Beiträge von kahler

    Ich würde mal bei einer Zimmerei anfragen, was eine Dämmung mit Holzfasern kosten würde. Hier ein Beispiel für die Ausführung:

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    Heisst das der Solateur muss mir eine Systemstatik seines Aufbaus liefern, oder berechnet die ein Tragwerksplaner wenn das Montagesystem, die Module, und Kabellaengen feststehen?

    So mache ich das. Die Systemstatik kommt aus den Auslegungswerkzeugen für die Unterkonstruktion. Dort wird die Belegung, Modultyp und Unterkonstruktion festgelegt (Kabelwege sind egal) und daraus die Kräfte berechnet.

    Diese Systemstatik leite ich an den Tragwerksplaner weiter und der rechnet mit diesen Daten dann den Dachaufbau durch.

    Wenn ein Statiker heute ein altes Dach durchrechnet, kann es also auch sein, dass das heute streng genommen nicht mehr ok wäre…

    Deshalb braucht man jemanden, der nicht nur Stumpf zahlen einsetzt sondern auch mit Erfahrung die Situation einschätzen kann. Wenn unser Tragwerksplaner hier alles nach aktuellen Normen rechnen würde, müssten wir sofort ausziehen und wegen akuter Einsturzgefahr abreißen.

    In wie weit es normal ist, dass man als Bauherr die Statik prüft, kann ich nicht sagen.

    Wohl genauso wenig wie Abstände zu Brandwänden o.ä. Aber wehe die Wärmepumpe ist zu laut oder der Rasen wächst durch den Zaun.

    Habe auch schon öfter gehört, dass gute PV- Anbieter eine Statikprüfung durchführen würden.

    Das habe ich noch nie gehört. Damit würden sie sich ihr eigenes Geschäft kaputt machen. Verantwortlich ist und bleibt der Bauherr.

    12 kg/m^2 sind sehr wenig. Kannst du mir sagen, welcher Anbieter das ist?

    Ich würde das eher als normal ansehen. Hier mal ein Beispiel mit novotegra Unterkonstruktion und Trina Modulen (OK, sind 13 kg/m2) :

    40A SLS, 10mm² und Dauerbetrieb gehen nicht zusammen.

    Ich hatte 35 A SLS im Kopf. Mit 40 A ist die obige Antwort korrekt.

    ob eine 50A Zähervorsicherung "nach Norm" erforderlich ist (agfgrund der 22kW Wallbox) weiß ich nicht - ich glaube nicht.

    Der 50 A SLS ist in der Norm gefordert. Siehe Tabelle weiter vorne.

    Die ganzen „Zwischengrößen“ gibt es nur, da manche VNB die Anschlussleistung gerne so begrenzen. Ich würde mich da inzwischen nicht mehr drauf einlassen.

    …dabei können relativ hohe Kosten (Baukostenzuschuss) vom Netzbetreiber anfallen.

    Nein. Bis 30 kW ist die Leistungserhöhung kostenfrei. Gesetzlich festgelegt in § 11 (3) NAV.

    die "große" Wallbox ausschlaggebend dafür? Auch wenn die auf 11 kW gedrosselt laufen wird?

    Wenn du dem VNB nur 11 kW meldest, dann gelten die Regeln für eine 11 kW Wallbox.