Beiträge von Rih

    oder wenn die Variante mit dem zusätzlichen HM-800 besser ist, dann stecke ich den AC Ausgang vom HM-800 an den AC Eingang vom HM-1500, dann regelt der HM-1500 die Gesamt Leistung am Ausgang? (notwendig für die maximal 800W Einspeisung die in Österreich erlaubt sind) oder lässt er sagen wir die 600W die der HM800 produziert direkt durch und regelt nur seinen produzierten Strom?

    Da wird nichts geregelt oder begrenzt. Durch die Steckverbindung werden die Wechselrichter einfach nur parallel geschaltet. Jeder durchgeschleifte WR erzeugt für sich, je nach dem was die daran angeschlossenen PV-Module hergeben, seine eigene Leistung und gibt diese vollständig ab. Die Leistungen summieren sich also.

    Realisiert über vorhandene Technik + eine Relaiskarte.

    Dazu reicht die vorhandene Technik (HM-600, Open-DTU, IR-Lesekopf und Relaiskarte) leider nicht aus. Irgendwer muss ja den vom Lesekopf erfassten Verbrauch / Überschuss kontinuierlich überwachen und das Pumpen-Relais entsprechend ein- und ausschalten. Das geht nicht ohne eine gewisse Intelligenz = Steuerungsprogramm. Dazu gibt es einige Möglichkeiten z.B. wie von allocater2 in Beitrag #5 geschrieben. Nur mit der vorhandenen Hardware alleine es jedenfalls nicht realisierbar.

    Wenn die Kabel spürbar warm werden, dann ist eindeutig der Querschnitt zu klein. Du musst den Querschnitt erhöhen, um den Spannungsabfall zu minimieren. Habe ja schon geschrieben, dass du mindestens 70mm² brauchst. Geht auch 2x 35mm² parallel.


    Bei den Akkus gibt es Unterschiede in der Qualität. Zeigt sich u.a. beim max. Dauerentladestrom. Wenn ein Akku z.B. für nur 100A Dauerentladestrom ausgelegt ist (2 parallel können also max. 200A) und du ziehst 270A, dann bricht halt die Spannung zusammen.

    Ist nachvollziehbar, dass du frustriert bist ... immerhin bist du doch schon weiter gekommen. Im 1. Post hast du ja geschrieben, dass der WR bei nur 1000W nach nur 1 Minute ausstieg. Lag wohl an zu geringem Querschnitt, oder?


    Die Akkus sind neu? Hast du einen Link zu den verwendeten Akkus? Max. Dauerentladestrom / Innenwiderstand wären interessant.


    Könnte mir auch vorstellen, dass die ca. 50mm² immer noch zu wenig sind. Je nach Länge der Kabel hast du bei diesem hohen Strom einen mehr oder weniger großen Spannungsabfall. Diese Spannung fehlt dir dann am Wechselrichter. Auch Übergangswiderstände an den Anschlüssen von Akku und Wechselrichter könnten bei diesen hohen Strömen eine Rolle spielen.


    Auf 24 Volt gehen würde den Strom halbieren. Leider halbiert sich halt auch die Akku-Kapazität in der Reihenschaltung.

    Hallo Siggi,


    wie jetzt, die Akkus machen unangenehme Geräusche? Vermutlich meinst du den Wechselrichter.

    Hast du berücksichtigt, dass bei 4000W Leistungsentnahme um die 300A fließen und die Verdrahtung entsprechend ausgelegt? Da sind ja mindestens 70 mm2 nötig!

    1000W bzw. ca. 80A sollte dein Setup aber schon locker schaffen. Hast du mal die Spannung am Wechselrichter während dem 1000W-Test gemessen?


    Grüße Hans

    Hallo Joseph,


    gut durchdacht. Sollte meiner Meinung nach so schaltungstechnisch funktionieren. An Relais könntest du z.B. so etwas nehmen:

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    Kannst du allerdings nicht direkt mit dem Raspberry ansteuern (12V-Relais). Bezüglich Akkustand auslesen habe ich jetzt keine Idee.

    Dein Vorhaben steht und fällt ja mit der "Software" auf dem Raspberry. Wie hast du dir die Steuerung vorgestellt? Mit einem selbstgeschriebenen Python-Programm?


    Aus meiner Sicht musst du noch 3 Probleme lösen bzw. Voraussetzungen schaffen:

    1. Steuerprogramm erstellen.

    2. Du brauchst für dein Steuerprogramm die Info, wieviel gerade verbraucht wird bzw. ob und wieviel gerade ins Netz eingespeist wird. Hast du einen intelligenten Zweirichtungsstromzähler, den du auslesen könntest?

    3. den Akkustand auslesen


    Bin mal gespannt, wie es weiter geht ...