Beiträge von Lodda60

    Hallo manello,


    für dich persönlich ist es in diesem Fall wichtig, was nach Steuern übrig bleibt, denn nur diesen Betrag kannst du ausgeben ohne an die Substanz zu gehen.


    Da aber der Unterschied zwischen "Gewinn vor Steuer" und "Gewinn nach Steuer" vor allem Auskunft über den Grenzsteuersatz gibt, wissen wir jetzt alle (sofern es echte Zahlen waren) wie groß dein Grenzsteuersatz ist.


    Wenn du die Firma "Solarstromproduktion" verkaufen möchtest interessiert den möglichen Käufer vor allem die Kenngröße "Gewinn vor Steuer", da er oder sie ja ggf. einen anderen Grenzsteuersatz hat.


    Noch ein Hinweis zum Thema Berücksichtigung von Steuern als Kosten, meinem Wissen nach sind auch die "Gewerbesteuern" auf der Kostenseite zu berücksichtigen.

    Also Fakten auf den Tisch.


    Wir wohnen seit Anfang 2006 in einem Haus, das 1938 erbaut wurde. Wir haben zwischen 2004 und 2006 das Haus umfassend saniert. Vom Vorbesitzer haben wir noch Ausfzeichnungen über die Beschaffung von Heizöl. Im Schnitt hat er seit 1967 (Einbau der Heizung) bis zu seinem Tod jeden Jahr 2.000 l Heizöl gekauft. Damit wurde nur Heizwärme erzeugt. Warmes Wasser wurde per Strom erzeugt.


    Seit Anfang 2006 verbrauchen wir bei etwas größerer beheizter Fläche ca. 1.100 qm Gas / Jahr. Wenn ich davon den Gasverbrauch für das warme Wasser abziehe, bleiben etwa 740 qm für Heizung übrig.


    Rechne ich großzügig, verbrauchen wir also nur noch etwa 1/3 der ursprünglichen Menge. Erreicht wurde dies durch die bessere Dämmung an Fassade, Kellerdecke, Türen, Fenster und Dach. Wenn ich vorsichtig rechne haben diese Maßnahmen mindestens 40.000 € gekostet. Da neben der Wärmedämmung aber auch noch sonstiger Komfortgewinn (weniger Lärm von Außen, angenehmeres Wohnklima, keine Zugluft etc) entstanden ist, rechne ich mal nur die Hälfte der Kosten, also 20.000 €.


    Wir sparen bei 85 Cent / qm Gas oder Liter Heizöl (Preis kennt aber nur eine Richtung) momentan also etwa 1.200 € / Jahr an Heizkosten (gegenüber dem Vorbesitzer). Wir haben aber auch jedes Jahr Zinsverluste von ca. 800 € (zumindest wenn wir mit 4 % Zinsen rechnen). D. h. die Differenz von momentan 400 € pro Jahr soll die 20.000 Euro Investition rausholen??? D. h. nach 50 Jahren hat sich die Investition in Energiesparmaßnahmen gerechnet.


    Trotzdem würden wir es immer wieder machen.


    Es mag sein, dass hier jemand dabei ist, der dieser Rechnung wiederspricht, aber die Zahlen sind der hessischen Energiesparaktion vorgelegt und nachprüfbar. Erst bei Energiepreisen von 1,5 Euro pro Liter oder qm kommt eine überschaubare Größenordnung für den ROI raus. Es wird irgendwann soweit sein, aber dann werden die Energiesparmaßnahmen auch nicht mehr für den jetzigen Betrag zu haben sein.

    Als ich so ein Schreiben von der Bank bekommen habe, habe ich mich auch geärgert. Fast 100 € / Jahr zusätzliche Koste, die ich vorher nicht in der Kalkulation hatte.


    Was habe ich gemacht? Geschaut wie ich die Gesamtkosten reduzieren kann. In meinem Falle kam dabei raus, entweder seltener zu den Anlagen fahren, den Schulhausmeistern das Weihnachtsgeschenk streichen oder eine Sondertilgung vornehmen. Wollte zwar eigentlich etwas Liquidität aufbauen, aber dass muss ich jetzt eben verschieben.


    Jetzt bekommt die Bank zwar eine Kontoführungsgebühr, kann aber den Betrag meiner Sonderkündigung zu einem deutlich schlechteren Zinssatz wieder verleihen.

    Hallo tempo80,


    dein Name scheint Programm.


    Hast du schon eine Steuernummer für das Gewerbe? Wenn ja, gestern lief der Termin für die Umsatzsteuervoranmeldung für den Zeitraum August 2012 ab, es sei denn du hättest Fristverlängerung beantragt. Da du fragst, wie es weitergeht, rate ich dir die Voranmeldung schnellstmöglich per Elster abzugeben.


    Formular auswählen
    Steuernummer eintragen
    Netto-Umsatz für den Voranmeldezeitraum eintragen
    Gezahlte Vorsteuer aus Rechnungen anderer Unternehmer eintragen
    Zahlen nochmals überprüfen
    Formular mit einem Mausklick abschicken
    Geld ans Finanzamt zahlen oder warten das was kommt.

    Hallo rhartinger,


    auch wenn das Gelände im Außenbereich liegt und es keinen B-Plan gibt, kann ich mir bei einer Deponie eigentlich nicht vorstellen, so sollte es doch zumindest einen Flächennutzungsplan geben.


    Wie dem auch sei, du benötigst auf jeden Fall einen B-Plan um überpaupt bauen zu dürfen. Gemäß EEG 2012 erhält eine Freiflächenanlage nur dann noch die Vergütung, wenn sie auf Konversionsflächen errichtet wird, die nicht in Naturschutzflächen liegen. Dieser Nachweis gelingt wahrscheinlich nur mit einem B-Plan.

    Hallo kpr,


    als solchen habe ich es auch aufgefasst. Kritik liest sich anders und für Scherze bin ich immer zu haben. Sorry, wenn das aus meiner Antwort nicht deutlich wird.

    Hallo kpr,


    mit meinen Erben bin ich bis jetzt sehr zufrieden. Ich hoffe, das dies auch so bleibt und dass ich nicht nur rote Zahlen, sondern auch schwarze Zahlen vermachen kann. Am Häuschen hängen die Erben auch mehr, als an einer PV Anlage. Die läßt sich leichter zu Geld machen, sofern sie denn auf einem fremden Dach ist.

    Hallo kpr,


    die Schaffung von "haftungsfreiem Familienvermögens" sehe ich auch als erklärtes Ziel an. Deshalb landen bei mir die Überschüsse auch nicht im Konsum, sondern werden zur Minderung der Risiken verwendet, die das Finanzamt als der privaten Lebensführung zugehörend bezeichnen würde, sprich Tilgung beim Eigenheim. Für mich besteht das "haftungsfreie Familienvermögen" nicht nur aus dem Unternehmen, sondern auch noch den sonstigen Verpflichtungen der Familie.


    500 - 900 € / Jahr als negativen Cash flow zu haben bedeutet ja auch, dass das Geld irgendwo herkommen muss. Das liegt ja meist auch nicht nur so rum und wartet darauf in eine PV Anlage gesteckt zu werden.

    Hallo Skyfire,


    ich glaube, du verwechselst Verlust mit negativem Cash flow.


    Beim 10 Jahreskredit ist der Verlust geringer als bei der 20 Jahres Variante, da du nur 2,5 % Zinsen zahlst. Die Tilgung, die natürlich doppelt so hoch ist, geht aber nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung ein.


    Der Cash-out ist aber wegen der hohen Tilgung fast doppelt so hoch. Deshalb rutsch dein Cash flow ins negativ.


    Ich finanziere meine Anlagen so, dass ich im 2. Jahr einen positiven Cash flow habe, denn die Anlagen sollen ja auch einen Teil zum Lebensunterhalt von mir beitragen. Lieber heute schon etwas Geld auf dem Konto als in 10 Jahren etwas mehr, was ich aber vielleicht nicht mehr erlebe, sondern nur für meine Erben ist.