Beiträge von dervomsee

    Der Slave müsste sich bei Netzausfall auf das Backup des Master synchronisieren, wenn man seinen Grid-Anschluss auf das Backup schaltet. Nur würde dann das Backup rückwärts bestromt - was den Master wohl zu Elektroschrott macht.

    Da der Master sich vom Grid trennen MUSS, um nicht ins öffentliche, abgeschaltete Netz einzuspeisen (was gefährlich wäre für Techniker, die am Netz arbeiten, den WR aber wohl sofort in Überlast bringen würde), kann er eben nicht über seinen Grid-Anschluss die Batterie mit Fremdenergie laden.

    Diese Aussage wurde so schon oft von Sungrow PM Team kommuniziert und ist meiner Meinung nach falsch. Hier ein Screenshot aus der englischen Doku für einen SH10RT (https://aus.sungrowpower.com/p…hybrid-inverter-sh50-10rt) für Australien:

    Der zusätzliche Retrofit Inverter ist in der aktuellen, offiziellen Doku am Backup angeschlossen. Die Leistung des zusätzlichen Inverters wird per "Frequency Shift Power Control" gesteuert. Bei steigender Frequenz am Backup senkt der zusätzliche Inverter seine Leistung, bei sinkender Frequenz wird die Leistung angehoben. Der Sungrows Inverter kann also über die Anpassung der Backupfrequenz die Leistung des Retrofit Inverters steuern.

    Das ist dabei keine Sungrows interne Funktion. Hier die Doku von SMA zu dem Thema: https://manuals.sma.de/SBSxx-10/de-DE/391139595.html


    Aus Hardware Sicht (Sungrow Perspektive) und aus Software+Hardware Sicht (SMA Perspektive) kann man ohne Probleme einen zusätzlichen Inverter an den Backup Ausgang anschließen. Von Sungrow Seite verhindert das nur die Aussage von Sungrow PM Team und ggf. die Sungrow Software.

    Vielleicht wird das sogar von der Sungrow Software mit deutschen Grid-Code unterstützt und bisher hat sich noch niemand getraut es auszuprobieren...


    Vielleicht kann sich Sungrow PM Team ja nochmal dazu äußern. So ist die Situation unklar und es wird nur Halbwissen kommuniziert. Wie in der australischen Doku beschrieben ist es aus Hardware und Software Sicht absolut kein Problem.

    Solang es keinen Changelog gibt kann jedes Update eine kritische Sicherheitslücke beheben. Inverter und Winet hängen nunmal am Internet und können potenziell angreifbar sein.

    Aus dem Grund installier ich jedes Update. Wie schon oft gesagt würde eine offenere Updatepolitik von Sungrow bei dem Problem helfen.

    Eine Zwischenfrage, die etwas zum Thema passt. Warum ist der Maximalstrom der Module überhaupt relevant?


    Die MPPT des Wechselrichters sind Stromregler, die aktiv den Strom einstellen und regeln. Nicht das Modul, sondern der Wechselrichter (bzw. MPPT) entscheidet, welcher Strom fließt.

    Ich hatte für zwei Monate vorübergehend einen SMA STP8000 (max. 10A am String B) an Trina Vertex S Modulen (Isc 12,34A).

    Der Wechselrichter ist gut warm geworden und hat gut gelüftet, aber immer sauber auf 10A eingeregelt. Hier Messdaten von Anfang Mai.


    Habe ich da irgendwo nen Denkfehler oder was ist da das Problem?


    WICHTIG dabei ist - nach dem Aufspielen das System kpl. neu starten!

    Hatte ich bei den ersten Versuchen mit beiden FWs nicht gemacht, da verhielten sie sich furchtbar. Und ausserdem waren die ersten Tests einzeln.

    Was meinst du genau mit dem Verhalten ohne Neustart? Ich habe mein System zuletzt im April neugestartet, als ein SBR Modul dazugekommen ist. Seitem mehrere Winet/SHT/SBR Updates ohne Neustart und ich kann keine komisches Verhalten feststellen.

    Wenn man die aktuelle Parametrierung abfrägt kann man über die Aufgabenliste die aktuelle Abfrageliste anschauen.

    Da gibts rechts oben einen Export ("Exportieren") Button. Den vor dem Update und nach dem Update drücken und die PDFs vergleichen.

    Ich habe die Firmware also schon auf meinem SH10RT-V112 mit SBR128 drauf. Funktioniert soweit ohne Auffälligkeiten.