Beiträge von AnlagenNoob

    Und Mikro WR würde ich auch nicht empfehlen, große String WR mit vielen MPPTs und vielen Eingängen verwenden.

    habe ich hier probiert zu beschreiben. Kurz: fiese schräge Schatten und zu kleine Flächen.


    Wenn, dann String+Optimierer teilweise möglich. Aber günstiger ist das eher nicht. Was spricht gegen MikroWR? Alle sind dagegen, aber verstehe nicht wieso. Garantie ist sogar viel länger, sicherer weil 230V, jedes Modul optimal. Unsere Dächer sind sogar alle gut geeignet es auch im Dach statt auf dem Dach zu verschrauben. Warum nicht 6x4er 3Phasige in einem Strang zum Kasten für ein Dach? Oder lassen die sich da schlecht anschließen oder besonders teuer? Leitungslänge wäre 15-25m

    Ja, es gilt wohl für alle Anlagen zusammen.

    Dann brauchst Du einen Zählerschrank für Wandlermessung zum Erfassen der gesamten Einspeisung, was wieder zusätzliche Kosten verursacht.


    Aber nochmals: Wieso stellst Du nicht zuerst einen NAB über 100 kWp, ob das beim Hausanschluss überhaupt möglich ist?

    Wenn der VNB ohne weitere Kosten nur 30 kWp zulässt, hat sich vieles erledigt ;)

    Mit dem NAB Prozedere werde ich mich wohl jetzt beschäftigen müssen ;(



    Wandlerschrank Thema soll sehr teuer sein. Wenn ich Westnetz richtig interpretiere, dann kommt das ab 100kWp


    Bei einer Gesamtleistung von mehr als 100 kWp müssen zusätzlich technische Einrichtungen zur Abrufung der Ist-Einspeisung (registrierende Lastgangmessungen, RLM) installiert werden.


    Ich glaube wir brauchen hier mal Luftbilder.

    Bei einer so großen Dachfläche kann es doch gar nicht so viel Schatten geben, dass wir Modulwechselrichter brauchen.

    Sind mehrere Dachflächen. Das ist das Problem.


    O/W 45kWp sehr wenig bis keine Verschattung (2 Stockwerke hoch)


    Süd-Dächer (nur 1 Stockwerk hoch) schließen direkt an dieses Gebäude an und bekommen entsprechend morgens oder Abends starke Schlagschatten.

    also:


    Süddach 1: wandernder Baumschatten (kann gestutzt werden) bis Vormittag; dann 6 Sommerstd. Schattenfrei aber starker Schlagschatten beginnend ab 14h bis Tagesende - evtl mit 8-12 Optimierern sinnvoll bei 24-30 Modulen


    Süddach 2: bis Vormittag starker Schlagschatten+Nachbar Bäume von Osten; ca. 2-3 SommerStd ohne Schatten dann starker Schlagschatten von Westen - alles mit Optimierern oder MikroWR


    Dach 3: O/W Gaubenmix. Flächen für 2+4+4+3+2+9=24 Module. Evtl mit Spezialkonstruktion und Dachgrenzen nutzen vielleicht bis zu 2+4+8+3+5+18=40 Module. Die größeren Gaubenflächen bekommen aber auch Schatten von Bäumen in Morgenstunden und durch 2 Dachpfannenhohen Dachteilung der Dachgauben.



    tldr; nur O/W und ein Süddachteil sind StringWR geeignet.

    Bei mehr als 30kVA WR Leistung ist eine Wandlermessung nötig. Die Grenze ist 44A je Phase.

    keiner der Wechselrichter hätte 30kVA. Sind Ost/West/Süd Flach und verschiedene Neigungen gemischt. Oder gilt das für alle Anlagen zusammen?


    Mit der Idee 3x25kWp VE, 1x25kWp ÜE würde kein WR in die Nähe von 30kVA kommen. Bei dem 45kWp Volleinspeiser aus meinem ersten Eintrag müsste es knapp drunter bleiben durch die unterschiedlichen Dächer.

    Zitat

    45 kWp Überschuss für die 3 Wohnungseigentümer

    Bsp Berechnung hier bei 10.000 kWh Jahresverbrauch (Haus+E-Auto)


    Überschusseinspeiser kWp
    10 kWp
    15 kWp
    20 kWp
    selbst genutzte kWh6208 kWh7013 kWh
    7483 kWh

    Man sieht wie alle +5 kWp der Anteil selbst genutzter kWh stark abnimmt. Das gleiche Bild ergibt sich wenn ich die Wärmepumpe mit einbeziehe. Dann verschiebt sich das Ertrags-Optimum zwischen Volleinspeiser und Überschusseinspeiser von 20 auf 25 kWp - vielleicht auch etwas mehr.

    Daher auch der Gedanke, die Deye Generator Ports zu nutzen für die Erweiterung mit z.B. einer 10kWp Anlage im Garten mit optimierter Ausrichtung und Winkel für die Wärmepumpen in der Winterzeit. In der Sommerzeit würden die 10kWp dann die Grundlast und den Akku voll ausnutzen können. Wenn ich es richtig verstehe kann man den Deye so konfigurieren, dass der GeneratorPort nur Hausstrom und Akku beliefert aber nicht ins Netz einspeist. Dann fällt natürlich umso mehr Strom aus den ursprünglichen Modulen an, aber das wird ja dann auch vergütet und ist erlaubt. Das macht aber nur im DIY als Spass-Projekt wirtschaftlich Sinn.


    Tldr; 45kWp die sind nach meiner Berechnung überdimensioniert und es wäre wirtschaftlicher, den Volleinspeisesanteil zu vergrößern. Als öffentliche Saisonunabhängige Batterie sozusagen




    Zitat

    Je Zähler darf der VNB nicht mehr als 20€ im Jahr verlangen

    Ok, ich glaube ich habe Grundgebühr beim Stromanbieter mit Netzbetreiber vermischt. Also ist zwar je Anlage ein Zähler nötig, aber das sind dann nur die 20€ im Jahr je Zähler oder gibt es noch andere Kosten?


    Das bedeutet aber auch ne Menge Platz im Zählerschrank vorsehen.

    Zähler 1 Wärmepumpen - macht bei uns Sinn weil erwartete 8-9000kWh

    Zähler 2 Überschusseinspeiser 25kWp - Wallbox interner Zähler

    Zähler 3 Volleinspeiser 25kWp

    Zähler 4 Volleinspeiser 25kWp

    Zähler 5 Volleinspeiser 25kWp

    alternativ wäre 2 VE mit je 37,5kWp denkbar. Aber rein finanziell fällt mehr Vergütung an durch die ersten 10.000kWh mit 12.87ct statt 10,79ct = 207,9 - 20 Zähler = 187,9€ mehr pro Jahr, bei 20 Jahren 3.758€, oder?


    Alles an einen Rundsteuerempfänger?

    Oder kommen Kosten je Anlage für RSE / FRE hinzu. Oder kann man alle obigen Zähler und Wallbox, Wärmepumpe da anschließen?

    Ok, also theoretisch könnte man folgend aufteilen um keine Einkommenssteuer anfallen zu lassen:

    • 3x je 25kWp mit Betreiber Achim; Achim&Bert, Achim&Carmen
    • Überschuss-Einspeiser 25kWp - Bert

    Wenn ich Westnetz richtig verstehe, das ist der RSE/FRE dennoch für alle fällig weil die Betreiber egal sind

    Zitat

    Die Leistung mehrerer Photovoltaikanlagen, die auf einem Grundstück oder Gebäude und innerhalb von (aktuell) 12 Kalendermonaten errichtet wurden, sind gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zusammen zu fassen


    Aber was ist mit den Zählern? Braucht man dann für jede Anlage einen geeichten Zähler der wiederum beim Netzbetreiber wieviel kostet 150€ im Jahr?

    Zitat

    Hier ist dringend ein NAB für eine Vollbelegung sinnvoll.


    Wie weit ist es denn zur nächsten Trafostation?

    Kann man auch übertreiben bei der Anfrage? Also Anfrage für 125kWp auch wenn klar ist, das es nicht umgesetzt wird


    Habe probiert über den Bebauungsplan was rauszufinden ob es noch eine nähere gibt. Eine ist auf jeden Fall eine Strecke +400m entfernt.


    Zitat

    Aber warum sind da 2 Systeme im Kasten?

    Wir haben 3 Zähler. Es gab mal geschäftliche Trennung. Eigentlich 2 Häuser aber alle Leitungen innen liegen durcheinander. Heute alles hinfällig mit den Zählern.


    Zitat

    Und noch viel interessanter, warum ist der offen.. :saint:

    Wieso sollte der nicht offen sein?