Beiträge von willswissen

    Über die englische Bedienungsanleitung bin ich bei Greenakku inzwischen selbst gestolpert. Englisch ist nicht mein Problem, aber mit der Anleitung würde ich in der Praxis bestimmt Probleme bekommen. Inzwischen korrespondiere ich mit Greenakku per E-Mail und werde wohl in Kürze wissen, was man mir konkret empfiehlt.

    Gruß, willswissen

    Hallo EVA-LOG, ich sehe mich am ehesten als Laien1, möchte aber einen PYLONTECH, 9,6 kWh. Den Elektriker werde ich wohl nehmen, er soll mir eine Steckdose in einem Kellerraum installieren und mir bei der Sache mit dem FI helfen. Löcher in die Wand bohren und den Akku und den WR (Victron MultiPlus II) kann ich dann schon zusammenstecken. Mein Problem wird das Programmieren des Kontrollgeräts sein, und da kann mir kein Elektriker helfen. Der Umgang mit Software ist ein Schwachpunkt bei mir, das weiß ich. Deswegen soll ich mich auch in Nettetal einweisen lassen. Man will so vermeiden, dass ich x-mal dort anrufe und sie von der Arbeit abhalte. Ich versuch mal, sie zu überreden, mir die Bedienungsanleitung vorab zuzuschicken, damit ich mich schon mal vorbereiten kann. Sollte ich diese dann wider Erwarten doch verstehen, kann ich mir die Hardware immer noch per Spedition zuschicken lassen, kostet weniger als die Fahrt dorthin (~350 km, zusätzlich Übernachtung).


    Hier heute leider keine Sonne, trotzdem Grüße

    willswissen

    Hallo miteinander!

    Ich habe bereits vor einigen Monaten bei der Hotline von Green-Akku angerufen. Die Beratung war recht freundlich und geduldig. Mir wurde empfohlen, den Akku samt Wechselrichter und sonstigem Zubehör in Nettetal abzuholen und mich ausführlich in die Bedienung einzuweisen. Einen geeigneten Installateur würde ich nicht finden. Das nötige Know-how sei immens. Mit Hilfe der Einweisung könnte ich alles selbst machen. Nur wenn ich mich nicht an den FI herantraue, sei ein Elektriker nötig. Inzwischen ist mir aber von zwei Leuten, die ich als kompetent einstufe, abgeraten worden, mich darauf einzulassen. Ich soll lieber 500 Euro zusätzlich ausgeben und jemand von denen kommen lassen, wenn das überhaupt geht. Was meint ihr dazu?


    Gruß, willswissen

    Am Anfang ging es mit dem EEG ja darum, z.B. der PV zu helfen, schneller aus den Startlöchern zu kommen. Und das war wohl auch 2009 noch so. Da war es m.M.n. nicht klug, einen nicht kleinen Anteil der Bevölkerung durch lange Laufzeiten auszuschließen. 2009 bekam man ja selbst für Tagesgeld noch 5% Zinsen. Da wäre eine entsprechende Abzinsung angebracht gewesen, wenn man die Laufzeit ÄQUIVALENT und optional hätte verkürzen wollen. Die EEG-Umlage fing ja 2009 gerade erst an, ein öffentliches Thema zu werden. Für Großinvestoren hätte ich die Verkürzung nicht vorgeschlagen, nur für Anlagen im eigenen Haus.


    Klar, heute kann eine nachträgliche Verkürzung nicht mehr über den Umlagetopf gehen, das würde ein großes Protestgeheul auslösen, obwohl es eigentlich so schlimm nicht wäre, denn die Durststrecke mit den hohen Umlagen würde verkürzt. Außerdem wird ja wohl eine hohe Ausbaurate der PV und sogar der PV-Strom nicht mehr oder kaum noch gewollt, oder sehe ich das falsch?


    Andererseits ist sowohl die private Stromspeicherung, ob im Hausakku oder E-Auto, angeblich (?) politisch gewollt. Da müsste es doch der Regierung gefallen, dies mit fast-Nullzinsen, also praktisch zu Nullkosten finanzieren zu können. Banken können gern einspringen, wenn sie die Umschichtung nicht zu teuer machen.


    Eine Langfristkomponente kann bei meinem Vorschlag durchaus dabei bleiben. Es sollte eigentlich genügen, das Geld für einen Hausakku ausgeben zu müssen, Geld braucht dann für den PV-Betreiber nicht zu fließen. Das sollte genügend Garantie sein, dass er (oder die Erben oder Nachbesitzer) sich um das weitere Funktionieren der Anlage kümmert. Ich selbst würde den Strom nach Ablauf der Vergütung nicht in einem Heizstab verbrennen, da ich eine TS-Anlage habe und die Ölheizung ohnehin aus ist, wenn Überschuss-PV-Strom fließt.


    Gruß, willswissen

    Und wenn ja, könnte man den „Geburtsfehler“ jetzt noch beheben?


    Was ich meine, sind die fixen 20 Jahre +x garantierte Einspeisevergütung. Als ich Anfang 2009 meine 4.3 kWp-Anlage (mehr ging nicht drauf) installieren ließ, hatte ich schwere Bedenken. Wegen des Ostdachs riet mir der Energieberater zunächst ab („ganz klares Nein“). Meine hauptsächlichen Bedenken waren jedoch mein fortgeschrittenes Alter. Da ich ein günstiges Angebot bekam, habe ich die Investition dann doch riskiert. Vermutlich wird die Anlage wohl doch noch zu meinen Lebzeiten wenigstens ihren Kaufpreis einspielen. Wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase sehe ich vielleicht sogar noch einen Gewinn. Die Entscheidung wäre mir wesentlich leichter gefallen, wenn ich die Wahl zwischen einer Dauer von 20 Jahren und z. B. 10 Jahren bei einer äquivalent höheren Vergütung gehabt hätte. Fachleute wären sicher in der Lage, diese äquivalent höhere Vergütung unter Abwägung aller Chancen und Risiken für beide Seiten zu berechnen. Ich bin der Meinung, dass man damals einen wesentlich höheren Zuspruch besonders durch Rentner oder kurz vor der Rente stehenden Menschen bekommen hätte.


    Ähnlich ist es heute mit einem Akku. Schon klar, Geld verdienen lässt sich damit (noch) nicht, aber die Zeit bis zu einem finanziell attraktiven Preis schmilzt für mich zusammen. Und ich vermute, das geht nicht wenigen anderen auch so. Könnte ich aber einen Teil meiner garantierten Einspeisevergütung abtreten, dann könnte ich für den Erlös den Akku sofort kaufen. Auch für so eine Aktion müssten Fachleute eine für beide Seiten faire Abfindung austüfteln können. Statt eines Hausakku käme auch ein E-Mobil in Frage.


    Ist so ein Vorschlag hier schon einmal diskutiert worden? Dann würde ich mich über einen Hinweis freuen.


    Gruß, willswissen

    Zitat von MBIKER_SURFER


    Mein neuer Anbieter steht gleich ein paar Mal drin. Aber ich will ja keinen Boni - habe ohne was zu denen gewechselt. Weil, was nützt mir ein Boni, wenn ich das an mehr Grundgebühr bezahle. Jetzt habe ich 1,2 €/a. Grundgebühr. So soll es sein :D
    Mal sehen, wie lange :roll:


    Manche Anbieter ohne oder mit minimalem GP staffeln den AP nach Verbrauch - je, mehr, desto günstiger. Das läuft auf einen versteckten GP hinaus. Wenn das bei deinem so ist, dann kannst du mal austüfteln, wie hoch der bei dir ist.


    Gruß, willswissen

    Hallo miteinander,
    PROKON Strom, den ich seit 3.2016 beziehe, wird am 1.1.2017 generell um 1,9 ct/kWh teurer. Für mich und wohl die meisten hier sind es nur 1,4 ct/kWh, da sie für alle Mitglieder einer Energiegenossenschaft (muss nicht die PROKON eG sein) und Eigentümer einer EEG-Anlage einen vorläufig permanenten Bonus von 0,5 ct/kWh gewähren. Der GP von 72 €/Jahr ist konstant geblieben. Ich hatte sie übrigens gewarnt, dass ich kündigen würde, wenn der GP erhöht wird.


    Die Preiserhöhung ist vielleicht auch deshalb so hoch ausgefallen, weil sie nun das OK-Power-Gütesiegel und das Siegel von TÜV Nord bekommen haben. Weiß jemand hier, was das kostet? Bisher haben sie es aus Kostengründen vermieden, sich ihren Strom als Ökostrom zertifizieren zu lassen. Es ist ja im Prinzip "Graustrom", aber eventuelle Gewinne im Stromhandel kommen ja der Genossenschaft insgesamt zugute, deren Hauptgeschäftsfeld der Betrieb und Neubau von WKA ist. Für mich war PROKON Strom immer so öko wie jeder andere auch.


    Ich bin deshalb nicht früher zu Prokon gewechselt, weil meine vorhergehenden Lieferanten (SWTÜ und SWM) einen wesentlich günstigeren GP von nur 48 €/J hatten, was bei meinem aktuellen Zukauf von 800 kWh/J den Ausschlag gab. Es geht mir übrigens nicht um die paar €, sondern darum, ein stärkeres Motiv zum Stromsparen zu haben. Der Wechsel war fällig, nachdem die den GP auf über 72 €/J angehoben hatten. Die Preiserhöhung ab 2017 bedeuten für mich 11,2 €/J mehr, das ärgert mich wenig. Ich tröste mich damit, dass nun mein Selbstverbrauch von zuletzt 654 kWh/J mehr wert ist, das kompensiert 9,1 € der Preiserhöhung.


    Gruß, willswissen

    Der CO2-frei erzeugte Kohlenstoff darf natürlich nicht verheizt werden, das würde den Sinn des Verfahrens ad absurdum führen. Aber es gibt andere industrielle Anwendungen, das will ich gerne glauben. Z. B. als Zuschlag für Lehmputz im Innenausbau. Auch das Speichern des C ist möglich, z. B. im Ackerboden, wo es durchaus nützlich sein kann.


    Die 22%, die nicht umgesetzt werden (100% - 78%), kommen wohl oben heraus und müssten eingefangen und unten wieder eingeführt werden. Wenn das nicht gelingt und dieser Anteil des CH4 entweicht, hat man wohl einen größeren Schaden angerichtet, als wenn man das gesamte CH4 verbrannt hätte.


    Man kann auch Biomasse pyrolysieren und die Pflanzenkohle in die Erde bringen. Dafür wurde bei Ithaka ein recht preisgünstiges Verfahren entwickelt, das insbesondere für Bauern der 3. Welt durchaus geeignet ist (http://www.ithaka-journal.net/…r-und-klima-abo-fur-nepal). Es besteht aus einem konischen, oben offenen Behälter, der aus Stahl gefertigt, aber auch einfach in die Erde gegraben werden kann. Mit einem gewissen know-how, was die Führung des Feuers betrifft, kann man damit qualitativ hochwertige Pflanzenkohle erzeugen. Das Feuer brennt rauchfrei und frei von schädlichen Abgasen. Man arbeitet daran, auch die entstehende Wärme nutzen zu können, was derzeit nicht geschieht. Es gibt jedoch auch einfache Öfen, auf denen rauchfrei gekocht werden und zusätzlich Pflanzenkohle für den Garten erzeugt werden kann (https://www.youtube.com/watch?v=QsH_Gh-n2Mg). Das Verfahren ist nicht nur CO2 neutral, sondern CO2-negativ, weil die Pflanzenkohle für viele Jahrtausende im Boden gespeichert bleibt. Man kann ohne Weiteres bis zu 10% Pflanzenkohle in den Boden einbringen. Bereits die präkolumbianischen Indios des Amazonas-Beckens haben mit Holzkohle ihre berühmte Terra preta erzeugt, die den sonst kargen Urwald-Boden soweit aufbesserte, dass sie in ihren Waldgärten reichlich und nachhaltig Nahrung für ganze Städte erzeugen konnten, ganz im Gegensatz zu dem heute dort getriebenen Raubbau.


    Gruß, willswissen

    Es gibt ja auch Haftpfichtfälle, welche die Privathaftpflicht-Versicherung, so auch in meinem Fall, nicht abdeckt. Bei mir (4,3 kWp über Garten bzw. Terrasse) extrem unwahrscheinlich, aber im schlimmsten Fall ruinös. Ich habe beides (Sach- und HP), werde aber die PV-Sachversicherung bei der nächsten Gelegenheit kündigen. Weil ich den Schaden selbst bezahlen könnte, ohne mich zu ruinieren, warum sollte ich andere daran mitverdienen lassen. Übrigens: Die Versicherung deckt ja nur Schäden durch gewisse Ereignisse, eine PV-Anlage kann aber auch "von alleine" kaputt gehen.


    Gruß, willswissen

    hfrik: Danke für den Tipp mit dem Haustechnikforum. Wenn die WP nur 2 kW leistet, werden die Heizkörper bei weitem nicht so heiß. Bei der Ölheizung steigt die Temperatur bei 5 kW während einer Heizphase ständig an, die 59 C werden erst nach 2 h erreicht. Wenn es sehr kalt ist, dauert das länger, aber es ist noch nie vorgekommen, dass sie den ganzen Tag durchlaufen konnte. Vielleicht kann mir jemand beim Haustechnikforum ausrechnen, wie warm die Heizkörper bei Dauerbetrieb mit niedriger Heizleistung werden.


    Allzu viele Starts sind ja anscheinend auch bei WP nicht erwünscht, bei meiner Ölheizung ist es (in meinen Augen) katastrophal. Ich überlege, die Ölheizung zu behalten und nur 1 Heizphase /Tag zu betreiben. Ich substituiere dann von den 700 l/J immerhin noch ca. 500. Mein Ölvorrat (z. Zt. 2800 l) reicht dann noch 14 Jahre und überdauert mich voraussichtlich. Das Herauspumpen des Öls könnte dann entfallen. Außerdem können die recht teuren Inspektionen stark reduziert werden.


    Gruß, willswissen