Beiträge von Basti88

    mmmpv


    Vielen Dank für diese guten Informationen, dann würde ich tatsächlich anfangen, mir diesbezüglich Gedanken zu machen und die Idee mit dem Heizstab fallen zu lassen. Der Gedanke mit der Kühlung bezieht sich hauptsächlich darauf, dass die Wärmepumpe effizienter läuft, da ich hier im oberen Geschoss im Sommer doch deutlich höre Temperaturen habe als im Keller. Und rein zufällig ist hier ein stillgelegter Schornstein übrig, der genau neben dem Wasserspeicher endet. Warum nicht nutzen?

    Diese soll ausschließlich von Frühling bis Herbst Warmwasser zum duschen etc. generieren.


    Willst DU den Rest des Jahres kalt duschen?
    Eine BWWP arbeitet auch im Winter effizient, so wie es die Temperaturen eben zulassen.


    Ja richtig, ab Herbst dusche ich ausschließlich kalt, wegen der guten Durchblutung und dadurch Stärkung der Abwehrkräfte.


    Nein das Warmwasser kommt aus einem modernen Wasserspeicher, der im Winter mit Holz befeuert wird. Deswegen spielt der Strom im Winter keine Rolle für mich, da Warmwasser quasi als Abfallprodukt zur Verfügung steht.

    Die PV Anlage würde ich nach dem tatsächlichen Bedarf auslegen, die Anlage gibt es noch nicht und ist für nächstes Jahr geplant. Allerdings ohne Einspeisung, ohne Stromspeicher und ohne Elektroauto. Also eine relativ kleine Anlage, der größte Verbraucher soll die Warmwasserbereitung sein, damit ich im Sommer kein Öl verbrennen muss (außer im Ausnahmefall). Denn nur das ist der Sinn der Übung 😇

    Hallo allerseits, eigentlich hatte ich den Plan, einen Wasserspeicher im Sommer mittels Heizstab zu erwärmen, bin hier allerdings auf großen Widerspruch gestoßen und informiere mich jetzt über geeignete Brauchwasser Wärmepumpen.


    Diese soll ausschließlich von Frühling bis Herbst Warmwasser zum duschen etc. generieren.


    Dazu habe ich einige Fragen:

    1. wie groß/leistungsfähig muss so eine Pumpe sein, um circa 200 l Warmwasser auf circa 50 °C zu erwärmen, und dies rein über PV Strom, also muss dies tagsüber erreichbar sein.


    2. wie vermeide ich es, dass die Pumpe Netz Strom bezieht und somit nur eingeschaltet wird, wenn ausreichend PV Strom zur Verfügung steht? Es müsste eine intelligente Regelung vorhanden sein, dass bei schlechten Wetter ohne ausreichend Sonne die Pumpe ausgeschaltet ist, aber trotzdem eine gewisse Menge warmwasser vorhält. Ein entsprechend großer und moderner Speicher ist Funden, an sonnigen Tagen kann also deutlich mehr Warmwasser vorbereitet werden und über Tage gespeichert werden.


    3. wenn ich das richtig verstanden habe, entzieht die Wärmepumpe der Umgebungsluft Wärme. Könnte man diese Pumpe nicht gleichzeitig als Klimaanlage betreiben? Natürlich erwarte ich keine Wunder, aber die Effizienz steigt, je wärmer die angesagte Luft ist. Da die Pumpe im Keller stehen soll, könnte sie doch über einen Kanal die Raum Luft aus dem Obergeschoss an saugen und über einen weiteren Kanal die gekühlte Luft wieder abgeben. Verspreche ich mir zu viel oder wäre dies denkbar? Somit hätte die Wärmepumpe noch einen Mehrwert und würde vielleicht sogar effizienter laufen.


    Ich freue mich über eure Meinungen! Liebe Grüße, Basti

    Hier hat jemand geschrieben, dass die Wärmepumpen auch regelbar sind, diese Info war komplett neu für mich.

    In welchem Bereich sind die denn regelbar und wie schnell passt sich so eine BWWP dem Überschuss Strom an?

    Mein Hauptargument für den Heizstab war ja, dass er in Sekundenbruchteilen die Leistung in Wärme umwandeln, die zur Verfügung steht. Und ich dachte, die Wärmepumpe wäre statisch in der Leistungsaufnahme. Wenn sie natürlich auch so fein regelbar wäre, wäre das natürlich ein echtes Argument. Dann würde ich den heizstab tatsächlich zu den Akten legen 😎

    Kann ich verstehen. Gut, dann Jugend forscht…

    Ich beginne nächstes Jahr mit der Anlagen Planung (also Fotovoltaik), vielleicht darf ich hier die eine oder andere Frage dazu stellen. Wenn alles fertig ist, werde ich meinen heizstab reinsemmeln, Protokoll führen und meine Erfahrungen hier teilen, dann kann erneut über Sinn und Unsinn diskutiert werden und Leute wie ich, die Erfahrungen sammeln wollen, bekommen ein Feedback.

    Ich verstehe die Argumente und finde es toll, dass so viele Leute ihre Zeit investieren, um mir Argumente zu liefern.


    Ich habe keinen Gasanschluss, die Warmwasserversorgung im Sommer passiert über Heizöl. Bedeutet in der Praxis, dass die Ölheizung mehrmals am Tag anspringt, um ein Temperaturniveau zu halten, finde ich doof.


    Was passiert mit der Wärmepumpe, wenn nicht genügend eigener Strom zur Verfügung steht? Dann würde sie entweder abschalten (ständig einschalten und ausschalten ist bestimmt nicht gut für die Lebensdauer) oder ich müsste Netz Strom ziehen, was deine Argumentation mit der CO2 Belastung fraglich werden lässt.


    So ein Heizstab kann schnell die Leistung an den Ertrag anpassen, scheint die Sonne volles Brett, liefert er 3000 W, schiebt sich eine Wolke dazwischen, 2200 W, ziehen Regenwolken auf, sind es 500 W. Was passiert mit der Wärmepumpe? Die ist meines Wissens nicht stufenlos regelbar, an oder aus.


    Da du die Amortisation ansprichst, was kostet eine Wärmepumpe realistisch inklusive Anschluss? Den Heizstab mit der Elektronik und Anschluss rechne ich mit 1000 €, was aktuell 1200-1500 Liter Heizöl entspricht. Ich habe es nicht gemessen, es ist über den ganz dicken Daumen gepeilt, aber so müsste sich der Heizstab nach max. 10 Jahren amortisiert haben.


    Danke für die Diskussion, aber ich steige an dieser Stelle aus. Entweder ist mein Vorhaben wirklich so schwachsinnig, dass noch niemand auf diese Idee gekommen ist oder die Leute, die diesen Weg gewählt haben, wollen sich nicht öffentlich äußern.


    Grüße, Basti

    Ich würde mich freuen, wenn wir etwas beim Thema bleiben könnten und wir keine Grundsatzdiskussion mit falschen Ausgangsdaten führen würden.


    Es geht rein um die Warmwasserversorgung zum duschen Hände waschen etc und dies auch nur in den Sommermonaten beziehungsweise von Frühjahr bis Herbst.

    Thema Brauchwasser Wärmepumpe: ja ich akzeptiere, dass es die wirtschaftlichere Variante ist. Ich habe technisch verstanden, dass ich mit dieser Wärmepumpe vielleicht nur 1000 W brauche, um mein Wasser zu erwärmen und mit meinem Heizstab 3000 W.

    Was kostet so eine Wärmepumpe, fertig montiert? Wie lange hält diese? Wenn ich diesen Mehrpreis einbeziehen, scheint mir ein deutlich preiswerterer Heizstab nicht so abwegig.


    Jetzt bitte zurück zum Thema, auch wenn es schwer fällt. Gibt es hier keine Erfahrungswerte mit diesen Lösungen? Die Elwa gibt es nicht nur als Insel Lösung, sondern auch als AC Variante. Würde mich hier über Erfahrungswerte sehr freuen 😎


    Grüße, Basti

    Vielen Dank für die Pauschale Meinung, ohne mein Grundstück zu kennen 😎


    Ich habe mich bewusst für die Lösung einer relativ kleinen Anlage entschieden, die zugegeben weniger wirtschaftlich ist, dafür aber einfacher und übersichtlicher. Sicherlich wäre der Einsatz einer Wärmepumpe wirtschaftlich, die Kosten hierfür sind mir aber zu hoch nur für Warmwasser. Zu Unterstützung der Haus Heizung wäre diese meiner Meinung nach fehl am Platz, für andere Objekte aber sicherlich sehr sinnvoll.


    Mir geht es hier tatsächlich um einen Heizstab, der den relativ geringen Überschuss Strom der relativ kleinen PV Anlage nutzen soll. Ohne Einspeisung.