Beiträge von tonycat

    Jetzt mal ganz ernsthaft nach-quer-gedacht:
    1) Wir nutzen die Gravitatationskraft (wie jedes Wasserkraftwerk), 2) Wie kommt der Treibstoff (Kreislauf) wieder nach oben? Warum nicht mit Magneten? Also schwere Eisenkugeln laufen nach unten und werden mittels geschickt angeordneter Neodym Magnete wieder nach oben befördert. Das wäre doch mal etwas, wo ein uneigennützig spendabler Mensch, etwas wirklich Gutes anschieben könnte...

    Ich möchte nochmal kurz für diejenigen die noch nie Elektroauto gefahren sind, folgendes schildern:
    Mein Renault ZE kangoo (47 kw, gut eingefahren, geht hoch bis 53 kw) läßt so manchen Motorradfahrer, S-Klasse oder Touareg (Porschefahrinnen sowieso) links liegen -> natürlich nur im Stadtverkehr, max. dieses Fahrzeugs Geschwindigkeit 135 km/h.
    ...der Elektromotor hat quasi sofort nach durchdrücken des "Gas"pedals volle Leisung! Dadurch haben erst Autos (oder größere Motorräder) ab/über 200 kw oder wenn die Fahrer wissen, was für eine Motor neben ihnen an der Ampel steht und ebenfalls ordentlich durchdrücken überhaupt eine Chance mitzuhalten. Der Spaß läßt erst bei ca. 50 km/h (bei Motorräder teilweise schon bei 30 km/h) nach. Ein Elektromotor ist also bei minimaler Geräuschentwicklung - ohne Ölverbrauch und ohne Abgase - ein unscheinbarer Sportwagen.
    Der Verbrauch liegt bei rasanten Fahrverhalten bei 17 kw/h und da wird es interessant mit den Strompreisen: Welche Diesel fährt für 4,25 Euro pro Hundertkilometer ohne großartige Nebenwirkungen? Oder für nur 3 Euro bei günstig selbst hergestellten Strom? Ohne Asu, mit Motoren bei denen man voraussichtlich eher Jahrzehntelang nichts zu machen braucht (keine asu, keine Ölwechsel, keine Einspritzdüsen wechseln usw.) leise, keine Abgase und noch vieles mehr.


    Also, wie vorher schon festgestellt: die einzigen Bremsen sind die Reichweitenschwäche und damit in unmittelbaren Zusammenhang die noch sporadisch vorhandenen Schnellladestationen - wobei die Ladeinfrakstruktur für normal-schnelles Laden (über Nacht oder pro Arbeitschicht voll) schon teilweise sehr ordentlich ist.


    Nebenbei bemerkt: in China sind ja nach Stadt (ich war u.a. in Peking, Shanghai, Yiwu, Hengshui) ca. 90-99% aller Rollers und kleinen Motorräder elektrisch betrieben, welche meist übernacht zu Hause bzw. im Laden geladen werden ohne auffändige Ladeelektronik einfach in den normalen Haussstromstecker gesteckt - also langsam und aus Kostengründen auch meist mit Bleiakkus (und auch meist mit Kohle- oder Atomstrom)...

    Mal kurz eingeworfen:
    Ich bin mit meinem Renault Kangoo ZE hochzufrieden: leise Fahrt, kein Lärm, keine Abgase und nicht ganz unerheblich: (noch) kostenlose Tankstelle in 2 Minuten Laufweite, aber: natürlich nur als Zweitwagen, obwohl ich mir langsam traue auch mal 50 km weit weg zu fahren, darf halt nicht immer Vollstrom geben beim losfahren. (Reichweite je nach Fahrstil :-) 110-130 km. Also, für Menschen, die nicht nur viel Nahzone fahren ist die Reichweite echt ein KO Faktor gegen reine E-Autos mit mittelmäßig großer Batterie.
    Übrigens: ich suche noch einen E-Tuner, ein bißchen schneller darf der Strom ruhig fließen, schockt die Sportwagen und BMWs noch mehr. Die Beschleunigung bis 50/60 km/h ist einfach phänomenal, während ich völlig entspannt wegzische, röcheln sich die Phaetons und 4 Auspuff Autos völlig nervig einen ab (wenn sie mich versuchen zu überholen). Ich für meinen Teil will nie wieder einen Verbrenner kaufen...Der ZE hat laut Herstellerangaben 44 kw, bei Durchdrücken des Strompedals geht die Anzeige aber bis 52 kw hoch.
    Fazit: eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit aber Top-Technik, 10 Jahre keine KFZ-Steuer, nur 420 Euro Vollkasko-Tarif pro Jahr und freie Parkplätze noch nicht gesichtet, nur relativ teure Tankstellen im Parkhaus...

    Nochmal zurück zum eigentlichen Thema:


    Mein Solarteur geht runter auf 24.000 Euro netto, entsprechend 1496,62 Euro pro kwP, weiter runter geht es mit guten bzw. sehr guten dt. Komponenten nicht (lieber verzichtet er auf den Auftrag, als noch weiter runterzugehen). Mit meinen teils laihenhaften Kenntnissen (d.h. selbst recherechierten Angebotspreisen Module + WR + ungefähre Preise für Kabel + UK + AC-Anschluß + Gerüst + Marge) komme ich nur auf 22.000 Euro...


    Jetzt aber erstmal Energieberater bzw. Rücksprache mit der Batterietechnik von Solaros und weiter eigene Verbrauchsbeobachtung.


    Das kleine Delimma: wenn ich viel und günstige Solarstrom habe, ist die Warmwassererzeugung per Strom nur fast halb so teuer, wie mit normalen (teuren) Stromeinkaufspreisen, wenn aber der Solateur eher teuer ist und noch Batterietechnik hinzukäme bin ich auch wieder auf über 20 cents pro kw selbst erzeugter Strom.
    Alternativlösung wäre also doch ganz günstige Module (Dünnschicht) zu nehmen um so auf günstige Strompreise zu kommen?!

    Teilweise Wiederholungen, aber gerne nochmal, mir wird ja geholfen :D


    Komplett EG und OG hat eine Fußbodenheizung (jeder Raum), nur im Keller nicht...


    das komplette Heizsystem geht über 2 * 16,8 kw Elektro"dosen" mit angeschlossenen 800 Liter Warmwasserspeicher (gut gedämmt).


    Desweiteren wird jegliches Warmwasser dezentral in den Badezimmern oder in der Küche per Durchlauferhitzer per Strom erwärmt.


    Deswegen beträgt (Alt-Werte, da waren es 2 Personen, wir (3 ) sind erst Ostern 2014 eingezogen, der monatliche Abschlag für Strom (2/3 Heizung -> Sondertarif 20,6 cent brutto, 1/3 normaler Strom "nur" 25,39 cents mal eben 390 Euro monatlich. Habe mal von 4.5. bis 11.5. - also mit minimalen Heizbedarf die Verbräuche kontrolliert -> fast 80 kw pro Tag und wir haben noch keinen Fernseher, nur wenig gekocht, fast nicht geheizt...


    Also ca. 35.000 kwH Stromverbrauch pro Jahr, es ist im EG ein großer Heizkamin, damit könnte man im Winter den Heizstrombedarf etwas abfedern...


    Das Haus ist eigentlich gut gedämmt (U-Wert 0,17 und Styropor 95 mm, zur Erinnerung Bj. 1995...)


    Da ich bald ein 100%tiges Elektroauto besitzen werde, hat die eigene Stromproduktion noch einen höheren Wert. Ich finde es einfach elegant entweder selber zu verbrauchen oder einzuspeisen (natürlich Einspeise nur bis 70%, das geht bei meinen "Werten" locker oder sehr locker mit Batteriespeicher...

    Ups, weiter etwas sorry-PV - offtopic..
    im Haus gibt es einen Kamin/Ofen, da man damals (Bj. 1994-1996, recht ordentlich) bei Heizungs-Strompreisen unter 10 Pfennig!!! auch nicht soviel ei Minusgraden mit Strom heizen wollte.
    Beruflich habe ich einen Haufen Holzabfälle (unbehandelte Einwegpaletten) und in der Heizkostenrechner.eu Seite sind die Holzhackschnitzel die günstigste Variante. Die Frage lautet also, bekomme ich günstig Holzhackschnitzel (aus meinen Einweg-Paletten) und ist das ganze "Ablaufmanagement" angenehm genug (also Vorratsbehälter auffüllen und automatische Beschickung der Anlage), der Keller hat z.B. keinen Eingang nur ganz schmale Fenster zur Gartenseite).
    Noch ein Grund warum so große Solaranlage: erstes 100% Elektroauto schon bestellt (Renault Kangoo electric, also ZE Kangoo), aber: momentan noch kostenlose Elektrotankstelle nur 400 Meter entfernt...


    Also, ihr habt mich wieder zu folgender Lösung zurückgebracht:
    die ideale Ergänzung zu Solarstrom ist nicht Windkraft, sondern Geothermie (Grundlastfähig) also im Haus gesehen den Solarstrom ergänzen mit einer Mini-BHKW um eigenen Strom und natürlich Wärme auch bei Dunkelheit oder Bewölkung zu haben. Platz ist dafür da, also ab ins BHKW Forum?

    Hallo, Vielen Dank für die Hinweise!
    1) Korrektur: Die Dachausrichtung ist SSO, also momentan ab 19/20 Uhr fällt die Sonne auf die NNW Seite.
    2) Komplettes EG + OG mit Fußbodenheizung, nur im (Voll-)Keller gibt es teilweise Heizkörper, Heizung (bei Strom sehr klein) und Warm-Wasserspeicher (nur für Heizung, kein Frischwasserspeicher) natürlich auch im Keller. Platz hätte ich genug für ein Mini-BHKW oder Holzpelletsanlage (habe sogar Genußrechte bei German Pellets, also etwas vergünstigter Pelletseinkaufspreis).
    3) Ich dachte mir..die Sache mit Luft-WP + PV-Solarstrom wird mit einem Batteriespeicher rund, denn dann steigt der Eigenverbrauch vielleicht von 30 auf über 50% also, anstelle für 25 cents plus Preissteigerungen eigenen Strom für 13-15 cents nutzen...plus Batteriekosten...

    Komplettpreis - keine Ausweisung der Einzelkomponenten... - von 24.527,30 Euro netto, also 1529,50 pro kwP bei kompletter Zahlung nach Montage...


    Ich habe die Herren schon gefragt, mit welchem Aufwand die Versetzung der Schornsteintreppe und der Austausch des Dach(Schiebe-)fenstern einkalkuliert ist, aber noch keine Anwort erhalten.


    Jetzt mache ich erstmal eine Energieberatung, denn das Objekt hat einen enormen Strombedarf (deswegen die 15,555 am liebsten noch etwas mehr), denn die komplette Wärmetechnik ist auf Strom (also elektrische Nachtspeicherheizung mit Warmwasserboiler für die wassergeführte Fußbodenheizung und auch alles Warmwasser per Elektroboiler...), monatlicher Abschlag Strom brutto: 390 Euro!!!