Beiträge von didisolar

    Hallo zusammen,
    ich habe eine PV-Anlage auf einem Mietsobjekt, das einige km von meinem Wohnort entfernt liegt.
    Das Teil hat keinen Datenlogger verbaut.
    Ich möchte aber trotzdem die Erträge - zumindest grob - überwachen.
    Bei meiner PV-Anlage zuhause gehe ich immer am 01. eines Monats in den Keller und lese ab.
    Bei dem Mietobjekt mag ich aber nicht so gebunden sein.
    Nun suche ich eine ( am liebsten Excel- ) Lösung, wo ich ca. einmal im Monat den Zählerstand eingebe und dann einen gemittelten Wert immer auf den 01. ausgeworfen bekomme.
    Hat sich jemand sowas schon gebastelt?
    Oder kann mir jemand sagen, wo ich sowas downloaden kann?


    gruß
    didisolar

    "Was machen die Batterieen im Keller? Hat der Vorbesitzer Speicherförderung kassiert? Dann bist du auf 60% für immer begrenzt."


    Die Dinger sehen aus wie zwei große Autobatterien. In den Unterlagen habe ich nichts über Speicherförderung gefunden. Daher gehe ich da mal nicht von aus.

    Hallo zusammen ich habe folgenden Fall:


    Ich habe ein Mietshaus gekauft. Der verstorbene Vorbesitzer hat dort selber eine Wohnung bewohn und im Jahr 2013 eine PV anlage (8,4 kwp) installieren lassen. Im Keller stehen zwei Batterien und im Zählerschrank ist ein Zweiwegezähler. die Anlage ist so installiert, dass der PV-Strom für den Eigenverbrauch der EG-Wohnung genutzt wird und nur die Überschüsse eingespeist werden.
    Ich werde die Wohnung aber nicht selber nutzen, sondern vermieten.


    Nun habe ich aus meiner sicht die folgenden Möglichkeiten:
    1) Ich rüste die Analge um auf Volleinspeisung und trenne das Stromnetzt der EG - Wohnung davon ab.
    2) Ich finde eine Lösung, dass der neue Mieter meinen Strom in irgendeiner Variante "kauft".


    Variante 1 kostet ersmal Geld (Umklemmen etc.) und bringt mir nur 15,92 ct/kwh.
    Variante 2 könnte für mich und den Mieter interessant sein, ich habe aber keine ahnung, was da an Verwaltungsaufwand auf mich zukommt...


    Wer kann mir das erklären?

    Hallo zusammen,
    ich muss zunächst ein wenig ausholen:


    Ich habe ein Mehrfamilienhaus gekauft (Käufer sind die "Eheleute didisolar"). Auf dem Dach befindet sich eine PV-Anlag hier wurde im Notarvertrag klar ausgewieden, dass diese von "Herrn didisolar" gekauft wird.
    Hintergrund ist, dass Herr didisolar bereits eine PV-Anlage betreibt und hierzu in der Steuererklärung immer eine Anlage G ausfüllt. Da möchte ich vermeiden noch eine zweite Anlage G für die eheleute machen zu müssen.
    Da ich den bisherigen "Gewerbebetrieb PV-Anlage" mit Umsatzsteuer laufen lasse, werde ich das beim hinzukommenden auch tun. Jetzt meine weiter Planung: Herr didisolar schließt mit Eheleute didisolar einen Nutzungsvertrag für die Dachfläche. Da eine Mietzahlung nicht in Frage kommt - die würde die Wirtschaftlichkeit der PV-Analge gefährden - möchte ich dort keine Miete vereinbaren, aber eine Vereinbarung einbauen, dass Herr didisolar für folgende aufkommt: Umbau der Zählersituation von "Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung" auf " Volleinspeisung" sowie die Wartung und Instandhaltung der Dachfläche.
    Das hätte den charmanten Vorteil, dass ich die Mehrwertsteuer der Elektriker- und Dachdeckerrechnung zurückbekomme.


    Was meint Ihr: Wird das so funktionieren?

    ja klar eiere ich, weil nicht alles läßt sich scharz/weiß betrachten.
    Würde ich nichts tun wollen, würde ich in einen Immobilienfond investieren. Was man davon hält ???


    Ich habe bereits ein kleines Mietobjekt und auch das läuft nicht ohne Arbeit ab.
    Weiterhin darf ich eine Immobilie meiner Eltern verwalten.


    Also weiß ich: Einmal Geld investieren und dann ohne Arbeit reich werden - das gibt nix... Zumindest nicht in der Liga wo ich mitspiele.


    Mir geht es darum einigermaßen abschätzen zu können, was hier durch die "Problematik PV-Anlage" (und ja es scheint tatsächlich eher ein Problem als ein Nutzen zu sein) an Unwägbarkeiten auf mich zukommt.


    Und in diesem Zusammenhang bin ich für jeden weiteren Input dankbar!

    Hallo kpr,


    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.


    Du scheinst ja gut in der Materie drin zu sein.
    Und zu Deiner ersten Frage: Ja es geht darum mit möglichst wenig Einsatz Erträge zu erwirtschaften. Aber nein, nicht ohne den kleinsten Handschlag...


    Das mit der EEG- Umlage habe ich nicht so ganz verstanden. Wo finde ich hierzu eine genaue Definition, wann die anfällt und wie das abzulaufen hat?

    Hallo, ich möchte auf die Frage aufsatteln, weil es IMHO zusammenpasst.


    Auch ich möchte eine Immobilie kaufen auf der eine PV-Anlage verbaut ist.
    Problem hier ist folgendes.
    Das Haus ist ein Mehrfamilienhaus. Der vorherige Eigentümer hat die Analge montieren lassen und sie für den Eigenverbrauch in einer der Wohnungen geschaltet (es stehen sogar zwei Batterien im Keller). Der Vorbesitzer ist jetzt verstroben und die Erben wollen das Haus veräußern. Ich würde das Objekt aber als Anlageobjekt erwerben und die vormalige Eigentümerwohnung dann vermieten. Was mache ich jetzt mit dem "Eigenverbauchsstrom". Darf ich den an den Mieter verkaufen? Wie ermittele ich einen für beide Seiten fairen Tarif? Was ist mit EEG-Umlage???


    Und wie ermittle ich den angemessenen Kaufpreis für die Anlage?


    Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!

    okay


    Vielen Dank für Eure Antworten, die meinen Eindruck somit bestätigen.


    Dann werde ich wohl zunächst mal abwarten und sollte sich das mit den Ausfällen häufen, kann ich mir ja noch (für kleines Geld) ein Notstromaggregat zulegen :mrgreen:

    Hallo Leute,
    wie Ihr in meiner Signatur sehen könnt, habe ich seit einigen Jahren eine PV-Anlage auf meinem Dach.
    Das Ding ist installiert und nach einigen Startschwierigkeiten läuft die Anlage eigentlich ohne Probleme. Ein WR wurde mal getauscht, aber auch okay...
    Gut, dass das Ding läuft, denn ich habe eigentlich nicht die Musse mich ständig zu kümmern...


    Jetzt gab es gestern bei uns im Ort- bedingt durch die Überflutung des Marktplatzes eine länger Stromabschaltung (> 3 Stunden). Und da habe ich mich gefragt, ob es nicht gut wäre mit meiner PV-Anlage etwas unabhängiger vom Netzt zu werden.


    Was denkt Ihr?
    Wirtschaftlich wird das kaum sein, oder. Bei meiner Einspeisevergütung sollte ich ja besser keine einige kwh selber verbrauchen oder?
    Gibt es trotzdem einen sinnige Lösungsansatz, der evtl. jetzt schon berücksichtigt, dass die Vergütung ja auch nicht ewig so hoch sein wird? Wobei 12 JAhre ist ja noch lange hin...

    Zitat von TheRisingSun


    Kurz meinen Senf dazu:
    Ich habe meine Anlage recht klein dimensioniert, um erstens einen hohen Eigenverbrauchsanteil zu haben und zweitens um noch Dach-Kapazitäten freizuhalten, um auf technische Fortschritte reagieren zu können. Wenn in 10 Jahren 500 Watt Module mit gleicher Abmessung am Start sind, kann ich also noch erweitern und mein dann hoffentlich vorhandenes E-Auto damit aufladen 8)


    Also meine Module haben 210wp und die Anlage läuft seit 2006. Ich verstehe nicht wie Du auf die IDee kommst zu warten.
    Wenn toolchild heute Module mit 260wp installiert, sind die um 25% besser als meine vor 8 Jahren, wenn man in den nächsten 10 JAhren von einer nochmaligen Leistungssteigerung von 25% ausgeht liegen wir dann bei 325wp.
    Wann willst Du denn die 500wp Module installieren???


    Seit ich meine Anlage habe (und ich habe sie aus huetiger Sicht damals "Schweineteuer" gekauft) habe ich es noch nie bereut, sondern mir immer gewünscht, doch schon früher den Schritt getan zu haben...