Beiträge von HEGE

    In der Tat stützt sich HEGE mit seinen Modulen auf die schwedischen Patente von Peter Johnson, denn dies bringt ja gerade die Innovation und positioniert die Revolution-Module in der höchsten Qualitätsklasse: rahmenlos-selbstreinigend-Sicherheitsglas-Kurzkonnektoren auf der Frontseite, die sehr bequem montiert und demontiert werden können. Die HEGE-Module enthalten sehr leistungsfähige Helios-Zellen (Produkte des JointVentures mit Centrotherm-Blaubeuren) in den Leistungsstärken 180W-225W-235Watt und werden mit dem Schnell-Montagesystem Eco6 von Schletter spannungsfrei verlegt (dadurch ist kein einziger Fall von Glasschaden bekannt).

    Die HEGE Revolution Module sind durch die Innovation gekennzeichnet, daß sie keine (anfälligen) Junction Boxen haben - die Dioden sind einlaminiert. Somit ist die Rückseite der Module frei für alle denkbaren Montagearten, der Rahmen entfällt - statt dessen wird ein 6,5mm dickes Sicherheitsglas verwendet (extremer Hagelschutz) - so daß Schnee und Schmutz leicht abfließen. Verstärkt wird dieser Effekt durch das TOP-NANO-HEGE Coating zur Selbstreinigung. Aber die wichtigste Innovation: kurze Konnektoren an der Frontseite statt "langer Leitungen" auf der Rückseite und daher minimierte Leitungsverluste gegenüber konventionellen Modulen, nebst solcher Pluspunkte, wie Schutz gegen Marderverbiss, kein Durchscheuern der Leitungen, leichte Sichtkontrolle und bei Bedarf ein schneller Wechsel. HEGE achtet auf die Verwendung hochwertigster europäischer Materialien: innovative Helios-Zellen, deutsches Sicherheitsglas usw.

    Preimess haben wir auch getestet und bestätigen, daß das Mittel für KFZ-Scheiben geeignet ist - hat den typischen Abperleffekt.
    Was die Hitze angeht: keine Angst vor nachlassender Wirkung, so werden die TOP-NANO-Beschichtungen bei AIT-Modulen ab Werk bei über 100 Grad Celsius aufgetragen (wegen der Langzeitwirkung), auch unsere nachträglichen Nano-Beschichtungen zeigten bei hohen Temperaturen auf der Moduloberfläche keine "Ermüdungserscheinungen"

    Inzwischen sind wir ein paar Schritte weiter und möchten zu den KFZ-Nanos und dem Abperleffekt Stellung nehmen:
    Nano-Beschichtungen auf Windschutzscheiben haben nur ein Ziel: das Regenwasser in Perlen zusammenfassen, damit man zwischen diesen Punkten (ohne Scheibenwischer) durchsehen kann. Bei bestimmter Geschwindigkeit werden diese Perlen dann vom Fahrtwind weggeweht. Dieser Effekt wird bei PV-Modulen nicht benötigt. Hier brauchen wir unterschiedliche Effekte: wollen wir das Modul gegen organische Verschmutzungen schützen (Module über Stallungen oder auf Müllhalden) benötigen wir ein photokatalytisches Nano. Wollen wir die Module gegen anorganische Stoffe schützen, zB. Sandstürme, benötigen wir chemische Nano-Flüssigkeiten. HEGE-Solar bietet als Dienstleistung die entsprechende Nano-Beschichtung auf der Baustelle (also vor der Montage der Module) und die Haltbarkeit richtet sich nach der chemischen bzw. abrasiven Belastung und der UV-Stabilität der Nano. Letzteres macht auch den Preis aus...
    Gruß

    Da wir die ersten nano-beschichteten Module installieren (Nano-Coating von HEGE-solar) und unsere Chemikerin mit einer nachträglichen Nano-Beschichtung weiterexperimentiert, würde es mich interessieren, was der Versuch von 2006 heute für Ergebnisse bringt. Am Anfang war das ja wohl nicht so toll, oder?
    Gruß
    P.S.: Nachträgliche Nano-Beschichtung: gemeint ist eine Beschichtung, die auf bereits installierte PV-Module alle paar Jahre als Flüssigkeit aufgebracht werden soll.

    Im Zuge unserer Tests zur Nano-Beschichtung auf PV-Anlagen haben wir Glaskorrosion bei intensiver Amoniak-Begasung beobachtet. Natürlich kann dickes Sicherheitsglas (4mm) genommen werden, aber trotzdem bleibt die Gefahr, dass es rauh wird. Unsere Nano-Vergütung wird erst bei PH 14 geschädigt. Also könnte die Nano-Vergütung (getestet auf Modulen von PerfectSolar mit Sicherheitsglas), die eigentlich zur Selbstreinigung gedacht war, auch einen gewissen Schutz vor Glaskorrosion auf Mastställen ergeben. Allerdings fehlen uns echte Langzeit-Testergebnisse. Und außerdem tröstet es nur wenig, wenn das Modulglas durch die Nano-Vergütung geschützt wird, die Metallteile aber in kürzester Zeit verrotten.
    Gruss

    Diese düsteren Nachrichten werden von einem Artikel In der Fachzeitschrift Photon vom Feb/2009 bestätigt, wonach einer Produktion von 9,2Gigawatt an PV-Modulen im Jahre 2009 nur eine Nachfrage von 4,9 Gigawatt gegenüberstünde. In einer solchen Situation purzeln die Preise, für „qualitative Schlusslichter“ und es bleibt nur zu hoffen, dass Innovatoren am Ende die Gewinner sein werden.
    Gruss

    Entschuldigung, dass ich wegen dienstlicher Abwesenheit erst jetzt antworte:
    Die Nano-Beschichtung, die Meggi Ratajczak von HEGE experimentell herausgefunden hat, ist EINE Möglichkeit. Sie ist insofern etwas besonderes, weil die Vergütung unter optimalen Verhältnissen (während des Produktionsprozesses der PV-Module) angebracht wird. Vor einiger Zeit las ich, dass es durchaus von verschiedenen Leuten Versuche gab, mit Mitteln die der Handel unter „Nano“ verkauft, die PV-Module nachträglich zu behandeln. Und solche Erfahrungen sind durchaus interessant: hat es den Effekt der Selbstreinigung gebracht? Blieb Schnee liegen? Wenn ein positiver Effekt zu beobachten war, wie lang hielt er an?
    Der Hinweis auf Mittel, die auf senkrecht angebrachte Glasflächen (wie Fenster) bleibt unbefriedigend: die PV-Module sind durch Ihre Lage stärker abrasiven Kräften ausgesetzt: Sand oder Schnee, der herabrutscht. Außerdem haben wir es bei PV-Modulen häufig mit alkalischem Millieu zu tun, so zB. Module, die auf Stall-Dächern liegen (Amoniak-Dämpfe).

    Keine Revolutionen, aber mit dieser Innovation vielleicht ein kleiner Schritt vorwärts in der Stromausbeute: die Firma HEGE-Solar (Bodensee) führt gerade die erste Serie nano-vergüteter PV-Module ein (Tests von Meggi Ratajczak unter http://www.hege-solar.de). Eine Oberfläche, auf der weder Straßenstaub, Pollen noch Schnee haften bleiben soll. Eine Steigerung der Stromausbeute in den kritischen Monaten 10 bis 20%. Jetzt meine Frage: wer hat Versuche mit einer Nano-Beschichtung selbst durchgeführt, mit welchem Ergebnis?
    Gruß



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