Beiträge von Liambru

    @kahler

    Hier muss ich auch nochmal nachfragen :)

    Wenn 2 Interessenten unabhängig voneinander einen Teil einer Dachfläche pachten, und jeder baut 90 kwp.

    Rutschen dann BEIDE Anlagen in die Direktvermarktung??


    Oder noch extremer (Die Situation kommt vielleicht auf mich zu):

    3 Pächter.

    Einer baut 700 kwp (Größerer Inverstor)

    einer 90 kwp (meine Frau)

    der dritte auch 90 kwp (Ich)


    Wäre das, für die beiden kleinen Anlagen, nur ohne Direktvermarktung möglich, wenn die Anlagen mit entsprechendem Zeitversatz (12 Monate) in Betrieb genommen werden??

    Also die 700 kwp z.B. Januar 2025

    Meine Frau mit 90 kwp Jan. 2026

    Und ich mit 90 kwp Jan. 2027


    Dann macht das Projekt kaum noch Sinn =O

    Oder muss man das mit dem Netzbetreiber klären, wie er da vorgeht?

    Es muss wohl einen Referentenentwurf zu grundsätzlichen Änderungen für PV-Betreiber geben...


    NWB Nr. 20 vom 17.05.2024 Seite 1374


    Photovoltaikanlagen und Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 72 EStG:
    Aktuelle Brennpunkte
    Referentenentwurf eines JStG 2024 sieht gravierende Änderungen bei der
    objektbezogenen Prüfung vor

    Reicht wenn ich meinen Überschuss der 2. neuen Anlage für 8,2 Cent/kWh via daran Verdienende Andere an die "Allgemeinheit" verschenke (Altanlage hat 27,74, das ist halbwegs okay).

    Deine Ansicht, mit deinem erzeugten Strom zu machen was du für richtig erachtest, kann ich absolut nachvollziehen ud sollte auch jeder für sich entscheiden.


    Aber Deine Aussage mit den 8,2 cent = verschenkt, halte ich für falsch.

    1. Dein eingespeister Strom wird an der Strombörse verkauft und der Erlös fließt auf das EEG-Konto, von dem auch Deine Vergütungen bezahlt werden.


    2. Wenn Du Dir mal den täglichen Börsenpreis für Strom anschaust, wirst Du feststellen, dass die 8,2 Cent garnicht schlecht sind, zumal Du für die Einspeisung und den Weitertransport Deines Stroms das öffentliche Stromnetz nutzen darfst, ohne dafür zusätzlich die entsprechenden Netzentgelte zu bezahlen. Das sollte man vielleicht bei der ganzen Argumentation nicht vergessen ;)


    z.B. am 01.06. lag der durchschnittliche Börsenstrompreis bei 7 Cent und ausgerechnet in der Zeit, in der deine PV am meisten produziert und einspeist, lagen die Börsenpreise zwischen 0,35 Cent und 5,61 Cent. Ich finde, da sind wir mit den 8,2 Cent doch gut bedient.


    Weiteres Beispiel der 22.02. Börsenpreis im Durchschnitt 6,06 Cent

    Die eventuelle Möglichkeit zu Bauen, ist erst vor ein paar Tagen aufgekommen. Steuerlich hatte ich das bereits soweit geklärt.

    Ich wusste nur nicht, dass die Anlagen (Steuerrechtlich) keinen einzelnen WR / Zähler brauchen.


    Vielleicht findet sich ja noch jemand hier, der genau sagen kann, wie sich das EEG-Seitig verhält und ob das nur mit einzelnen WR / Zählern möglich ist, oder auch mit einem große WR und nur einem Zähler.


    Danke erst mal für Deine Rückmeldungen.

    Kurz: Ja.

    Eine Anlage im Sinne der Einkommensteuer ist jedes Modul einzeln, unabhängig von WR und Zähler.


    zNAS und Wandler werden bei den Dimensionen natürlich fällig.

    vielen Dank!

    zNAS und Wandler waren mir bewusst :)


    Die Frage ist aber noch, ob die 7 Kleinanlagen mit einem Zähler und einem WR auch als 7 Einzelanlagen vergütet werden.

    Ich will vermeiden, dass die Anlagen zusammengefasst werden, weil nur ein Zäher und ein / zwei WR vorhanden sind, und ich dadurch für den Netzbetreiber praktisch EINE Anlage mit 210 kwp habe, mit der ich dann zwingend in die Vermarktung gehen müsste, was ja wieder Kosten und unnötigen Aufwand verursacht