Beiträge von GAST

    hallo,

    Ja, mittlerweile habe ich auch den Wechselrichter in Verdacht.

    Wenn ich die strings an den Wechselrichter anklemme zeigt dieser mir die Leerlaufspannung der strings an. Diese liegt wenige Volt auseinander, die Differenz könnte durch die unterschiedliche Verschmutzung zustande kommen und ist in meinen Augen plausibel da über die komplette Zeit bereits eine geringe Differenz zwischen beiden strings besteht.


    Wo zeigt mir der Wechselrichter die Messwerte zum Isolationsfehler an?

    Ich komme aus welchen Gründen auch immer nur in den Benutzer nicht in den Installateur Modus. Warum auch immer, anfangs konnte ich mich mit dem Standardpasswort einloggen, das geht aber nicht mehr.

    Was auch kurios ist, ich komme nur mit meinem alten Rechner mit Win7 und dem sunny Explorer an den WR, mit dem neuen mit Win 10 findet er den Wechselrichter nicht im Netzwerk.


    Meine Suche nach einem Isolationsfehlermessgerät war bis jetzt erfolglos, die Elektriker die ich kenne und kontaktiert hab, haben keins und der Kollege der für den Arbeitgeber Photovoltaikanlagen betreut hat , hat den Arbeitgeber gewechselt und kommt daher nicht mehr an die Messgeräte ran.


    Ich werde morgen mal mit dem solarteur Kontakt aufnehmen ob er mir kurzfristig helfen kann. Sonst gibt es noch einen mit gutem Ruf im Nachbarort.


    Danke für deine Hilfe

    Gruß

    Könnte, in die Anschlussdose eher nicht, denn diese sind dachparallel mit etwa 10cm Abstand zum Dach bei knapp 3* Dachneigung.

    Die Module die seit gestern betroffen sind waren gestern auch auf der Oberfläche trocken, der String der letzte Woche ausgefallen ist war gestern auf 3-4 Modulen noch feucht.


    Das kuriose ist ja das es jetzt wo es trocken ist zu den Ausfällen kommt.


    Ich habe die Messleitung einmal Rahmen zu Rahmen im identischen String und einmal Modulrahmen zu Sandwichblech gemessen.


    Ich würde ja gerne die strings mal am anderen Wechselrichter testen (Leitung inkl Stecker zur Verlängerung wäre vorhanden)

    Allerdings darf der SB5000 nur max 550V stringspannung und diese war vorhin bzw gestern im Leerlauf nur knapp drunter mit etwa 540V.

    Der Strom wäre vermutlich machbar da dieser zumindest nachmittags aufgrund der im Moment ungünstigen Neigung recht gering ist.

    Ich habe den String entfernt, den WR Stromlos geschaltet, erst den einen, dann den anderen String an jedem Eingang getestet.


    Das Modulfeld habe ich nochmal augenscheinlich kontrolliert, alle Stecker sind hochgebunden (auch der eine der in der Sicke lag) alle Leitungen sind auf den ersten Blick unbeschädigt.


    Das Wetter war perfektes PV Wetter, etwa 12*C Lufttemperatur, nur ein paar hohe schleierwolken und recht trockene Luft.

    Die Leitungen von der Garage bis in den Keller habe ich auch augenscheinlich kontrolliert.


    Zuerst bin ich ja auch davon ausgegangen das es am String liegt da der eine ja auf beiden Eingängen fehlerfrei lief, der andere nach einigen Minuten (beim ersten Tag nach etwa 40 Minuten, den anderen Tag nach etwa 10 Minuten) die Störung verursacht hat.

    Heute ist der Wechselrichter halt garnicht soweit gekommen das er eingespeist hat da bei beiden strings auf beiden Eingängen direkt der Fehler gezeigt wurde.


    Ich hoffe das ich es halbwegs verständlich geschrieben habe.


    Gruß

    Jörg

    Keiner der sowas schon gehabt hat?


    Heute ist dann auch der bisher problemlos gelaufene String wegen dem Isolationsfehler ausgestiegen.

    Habe den Wechselrichter neu gestartet (Sicherungsautomaten und den Klotz unten am WR gezogen) den anderen String abgezogen, am anderen Eingang eingesteckt und erneut den WR gestartet.

    Diesmal ging er garnicht auf einspeisung sondern die obere Leuchtdiode neben dem Display die die Verbindung zum Netz anzeigt fing an zu blinken worauf der WR erneut versucht hat hochzufahren (Unten im Display zeigt das Gerät beim Start Firmware, SUB.maske, IP usw)

    Danach ging das Gerät dann in Störung.

    Habe dann den anderen String nochmal getestet, da tritt das Problem ebenso auf.


    Jetzt eine Frage, auf den ersten Blick sieht ja alles i.O. aus.

    Die Module sind auf einem Sandwichblechdach montiert, dazu wurden auf die Hochsicken Gummiplatten geklebt, dadrauf dann die Montageschienen montiert.

    Wenn ich jetzt mit dem Spannungsprüfer eine Messleitung an ein Modul und die andere gegen Erde halte zeigt das Gerät etwa 0,5V an, halte ich beide Leitungen an die Module zeigt das Gerät 0V an, ist das normal? Oder zeigt das irgendwo einen Kriechstrom der den Fehler evtl. verursacht?


    Danke

    Die Überwachungszentrale nennt sich Netzleitstelle und da kommst du als Laie garantiert nicht rein, siehe dazu Kritis Verordnung oder schau mal bei der BNetzA was die zum Thema Netzsicherheit schreiben.

    Es könnte aber sein das man berichte oder Videos zu Netzleitstellen im Netz finden kann.


    Natürlich steht es den Aluproduzenten frei, zu jammern. Aber jeder, der Abwurflast angemeldet hat, kann doch dafür den Strom günstiger bekommen, oder nicht? Wer es braucht, kann ja zum normalen Preis Strom beziehen oder selbst Notstrom bauen. Oder sehe ich das falsch?

    Ich bin mir nicht 100% sicher, meine aber das die Anbieter von sogenannter Negativer Minutenreserve nur den Zuschlag bekommen wenn sie sich vorher für einen gewissen Zeitraum angemeldet und den Zuschlag erhalten haben.

    Man bekommt den Zuschlag wenn man innerhalb des Fensters (Kosten je MW) liegt, man bekommt aber bereits, wenn man den Zuschlag erhalten hat eine Bereitstellungspauschale....

    Da liegt auch der Grund warum die meisten Firmen da mitmachen, man bekommt "fürs nichtstun" schon eine Vergütung.


    Ich vermute mal das nur im absoluten Notfall große Verbraucher aus dem Netz gekickt werden, das könnten dann aber auch Ortsnetze sein.


    Von mir aus kann die ganze Alu-Hütten Industrie gern auswandern, weit weg,

    Nur die Alu-Hütten Industrie? Oder noch mehr? Die Güter kaufen wir dann von den Werken im Ausland? Möchtest du Deutschland zu einem Agrarland machen?

    Aluhütten sind nur hier weil der Strom billiger ist als in sämtlichen anderen Ländern wo diese noch Kapazitäten finden können.

    Die meisten Aluhütten haben erst nach der Umstellung der EEG-Umlage und der daraus resultierenden geringsten Strompreise in Europa ihre Produktion hochgefahren, vorher standen nahezu alle ihre Produktion soweit möglich runtergfahren bzw.standen kurz vor dem schließen der Produktion.


    Ich habe letzte Tage einen Artikel gelesen, da stand das mehrere dinge zusammen getroffen sind.

    Zum einen eine relativ niedrige Frequenz, ein bzw 2 defekte Messgeräte an der Grenze zu Österreich und dann noch ein Fehler das gerade in dem Moment ein großes Pumpspeicherwerk seine Pumpen angefahren hat, das hat zu einem heftigen Frequenzeinbruch geführt.

    Hallo,

    ich habe am Sonntag festgestellt das meine Anlage keine Einspeisung mehr hat.

    Auf dem Wechselrichter im Display steht "insulation resist" "check Generator" im Display unten links unter der Spannungsanzeige der Module steht "3501"


    Bin dann am Montag mal an den Modulen gucken gegangen ob irgendwas zu sehen ist, dabei sah es so aus als ob ein Stecker in der Sicke lag und Nass war.

    Diesen habe ich dann mit Kabelbinder hoch gebunden.

    Am Wechselrichter habe ich die Stringstecker abgezogen, den WR neu gestartet und geguckt ob ein Fehler ansteht, dem war nicht so.

    Habe dann den WR vom Netz getrennt, 1String in Betrieb genommen und kontrolliert, dieser ging auf einspeisung.

    Habe darauf den WR vom Netz getrennt, den zweiten String angeschlossen und den WR gestartet, er ging kurz auf einspeisung um dann die oben genanten Fehler erneut zu zeigen.

    Habe daraufhin den zweiten String wieder entfernt um zumindest den Ertrag vom ersten String nicht zu verlieren.

    Bin dann heute auf dem Dach gewesen und habe den Stringstecker (oben erwähnt) getrennt....war leider der falsche String...

    Habe den String wieder gekoppelt, den zweiten habe ich ebenfalls in Betrieb genommen.

    Etwa 40 Minuten hat dieser auch eingespeist bevor der Fehler "Insulation Resist 3501" erneut auftrat.

    Als nächstes habe ich jetzt den funktionierenden String auf den anderen Eingang gesteckt und den WR erneut gestartet (um einen Fehler am WR ausschließen zu können)

    Der String speist ordnungsgemäß ein.


    Ich habe dann gerade nochmal versucht unter die Module zu schauen ob dort irgendwas zu erkennen ist, da fällt aber nichts auf was man durch den schmalen Bereich erkennen könnte.


    Jetzt mein Problem, wie finde ich den Fehler, bzw. die Fehlerhafte Stelle um den String wieder in Betrieb nehmen zu können.


    Wenn irgendwas undeutlich oder nicht verständlich ist, bitte nachfragen.


    :danke:

    Wäre es nicht einfacher die Zertifikate für CO2 weiter zu verknappen statt die Milliarden für den Ausstieg zu bezahlen?

    Eine Verdopplung der CO2 Abgabe würde vermutlich mehr Kraftwerke stilllegen als alles andere was in der Kommission „genehmigt“ wurde.

    Gleichzeitig würden sich erneuerbare noch mehr lohnen.

    Was ich aber nicht verstehe, warum muss jeder Arbeitsplatz in der Braunkohle mit über 2 Millionen Euro gestützt werden?

    Hätte man jedem Mitarbeiter der EE-Branche ebenfalls 2millionen zur Verfügung gestellt hätte Deutschland jetzt vermutlich die größte Photovoltaikproduktion weltweit.

    Ich habe letzte Tage einen anderen Artikel dazu gelesen, demnach muss nach 20 Jahren die Anlagensicherheit neu geprüft und bestätigt werden. Die Anlagen sind dem Bericht zufolge vom Hersteller wohl nur für 20 Jahre zertifiziert. In der Prüfung geht es sich wohl um Standsicherheit, Statik und ob Bauteilermüdung vorliegt bzw drohen könnte. Dazu kommt noch das viele Pachtverträge nur für 20 Jahre laufen, viele haben angeblich keine Option auf Laufzeitverlängerung eingeplant.

    Das alles würde sich bei einem Strompreis von unter 4ct/kWh nicht mehr rechnen.

    Wenn ich aber auf die Handelspreise gucke die seit Monaten über 5ct/kWh liegen, da müsste sich doch was finden die Anlagen Weiterbetrieben zu können. Es muss ja nicht der jetzige Betreiber sein, aber eine Gesellschaft die die alten WEA übernimmt und weitervertreibt sollte sich doch gründen lassen....

    Die jetzigen Betreiber dürften ja auch Rücklagen für den Abriss gebildet haben...wenn die diese nicht (komplett) benötigen sondern an die Gesellschafter ausschütten könnten wäre das evtl doch das Argument für den Verkauf?

    Gates hat ein längeres Interview gegeben (Ich meine Davos) , darin hat er recht viele ganz gute Ansätze geäußert. Beim Thema Energie ist er fest davon überzeugt, das Wind und Sonne (WKA und PV) nicht die Lösung sein werden. Vor allem seien sie zu teuer!. Die Lösung kommt noch und wird ca. 20 Jahre an Lernkurve haben, - aber dann voll durchschlagen.


    Keine Ahnung, sagt ihr es mir bitte, -soll ich darüber jetzt lachen oder weinen?

    Dann soll er mal seine Kohle (als einer der vermögendsten Menschen der Erde) locker machen und die Entwicklung von seinen Ideen vorantreiben, ich freue mich auf preiswertere Lösungen für die Zukunft!


    Es könnte ja sein das es wirklich funktioniert :mrgreen::ironie: