Beiträge von Paulchen

    Vorschlag;

    Schau doch mal nach, was du im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ans Finanzamt gemeldet hast.

    Nomalerweise ist das bei PV-Anlagen - wie Fritzi1 schon geschrieben hat - die Versteuerung nach vereinnahmten Entgelten.


    mfg

    Paulchen

    Ich habe eben folgende Zusammenfassung auf meiner Webseite veröffenticht. Ich glaube, sie passt auch hier ganz gut.


    EÜR 2019


    Im Elsterformular EÜR 2019 gibt es eine Neuerung: Bei Einzelunternehmen (nicht bei GbR) sind zwingend Angaben zu Entnahmen und Einlagen zu machen.


    Der Eigenverbrauch muss also nicht nur in Zeile 20 (Kennz. 147) eingetragen werden, sondern auch in Zeile 125 (Kennz. 122).

    Für Fahrtkosten mit dem Privat-PKW gilt: Sie sind sowohl in Zeile 84 (Kennz. 147) als auch in Zeile 126 (Kennz. 123) zu erfassen.


    Wenn es keinen Eigenverbrauch und keine Fahrtkosten mit dem Privat-PKW gibt (also die Zeilen 20 und 84 keine Zahlen enthalten), müssen die Zeilen 125 und 126 mit der Bezeichnung (z.B. Entnahmen und Einlagen) und einer 0,00 versehen werden.


    mfg

    Paulchen

    Hallo,


    zu 1: Entnahmen und Einlagen im Sinne des § 4 Abs. 4a EStG


    In die EÜR sind (nachdem man das einige Zeit nicht mehr machen musste) wieder Entnahme und Einlagen zu erfassen.


    Bei der PV-Anlage geht es hinsichtlich entnahme vor allem um den Eigenverbrauch. Der wird in Zeile 20 der EÜR erfasst und muss jetzt auch in Zeile 125 (Kennz. 122) eingetragen werden.


    Bei Einlagen dreht es sich meistens um Fahrtkosten mit dem privaten PKW. In der EÜR werden diese in Zeile 84 eingetragen. Zusätzlich muss man den gleichen Betrag jetzt auch in Zeile 126 (Kennz. 123) eintragen.


    Ob zwingend auch Nullwerte eingetragen werden müssen, wenn man keinen EV und keine Kosten mit dem Privat-PKW hat, kann ich noch nicht sagen - da gibt es noch widersprüchliche Beobachtungen.


    Ich habe jedenfalls meine Tools mit den oben genannten Zeilen akualisiert und die entsprechenden Updates heute auf den Server geladen.


    zu 2:


    wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hast du die Förderung doppelt gerechnet: einmal hast du die Herstellungskosten gekürzt und zum anderen hast du einen Abgang vermerkt - das klappt natürlich so nicht.


    Einfachste Lösung: den Nettowert um die Förderung kürzen und eintragen - sonst wird die Förderung nirgends erfasst.


    mfg

    Paulchen

    Die USt-Erklärung wird angeblich beim FA auch erst bearbeitet wenn die EKSt-Erklärung eingereicht ist.

    So ist es: Alle Erklärungen (EÜR - Umsatzsteuererklärung - Einkommensteuererklärung) hängen zusammen, die eingetragenen Daten müssen zusammenpassen und werden gegeneinander verprobt.


    Da wäre es wenig sinvoll, wenn die Einzelbestandteile zeitlich unterschiedlich bearbeitet würden....


    mfg

    Paulchen

    Nochmals zur Anfangsmeldung:


    Das mit dem "Rumspielen" mit den Datumseinträgen wäre eine ganz schlechte Idee, denn dann stimmen die Einträge im PV-Steuer ja nicht mehr mit den tatsächlich abgegebenen Voranmeldungen überein. Also das auf keinen Fall machen!


    Zur letzten Mail:

    Es geht alles ganz einfach, wenn du es ab der Zahlung für Dezember richtig machst:

    Zahlung vom (z.B.) 02.01.2020 in die Datei von 2019, Tabelle Einnahmen nach der 10-Tage-Regel eintragen.

    Damit wird der Nettobetrag dieser Zahlung in der EÜR von 2019 erfasst, nicht aber die Umsatzsteuer dieser Zahlung in der UST-VA und der UST-Erklärung (10-TR gilt nur für EÜR, nicht für die USt.)


    Der Eigenverbrauch des Jahres wird in der normalen Einnahmentabelle der Datei von 2019 erfasst.


    Wenn du sicher bist, dass du alle Buchungen in der Datei von 2019 erfasst hast, dann legst du über das Menü die neue Jahresdatei für 2020 an (Solltest du diese schon vorher angelegt haben, dann bitte diese Datei löschen, weil sie nicht alle Daten enthält!)


    In dieser neu angelegten Datei brauchst du bezüglich der Erfassung der Zahlung für Dezember bei der Umsatzsteuer gar nichts zu tun - das macht das Programm ohne dein Zutun selbst.


    Du kontrollierst lediglich zur Sicherheit, ob die USt aus dieser Zahlung in der USt-Voranmeldung für Januar 2020 und in der USt-Erklärung 2020 vorhanden sind. Wenn du alles genau befolgt hast, ist sie es ;-).


    mfg

    Paulchen

    Die Antwort auf deine Frage findest du im Hilfstext zur Tabelle Ausgaben.

    Dort findest du auch eine ausführliche Entschlüsselung der Farben, die im Buchungsdatum möglich sind.


    Wer diese studiert, findet heraus, dass der Betrag für den Dezember 2010, überwiesen am 02.01.2020 (am 1.1. arbeitet deine Bank nicht), in die Tabelle der Ausgaben nach der 10-Tage-Regel eingetragen werden muss.


    mfg

    Paulchen

    Hallo,


    Rückerstattungen / Gutschriften zu einer bereits bezahlten Rechnung sind grundsätzlich keine Einnahmen, sondern Minderungen von Früheren Ausgaben. Man verbucht sie deshalb meist als negative Ausgaben (was zum gleichen Rechenergebnis führt, wie man man sie ale Einnahmen verbucht).


    Den Nettobetrag der Gutschrift als Einnahme oder negative Ausgabe zu buchen, ist aber - wie du richtig erkannt hast, ein komplett falscher Weg. Es muss der Abschreibungsbetrag um diesen Nettobetrag gekürzt werden: Dies erledigst du in der Abschreibungstabelle, Jahreszeile 2019, entweder in Spalte Zugang (negativer Betrag) oder in Spalte Abgang (positiver Betrag).

    Nimm also den Bruttobetrag aus der Einnahmentabelle heraus.


    Die Umsatzsteuer aus der Gutschrift muss aber noch separat verbucht werden. Schreibe den negativen Betrag in das Konto "bezahlte Vorsteuer" der Ausgabentabelle.


    Mit diesen Änderungen stimmt dann alles.


    mfg

    Paulchen