Beiträge von Gusty

    Hallo Community,


    Nachdem unsere Nord Süd Anlage am Laufen ist sammeln wir fleißig Erfahrungen und stoßen auch auf Probleme.


    Daten:


    Nord / Süd Anlage mit insgesamt 21,3 kWp:

    - 14,5 kWp auf Süd Module Canadian Solar CSL CS3L-MS 375 Watt 2x19 Module parallel an MPP1.

    - 7,125 kWp auf Nord Module Canadian Solar CSL CS3L-MS 375 Watt 1x19 Module parallel an MPP2.

    Dachneigung 32 Grad.


    Zur Geschichte:


    Geplant waren 30 kWp aber der VNB hat sich quer gestellt. Um eine Prozessierung zu vermeiden wurde ein Kompromiss gewählt bei dem eine physikalisch Abgrenzung von 15 kWp vom VNB gefordert war. Deswegen eine Nord / Süd Anlage Ziel war es vor allem im Winter bei diffusen Tagen die Leistung mitzunehmen.

    Aus diesem Grund haben wir uns für 70:30 hart und einen Fronius Symo 15.0-3-M WR entschieden.

    Keine Verschattung.


    Die Anlage läuft nun seit 5 Monaten und bis jetzt sind wir sehr zufrieden mit den Werten (siehe Bilder).

    Auch das Verhalten bei diffusen Licht ist bei den einzelnen Strings sehr gut abzulesen. Bei sonnigen Wetter liefert Nord sehr wenig, sobald sich Bewölkung einstellt steigt die Leistung dementsprechend. (siehe Screen 08.03.2022).

    Aktuell bewegen wir uns auf eine Autarkierate von 40% (2022) und im März sind wir schon bei 60%.


    Nun haben wir aber in den letzten tagen festgestellt, dass bei aktuellen Wetter (keine Wolken, volle Sonne und 5 Grad Außentemperatur der Süd String abgeregelt wird. Und das bei einer Leistung von ca. 12.08 kWp. Auch hier ein Screenshot. Diese Abriegelung kann ich mir nicht erklären, da alle Werte eigentlich im Leistungsbereich des WR liegen.

    Im WR ist keine 70% Regelung eingestellt. Da "hart". Kommt der WR für den MPP1 bei solchen "idealen Bedingungen" an seine Grenzen?


    Wer Ideen hat bitte gerne.


    Bilder zu der Anlage gibt es hier.


    Viele Grüße,

    Gusty

    Hallo liebe Community,


    Nachdem unsere Anlage durch den VNB ja auf 21,375 kWp begrenzt wurde planen wir die Umsetzung der erweiterten Dachanlage. Eigentlich geht es jetzt nur darum wie wir vorgehen sollten. Als erstes würden wir den Antrag beim VNB 12 Monate nach Anschluss der alten Anlage stellen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass wir wieder eine Absage bekommen, aber dieses mal würden wir mit rechtlichen Mitteln dagegen vorgehen. Deswegen meine Fragen:


    1) Sollten wir nun 6,5 kWp beantragen oder könnten wir auch über die 30 kWp (insgesamt) gehen. Platz wäre für weitere 12-14 kWp.

    2) Obwohl der VNB bei der letzten Absage argumentiert hat, sein Netz wäre überlastet hat unser Nachbar (Stromkunde auch bei VNB seine Anlage 18 kWp) genehmigt bekommen. Wäre das in einer rechtlichen Streit-Situation als Argument zulässig, dass der VNB hier willkürlich vorgeht?

    3) Sollten wir dann sofort mit einem Anwalt reagieren oder erst schriftlich auf unsere Ansprüche aus dem EEG eingehen damit der VNB erkennt, dass wir die Rechtslage kennen?


    Nochmals als Zusatz uns geht es eigentlich nicht um kommerzielles Interesse sondern mehr um Idealismus.


    Viele Grüße und Danke im Voraus.