Beiträge von Win

    Erst wird denen der Ferraris gegen einen mit Rücklaufsperre getauscht

    Gabs das wirklich? Meine Info ist, dass seit Jahren Ferrariszähler ausschließlich gegen elektronische Zweirichtungszähler getauscht werden. Auch aus dem Grund, weil der Messstellenbetreiber die Verpflichtung hat, auch die eingespeiste Energie zu messen.

    Je moderner das Gebäude, desto höher das Risiko für Bau- und Gesundheitsschäden.

    Auf jeden Fall muss man genau schauen, was in einem Gebäude geht und wo die Grenzen liegen.


    Oft geht viel mehr, als diese überall gepredigte Aussage, man darf nicht unter 16 Grad kommen. Das ist maximal eine Orientierung für Leute, die sich Null mit der Schimmel- und Heizthematik auseinandersetzen wollen. Da gibts aber auch genügend Gebäude, die auch schon bei 16 Grad Schimmel ansetzen, wenn nicht hinreichend gelüftet wird.

    good luck. Ecken mit Kältebrücken werden zum Problem, auch IN der Wand.

    Funktioniert seit 20 Jahren ohne Probleme. Schlafzimmer ist im Winter nie geheizt.


    Früher war das auch alles völlig normal. Meine Großeltern hatten nur einen Kaminofen im Wohnzimmer und in der Küche stand noch ein Ofen. Der Rest war kalt und 60 Jahre, wo sie dort lebten, gab es keinen Schimmel. Heute macht man es sich mit der Schimmelproblematik sehr bequem, in dem man einfach nur heizt, was entsprechend Energie braucht.


    Bei einem Haus, was gut isoliert ist, fällt das wenig ins Gewicht. Im Altbau hingegen schon, da geht es um viele tausend kWh im Jahr.


    Man muss erstmal meherer Räume haben, in denen 10-12° akzeptabel wären.

    In meinem Homeoffice ist es am Wochenende 10 Grad, in der Woche geht es bis auf 10-12 Grad runter, je nach Außentemperatur im Winter. 1 Stunde vor Arbeitsbeginn wird die Klimaanlage angeworfen, dann kann ich gut drin arbeiten.


    Aber wie gesagt, das ist im Moment ein Experiment, wir loten die Grenzen aus und sind überrascht, was alles geht und was auch entsprechende Kleidung kompensieren kann. Da kann ich auch bei 15 Grad problemlos am Schreibtisch arbeiten. Allerdings brauchte das einige Wochen in der Übergangszeit, der Körper muss sich umgewöhnen.

    doppelt verglasten Fenstern.

    Da hängt auch einiges von ab, wie groß die Fensterflächen sind. Rolläden und Vorhänge können nochmal etwas verbessern. Wenn du jetzt aber 24/7 heizt ohne deutliche Nachtabsenkung, dann siehst du sehr gut die best möglichen Werte der Wärmeverteilung in deinem Haus. Bei bedarfsweisem Heizen wirds dann deutlich ungünstiger, aber natürlich auch sparsamer.


    Grundsätzlich gilt aber: Man kann mit Split-Klima richtig viel sparen, wenn man bereit ist, so ein paar Wärme-Gewohnheiten zu ändern. Und man erkennt den Irrsinn, jeden Raum im Haus immer auf hohe Temperaturen zu halten. Da wirft man einfach Geld zum Fenster raus. Ökologisch ist es natürlich auch problematisch.


    Wir hatten die letzten Jahre um 10.000 kWh Gasverbrauch im ungedämmten Altbau (nur heizen ohne Warmwasser). Bis jetzt haben wir in der Heizperiode gerade mal 440 kWh an Strom verbraucht mit 2 Split-Klimas. Zusätzlich vielleicht 30 kWh für Luftentfeuchter, kleine IR-Heizplatte und Heizlüfter im Bad. Wir werden also, wenn alles gut läuft, bei gerade mal 1000 kWh Strom ankommen am Ende der Heizsaison.


    Das klappt aber nur, wenn man seine Gewohnheiten mal stark hinterfragt und wirklich nur noch das heizt, was nötig ist. In Küche und Bad sind es 12-15 Grad, je nach Außentemperatur. Und Räume, die wir nicht nutzen, kühlen bis auf 10 Grad runter. Damit es nirgends schimmelt, braucht es ab und zu mal den Luftentfeuchter.

    Zwischen Modulen und LR brauche ich ca. 20m Kabel. bei 4qmm bleiben noch 145,8V übrig. Ich hab mir jetzt gedacht einfach weitere ~1.5% im Kabel zu verheizen und anstelle von 20m einfach 30m Kabel zu nehmen. Dann fällt die VOC auf 143,41V.

    VOC ist doch die Spannung ohne Last, also Leerlaufspannung. Da kannst du 1000 m Kabel anschließen, das verändert die Spannung nicht, weil kein Strom fließt. Ohne Strom verheizt du im Kabel auch nichts.

    ich les das immer wieder hier, dass die Wärme in den Raum "stömt".

    Bei uns ist das Wohnzimmer im EG darüber ist eine Empore, also keine Betondecke bzw. kein Raum. Im Wohnzimmer hat es derzeit ca. 21 Grad. Das Schlafzimmer ist im 1OG, die Tür ist den ganzen Tag offen. da hat es morgens und abends 16,7 Grad und es geht überhaupt nicht warm rein

    16,7 Grad ist schon ordentlich warm fürs Schlafzimmer. ;)


    Wir haben hier 12 Grad im Schlafzimmer.


    Aber was das Strömen der Wärme angeht: Einerseits hängt es stark davon ab, ob du 24/7 durchheizt oder nur bedarfsweise. Bei 24/7 gleichen die Räume sich mit der Zeit mehr an. Es braucht teils 1 Woche, bis du so ein Gleichgewicht bei 24/7 erreicht hast. Andererseits hängt es sehr stark vom Dämmstandard ab. Bei schlechter Dämmung gehen z.B. permament 500 Watt über die Außenwände raus, die müssen über die offene Tür bei wenig Temperaturgefälle nachgeliefert werden. Das klappt dann nicht, also muss das Temperaturgefälle höher werden. Oder du hast einen Lüfter laufen, der Luft aus dem warmen Raum reinbläst oder die kalte Luft aus dem Raum rausbläst.


    Bei guter Dämmung hat der Raum kaum Verluste und so muss auch nur sehr wenig Energie durch die Tür nachgeliefert werden. Für diese geringe Leistung reichen kleine Temperaturgefälle.

    Der monatliche Grundpreis hat derzeit mit den realen Kosten wenig zu tun. Das ist eine reine Mischkalkulation. Wer also nur 5 Euro Grundpreis pro Monat anbietet, rechnet ein Teil der Grundkosten in den Arbeitspreis rein.

    Was glaubst Du wird da zum Einsatz kommen. Und mit welcher Effizienz? Ich kann es Dir verraten: Man wird froh sein, wenn man 100kWh Strom mit einem Wirkungsgrad von 50% in Wasserstoff umwandelt und dann mit 40% wieder zurück in Strom via der Gasturbine. Aus 100kWh werden so mal eben 20kWh. Wahnsinnsprojekt... Hut ab...

    Da gabs schonmal die verrückte Idee, Benzin in einem Verbrenner als Energieträger zu nutzen, wo nur 20% wirklich dort ankommen, wo man sie braucht. 80% Abwärme! Total verrückt, hat sich aber durchgesetzt. ;)


    So lange wir nichts Besseres haben, sind für viele Anwendungsfälle wohl auch die 20%-30% Strom-Wasserstoff-Strom hinreichend gut und man arbeitet ja auch schon an Technologien, um bis zu 50% zu schaffen. Zumal auch die Abwärme im Prozess ja sinnvoll genutzt werden kann.