Beiträge von fotovoltaik-anlagen.ch

    Liebes Forum und Kommunikationsspezialisten


    Wir durften für einen Kunden eine grössere PV-Anlage (540kWAC) mit Solarmax WR und dem Datenlogger maxWeb XP realisieren.


    Das ganze Projekt schien etwas mit Problemen gespickt.


    Nachdem von Solarmax die Innereien von sechs der acht Stringsammelkästen (Feldverteiler maxConnect) ersetzt wurden und der Techniker entgegen der Auskunft der Hotline erklärt hat, dass es sich um einen bekannten Serienfehler handelte, fehlt mir nun etwas das Vertrauen in die kompetenz der Hotline bzw. der offene Umgang mit der Wahrheit.


    Deshalb interessiert mich für folgendes Problem Eure Erfahrung bzw. kann mir ggf jemand einen kompetenteren Hinweis geben als die Solarmax Hotline es seit Monaten macht:


    Der Datenlogger maxWeb XP der die Anlage über einen DSL-Internetanschluss mit solarMax Portal verbindet lädt zuverlässig und ohne weiteren Probleme die Daten (ans Portal) hoch.


    Da die Anlage jedoch mit dem "Servicevertrag" maxControl betrieben wird (mit Ertrags- Fehlerbehbungs- und Reaktionsgarantie der SolarMax) muss der Logger auch über das SolarMax-eigene VPN erreicht werden können. Diese VPN-Verbindung kann aus dem solarmaxPortal aufgebaut werden, damit hat man direkten zugriff auf den Datenlogger, ohne dabei vor Ort zu sein (ab portal.solarmax.com über mdex.de als dyn-DNS und VPN Anbieter).


    Der gleiche Internetanschluss wird auch für eine etwas ältere Anlage eines anderen Kunden am gleichen Standort für den dort eingesetzten maxWeb Xp eingesetzt. Dessen Netzwerk ist jedoch in einem anderen IP-Bereich bzw. in einem getrennten Subnet.


    Auf dem FW/Router wurden gemäss Angaben mit SolarMax die notwendigen Ports für beide Netze gleich und restriktionslos geöffnet:
    - Port 25 (Emailer, wird benötigt zum versenden der Messwerte per Email)
    - Port 53 (DNS, wird benötigt zur Adressauflösung über den DNS Server)
    - Port 80 (Standart http Port)
    - Port 123 (ntp, wird benötigt zur Zeitsynchronisierung)
    - Port 9300 (VPN, wird benötigt zur herstellung der VPN Verbindung)


    Nun ist aber die Erreichbarkeit beider Datenlogger über VPN in etwa gleich schlecht, d.h. in etwa 60% der Fälle klappt die Verbindung, je nach dem mit dem einen oder anderen ggf mit beiden.


    Solarmax stellt sich auf den Standpunkt, es sei ein Problem des Internetanschlusses, bei allen anderen funktioniere es einwandfrei. Auch mit mehreren Datenlogger am gleichen Internetanschluss bzw. mit gleicher Verschaltung wie bei dem dortigen Anschluss. Ich hab das Schema angehängt.


    Vor kurzem wurde einer der beiden Datenlogger vom Service der SolarMax gewechselt, hat aber keine Verbesserung gebracht (auch eine Geschichte für sich; die Hutschienen-Montage-Halter waren beim Austauschgerät ausgerissen, deshalb hat der Techniker den neuen (Austausch)-Datenlogger mit einer Reihenschaltung von Kabelbinder befestigt - bei einer Neuanlage!)



    • Ein Wechsel der Datenlogger in das Subnet des anderen und umgekehrt sowie der Betrieb im gleichen Netz zeigen keine Veränderungen (entgegen den Angaben der Solarmax-Hotline scheint es möglich, beide Datenlogger im gleichen Netz/Subnet zu betreiben).


    • Die DSL-Linie wurde mit dem Anbieter geprüft und schient in bester Ordnung.


    • Zu jeder Zeit kan ich mich über den gleichen Internetanschluss über SSH (mit putty) mit anderen Server problemlos verbinden(auch über Port 9300)


    • Der Verbindungsaufbau der VPN's kann mit der FW geloggt werden, wobei es tlw. keine Einträge gibt, wenn es keine Verbindung gibt.


    • Daraus schliessen wir, dass das Problem beim VPN-Provider oder dann bei fixedip.mdex.de ensteht, wenn bei erfolglosem Verbindungsaufbau ( "Device is Offline") kein Datenverkehr auf der DSL-Leitung


    Nebst diversen telefonen wo als erste Reaktion hingewiesen wird, dass sie keinen Netzwerksupport geben können, und einer ellenlangen Mailhistorie womit wir versucht haben die einzelnen komponenten auf Fehlerfreiheit zu untersuchen (mit FW-Lieferant, DSL-Anbieter und Netzwerkspezialist) erhielten wir leider immer nur relativ saloppe Antworten und Zurückweisung des Problemes an uns.


    Nun, das ganze wären eigentlich lösbares Problem, mit etwas Problemlösungswille und einer konstruktiven Zusammenarbeit, aber die SolarMax Hotline zeigt sich extrem garstig und stellt sich relativ einfach auf den Standpunkt: "Der Fehler liegt nicht bei uns!"


    Es fehlt mir ein wenig der analytische Ansatz, hierzu ein Zitat aus derm Mailverkehr:


    Da dasselbe Problem bereits mit dem alten MaxWeb aufgetreten ist, kann es sich nur im ein Fehler auf der Seite des Netzwerkes handeln. Wir haben mit keinem anderen MaxWeb Probleme dieser Art, weswegen wir einen Fehler auf Seite des VPN Providers ausschliessen können. Wir bitten Sie, das Problem so schnell wie möglich zu beheben, damit wir Ihre Anlage weiterhin lückenlos überwachen können.


    FRAGE:


    Hat jemand von Euch schon ein ähnliches Problem gehabt, und falls ja, wie kontet ihr es lösen?


    Ich freu mich auf jede Unterstützung!


    Anhang:

    Hallo MBIKER_SURFER


    Lass mich bitte nochmals nachhaken, habe ich Dich mit:


    Zitat von MBIKER_SURFER


    Nein. 2 X 21 Module verstringen und fertig. Ob Danfoss TLX oder KACO, SMA - die können die Bypass Dioeden alle aktivieren.
    Und von der Spannungslage her kannst sogar alle 6 'Schattenmodule' in einen Strin packen.


    richtig vestanden , dass du damit meinst, das ich die verschatteten Module in einen der beiden normalen Strings einschlaufen kann ohne das sich der Ertrag von diesem String bei Beschattung massiv verschlechtert, da die ByPass-Dioden aktiviert werden?


    Grüsse Florian

    Hallo Martin


    Zitat von MBIKER_SURFER


    warum willst so eine grottenschlechte Auslegung machen? Mit 2 X 21 passt das doch perfekt :roll:


    weil:


    Zitat von fotovoltaik-anlagen.ch


    36 der 42 Module können beschattungsfrei betrieben werden, 6 werden beschattet.


    Das ist ja gerade mein Problem. Aber Sunny Desing sagt es sei keines!


    Ist es denn nun ein Problem oder nicht?

    Zitat von MBIKER_SURFER


    Und von der Spannungslage her kannst sogar alle 6 'Schattenmodule' in einen Strin packen.



    Danke Martin für Deine Antwort.


    Die minmale PV-Spannung liegt bei ca. 180V, die Max. PV-Spannung bei 282V (Gemäss Sunny Design (Bild)).
    Die MPP-Spannung der Module liegt nach STC Angaben (bei 25°C oder so) auf dem Datenblatt bei 209.4 V (6 x 34.9V)
    MPP-Spannungberich des Wechselrichters hingegen liegt gemäss Datenblatt bei 320 V – 800 V.


    Wenn ich es richtig verstehe kann der String gar nicht im MPP-Bereich "gemolken" werden, oder folgere ich etwas falsch?


    Liebe Grüsse
    Flo

    Hallo Solarfreaks


    Gibts an folgender Auslegung auf etwas zu bemängeln?


    Die Ausgangslage ist ein Dach mit einem Kamin am Rand. Bei 36 der 42 Module können beschattungsfrei betrieben werden, maximal 6 werden beschattet. Das Dach ist gefüllt mit 3 Reihen a 14 Module.


    Optimal scheint der TP 10'000TL-10 zu passen und ist lieferbar bzw. an Lager. Damit ist es möglich 2 Strings a 18 Module an Eingang A und die beschatteten 6 an Eingang B zu betreiben.


    Hier die Auslegung auf eine Blick, im Anhang die detaillierte Auslegung als PDF.



    Ich würde mich über Eure Urteile freuen!


    Vielen Dank bereits im Voraus.


    Flo

    Hallo NetFritz


    Ich denke das läuft so nicht, abe eine ähnliche Problem,stellung und noch keine Lösung gefunden denn:


    Zitat von NetFritz


    Ich habe einen SMA Wechselrichter SB 4000TL-20 der einen Bluetooth Schnittstelle hat.
    Nun überlege ich ob ich die Sunny WebBox mit Bluetooth zu kaufen.
    Die Sunny WebBox mit Bluetooth kann auch mit Meter Connection Box die S0 Zähler auslesen.
    Gruß NetFritz


    Die Meter Connection Box kommuniziert gemäss Auskunf der SMA "nur" über RS 485 und ist nicht Bluetoothfähig!


    Hab dazu ein Thread gestartet und erwarte gespannt Antwort unter:


    http://www.photovoltaikforum.c…ctor-mit-bt-a-t69067.html


    liebe Grüsse


    Flo