann aber auch als Ursache haben, dass diese Zelle schlicht weniger Kapazität als die anderen hat z.B. durch Serienstreuung oder Vorschädigung.
    Man kann solche Batterien in unterschiedlichen Spannungsbereichen betreiben ... 2,9V - 3,7V wie in der Grafik klingt nach einem recht großen Bereich. Ich glaube einige hier im Forum sind da deutlich konservativer ... muss ich noch mal nachlesen. Bitte merke dir genau die "Problemzelle" und beobachte das weiter.


    Für mich verfestigt sich leider der Eindruck, dass du Versuchskaninchen für SIA und den Solarteur bist und dass der Speicher beim Kunden fertig entwickelt wird :?
    Wobei sie sich ja schon recht gut um dich kümmern.

    Ist im März irgendwas besonderes passiert?
    Der solarlog bekommt seine Daten von dem/den WR. WR sind keine geeichten Messgeräte. Manche messen auch "zu schlecht", so dass am Zähler mehr gemessen wird. Das kommt schon vor. Nur die Umkehr im März gegenüber den langjährigen Daten vorher ist seltsam.

    Zitat von SunUsual

    Sehe ich das richtig, dass wenn an Eingang B nur 7 Module hängen, der MPP Tracker Spannungsbereich (ich sag mal "Arbeitsbereich" zum Regeln) selbst bei besten Ertragsbedingungen gar nicht erreicht wird?

    Nein, die Datenblasttangaben sind da leider missverständlich. Siehe hier http://www.photovoltaikforum.c…fronius-etc--t103757.html


    Aber: Je mehr die MPPT (DC-DC-Booster) hochsetzen müssen (Spannung), desto schlechter wird der Wirkungsgrad. Und sie müssen immer bis auf ca. 585 V bei 3phasigen WR wie deinem.


    Ansonsten schließe ich mich den Vorrednern an. Der Solarteur soll das ändern. 1x20 an A. Und der WR ist zu groß, wie weiter oben schon gesagt.

    Familienauto, 1000 km Reichweite, max. 125 km/h ... und endlich ist mal PV im Spiel
    http://www.pv-magazine.de/nach…0755530f51cfc60f8129863cf


    Aber nur 15 kWh Batterie :roll: hmmm
    Nur laut gedacht: 381 PV-Zellen könnten rund 1,37 kWp bedeuten (angenommen Sunpower Maxeon Zellen Gen.3) ... Sagen wir 6 kWh/kWp an einem guten Tag ... macht 8,2 kWh zusätzlich. Mit dem Batterieinhalt also 23,2 kWh. Würde bedeuten 2,3 kWh/100km ... das hört sich sehr wenig an, wenn heute E-Autos so 15-25 kWh/100km verbrauchen.

    Du musst mal das mit der Blindleistung klären!
    So verstehe ich deine aktuelle Belegung:
    MPPT 1: 1x23 / MPPT 2: 1x23 / MPPT 3: 4x17
    In Summe 114 Module je 260 Wp = 29,64 kWp. Angenommen du müsstest cosPhi 0,9 bringen ... 29,64/0,9*0,7=23,05 kVA ... würde der 23KTL sehr gut passen. Wenn keine Blindleistung gefordert ist, und du 70% hart willst, müsstest du den WR auf 20,78 kW drosseln (=29,64*0,7). Dafür würde dementsprechend auch der kleinere 22KTL ausreichen.


    Verschalte auf keinen Fall Strings unterschiedlicher Länge zusammen parallel an einem MPPT :!:


    Zitat von Maveriik26

    - Eigenverbrauchsoptimierung mit Notstromversorgung (LiFeYPo4 9,6KWh) mit vorzugsweise 6KW wegen Sauna

    Normalerweise wird dir hier von einem Speicher abgeraten (unwirtschaftlich). Ich würde momentan warten, es ist viel Bewegung im Markt und den Speicher kann man jederzeit nachrüsten und auch sinnvoller dimensionieren, wenn Erfahrungen mit dem Direktverbrauch der PV vorliegen, z.B. ein halbes Jahr Jan-Juni oder Juli-Dez ist aussagekräftig.
    Möchtest du trotz allem einen, müsste man wohl ein AC-gekoppeltes System suchen. Welche Batterie hast du im Sinn?(Hersteller?) Den SMA Sunny Island 6.0H kann man empfehlen, der kann im on-grid-modus allerdings nur max. 4,6 kW. Darüber hinaus wird es einphasig schwierig bis unmölich wegen der Grenze zur Schieflast - eben 4,6 kW. Es gibt auch technisch interessante 3phasige Systemen, Stichwort z.B. GMDE, aber dazu gibt es m.W. noch keine umfangreichen Erfahrungen zur Zuverlässigkeit. Sei dir bitte auch bewusst, dass ein Speicher rund 20-25% Verluste für die ein-ausgelagerte Energie bedeutet!

    Zitat von Maveriik26

    - Muss der Netz-WR mit anderen Komponenten kommunizieren können?

    Nein. Nur der Datenlogger muss kompatibel sein. Der WR stellt auf einer Schnittstelle laufend Daten/Messwerte zur Verfügung, die der logger periodisch abfragt.

    Zitat von Maveriik26

    - Alternative zum SMA Energy Meter - hier ist mir die LogFunktion wichtig


    Das Energy Meter loggt nicht! Mögliche wäre SMA SI siehe oben, SHM (Sunny Home Manager = logger) + SMA Meter (zur genaueren Regelung gegenüber S0/D0-Zählern). Solarlog wäre eine Alternative, da müsste man dann genauer schauen.


    Nochmal mein Rat: Solarlog und fertig. Speicher ggf. nachrüsten.

    Richtig, 70%hart/weich o. RSE war noch ungeklärt. Außerdem frag den NB, ob du Blindleistung liefern musst.


    Hier nochmal mein Vorschlag:
    MPPT 1: 1x23 Carport Süd, Neigungswinkel egal 15° oder ~30° oder angepasst 55°
    MPPT 2: 1x23 Nebengebäude Süd, teilweise verschattet
    MPPT 3: 4x16 Ost/West jeweils mit Y-Steckern und steckbaren, vergossenen Strangsicherungen.
    Alles am Huawei 23KTL in 70% weich mit Solarlog. Aus meiner Sicht technisch gut und günstig.


    Alternative sind natürlich 2 WR, da gibt es dann sehr viele Möglichkeiten. Wird aber teurer, aufwendiger und wird mMn nicht besser performen. Für die 16,64 kWp steiles O/W würde ich einen WR mit 11-13 kVA mit 2 MPPT suchen und für die 11,96 kWp Süd einen WR mit 11-12 kVA und ebenfalls 2 MPPT (alles angenommen cosPhi 0,9 wird gefordert).


    Zitat

    Die Module sollen eine Nennleistung von 30KVA bekommen. Durch die Ausrichtung bleiben dann knapp über 20KVA übrig.

    Bitte verwende die Einheiten sauber, sonst kommt es zu Verwirrungen. Modulleistung / Generatorleistung in [kWp], WR-Scheinleistung in [kVA].

    Zitat von jodl

    diese Aussage halte ich für den absoluten Vollquatsch.
    Aber du kannst sicher eine Quelle angeben für die Sache mit dem rückwirkenden Verlust des Vergütungsanspruchs :juggle:

    Hallo jodl,
    du hälst es also für Quatsch, dass ich das nicht machen würde. Aha :roll:
    Aber sicher beziehst du dich eher auf das Szenario ... zugegeben es ist beim TS unwahrscheinlich und ich will das hier auch nicht aufbauschen. Nein, ich habe keine Quelle parat und suche auch keine. Ich bin auch kein Jurist und ich weiß es auch nicht genau. Nochmal: Mir persönlich wäre das Restrisiko zu hoch, insb. bei der hohen Vergütung des TS. Ebenso würde ich mich deshalb nicht mit dem NB rumstreiten wollen.


    Einige NB wollen nicht, dass in ihrem Netz irgendwo mehr eingespeist würde als irgendwann mal angegeben. Aus langjähriger Arbeit mit verschiedensten NB (technisch, nicht rechtlich/juristisch) kann ich nur sagen es gibt solche und solche und oft hängt es am Sachbearbeiter. Es gibt absolut nette und entgegenkommende NB, solche mit wenig bis fast Null Ahnung von PV, denen fast alles egal ist ... aber auch solche, die massiv versuchen allen PV-Betreibern Knüppel in die Beine zu werfen wo es nur geht. Ich kenne auch persönlich jmd. der das Netz eines kleinen NB hier in der Nähe technisch verantwortet ... die achten peinlich genau drauf, wer was wie wo und wieviel einspeist, es gab schon Kontrollen zum Thema Guerilla und es wurden auch schon mal stichprobenartig hier und da Module auf den Dächern gezählt. Und nun Schluss damit von meiner Seite, soll keine Angstmache sein.


    Zitat von letsdoit

    z.B. ein Gerät mit 3 Trackern und 10 kW montieren

    1 MPPT ist doch ausreichend nach bisheriger Schilderung des TS.