Beiträge von Paulchen

    Ob die 21,55 € Nachzahlung aus der Abrechnung zusammen mit den 39 € gebucht werden, hängt ab vom Datum der Zahlung:

    - bis 31.12. des Steuerjahres = normale Einnahme im "alten" Jahr (zusammen mit den 39 €)

    - vom 2. bis 10. Januar des Folgejahres: Zahlung nach der 10-Tage-Regel; bei den Einnahmen im alten Jahr zu verbuchen, bei der Umsatzsteuer im Folgejahr

    - nach dem 10.Januar des Folgejahres: normale Einnahme des Folgejahres


    Entnahmewert: 0,1011 €/kWh


    EEG = Ausgabe?

    - wie schon geschrieben: Die EEG-Umlage ist keine Betriebsausgabe, wenn Sie für den Eigenverbrauch erhoben wird, sondern gehört zu den "Kosten der Lebensführung"


    mfg

    Paulchen

    Das würde ja noch zur Ehrenrettung des WISO-Rechners beitragen - wenn es so wäre, dann würde ich mich sofort für die Unterstellung entschuldigen!


    Aber:

    Ich finde in der Musterrechnung des Bundesfinanzministeriums keinen Hinweis darauf, dass der Grundpreis ins Verhältnis von Menge des EV zu Menge der Gesamterzeugung zu setzen ist.

    Zu finden ist der ausschlaggebende Teil des Schreibens mit der Musterberechnung übrigens hier:

    https://www.pv-steuer.com/modu…allery/dlc.php?id=02D8BA1


    Ich komme mit meiner Berechnung genau auf den Wert, der in diesem Schreiben angegeben ist: 22,66 Ct/kWh.


    Würde man die WISO-Rechenweise mit deiner Annahme des anteiligen Grundwertes anwenden, käme man auf 21,46 Ct/kWh.

    Die Formel, mit der in der Musterrechnung gearbeitet wird, lautet:

    Gesamtstrombedarf * Arbeitspreis (brutto) + Grundpreis (brutto) * 12 / (Gesamtstrombedarf * 119 %)

    --> keine Änderung beim Original-Grundpreis!

    mfg

    Paulchen (der es jetzt bei diesem Thema gutsein lässt)

    Das brauchst du nicht zu verarbeiten: Die haben sich schon wieder verrechnet!


    Sie haben bei der Grundgebühr statt 6,70 € brutto den Nettopeis von 5,36 € genommen (6,70 / 119 % = 5,6302...)


    Dann haben Sie gerechnet: Gesamtarbeitspreis (brutto) + Gesamtgrundgebühr (netto) und die Summe daraus anschließend durch 1,19 geteilt und den Nettopreis auszurechnen :juggle: =O :cursing: :!:


    Da war anscheinend der Auszubildenede im 1. Lehrjahr am Werk, dem man erst noch beibringen muss, dass man nur Beträge der gleichen Art zusammenzählen darf, wenn man die Summe anschließend umrechnen will!


    So wird ein Schuh draus;


    Arbeitspreis brutto:
    5000 kWh * 0,2654 €/kWh = 1.327 €


    Grundgebühr brutto:

    12 * 6.70 € = 80,40 €


    Summe brutto

    1327 € + 80,40 € = 1.407,40 €


    Summe netto:

    1.407,40 / 119% = 1.182,68[907563] €


    unentgeltliche Wertabgabe für 4000 kWh:
    1.182,689.... € / 5.000 kWh * 4.000 kWh = 946 € (gerundet auf ganze Euro)


    Hier ist die entsprechende Berechnung in meinem Tool:



    mfg

    Paulchen

    Egal welcher Haken gesetzt ist (das ändert nur, welchen Betrag man einschreiben kann, wie du richtig schreibst):


    Als Zahl in Zeile 125 erscheint hier bei mir immer der Nettobetrag, die ausgewiesene Umsatzsteuer wird immer als Unterposten "Umsatzsteuer aus sonstigen Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen" im Abschnitt "Vereinnahmte Umsatzsteuer und Umsatzsteuer auf Leistungsentnahmen" geführt.


    Ich denke, damit sollte das Thema ausreichend behandelt worden sein.


    mfg

    Paulchen

    Hallo Andreas,

    ich glaube ich nicht, dass WISO hier falsch rechnet. Bei den Entnahmen zeigt das Programm den folgenden Hilfstext:



    Danach sollte der Bruttobetrag gesplittet werden. Der Nettobetrag kommt zu den Entnahmen, die Umsatzsteuer ins Umsatzsteuerfeld.


    So wäre es jedenfalls logisch.

    .......

    Und bei einer Testbuchung funktionierte dies auch so.


    mfg

    Paulchen

    zu Zeile 125:


    Normalerweise ist der Eintrag ohne Umsatzsteuer - es sei denn, man ist pauschalierender Land/Forstwirt. Das entnehme ich jedenfalls den Ausführungen in Zeile 18:


    " Tragen Sie hier bei Veräußerung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens (z. B. Maschinen, Kfz.) den Erlös jeweils ohne Umsatzsteuer ein. Pauschalierende Land- und Forstwirte (§ 24 UStG) tragen hier die Bruttowerte ein. Bei Entnahmen ist in der Regel der Teilwert anzusetzen. Teilwert ist der Betrag, den ein Erwerber des ganzen Betriebs im Rahmen des Gesamtkaufpreises für das einzelne Wirtschaftsgut ansetzen würde; dabei ist davon auszugehen, dass der Erwerber den Betrieb fortführt."


    mfg

    Paulchen

    Moment - wer in den USt-Voranmeldungen keine einzige Kilowattstunde Eigenverbrauch abgerechnet hat - heißt: wer im PV-Steuer-Programm zum 31.12. die gesamten Jahres-kWh einträgt - der (aaber auch wirklich nur der!) darf den Wert der ueWA in den Grunddaten ändern und braucht nicht über den Eintrag in der Umsatzsteuererklärung ausweichen.


    Bitte aber auf jeden Fall die Änderung zunächst in einer Kopie der Datei durchführen und die Zahlen der Umsatzsteuervoranmeldungen gegeneinander zu vergleichen, dass da wirklich nichts verändert wurde.


    mfg

    Paulchen

    Hallo Johannes,


    am sinnvollsten ist es, die Menge der Eigenverbrauchs-kWh komplett in den USt-Voranmeldungen anzugeben.

    Bei eventuellen Korrekturen bietet es sich an, mit der Dezember-Voranmeldung diese Zahl "glattzuziehen", dass das Jahresmenge passt.


    Wenn man sich allerdings bei der Berechnung der unentgeltlichen Wertabgabe verschätzt hat, diesen falschen Wert in den Grunddaten eingetragen hat und ihn somit über die Voranmeldungen in die Berechnung der Voranmeldungszahlen eingebracht hat, dann sollte, nein, dann muss man diesen falschen Wert in der Umsatzsteuererklärung berichtigen (grünes Feld im vorletzten Abschnitt).


    Bitte in diesem Fall keinesfalls den Wert bei den Grunddaten ändern - die Folge wären veränderte Berechnungen im Programm bei der Umsatzsteuer, die mit den abgegebenen Zahlen nichts mehr zu tun haben und zwangsläufig zu einer falschen Umsatzsteuererklärung führen!


    War das die Hilfestellung, die du brauchtest?


    mfg

    Paulchen