Beiträge von Energieprofi

    Wenn Du die 100% Unabhängigkeit willst, dann wäre der Speicher schon in Ordnung. Ohne die 100% Unabhängigkeit würde ich ihn aber eine Stufe kleiner nehmen.
    Ob der Speicher im Winter Solarstrom für die Ladung bekommt, hängt von der Betriebsweise der Wärmepumpe ab. Bei einer modulierende WP, die den ganzen Tag durchläuft bleibt wenig bis nichts für den Speicher. Bei einer nicht modulierenden WP bleibt in den Stillstandzeiten Energie für den Speicher, die dann sogar beim Einschalten der WP wieder mit verwendet werden kann.


    Der Wechselrichter ist zu klein, so wie Seppelpeter geschrieben hat.
    Mit Speicher würde die abzuregelnde Energie vom Speicher aufgenommen.

    Hallo,
    wenn der Wechselrichter passend gewählt und verschaltet würde, wäre der Preis ok.
    Mir wäre das Angebot ohne Angabe des genauen Wechselrichter-Typs zu dünn. es sollte bei dem preis auch drinstehen, dass die Anlage komplett betriebsfertig montiert wird, inklusive Gerüst, Inbetriebnahme und Anlagendokumentation.


    Insgesamt würde ich für mich selbst nur Bauteile von Herstellern nehmen, die eine höchstmögliche Zuverlässigkeit haben.
    Falls z.B. einer der Hersteller in der Vergangenheit durch Insolvenz alle seine damaligen Garantien den Kunden gegenüber abgewürgt hat, würde ich das eher negativ bewerten. Einfach mal ein bisschen googeln und überlegen, was die Leistungsgarantie bei Modulen dann noch wert ist.

    Hallo,
    ganz konkret gefragt: Gibt es schon Erfahrung mit dem System im Einsatz.
    Ich habe auch von N-Ergie das Angebot bekommen, würde aber schon gerne eine Musterrechnung sehen wollen, bevor ich mir das System ins Haus hole.
    Ist das Thema Versicherung schon geklärt? Wenn ich mir einen 20 kWh Lithium Speicher ins Haus stelle, sollte ich das zumindest meiner Gebäudeversicherung melden. Wie ist das System selbst zu versichern? Und welche Kosten kommen da noch zusätzlich?
    Beste Grüße
    Energieprofi

    Hallo Thomas,


    bei all den guten Ratschlägen und Hilfestellungen die Du bereits von den Kollegen erhalten hast, solltest Du folgendes noch bedenken:


    Du hast mindestens 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung auf Deine Anlage. Soweit ich den Thread verstanden habe, laufen die zwei Jahre im März 2014 ab.
    Vor diesem Termin solltest Du einen eventuellen Mangel rechtswirksam gerügt haben, was meines Erachtens nur mit Hilfe eines guten Anwalts sicher klappt (Klage oder Beweissicherungsverfahren).


    So wie sich die ganze Sache anhört, würde es mich nicht wundern wenn Dein Installateur auch Fehler bei der Installation gemacht hat.


    Mein gut gemeinter Rat wäre: Lass Deine Anlage von einem kompetenten PV-Gutachter (sollte in Deinem Fall eine elektrotechnische Ausbildung haben) untersuchen und einen fundierten Mängelbericht erstellen. Diesen Mängelbericht solltest Du dann über Deinen Anwalt an den Installateur senden, inklusive Fristsetzung usw.
    Wenn Dein Installateur einsichtig ist, wird er wegen den Modulen einen Vergleich mit Dir anstreben und ggf. weitere Mängel beheben. Wenn nicht bleibt nur die Klage vor Gericht.


    PV-Gutachter gibt es z.B. mit TÜV-Zertifizierung.


    Beste Grüße,
    Energieprofi

    Naja, so ganz harmlos scheint das nicht zu sein.
    Ich würde bei bestem Wetter eine Thermografie machen lassen. Da sieht man dann die Temperaturunterschiede am besten.
    Vermutlich liegt bei den Modulen ein erheblicher Zellmismatch vor. Je nachdem wie stark der Mismatch ist, kann dies auch zu partieller Delamination der Module führen.

    Ich wette einen halben Kasten Bier, dass hier nur eine Verdreckung von aussen vorliegt.
    Aufgrund des Winkels der Fotografie wäre ein interner Fehler nicht so deutlich zu erkennen. Und wenn eine Defektstelle schon durch das Modul durchgebrannt wäre, wäre wahrscheinlich auch das Glas gebrochen.
    Die Schlieren die zu sehen sind, könnten am ARC liegen. Bei 60-zelligen Modulen mit mehr als 240 Watt leider üblich.

    Trotzdem würde ich mir vor dem nächsten Reinigen eine Bestätigung des Modulherstellers holen, ob das Reinigungsmittel zugelassen ist.
    Eine Nanobeschichtung, die funktioniert indem sie auf das dreckige Modul gesprüht wird kann ich mir nicht vorstellen, da das Mittel dann ja erstmal am Dreck haftet und mit diesem fortgespült wird.


    Meines Erachtens ist Reinigung - mit einem nicht aggressiven Spülmittel als Fett- und Eiweißlöser - durchaus sinnvoll, wenn sich entsprechender Dreck angesammelt hat, z.B. in der Landwirtschaft.

    Bei einer realen Anlage könnte man die Erträge mit den Jahreserträgen aus dem Photon-Modultest vergleichen (falls das Modul darin enthalten ist).
    Hierzu müsste man den Ertrag je kWp der Anlage auf optimale Ausrichtung und Neigung normieren, sowie die Standortabweichung herausrechnen und den resultierenden Wert dann mit dem Ertrag aus dem Test vergleichen. Die Abweichung wären dann die Verluste der nach den Modulen eingesetzten Bauteile.
    Um diese Verluste auf die einzelnen Bauteile aufzuteilen müsste man jetzt die Anlage genauer kennen.


    Beste Grüße
    Energieprofi

    Mehr als 1000 Aussteller sind immer noch zuviel für einen Besucher, der wenigstens halbwegs den Überblick behalten will.
    Entweder man hat einen richtig großen Stand oder man wird nicht gesehen.


    Größe ist aber leider meist auch keine Gewähr für Kompetenz oder Finanzkraft.
    Ich denke dass sich zumindest die Interessenten in Deutschland nur sehr begrenzt auf der Intersolar neue Lieferanten suchen. Ich denke dass die meisten Firmen, die jetzt nicht mehr ausstellen aus dem heimischen Markt kommen und sich schlichtweg den Aufwand sparen wollen oder nicht mehr leisten können.

    Hallo Micha,
    auch wenn Du zunächst in Deiner Umgebung keinen gefunden hast: Am wichtigsten ist der Solarinstallateur vor Ort.
    Irgendwann (vielleicht eher als Dir lieb ist) brauchst Du einen Fachmann, der Deine Anlage repariert.
    Am wenigsten Sorgen im Störfall wirst Du haben, wenn Du die Anlage schlüsselfertig aus einer Hand gekauft hast. Ich erlebe bei Gutachten immer wieder, dass der "Solarteur" auf den Elektriker schimpft und umgekehrt. Noch komplizierter wird es, wenn Du Bauteile selbst besorgt hast.


    Folgende Mindestkriterien würde ich (in dieser Reihenfolge) anlegen:
    1. In der Geschäftsführung ist mindestens ein Elektromeister oder -ingenieur.
    2. Der Betrieb erstellt Dir eine Anlagendokumentation nach DIN 62446 (müsste er sowieso machen).
    3. Der Betrieb weiß überhaupt was in der DIN 62446 steht.
    4. Du solltest Dir mindestens 1 oder 2 ältere Anlagen des Betriebes anschauen.
    5. Maximal drei Modulhersteller in der Auswahl (kein Bauchladen), wobei zu jedem Hersteller eine Kaufbegründung gegeben werden kann.
    6. Zertifizierung des Installateurs (z.B. TÜV). Leider haben das nur wenige...


    Falls Du immer noch keinen Installateur findest, könntest Du nach einem "Fronius Service Partner Plus" in Deiner Gegend suchen. Hier sind die meisten TÜV-zertifiziert.


    Gruß, Energieprofi