Beiträge von RomanVogt

    Auch, dass diese bei einer Verschattung der Strom nicht mehr durch den Zellstrang sondern durch die Bypass Diode fliesst.

    Der Strom der restlichen Module bzw. Modulteile fließt nicht mehr durch den verschatteten Zellstrang, dessen eigener Strom schon, denn der ist ja nur in Extremfällen gleich Null. Durch die Diode fließt somit eine Stromsumme aus diesen 2 Strömen.



    So beim bearbeiten meiner Arbeit ist nun wieder eine Frage auf deine Aussage aufgetaucht.


    Die Bypass-Diode wird leitend --> Zellstrang kurzgeschlossen, der übrige Strom des Strangstromes fliesst dann durch die Bypass Diode. Jetzt ist doch aber so, dass der Strangstrom der von oben kommt entgegengesetzt des kurzgeschlossenen Zellstranges ist, mindert sich dadurch der Strom nicht aufgrund des negativen Vorzeichens? Wäre es dann nicht Strangstrom - kurzgeschlossener Zellstrangstrom?


    Gruss

    Roman


    Also die möglichen Module die du zeigst sind schonmal nicht möglich. Die Ersatzmodule sollten/müssen den gleichen Impp haben, da in jedem Modul der gleiche Strom fliesst aufgrund Reihenschaltung.



    Ausserdem würde ich noch auf den Temperaturkoeffizienten achten. Unter Umständen könnten deine Ersatzmodule komplett ausfallen wenn sie einen zu stark anderen und ungünstigen Temperaturkoeffizienten haben.


    Hast du mal beim Hersteller nach Ersatzmodulen gefragt?


    Gruss

    In dem Fall wird sie, so wie ich mir das zusammen reime, kühler sein wie die anderen Zellen. Denn ein Teil liegt im Schatten und einer nicht und im Gegensatz zu den anderen Zellen kann sie etwas effizienter Einstrahlung als Strom(el. Leistung) abführen. Die restlichen Zellen liegen dagegen "voll in der Sonne" können aber durch die Begrenzung des Stromes nicht so viel el. Leistung und damit Wärme abführen wie es ihre Effizienz im Moduleigenen MPP eigentlich hergeben würde.

    Ja das macht Sinn. Danke dir


    Entschuldige, dass ich nochmals frage. Dass die Zelle sich erwärmt wenn die Bypassdiode schaltet ist mir aufgrund der Kirchhofschen Gesetze nun klar.


    Was passiert bezüglich Erwärmung wenn ich einen niedrigeren Strangstrom einstelle. Wenn ich gemäss Abbildung den Strom aufgerundet auf 5A stelle, dadurch ist die Bypass Diode doch nicht mehr leitend und somit der Zellstrang nicht mehr kurzgeschlossen. Erleidet die Zelle trotzdem irgendeine Art der Erwärmung, da sie nun evtl. einen höheren Widerstand darstellt?


    Gruss

    Roman


    [Blockierte Grafik: https://photovoltaikbuero.de/wp-content/uploads/2014/12/4image_thumb15_thumb.png]

    an einem String mit 13 Modulen an einem Senec Speicher mit integriertem Wechselrichter

    wenn der WR ein Schattenmanagement hat, wie eigentlich ale besseren WR, dann sind die Tigos überflüssig. Fehlt das machen die Sinn.


    Es ist doch egal ob der WR ein Schattenmanagament hat oder nicht. Das Problem bei einer Verschattung ist, dass der WR den ganzen Strang beeinflusst. Wird der grössere MPP Punkt im geringeren Strom Bereich erkennt, senkt sich der gesamte Strom im Strang. Somit führen auch Module welche einen besseren Arbeitspunkt im höheren Strom haben den kleineren Strangstrom.


    Würden die unverschatteten Module beim hohen Strom liefern und die teilverschatteten im geringeren Strom hat man mehr Ertrag --> Spricht für Tigos

    Vielen Dank nochmals für eure Antworten. Ich denke gerade Diskussionen ermöglichen den Stoff auch im Hirn zu verfestigen. Von einem Master Studenten habe ich noch das Buch von Quaschning bekommen. Lustigerweise habe ich gemerkt, dass auch Professoren in youtube mit diesem Buch arbeiten (wegen den gleichen Bilder).

    Es passt nun für mich.



    Gruss

    Roman

    Die Zelle beförder einen höheren Strom als sie kann

    ? Der Strom der anderen Zellen wird durch die verschattete Zelle limitiert(Reihenschaltung). Dabei variiert die Stromdichte über der Zellfläche, der verschatteten Zelle, proportional mit der auftreffenden Einstrahlung was zu einer sehr ungleichmäßigen Erwärmung der Zelle führt."


    "Das geht natürlich nur, indem eine äußere Quelle einen Strom durch die Zelle hindurchdrückt, der größer ist als derjenige, den sie selbst zu liefern vermag. In einem Solarmodul ist diese äußere Quelle die Summe der Solarzellen, die mehr Strom liefern können als eine, die gerade eine Teilverschattung erfährt." Das ist ein Auszug von photovoltaikbüro. Somit macht doch meine Argumentation Sinn, dass sie aufgrund des höheren Stromes, den die unverschattete Zelle liefern kann in einen Arbeitsbereich gedrückt wird der nun halt einen Vebraucher darstellt. (linke Seite und negative Spannung)?

    Achso, dann entspricht die negative Spannung der verschatteten Zelle der Summe aus den unverschatteten Zellen?

    Die Zelle beförder einen höheren Strom als sie kann

    ? Der Strom der anderen Zellen wird durch die verschattete Zelle limitiert(Reihenschaltung). Dabei variiert die Stromdichte über der Zellfläche, der verschatteten Zelle, proportional mit der auftreffenden Einstrahlung was zu einer sehr ungleichmäßigen Erwärmung der Zelle führt.

    Danke für die Antwort.


    Woher stammt den die negative Spannung? War meine Erklärung nicht richtig?


    Edit: Wenn sich aber der Strom limitiert wird doch nichts an der Stromdichte geändert. Halber Strom auf Grund der Limitation bedeutet bei halber verfügbaren Zellfläche nur die halbe Stromdichte