Beiträge von dj.tifosi

    Wie ist das eigentlich, wenn man die Sonderabschreibung von 20 % in Anspruch nimmt, bekommt man dann automatisch einen Vorläufigkeitsvermerk hinsichtlich nicht beurteilbarkeit der Gewinnerzielungsabsicht im Steuerbescheid?

    Also ich hatte für die 10 kWp-Anlage aus 2019 im gleichen Jahr fast die gesamte Sonderabschreibung gewählt, aber keinen Vorläufigkeitsvermerk im Steuerbescheid. Aber mag vielleicht auch jedes Finanzamt /jede Sachbearbeiterin etwas anders sehen...

    Danke für die Antwort, dann werde ich es einfach mal probieren.


    Mit etwas Glück wird der Steuerbescheid noch vorher bearbeitet ohne Vorläufigkeitsvermerk, bevor der Bundestag die Ausweitung der Regel auf 30 kWp beschließt. 😀

    Die neue Anlage wäre dann halt komplett raus, die Alte nicht... von rückwirkend stand da ja nix (nur ab 21). Aber wer weiss das schon... ev. wird die Liebhaberei-Regel dann komplett gestrichen, was ich eigentlich gut fände.

    Also, so wie ich es verstanden habe, könnte man dann wie auch schon laut dem BMF-Schreiben alle Anlagen mit Inbetriebnahme ab 01.01.2004 aus der Einkommenssteuerpflicht befreien lassen, also durchaus auch rückwirkend.


    Einzig eine weitere Frist wurde für diese Anlagen eingeführt, denn der Antrag auf Befreiung von der Einkommenssteuerpflicht muss bis 31.12.2022 gestellt worden sein.


    Siehe auch

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    Du wirst doch nicht nur 5kWp zugebaut haben und liegst nun über 10kWp, oder stimmen die 4,95 in deinem Avatar tatsächlich noch?

    4,95 kWp ist die Größe der alten Anlage aus 2014 auf dem Nebengebäude.


    Im Juni 2021 kamen jetzt noch mal 13,21 kWp auf dem Haupthaus dazu.


    Insgesamt liegen wir damit über 10 kWp, das heißt derzeit kann ich die Vereinfachungsregelung ohnehin nicht in Anspruch nehmen.


    Sollte die Grenze aber wie vom Bundesrat gefordert auf 30 kWp ausgeweitet werden, wäre das Thema aber natürlich auch für mich interessant.

    Nicht in diesem Jahr?

    Doch, im Juni 2021 wurde die zweite Anlage in Betrieb genommen, sorry wenn ich mich missverstandlich ausgedrückt habe.


    Automatisch sicher nicht. Aber in der Zukunft vielleicht sogar ohne Sonderabschreibung.

    Ich überlege, ob ich es einfach trotzdem mache mit der Sonderabschreibung und im schlimmsten Fall dann halt auf die Befreiung der Einkommenssteuerpflicht verzichte.


    Denn über die 410 € Freigrenze komme ich ohnehin nicht, somit bleibt es auch nach 2024 noch Einkommensteuerfrei, wenn dann die Schuldzinsen für die alte PV-Anlage weg fallen.


    Bestenfalls, wenn kein Vorläufigkeitsvermerk erteilt wird, könnte ich dann den Antrag auf Vereinfachungsregelung stellen. Natürlich alles vorausgesetzt der Tatsache, dass die Initiative des Bundesrats auch seitens der Bundesregierung und des Bundestages beschlossen und gesetzlich verankert wird.

    Wie ist das eigentlich, wenn man die Sonderabschreibung von 20 % in Anspruch nimmt, bekommt man dann automatisch einen Vorläufigkeitsvermerk hinsichtlich nicht beurteilbarkeit der Gewinnerzielungsabsicht im Steuerbescheid?


    Hintergrund: Habe bereits eine PV-Anlage aus 2014 und seit diesen Jahres eine weitere PV-Anlage installiert.


    Eigentlich wollte ich gerne für die neue PV-Anlage die Sonderabschreibung in Anspruch nehmen, doch wenn jetzt tatsächlich die Vereinfachungsregelung bzw. Einkommenssteuerbefreiung von Anlagen bis 30 kWp eingeführt werden sollte, würde das dann bei mir nach hinten losgehen, wenn aufgrund der Sonderabschreibung dann ein Vorläufigkeitsvermerk für die Einkommensteuererklärung 2021 hinzu kommen würde.


    Ich gehe davon aus, ich müsste dann die Sonderabschreibung sowie die normale AfA abzüglich meiner Ausgaben nachversteuern?


    Bisher habe ich für meine PV-Anlage aus 2014 noch keinen Vorläufigkeitsvermerk bekommen, obwohl wir aufgrund von Schuldzinsen in den ersten 10 Jahren eigentlich Verluste generieren.

    Ohne jetzt die 76 Seiten komplett gelesen zu haben:


    Gibt's denn mittlerweile ein Update zu der Frage, wie diese Regelung bei mehreren Anlagen, die im Abstand von mehr als einem Jahr installiert wurden (also keine Erweiterung im Sinne des EEG) gehandhabt wird?


    Wenn eine der Teilanlagen kleiner als 10 kWp ist, beide Anlagen zusammen aber größer als 10 kWp, kann man dann diese Vereinfachungsregelung nutzen?


    Oder zählt die insgesamt installierte Leistung beider Anlagen als maßgeblich für die 10 kW Grenze?

    Ausser die FAs sind tatsächlich so blöd, dass sie diesjährige Bescheide nicht unter Vorbehalt stellen, du noch schnell ne SonderAfA durchziehst und dann erst nächstes Jahr in die Liebhaberei gehst.

    Den Verlust aus dem Vorjahr durch die Sonder AfA können sie aber zurück fordern bzw. nachversteuern, sobald die Liebhaberei festgestellt bzw. erklärt wurde.


    Steht ja in diesem bayrischen Informationsblatt so drin.

    Unsere alten Nachtspeicheröfen zogen in Summe deutlich mehr als 11 kW und gerade bei uns im alten Ortskern hatten viele auch Nachtspeicheröfen bis in die 90er hinein, als die Strompreise auch in Deutschland noch günstig waren.


    Ich denke, die Leitungen sind zumindest bei uns schon auf deutlich höhere Lasten ausgelegt.