Beiträge von Paulchen

    Hallo mac.bill


    Gratulation! Und Danke fürs Kompliment.


    Anmerkungen:


    Rechnungen werden normalerweise keine ans FA gesandt. Nur auf Aufforderung wird das gemacht. Eine Ausnahme ist die Rechnung für die PV-Anlage. Die wird geschickt, damit die Rückerstattung der Umsatzsteuer schneller ankommt.


    Zu dem angesprochenen Fehler: Die Zinsbelastung ist keine Sache für die Umsatzsteuer, sondern für die EÜR, die erst im Folgejahr abgegeben wird. Du kannst die Zinsen problemlos korrigeren.


    mfg

    Paulchen

    Beim Erlledigen der Umsatzsteuervoranmeldung für das 2. Quartal 2020 habe ich eben Folgendes entdeckt:


    Wenn man in Mein Elster im Formular Umsatzsteuervoranmeldung unter 4. Lieferungen und sonstige Leistungen (steuerpflichtige Umsätze) bei Zeile 28 ("zu anderen Steuersätzen") auf das Fragezeichen bei Kennziffer 35 klickt,



    erhält man den folgendenHilfstext (Hervorhebung von mir:



    Ich habe mir das jetzt einige Male durchgelesen und komme immer wieder zu dem Ergebnis:


    Unter Kennziffer 35 wird die Summe der die Umsätze mit 16 % und (!) mit 5 % eingetragen.

    Unter Kennziffer 36 wird die Summe der berechneten Umsatzsteuer aus den Umsätzen mit 16 % und (!) 5 % eingetragen.


    Gar nicht wie sonst bei 19 % und 7 %, wo einem sogar noch die Umsatzsteuer für den jeweiligen Steuersatz ausgerechnet wird, sondern alles "durchgemanscht" ohne Nachrechenmöglichkeit?

    Ich kann's gar nicht glauben... Wo ist hier die "deutsche Gründlichkeit"? :ironie:


    Und dann habe ich mich bei der Umsatzsteuererklärung auf die Suche näch ähnlichen "Sensationen" gemacht - aber nichts gefunden.

    Bei den "Umsätzen zu anderen Steuersätzen" in Zeile 45, Kennziffer 155 kommen zwar Umsätze zu 16 % vor, aber da sind solche gemeint, die bis zum 31.12.2006 entstanden sind. Auch zur "unentgeltlicher Wertabgabe 16 % und 5 %" habe ich nichts gefunden...

    Vielleicht kommt ja da noch ein neues Formular?!


    Das wollte ich euch doch nicht vorenthalten.


    mfg

    Paulchen

    Die berechneten 9,1593 Cent (gerundet) sind nicht der Ansatz für die unentgeltliche Wertabgabe (die für die Umsatzsteuer gilt), sondern der Ansatz für die Entnahme des Eigenverbrauchs in der EÜR.


    mfg

    Paulchen

    Weil es (vor allem früher, als die Netzbetreiber sich erst mal "einarbeiten" mussten) immer wieder einmal Probleme mit den Zahlungen gab, teilweise unverschämt niedrige Abschläge bezahlt wurde und anderes mehr.


    Und es gibt Leute, die wollen die Rechnungen selbst schreiben und die Zahlungsabwicklung nicht komplett dem NB überlassen.


    Darum gibt es diese "schönen Excel-Sheets" :) :danke:


    mfg

    Paulchen

    Mit Arbeitspreis wird normalerweise (so ist es jedenfalls bei allen meiner bisherigen Stromversoger gewesen) der Preis der Kilowattstunde ohne Grundgebühr bezeichnet.

    Mein EVU rechnet wie folgt ab:


    Preisart -------------- Zeitraum ---------------- ---- Abr.Menge ----- Preis netto ------ Betrag netto

    Arbeitspreis | 01.01.2019 bis 31.12.2019 | 2.500 kWh | 0,248655 €/kWh | xxx,xx €

    Grundpreis | 01.01.2019 bis 31.12.2019 | 12 Monate | 7,4166 €/Mon | xx,xx €


    --> zum Arbeitspreis gehören alle Kosten außer der Grundgebühr.


    mfg

    Paulchen

    Danke! Deshalb war ich auch gerade verunsichert. Also stelle ich dem Netzbetreiber "nur" den gelieferten Strom multipliziert mit dem gültigen Einspeisesatz zzgl. MwSt in Rechnung, richtig? Die MwSt setze ich dann auch bei der Umsatzsteuervoranmeldung an, auch richtig?!

    Ich vermute, du hast eines meiner Tools zur Erstellung von Rechnungen an den Netzbetreiber in Gebrauch oder willst es einsetzen.

    Wenn du in dem Tool das Feld "Vergütungssatz Direktverbrauch" findest, dann hast du dir die falsche Datei heruntergeladen. Such im Downloadbereich von http://www.pv-steuer.com nach "Rechnung an Netzbetreiber V12", das ist die Datei, mit der du dem NB die Einspeisung in Rechnung stellen kannst.


    Bei der USt-VA musst du den erhobenen Nettobetrag - abgerundet auf ganze Euro - angeben. Daraus berechnet Elster die Umsatzsteuer, von der noch eventuelle Vorsteuer abgezoigen wird.


    mfg

    Paulchen