Beiträge von ralph89

    Genau so scheint es zu sein. Übrigens, der GEN 24 kann in der jetzigen Ausführung niemals als quasi-USV funktionieren, denn im Inselbetrieb läuft der mit 53 Hz. Ergo ist immer eine (kurze) Umschalt-Unterbrechung erforderlich.

    Es gab doch auch schon vor Monaten Gerüchte, dass die 53 Hz künftig (bei entsprechendem Bedarf) manuell auf 50 Hz geändert werden können. Wurde das Thema nochmal aufgegriffen? (der Hintergrund dieser Notfrequenz ist mir natürlich klar)


    Die neue Funktion mit dem dauerhaft aktiven PV-Point find ich ziemlich smart. Und für einige Gerätschaften im Haushalt wär es tatsächlich sehr interessant: Kühl-/Gefrierschrank, Heizung (Gas), Brauchwasser-WP, FritzBox, Switch, elektr. Rollläden usw.


    In der Praxis aber kaum so umzusetzen, weil die meisten der Geräte ja in einem größeren Stromkreis mit dranhängen ...

    Ich bewohne auch einen sanierten Altbau und hab damals (2015/2016) aus Kostengründen noch auf eine Gastherme gesetzt.


    Über die letzten zwei Jahre habe ich aber ein paar Redundanzen eingebaut:

    - 2022: Brauchwasserwärmepumpe

    - 2022: kleiner Kaminofen im Wohnbereich (wird selten genutzt - geht eher um die Strahlungswärme an ganz kalten Tagen)

    - 2024: 2x Split-Klima (relativ zentral im OG und EG)


    Die Investitionen haben mich in Summe nur etwa 12.000,- Euro gekostet (alles Fachfirmen) und haben, bzw. werden, den Gasverbrauch in Zukunft noch ordentlich reduzieren. Dafür kann ich im Sommer das ganze Haus kühlen, habe immer einen trockenen Keller wegen der BWWP und kann ganz nebenbei noch meinen Eigenverbrauch in Sachen PV nach oben schrauben. :thumbup:


    Mein persönliches Fazit: Ich persönlich würde keine >40.000 Euro für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgeben. :shock:

    henrich21 Ich weiß nicht, ob es für dich noch relevant ist. Diese Woche gingen meine beiden Panasonic Split-Klimageräte in Betrieb (2x3,5 kW).


    Die Einbindung in Home-Assistant über die Panasonic Comfort-Cloud ging absolut problemlos - die Integrations selbst ist im HACS zu finden.


    Freu mich dann schon auf die ersten Spielereien :thumbup: Das wird vor allem in der Übergangszeit ein mächtiges Tool.


    Edit:

    Ganz kleines Manko: Die übermittelten Verbrauchswerte sind sehr verzögert und insgesamt wohl mit Vorsicht zu genießen. Für brauchbares Zahlenmaterial hänge ich in Klemmdose evtl. noch einen Smarten UP-Aktor. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau ^^

    Wieso bin ich ein „Sprücheklopfer“ wenn ich das Geld von Anfang an gedanklich abgeschrieben hab? Und wieso sollte ich freiwillig darauf verzichten?


    Weil ich die KfW Bank für die Abläufe im Zusammenhang mit der 442 Förderung kritisiere?


    Man sollte auch nicht vergessen, dass Ende letzten Jahres noch die Ungereimtheiten über den Bundeshaushalt aufkamen und hier zunächst niemand sicher wusste, ob die Förderung überhaupt ausbezahlt werden würde.

    Ausgangslage hier ist ziemlich vergleichbar: 3-Personen Haushalt im 160 qm sanierten Altbau in Süddeutschland. Gastherme aus 2016.


    2022 habe ich eine BWWP installieren lassen und bin damit echt happy. Den jährlichen Gasverbrauch konnte ich um mind.(!) 3000 kWh drücken. Die WW-Produktion dürfte im Jahresmittel zu 90 % autark erfolgen mit einer simplen Zeitvorgabe von 08:30-17:00 Uhr. Positiver Nebeneffekt ist die dauerhafte Entfeuchtung der Kellerräume im reinen Umluftbetrieb.


    Aktuell hab ich noch 10.000 kWh Gasverbrauch / Jahr. In den nächsten Woche bekomme ich noch zwei Split-Klima-Geräte installiert (OG und EG). Vorrangig zum Kühlen ... aber grad in der Übergangszeit werden die wohl auch fürs Heizen verwendet. :thumbup:


    Für die Optik habe ich auch noch einen kleinen Kaminofen im Wohnzimmer stehen, den ich vor zwei Jahren hab einbauen lassen. Nennenswert genutzt wird der aber nicht ... ein reiner Luxus halt um hin und wieder die schöne Strahlungswärme zu genießen.


    Insgesamt haben mich die aufgezählten Anschaffungen ca. 12.000,- Euro gekostet (BWWP, Split-Klima, Kaminofen). Das war für mich die deutlich klügere und variablere Lösung, als ein bestehendes Heizsystem zu entfernen und dann für den 2,5-fachen Betrag eine LWWP installieren zu lassen.

    Ich habe in meinem 160-m²-Haus im OG zwei Anlagen mit je 2,0 kW verbaut: Eine im Büro und eine im Schlafzimmer. Hauptsächlich läuft die Anlage im Schlafzimmer. Das reicht schon aus, um das gesamte Haus angenehm zu halten, obwohl die Anlage meistens mit einer Leistungsaufnahme von unter 250 Watt läuft.


    Für die meisten Menschen ist die hohe Temperatur gar kein Problem, sondern die Luftfeuchtigkeit. Um diese gering zu halten, ist es am Besten, ein Gerät im Dauerbetrieb zu betreiben. Im Takt-Betrieb steigt die Luftfeuchtigkeit sogar an. Deshalb rate ich von Multi-Split-Geräten grundsätzlich ab. In Privat-Häusern ist häufig schon die kleinste Anlage zu groß.

    Danke für die Einschätzung. Dass 2x5 kW Innengeräte in Verbindung mit einem 10 kW (!!) Außengerät deutlich überdimensioniert sind, war mir vom Bauchgefühl her schon völlig klar (>> so angeboten von Betrieb a).


    Betrieb b hat mir dann die 2x3,5 kW Innengeräte in Verbindung mit einem 5,3 kW Außengerät angeboten. Das erscheint mir deutlich sinniger, wobei mir die obere Leistungsgrenze evtl. als etwas knapp erscheint (Heizbetrieb?!)). Es handelt sich dabei um ein Mitsubishi MXZ-2F53VF4 und das hat eine untere Modulationsleistung (kühlen) von 1,1 kW. Findet ihr das zu hoch? Damit sollten doch auch lange Laufzeiten möglich sein ... gemäß meiner schnellen Recherche gehen ja selbst die gängigsten Single-Split Außengeräte kaum unter 1,0 kW Kühlleistung?!


    Für die meisten Menschen ist die hohe Temperatur gar kein Problem, sondern die Luftfeuchtigkeit.

    Genau so ist es.


    Multisplit finde ich eher für verteilte IG im Heizbetrieb interessant - ich denke noch über ein System für Wohnzimmer+Werkstatt (auch Trainingsraum) nach das hat aber derzeit keine Priorität.

    "Verteilt" wären die Innengeräte ja (OG + EG). Heizbetrieb wäre für mich halt vor allem in der Übergangszeit relevant.


    Habe vom Gleichzeitigkeitsfaktor gelesen

    wie der zuschlägt, hängt ja ganz von deiner Nutzung ab. Da man sich in der Regel ja nur in einem Raum gleichzeitig aufhält, kannst du die Leistung ja "mitnehmen", wenn du die Räume wechselst.


    Was die Luftfeuchtigkeit angeht, kann ich allen anderen nur recht geben. Das ist entscheidend! Und da feuchte Luft leichter als trockene ist, funktioniert das auch über Stockwerke hinweg recht gut.

    Ja, das ist mir klar. Ich gehe halt stark davon aus, dass die Geräte im Sommer einfach 24/7 durchlaufen werden. Im Gegenzug wird dann die maximale Kühl-/Heizleistung eher selten/nie abverlangt werden.