Beiträge von Elektron

    Eine andere recht preisgünstige Lösung kommt vom Elektronik-Shop ELV.


    Hier gibt es einen Energiemonitor der direkt auf die Drehscheibe des Einspeisezählers montiert wird. Dieser Energiemonitor überträgt die Daten per Funk (max. 100m) zu dem Empfänger EM2000. Der wiederum kann per USB an den PC angeschlossen werden.


    PC-Datenlogger EM 1000-DL für Energiemonitor EM 1000


    Näheres unter http://www.elv.de/Main.asp?Men…onId=00167995530029583156

    Neue Studie: 2020 können über eine Milliarde Menschen mit Solarstrom versorgt werden


    Photovoltaik kann bereits im Jahr 2020 über eine Milliarde Menschen mit Energie versorgen. Dies geht aus einer Studie hervor, die am 18.01.2004 von der Umweltorganisation Greenpeace und dem europäischen Industrieverband für Photovoltaik (EPIA) in Brüssel veröffentlicht wurde.
    Nach Angabe der Autoren lassen sich dadurch jährlich rund 170 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid einsparen. Dies entspreche den Emissionen von 75 Kohlekraftwerken. Weltweit wird die Solarbranche laut Studie mittelfristig über zwei Millionen Menschen Arbeit bieten.


    Bis zum Jahr 2040 könnten nach Berechnungen der Industrie 20 Prozent der weltweiten Stromversorgung aus Solarenergie gedeckt werden. In den folgenden Jahrzehnten könne ihr Anteil sogar auf über 60 Prozent der weltweiten Energieversorgung gesteigert werden, prognostiziert der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Im Mix mit Wasser- und Windkraft, Geothermie und Bioenergien wäre nach Expertenmeinung langfristig gar eine Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien möglich.

    Milliardeninvestitionen dank Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)


    Die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) sieht in der jüngsten Greenpeace-Studie eine klare Bestätigung des konsequenten Kurses Deutschlands zum Ausbau der Solarstromtechnik (Photovoltaik). Nach Angaben des Verbandes bietet besonders das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gute Wachstumsbedingungen für die rund 50 deutschen Photovoltaikproduzenten. Die mit dem Gesetz verbundene Planungssicherheit ermögliche Milliardeninvestitionen in den Ausbau der Spitzentechnologie, ohne von unsicheren öffentlichen Subventionen abhängig zu sein. Dadurch verfüge Deutschland gegenwärtig über einen weltweiten Technologievorsprung und eine ideale Ausgangsposition zur Erschließung eines gewaltigen Exportmarktes.


    Weltweit installierte Solarstromleistung 3,5 Gigawatt peak (GWp)


    Der weltweite Photovoltaikumsatz wird sich nach Prognosen der Solarindustrie von derzeit rund fünf Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 mehr als verzehnfachen. Weltweit sind gegenwärtig rund 3,5 Gigawatt peak (GWp) Solarstromleistung installiert. Allein 2004 kamen nach UVS-Angaben rund 900 Megawatt hinzu. Ein Drittel der weltweit neu installierten Solarstromleistung wurde dabei in Deutschland montiert, das damit – gemessen an der Marktgröße - erstmals knapp vor Japan rangierte.


    Massenproduktion sorgt für Preissenkungen


    Das weltweite Marktwachstum ermöglicht laut UVS die Massenproduktion von Solarstromanlagen und damit sinkende Kosten. In den letzten zehn Jahren hätten sich die Preise für Solarstrom bereits halbiert. Dieser Trend werde auch in Zukunft anhalten und zur Wettbewerbsfähigkeit führen, ist sich UVS-Geschäftsführer Carsten Körnig sicher.


    Die Studie "Solar Generation II" (PDF, 48 S, 2.900 kB) kann http://www.ibc-solar.de/www_ib…ationII-Report%202004.pdf heruntergeladen werden.


    18.01.2005 Quelle: UVS e.V. © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: DFS

    Im Gegensatz zu Wind- oder Biomasseanlagen gibt es bei Photovoltaikanlagen keine drehenden Generatorteile oder die Notwendigkeit einer Prozessüberwachung. Trotzdem ist es sinnvoll, dass eine Anlage – zwar nicht täglich – aber regelmäßig kontrolliert wird. Dabei sollte ein Fachmann den Wartungscheck übernehmen. Clevere Fachfirmen bieten bereits beim Verkauf einer Solaranlage den Abschluss eines Wartungsvertrages mit an, das schafft zum einen Potenzial für Folgeaufträge und erhöht zum anderen die Kundenbindung.


    Eine verlässliche Durchsicht sollte sich dabei auf sieben relevante Punkte stützen.



    Der CheckUp


    Die Solarmodule auf dem Dach werden einer Sichtkontrolle unterzogen. Dabei wird die Anlage zum einen auf Verschmutzung und Verschattung kontrolliert und zum anderen ob alles intakt ist. Beispielsweise kann ein Glasbruch die elektrische Funktion des Solarmoduls beeinträchtigen. Ein Tipp dazu: Hält man beim Bau von größeren PV-Anlagen so genannte Revisionsgänge zwischen Teilgeneratoren ein, lässt sich später ein notwendiger Tausch einfacher und schneller bewerkstelligen.



    Falls es möglich ist, sollte man die Unterkonstruktion des Solargenerators ebenfalls genau unter die Lupe nehmen, um eventuelle Bruchschäden der Dacheindeckung zu erkennen. Diese treten bevorzugt an den Stellen auf, wo der Dachhaken aufliegt. Mit Blechschrauben befestigte Deckporfile der Modulhalterung werden nach einem schneereichen Winter überprüft, damit alles fest sitzt.



    Wichtig ist auch die Kontrolle der Betriebsstatusanzeige des Wechselrichters. Das gilt insbesondere bei Anlagen, wo Netzeinspeisegeräte schwer zugänglich sind, beispielsweise bei Montage unter dem Vordach. In diesen Fällen trägt ein spezielles Fernüberwachungssystem zuverlässig Sorge, dass der Wechselrichter funktioniert und Leistung bringt.



    Bei Einsatz eines so genannten Solarverteilers, mit der mehrere Solarstränge parallel gesammelt werden sind die äußeren Gehäuseteile sowie die Kabelführungen zu überprüfen.



    Des Weiteren sollte auch der feste Sitz aller elektronischen Verbindungen, bevorzugt auf der Wechselspannungsseite, überprüft werden. Mit der Zeit könnten sich Klemmverbindungen oder -schrauben lösen und zu erhöhten Übergangswiderständen führen. Sitzt alles perfekt, kann weder der Wechselrichter aufgrund seiner empfindlichen Netzüberwachung abschalten noch die Einspeisung komplett unterbrochen werden.



    Ordnungsgemäß installierte Solaranlagen sind mit Überspannungsableiter ausgerüstet, die bei Blitzeinschlägen im Netz des Energieversorgers den Wechselrichter schützen. Solarseitig haben mittlerweile eine Reihe von Wechselrichtern standardmäßig "Varistoren" als Überspannungsschutz integriert. Auf der Wechselspannungsseite können speziell im Zählerschrank eingebaute Überspannungsableiter nach mehrfachem Ansprechen defekt sein. Dies wird visuell im Sichtfenster überprüft.





    Bei größeren PV-Anlagen gilt: Für Anschlussleistungen über 30 kVA ist die spezielle unter- und überspannungsabhängige Schalteinrichtung, gemäß den Richtlinien des Verband der Elektrizitätswirtschaft e.V. (VDEW), im Abstand von 3 Jahren durch den Fachmann zu prüfen und zu protokollieren.



    Ein wichtiger Aspekt zum Schluss: Um die Effizienz und nicht zuletzt die Funktion einer PV-Anlage zu kontrollieren, müssen die erwirtschafteten Solarerträge kontinuierlich vom Anlagenbetreiber erfasst werden. Dabei sollte der Zählerstand mindestens 1x pro Monat festgehalten werden. Durch Vergleiche mit Ertragsdaten von Anlagen in der Nachbarschaft oder von Werten in Internetdatenbanken lasen sich so Rückschlüsse auf eine einwandfreie Funktion der Photovoltaikanlage feststellen.




    Quelle: IKZ Haustechnik Januar 2005

    Heimische Unternehmen überholen Japan bei Fotovoltaik - Solarwärme-Gesetz gefordert



    Deutschland hat sich 2004 an die Spitze des Weltmarktes für Solarstromanlagen gesetzt. Nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) wurden hier zu Lande erstmals mehr Fotovoltaikanlagen installiert als in Japan. Insgesamt montierten heimische Unternehmen im letzten Jahr über 100.000 neue Solaranlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung. Auch für 2005 erwartet der Solarverband ein zweistelliges Marktwachstum. Um die weiter steigende Solarstromnachfrage auch auf den Wärmesektor zu übertragen, fordert die Branche ein solares Wärmegesetz.


    Die inländischen Fotovoltaikhersteller verdoppelten im letzten Jahr ihre Produktionskapazitäten. Sie schufen mehr als 5.000 neue Arbeitsplätze, viele davon in den neuen Bundesländern. Insgesamt zählt die Zukunftsbranche inzwischen 30.000 Beschäftigte. Allein 2004 wurden in Deutschland Solaranlagen mit einer Spitzenleistung von rund 300 Megawatt (MWp) neu in Betrieb genommen. In Japan, dem so genannten "Land der aufgehenden Sonne", waren es nach UVS-Einschätzung hingegen nur 280 MWp. Auf Platz drei der Fotovoltaik-Weltrangliste folgt die USA mit rund 90 MWp.


    Die deutsche Solarbranche steigerte 2004 ihren Umsatz um 60 Prozent auf über zwei Milliarden Euro. Der Positivtrend der vergangenen Jahre setzt sich damit fort: Nach 840 Millionen Euro in 2002 konnten 2003 bereits Solaranlagen im Wert von 1,3 Milliarden Euro verkauft werden. Carsten Körnig, Geschäftsführer der UVS: "Jetzt gilt es, die internationale Spitzenstellung weiter auszubauen. Die im Inlandsgeschäft erworbene Vorreiterrolle bei der Fotovoltaik ist ein ideales Sprungbrett für die Erschließung weltweiter Exportmärkte." Das langfristige Weltmarktpotenzial der Solarstromtechnologie wird auf über 100 Milliarden Euro geschätzt. Deutsche Hersteller sind gut aufgestellt, um sich davon einen großen Marktanteil zu sichern. Riesige ungenutzte ökonomische Potenziale liegen nach UVS-Angaben auch in der solaren Wärmeerzeugung. Körnig appelliert deshalb an die Politik, die Erfolge aus dem Solarstrombereich endlich auch auf diesen Sektor zu übertragen. Erst bei zehn Prozent der Heizungssanierungen kämen Solarwärmeanlagen zum Einsatz. Für eine breitere Markteinführung fehle noch immer eine Gesetzesgrundlage, wie sie für die Fotovoltaik mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor fünf Jahren geschaffen wurde. "Jede Heizungssanierung ohne Solarkomponente ist eine für Jahre verpasste Chance zum Schutz des Klimas und des Geldbeutels", so der UVS-Geschäftsführer. "Der Anstieg der Klimaschäden auf über 100 Milliarden Euro 2004 und die Explosion der Heizkosten zeigen: der Gesetzgeber muss jetzt handeln!"


    Die UVS fordert deshalb die umgehende Einleitung einer Gesetzesinitiative für ein WärmeEEG oder eine klare gesetzliche Nutzungspflicht nach dem Vorbild des Katalysators und der Wärmeschutzvorschriften. Nur durch die verstärkte Nutzung der heimischen Energieträger Sonne, Biomasse und Erdwärme lässt sich die Abhängigkeit von Energieimporten aus Krisenregionen nachhaltig verringern und der Klimawandel stoppen. Während aktuell rund zehn Prozent der deutschen Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien stammt, sind es nach Angaben des Bundesumweltministeriums im Wärmebereich erst rund vier Prozent. "Es ist höchste Zeit, auch diesen schlafenden Riesen zu wecken", so Körnig.

    Ab 01.01.2005 werden die Förderprogramme zum "Bauen, Wohnen und Energie sparen" transparenter und verständlicher! Überschneidungen der Verwendungszwecke entfallen. Das KfW-Wohnraum-Modernisierungsprogramm 2003 und das KfW-Programm zur CO2-Minderung werden zum 31.12.2004 beendet, aber alle bisher förderfähigen Vorhaben finden Sie in den drei neuen Programmen wieder:


    "Solarstrom Erzeugen"
    Mit dem neuen Programm werden Photovoltaik-Anlagen mit Darlehen bis max. 50.000 EUR gefördert. Mittel aus dem neuen Programm stehen privaten und gewerblichen Antragstellern sowie Landwirten zur Verfügung. Anlagen mit einem Kreditbedarf von mehr als 50.000 EUR, die gewerblich betrieben werden, können im ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm und KfW-Umwelt-Programm mitfinanziert werden.


    "Wohnraum Modernisieren"
    In diesem Programm werden die Förderung der Wohnraum-Modernisierung und der CO2-Minderung zusammengefasst. Das Programm kann für alle bestehenden Wohngebäude unabhängig vom Baujahr genutzt werden. Für allgemeine Modernisierungsmaßnahmen wird eine Basisförderung angeboten (STANDARD-Variante). Maßnahmen zum Klimaschutz werden mit einem günstigeren Zinssatz gefördert (ÖKO-PLUS-Variante).


    "Ökologisch Bauen"
    Die KfW-Energiesparhäuser 40 und 60 werden in diesem neuen Programm zusammengefasst. Außerdem können Sie dieses Programm zur Finanzierung von Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien für Neubauten nutzen.



    Quelle: UVS

    Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung vom 10.11.2004 zu Netzausbaukosten und Netzanschlusskosten nach EEG alter Fassung folgendes entschieden: Eine bereits bestehende Stichleitung ist Teil des Netzes für die allgemeine Stromversorgung. Die notwendigen Kosten für eine Verstärkung der Stichleitung wegen einer neu anzuschließenden PV-Anlage trägt somit der Netzbetreiber. (s.a ....... oder http://www.bundesgerichtshof.de Pressemitteilung Nr. 132/04 vom 10.11.2004).



    PV-Anlagenbetreiber, die entsprechende Netzkosten bezahlt haben, können jetzt Rückforderungen an die Netzbetreiber stellen. Es sind aber entsprechende Verjährungsfristen zu beachten. Seit dem 01.01.2002 gilt eine dreijährige Verjährungsfrist (§195 BGB). Rückforderungen von Netzausbaukosten, die im Jahr 2001 und davor gezahlt worden sind, sollten bis zum 31.12.2004 gestellt werden.



    Wer bezahlt den Ausbau einer Anschlussleitung?



    Falls eine Anschlussleitung die Leistung einer vergrößerten EEG-Anlage nicht übertragen kann, muss sie verstärkt (ausgebaut) werden. Die Ausbaupflicht des Netzbetreibers erstreckt sich sowohl nach altem und nach neuem EEG auf den Teil der Anschlussleitung (auch Hausanschlussleitung), die in seinem Eigentum steht.



    Netzbetreiber versuchen deshalb, solche Anschlussleitungen dem Anlagenbetreiber zu übereignen. Dies hat mehrere Nachteile:


    Reparatur- und Wartungsarbeiten muss der Einspeiser tragen.
    Energieverluste in diesen Leitungen werden von der eingespeisten Solarenergie abgezogen.


    Bei einem später evtl. erforderlichen weiteren Ausbau wegen Vergrößerung der Einspeiseleistung trägt de Einspeiser die Kosten für die Verstärkung der Leitung.


    Bei Verlauf der Leitung über fremde Grundstücke sindzukünftige Rechtsstreitigkeiten absehbar, in denen der Einspeiser - anders als der Netzbetreiber - rechtlich keinen besonderen Schutz genießt.


    Der Einspeiser kann die Übernahme des Eigentums umgehen, indem er zunächst einen Hausanschluss nicht zur Einspeisung, sondern zur eigenen Versorgung beantragt. Diesen muss er zwar mit einer Pauschale bezahlen, aber er geht dann in das Eigentum des Netzbetreibers über.



    Insbesondere, falls eine neu zu errichtende Anschlussleitung über fremde Grundstücke geht, sollte der Anlagenbetreiber die Annahme des Eigentums verweigern. Er kann dabei auch auf den Konzessionsvertrag hinweisen, in dem die Gemeinde dem Netzbetreiber (nicht aber dem Anlagenbetreiber) das Recht zum Verlegen und Betreiben von Stromleitungen übertragen hat. Der SFV bittet um Information, falls es in dieser Hinsicht zu Differenzen mit dem Netzbetreiber kommt.



    Quelle:SFV

    Die Vergütungssätze für 2005:


    Freilandanlagen:
    43,40 Cent pro kWh




    Dachanlagen:
    54,50 Cent pro kWh bis 30 kW Leistung
    51,90 Cent pro kWh, Anlagenteil 30-100 kW
    51,30 Cent pro kWh, Anlagenteil über 100 kW




    Fassadenanlagen:
    59,50 Cent pro kWh bis 30 kW Leistung
    56,90 Cent pro kWh, Anlagenteil 30-100 kW
    56,30 Cent pro kWh, Anlagenteil über 100 kW