Beiträge von Niklas_22

    Also ich habe mal versucht (absolut Laienhaft) einen düsteren Tag im November zu simulieren (anbei die hinterlegte Rechnung). Ich komme pro vollen Tag mit eher großzügiger Rechnung und Wunschanschaffungen auf ca. 2,7 kWh. Den Freitag könnte man grob halb rechnen und dann kommen wir auf ca.(!) 6,6 kWh fürs Wochenende.

    kalle bond Die Hütte steht im schönen Sauerland: PLZ 59872. Die Ausrichtung der Solarzellen ist süd-östlich.

    Genau, dass ist auch mein Ansatz. Vllt. kommt man im Sommer in einen guten Bereich und sonst würde ich dann mit dem Stromaggegat unterstützen. Daher suche ich halt grundsätzlich auch ein System was sich recht schnell aufladen lässt.

    pezibaer Ja ich bin auch kein Blei-Gegner und sehe auch noch viele Vorteile. Welche Technologie wäre dann in diesem Bereich empfehlenswert? Tatsächlich hat nur die letzte 12V Batterie nicht lange Freunde gemacht. ABER(!!!): nicht weil die Battrie uns ärgern wollte, sondern weil man sie sicher in Summe auch nicht gut behandelt hat. Das Problem ist auch etwas, dass unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Kenntnisstand in der Hütte sind.

    Daher dachte ich grundsätzlich, dass ich mit LifePo4 und einen guten BMS vllt. etwas mehr Ruhe reinbringe. Aber ihr würdet mir auf Grund der Kälteproblematik alleine schon definitiv davon abraten?

    Ist den die Entscheidung für einen Multiplus II GX den tendenziell die richtige? Lt. aktueller Rechnung bräuchte ich wahrscheinlich auch nicht unbedingt einen 3000 Watt richter (aber Puffer tut langfristig ja auch nicht weh - außer den Geldbeutel). Aber dann eher auf 24 Volt?

    Liebe Grüße und einen schönen Abend

    Ne, es gibt keine durchgehende Beheizung. Also die Dämmung ist ganz ordentlich und wenn wir in kalten Tagen ankommen bringt der Holzofen relativ schnell Wärme in die Hütte, die sich dann auch über Nacht bei so mind. 5 Grad im Minimum hält. Aber klar: meinen Erfahrungen der letzten zwei Jahre zeigt auch, dass die Zuleitung des Regenwassers zumindest zwei Mal bei Ankunft auch im Innenbereich gefroren war.

    Ich hatte es auch schon kurz auf dem Schirm und dachte grob dass ich ja bei Minusgraden (zumindest lt. Datenblatt) wenn überhaupt noch für z.B. Licht leicht entladen kann und dass man mit dem Zuladeprozess und der Belastung der Batterie erst im deutlichen Plusbereich beginnt (bzw. dachte ich dass das vom BMS übernommen wird oder einstellbar ist). Bei Abfahrt könnte man die Batterie natürlich auch vom Wechselrichter trennen, wenn das iwie helfen sollte. Aber klar, wenn man drüber nachdenkt: gut ist die Kälte bestimmt nicht für die Batterie. Vielen Dank daher für den Hinweis pezibaer .

    Ich will mich auch nicht nur auf die LifePo4 Batterien einschießen. Ich sah nur die (vermeintlichen) Vorteile in diesem Teil-Inselbetrieb mit kurzperiodischen Ladungen (auch durch Stromaggregat) und Entladungen.

    Hast du pezibaer konkrete Batterien im Kopf, die du mir empfehlen könntest.

    Das ganze Jahr über, in der Regel wird die Hütte wohl jedes zweite Wochenende (Fr.-So.) und vllt im Jahr so 4 x eine Woche Urlaub durch die Familie bewohnt.

    Ja du könntest Recht haben, in weiterer Entfernung stehen ein paar Fichten, die die untergehende Sonne schneller abschneiden. Absolut - mit ETWAS Aggregat kann ich im Notfall auch noch gut leben. Natürlich wäre es nur schön, dass man in möglichst kurzer Aggregat-Zeit die Batterie wieder etwas gefüllt bekommt. Daher dachte ich tendenziell, dass eine höhere Spannung hierbei etwas helfen kann (neben den ganzen anderen Qualitätswerten natürlich).

    Gibt es denn was Pylontech vergleichbares auch im 24V Segment?


    Mir wurden Q Cells angeboten. Mit 3 in Reihe sollte ich dann ja eig. hinkommen oder...

    Vielen Dank für die ersten Infos. Die geplante Seite ist relativ schattenfrei, 30Grad Dachneigung und süd-östlich (aber mehr Süden als Osten:)). Aber leider ist das Hüttendach nicht all zu groß und hat auch keinen Vorplatz oder ähnliches. Ich müsste aber noch einmal genau abmessen.

    Verstehe, und dann zwei 12Volt Batterien verwenden und Wechselrichter und Laderegler anpassen? Gibt es für die Batterie eine erste Empfehlung mit guten Preis/Leistungsverhältnis?

    Bei Victron fand ich besonders auch den geringen Eigenverbrauch des Wechselrichters interessant (besonders dann wenn man ausschließlich ein 230 Volt-Netz aufbaut)? Gibt es hier denn was vergleichbares?

    Wahrscheinlich wäre dann auch darüber nachzudenken, ob man auch einen 24 Volt Kreis aufbaut?! Also Für Licht und sonstige 24V Verbraucher. Am Ende könnte man dann nur auch Probleme bekommen wenn ich z.B. weitere 220V Geräte (wie z.B. den Pelletofen) anschließen möchte. Zwei Kreisläufe wären natürlich wieder mit Installationsaufwand verbunden.

    Die Ideen überschlagen sich in weiteren Fragen - sorry.

    Liebe Experten,


    (vorab: ich bin wohl deutlich der Kategorie "Anfänger" zuzuordnen und daher bin ich super dankbar für jede Hilfestellung.)

    Ich habe die Coronazeit genutzt um die Waldhütte meines Urgroßvaters wieder instand zu setzten. Es besteht kein Landstrom. Bisher wurde etwas 12 Volt Licht per mitgebrachter Autobatterie betrieben oder der alte stinkende Inverter-Generator wurde angeschmissen. Das war nicht nur nervig sondern auch recht laut. Kühlschrank (leider defekt) und Herd wurden über Gas betrieben.

    Daher überlege ich jetzt mit meinen jungen Jahren meinen ersten Wurf Richtung Solarenergie zu machen und immer unabhängiger von dem Stromgenerator zu werden. Bisher geplant sind folgende Komponenten:


    - 3 x 335 Watt Solarmodule
    - Laderegler: Victron MPPT 150/35
    - Wechselrichter: Victron Multiplus II 48/3000/35 GX (auch wegen der geringen Eigenleistung)
    - Batterie: 1x Pylontech US3000
    - Victron Interface MK3-USB

    - Kleinkram und Kabel


    Die Verbraucher halten sich Stand heute noch recht in Grenzen (Licht in 5 Räumen, Tauchpumpe, eine Kühlbox, Handy/Ladegeräte/Kleinkram) aber ein paar Dinge wären nach der Renovierung und mit Zeit/Geld iwann denkbar (z.B. Hybrid Pelletofen). Die Dachfläche ist leider etwas begrenzt (im Winter muss dann wohl zumindest stundenweise das Aggregat unterstützen und die Batterie laden).

    Zu meinen Fragen an die Expertenrunde:

    1) Haltet ihr es für absoluten Quatsch ein 48V System mit permanenten Wechselrichter (auch wegen Eigenverbrauch und Verlust) in diesem Umfeld aufzubauen? Sollte ich lieber bei 12 oder 24 bleiben und einiges direkt ohne Wechselrichter betreiben und die Komponenten grundlegend ändern?


    2) Falls nein: Wie beurteilt ihr meine erste Zusammenstellung? Habe ich wichtige Komponenten vergessen? Passen die Komponenten zueinander?

    3) In Kombination Multiplus und Pylontech bin ich auf die teure Multiplus GX Variante zwangsweise angewiesen, richtig?! Könnte ich bei einem 24V z.B. auf dieses ESS verzichten?

    Leider ist nach der Renovierung der Geldbeutel etwas knapp. Dennoch darf man ja davon träumen auch später noch ein paar Dinge im Umfang auszubauen. Hier geht es mir vor allem um einen sauberen Start, der etwas das Budget im Auge hat und bei dem ich einiges lernen kann. (Das was ich kann, mache ich auch gerne selber. Leider kann ich aber bereits ausschließen, dass ich in der Lage bin die günstigen China Kracher selber zusammenzubauen.)


    Ich hatte auch schon bereits Kontakt zu einem befreundeten Elektroniker, der aber schnell deutlich machte, dass er nur wenig Ahnung im Solarbereich hat. Daher wende ich mich nun an euch. Über eine erste Einschätzung und einen Rat in Richtung PV-Neuling wäre ich euch sehr dankbar.
    :danke:


    Liebe Grüße
    Niklas