Beiträge von buergersolar

    Unser Solarteur hat auch von der Wandhalterung dringend abgeraten, weil man dann zu Wartungszwecken nicht mehr dran kommt... Vorteil einer Wandhalterung wäre bei unserem Neubau gewesen, dass man das Ding schon installieren kann, bevor der Boden gefliest wird. Da es nun Lieferschwierigkeiten gibt, spielt es eh keine Rolle. Bis September ist der Boden eh gefliest.

    Hallo Juri88 und 42kb : Nimmt der Solarteur das auf seine Kappe, dass er erst ein "normales" S10 E verbaut und später gegen das PRO tauscht, oder steht da E3/DC dahinter und übernimmt die Kosten?


    Unser Solarteur hat leider "nur" angeboten, vorübergehend einen WR von SMA zu installieren (ohne Batteriespeicher), aber ich bin mir nicht sicher, ob wir dann die KfW-Kriterien für unser 40-plus-Haus rechtzeitig erfüllen können. Das habe ich jetzt bei der KfW angefragt...

    Wenn E3/DC die Lieferung des provisorischen S10 E übernimmt, fällt es dem Solarteur natürlich nicht schwer, das anzubieten. Wenn er es selbst tragen muss (und später ein gebrauchtes S10 E mit Abschlag verkaufen muss), dann wird ihm das schwerer fallen. Ich befürchte nur, dass wir für die KfW den Speicher zeitnah nachweisen müssen.


    Als Termin hat unser Solarteur auch September genannt bekommen, er meinte aber, wir sollten uns eher auf Oktober einstellen. Im Nachbarthread habe ich gelesen, dass es Dezember werden kann.


    Laut unserem Solarteur wurde E3/DC mit Plagiaten eines Bauteils beliefert, die nun ausgetauscht werden müssen.

    Wir haben gestern die Info bekommen, dass unser beauftragtes E3/DC PRO derzeit nicht lieferbar ist... Begündung: E3/DC wurde bei Komponenten der Leistungselektronik mit Plagiaten beliefert, die zwar irgendwie funktionieren, aber offenbar nicht im Ansatz die Haltbarkeit der Originalteile haben. Daher wird jetzt anscheinend erst einmal im Bestand nachgebessert, bevor überhaupt wieder neue Geräte gebaut werden.

    Liefertermin wurde uns Oktober genannt, aber wenn ich hier Dezember lese, dann stelle ich mich mal auf längere Wartezeiten ein. Die Frage ist nur: Wie die Zwischenzeit überbrücken?! Alternativ könnten wir einen SMA 15000 bekommen, um die Anlage zumindest schon mal in Betrieb zu nehmen. Aber für die KfW müssen wir wahrscheinlich binnen einer gewissen Frist den Speicher nachweisen... Da werde ich jetzt mal nachfragen.

    1. Wenn man ein Photovoltaik Modul der Sonne aussetzt, und es längere Zeit nicht angeschlossen ist am wechselrichter, kann es dann Schaden nehmen?

    Ja, wenn es umfällt, herunterfällt oder schwere kantige Gegenstände darauf fallen.

    Spaß beiseite: Nein, die Sonneneinstrahlung macht dem Modul nichts, es wird etwas wärmer als wenn man ihm Energie (Strom) entzieht. Aber das wird kaum merklich sein.

    Hänge ich die Dinger parallen zu Anlage 2+3 müsste Erzeugung und Eigenverbrauch im Verhältnis 4:2:3 berechnet werden.

    Genau so ist meines Erachtens die korrekte Vorgehensweise.


    Betrachte die 4. Anlage und den Speicher als separate Projekte. Die 4. Anlage schaltest du einfach zur 2. und 3. Anlage dazu, siehe oben. Das EEG deckt das ab.


    Den Speicher betrachtest du unabhängig davon. Das EEG gewährt Einspeisevergütung auf Strom aus Erneuerbaren Energien, auch wenn dieser Strom zwischengespeichert wurde! Also kannst du den Strom anteilig 4:2:3 in den Speicher laden und im selben Verhältnis wieder ausspeichern, wenn du ihn brauchst.

    Theoretisch kannst du den Speicher auch hinter den Erzeugungszähler hängen, eben weil das EEG zwischengespeicherten Strom mit direkt erzeugtem Strom gleichstellt. Dann verringern die Speicherverluste deine Erzeugung.

    Du kannst den Speicher aber auch in den Haushalt hängen, dann erhöhen die Speicherverluste deinen Eigenverbrauch.

    Musst dir überlegen, was mehr Sinn macht: Weniger Erzeugung, die nirgends auftaucht oder mehr Eigenverbrauch, auf den du Steuern zahlen musst...


    Sonnige Grüße

    Wenn du eine PV betreibst, wirst du Unternehmer. Unternehmer kommt von 'unternehmen'. Wieso fragst du nicht selbst beim VNB an, wie viel du ans Netz bringen kannst? Ist doch kein Hexenwerk -- eine E-Mail oder Brief und dann die Antwort abwarten.

    Bis 30kWp gilt übrigens der Hausanschluss als günstigster Anschlusspunkt und muss ggf. vom VNB ertüchtigt werden. Über 30kWp kann es sein, dass du einen anderen Netzverknüpfungspunkt zugewiesen bekommst, wenn der günstiger ist.

    Wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es wieder raus. Ich habe irgendwie nur bei ulipj einen leicht gereizten Unterton raus gelesen. Die anderen waren eigentlich recht sachlich.


    In jedem Fall finde ich die Diagnose auch sehr interessant. Wenn das bei gleich zwei WR gleicher Bauart vorgekommen ist, dann liegt ja der Verdacht nahe, dass das kein Einzelfall ist. Wäre daher vielleicht sinnvoll, mal eine Liste aller SMA-Modelle zu machen, wo die gleichen Netzfilter eingebaut sind. Dann kann man gleich mal schauen, ob man potentiell betroffen ist.

    NoOne Aus deiner Signatur:

    Zitat von John Perry Barlow

    I'm a free-marketeer. I believe in free markets, but... sometimes you
    have things that look like free markets but aren't because of
    artificial reasons
    .

    Was sind das in diesen Fällen (Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt) für artificial reasons, die den Markt unfrei machen?

    Ich sage ja nicht, dass diese beiden Märkte gut funktionieren -- ich verstehe nur nicht, warum nicht, sehe also die Gründe nicht...


    Das (Bau-)Handwerk bekommt keine (ausreichend qualifizierten) Azubis, die Bauwirtschaft keine (ausreichend qualifizierten) Mitarbeiter. Gleichzeitig schießen die Baupreise aufgrund der hohen Nachfrage und des geringen Angebots (an Arbeitskräften) in die Höhe und verursachen somit natürlich entsprechend hohe Mieten, damit die Investoren ihr Renditeerwartungen befriedigen können. Als Investor trägt man ja auch das Risiko, dass in ein paar Jahren die "Blase" (??) platzt und die Preise für Wohnraum in den Keller rauschen.


    In einem normal funktionierenden Markt würden

    a) die Löhne im Baugewerbe steigen

    b) mehr Menschen im (lohnenden) Baugewerbe arbeiten

    c) durch mehr Angebot an Bauleistungen würden die Baupreise sinken

    d) gleichzeitig würden die steigenden Löhne im Bau auch zu mehr Kaufkraft (Mieten) führen.

    Das Ungleichgewicht würde sich automatisch ausbalancieren. Warum geschieht das nicht?


    Sind die ausländischen Investoren schuld, die den Wohnraum in den Städten aufkaufen und leer stehen lassen?

    Rücksprache mit dem Solarteur (Elektriker) hat ergeben: Die Garantie der Module wird nicht beeinträchtigt durch die Klemmung so nah am Rand. Laut Solarteur sind auch die verwendeten Klemmen von IBC vergleichsweise lang, sodass die einer Biegung der Module auch etwas mehr entgegen wirken als kürzere Klemmen. Das lasse ich einfach mal so stehen, ich gehe davon aus, dass da sowieso entprechende Sicherheiten einkalkuliert sind. Mir ist wichtig, dass ich die Garantie nicht verliere und akzeptiere das daher.


    Für die Kabeldurchführungen unter die Ziegel werden wie von mir gefordert noch Durchführungsziegel verbaut. Da hatte ich auch die größten Bedenken, die damit dann aus der Welt sind.


    Die Kabelschlaufen unter den Modulen haben wir uns geeinigt, dass die nicht mehr hoch gebunden werden. Da die Anlage bis hoch unter den First geht, gehe ich davon aus, dass von oben keine Eisplatten unter die Module rutschen. Die Stecker sind hochgebunden und liegen somit nicht im Wasser oder schlagen im Wind irgendwo dagegen. Ich komme an der Stelle dem Solarteur entgegen, der sonst nochmal jedes einzelne Modul abschrauben müsste.